Ab welchem ​​Datum kann ich frühestens in Rente gehen?

Gefragt von: Willi Fleischmann
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Sie können frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn Sie langjährig versichert sind (mind. 35 Jahre) – mit Abschlägen (0,3 % pro Monat). Ohne Abschläge (sog. "Rente mit 63/67") ist der früheste Beginn vom Geburtsjahr abhängig, liegt aber für nach 1964 Geborene bei 65 Jahren nach Erfüllung der Wartezeit (z.B. 45 Jahre). Für schwerbehinderte Menschen ist der Rentenbeginn früher möglich, ab 60 mit Abschlägen.

Wann kann ich frühestens mit der Rente beginnen?

Frühestens mit 63 Jahren können Sie in Frührente gehen, wenn Sie mindestens 35 Versicherungsjahre haben, allerdings mit Abschlägen (0,3 % pro Vormonat) – für Jahrgänge ab 1964 gilt eine frühe Grenze von 63 Jahren bei 35 Jahren Wartezeit. Abschlagsfrei geht es früher mit 45 Versicherungsjahren (Rente mit 65 für Jahrgang 1964) oder bei Schwerbehinderung mit 60 (bei 35 Jahren und 50 GdB). Die genauen Daten hängen stark von Ihrem Geburtsjahr ab, weshalb der Rentenbeginnrechner der Deutschen Rentenversicherung empfohlen wird. 

Ab welchem ​​Datum kann ich frühestens in Rente gehen?

Alles ist jetzt viel flexibler. Während man derzeit bis zum 66. Lebensjahr warten muss, um die staatliche Rente zu erhalten, kann man die betriebliche und private Rente bereits ab 55 Jahren beziehen (ab April 2028 ab 57 Jahren ) – was üblicherweise als vorzeitiges Renteneintrittsalter gilt.

Wann kann ich frühestens in Rente gehen Tabelle?

Frühestens in Rente gehen können Sie je nach Geburtsjahr und Versicherungsjahren, oft mit Abschlägen vor der Regelaltersgrenze (aktuell steigt diese auf 67) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (z.B. Jahrgang 1964 kann mit 65 abschlagsfrei in Rente). Für die "Rente mit 63" müssen Sie meist 45 Jahre Versicherungszeit haben, wobei die Altersgrenze für jüngere Jahrgänge steigt (z.B. Jahrgang 1958 kann mit 64 abschlagsfrei rein).
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Rentenbeginn berechnen können, basierend auf Ihren persönlichen Daten. 

Wann kann man frühestens seine Rente beantragen?

Es gibt keine gesetzliche Regelung, die ausdrücklich bestimmt, wann ein Antrag auf Altersrente frühestens gestellt werden kann bzw. welche Zeitspanne zwischen dem Antrag und dem begehrten Rentenbeginn maximal liegen darf.

7 Tricks, damit du früher in Rente gehen kannst! (2025)

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Wie kann ich so früh wie möglich in Rente gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die „Rente mit 63/65 für besonders langjährig Versicherte“ (mind. 45 Beitragsjahre) für abschlagsfreien Eintritt. Alternativ können Sie mit Altersteilzeit oder Lebensarbeitszeitkonten die Zeit überbrücken und Beiträge zahlen, oder bei Schwerbehinderung (GdB >= 50) früher abschlagsfrei (bis zu 2 Jahre) oder mit Abschlägen (bis zu 3 Jahre) in Rente gehen. Auch freiwillige Sonderzahlungen in die Rentenkasse können fehlende Entgeltpunkte kaufen, um Abschläge zu vermeiden.
 

Ab welchem Alter kann man abschlagsfrei in Rente gehen?

Eine abschlagsfreie Rente ist für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren möglich, wobei das Eintrittsalter je nach Geburtsjahr steigt – für 1964 und spätere Jahrgänge ist dies mit 65 Jahren der Fall, für früher Geborene oft mit 63 (aber angehoben), während für langjährig Versicherte mit 35 Jahren die Grenze bei 67 liegt oder mit 0,3 % Abschlägen pro Monat früher geht, was für neue Rentner teurer wird. 

Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die „Rente mit 63/65 für besonders langjährig Versicherte“ (mind. 45 Beitragsjahre) für abschlagsfreien Eintritt. Alternativ können Sie mit Altersteilzeit oder Lebensarbeitszeitkonten die Zeit überbrücken und Beiträge zahlen, oder bei Schwerbehinderung (GdB >= 50) früher abschlagsfrei (bis zu 2 Jahre) oder mit Abschlägen (bis zu 3 Jahre) in Rente gehen. Auch freiwillige Sonderzahlungen in die Rentenkasse können fehlende Entgeltpunkte kaufen, um Abschläge zu vermeiden.
 

Warum ist der Jahrgang 1964 bei der Rente besonders?

Der Jahrgang 1964 ist bei der Rente besonders, weil er den Übergangspunkt markiert, an dem die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre abgeschlossen ist, und die speziellen, früheren Zugänge zur Rente ohne Abschläge (z. B. mit 63 Jahren) für frühere Jahrgänge enden, wodurch dieser Jahrgang die strengeren neuen Regeln voll trifft, aber auch von neuen Flexibilisierungen profitiert. Für sie gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren, aber sie können bei 45 Versicherungsjahren immerhin noch mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen – eine Option, die für nach 1964 Geborene (mit 45 Jahren) auch erst mit 67 möglich ist. 

Wie hoch ist das Renteneintrittsalter für einen Jahrgang 1962?

Für den Geburtsjahrgang 1962 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 8 Monaten, was je nach Geburtsmonat im Jahr 2028 oder 2029 erreicht wird; abschlagsfrei kann man bei 45 Versicherungsjahren (besonders langjährig Versicherte) schon mit 64 Jahren und 8 Monaten (ab September 2027) in Rente gehen, was aber mit der schrittweisen Anhebung der Regelaltersgrenze zusammenhängt. Früherer Rentenbeginn führt zu Abschlägen, es gibt aber auch Möglichkeiten wie Teilrente oder Altersteilzeit.
 

Warum sind die letzten 5 Jahre vor der Rente wichtig?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, weil sie das finanzielle Finale darstellen, in dem Sie durch strategische Entscheidungen (z.B. Vollzeit arbeiten, Ausgleichszahlungen) noch Einfluss auf Ihre Rente nehmen können und Ihre Altersvorsorge optimieren, obwohl jedes Beitragsjahr grundsätzlich gleich viel zählt, da Sie in dieser Zeit oft am meisten verdienen und so Extra-Punkte sammeln, was Ihre Gesamtrente positiv beeinflusst, aber nicht überproportional erhöht. 

Kann ich mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn ich 45 Jahre gearbeitet habe?

Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie nach 45 Versicherungsjahren mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Das heißt, die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ können Sie aktuell nicht mehr mit 63 Jahren in Anspruch nehmen.

Ist ein vorzeitiger Ruhestand in Deutschland möglich?

Vorzeitiger Ruhestand bedeutet, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden, oft mit finanziellen Nachteilen wie Rentenabschlägen (0,3 % pro Monat), aber es gibt auch Wege zum abschlagsfreien Vorruhestand nach 45 Jahren Versicherungszeit (Rente mit 63) oder durch spezielle Regelungen für Beamte und durch betriebliche Modelle wie Altersteilzeit; eine frühe Planung ab 50 Jahren, um Abschläge auszugleichen, ist ratsam. 

Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für 10.000 €?

Mit 10.000 € Jahreseinkommen erhalten Sie abhängig vom Jahr und dem Durchschnittsentgelt rund 0,2 Rentenpunkte pro Jahr; beispielsweise 2025 sind es mit dem Durchschnitt von 50.493 € genau 0,198 Rentenpunkte (10.000 € / 50.493 €). Diese Zahl wird berechnet, indem Ihr Bruttojahreseinkommen durch das aktuelle Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt wird.
 

Wie kann man 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie eine Kombination aus Altersteilzeit (Blockmodell), Nutzung von Arbeitslosengeld (ALG I) für Ältere (bis zu 24 Monate), einem Lebensarbeitszeitkonto mit angespartem Guthaben (Überstunden, Urlaub), Teilzeitarbeit, Mini- oder Midijobs, privaten Rücklagen, Sonderzahlungen in die Rentenkasse oder sogar Krankengeld und ALG II (für über 58-Jährige) nutzen; wichtig ist eine individuelle Strategie, die zu Ihrer Situation passt.
 

Wie hoch ist der monatliche Abschlag bei vorzeitiger Rente?

Wer früher in Rente geht, muss lebenslang 0,3 % Abschlag pro vorzogenem Monat hinnehmen, maximal sind 14,4 % möglich, was einem Vorziehen von bis zu 4 Jahren entspricht, mit Ausnahmen für langjährig Versicherte (z.B. 45 Versicherungsjahre) und Sonderfällen. Ein Jahr früher bedeutet 3,6 % weniger Rente, zwei Jahre 7,2 %, und dies wird vom Bruttobetrag abgezogen, wobei auch Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt werden muss. 

Wie viel Abschläge habe ich, wenn ich mit 63 in Rente gehe?

Bei der Rente mit 63 (für langjährig Versicherte) gibt es immer Abschläge von 0,3 % pro Monat, den Sie früher in Rente gehen als Ihre individuelle Regelaltersgrenze, maximal aber 14,4 % (4 Jahre früher). Diese Kürzung ist dauerhaft und wird auf die Rente angewendet, die Sie ohne Abschläge erhalten würden. Für die Jahrgänge ab 1964 liegt das abschlagsfreie Rentenalter bei 67 Jahren, sodass die Rente mit 63 hier immer mit 14,4 % Abschlag verbunden ist, wenn 35 Versicherungsjahre erreicht sind.
 

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern. Die übrigen 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente sind steuerfrei.

Was passiert, wenn ich mit 60 aufhöre zu arbeiten?

Wenn Sie mit 60 aufhören zu arbeiten, erhalten Sie in Deutschland keine sofortige Altersrente, da die Regelaltersgrenze höher liegt (aktuell "Rente mit 67"). Stattdessen müssen Sie die Zeit bis zum Rentenbeginn überbrücken, was ohne weitere Beiträge zu deutlichen Rentenabschlägen führt und eventuell den Anspruch auf staatliche Leistungen wie Grundsicherung nach sich ziehen kann, falls eigene Mittel fehlen. Sie können aber auch bis zur Regelaltersgrenze arbeiten, um höhere Rentenpunkte zu sammeln oder eine vorgezogene Rente mit Abschlägen beantragen, wobei der Hinzuverdienst seit 2023 unbegrenzt möglich ist. 

Wer kann 2026 abschlagsfrei in Rente gehen?

2026 in Rente gehen: Jahrgang 1963

Januar bis November 1963 Geborene können 2026 die Frührente mit Abschlägen beziehen, im Dezember Geborene ab Anfang 2027. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte bekommen von 1963 Geborene erst ab 2028 (im Januar 1963 Geborene ab Dezember 2027).

Kann ich nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?

So steigt dieser mit Erhöhung der gesetzlichen Altersgrenze auf 14,4 % (4 Jahre x 3,6 %). Bei 45 Dienstjahren ist ein abschlagfreier Ruhestand mit dem 65. Lebensjahr möglich.

Was passiert, wenn ich 2 Jahre vor meiner Rente arbeitslos werde?

Wenn Sie 2 Jahre vor der Rente arbeitslos werden, erhalten Sie in der Regel Arbeitslosengeld 1, welches auch Rentenbeiträge zahlt und damit Ihre Rente weiter aufbaut, aber die Zeit zählt nicht für die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren (außer bei Insolvenz/Betriebsschließung) – es kann also eine Lücke entstehen, die Sie durch Minijobs o.Ä. füllen oder eine abschlagsfreie Rente gefährden. Für Ältere (ab 58) gibt es bis zu 24 Monate ALG 1, was eine gute Brücke sein kann. 

Was kostet es, 3 Jahre früher in Rente zu gehen?

Drei Jahre früher in Rente zu gehen bedeutet in der Regel 10,8 % Rentenabschlag (0,3 % pro Monat), da dies über die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) hinausgeht, die maximal zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Kürzung möglich ist. Diese Kürzung gilt für die Altersrente für langjährig Versicherte, bei der man ab 63 (je nach Geburtsjahr) mit Abschlägen starten kann, oder für die Rente für besonders Langjährige, wenn man mehr als zwei Jahre früher gehen will. Sonderregelungen gibt es für schwerbehinderte Menschen. Es gibt auch Möglichkeiten, die Abschläge durch Einzahlungen auszugleichen oder durch Teilrente und Weiterarbeit die Rente zu erhöhen. 

Kann ich vor Rentenbeginn aufhören zu arbeiten?

Wenn du deutlich früher aufhören willst zu arbeiten, etwa mit 61 Jahren, kannst du deine Rente mit einem Nebenjob aufbessern. Früher gab es hier Hinzuverdienstgrenzen, aber die wurden am 1. Januar 2023 aufgehoben. Krankengeld kannst du maximal rund 1,5 Jahre beziehen.