Bekommt meine Frau eine Rente, wenn sie nicht gearbeitet hat?
Gefragt von: Adolf Heinesternezahl: 4.7/5 (41 sternebewertungen)
Ja, Ihre Frau kann unter bestimmten Umständen eine Rente bekommen, auch wenn sie nie gearbeitet hat, hauptsächlich durch die Anrechnung von Kindererziehungszeiten (Mütterrente) und durch den sogenannten Versorgungsausgleich bei einer Scheidung, der ihr Rentenpunkte vom Partner überträgt; ansonsten besteht die Möglichkeit der Grundsicherung im Alter, falls die Einkünfte nicht reichen, was aber eine Sozialleistung und keine klassische Rente ist.
Wie viel Rente bekommt eine Frau, wenn sie nie gearbeitet hat?
Um es gleich zu sagen: Wer nie gearbeitet hat, kriegt auch keine Rente. Eine Ausnahme gibt es für Eltern, die mehr als ein Kind großgezogen haben. Sie können einen Rentenanspruch erwerben, weil die Rentenversicherung auch Erziehungsarbeit honoriert.
Hat eine Ehefrau Anspruch auf Rente des Mannes?
Ja, eine Ehefrau hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente (Witwenrente) des Mannes, die in den ersten drei Monaten nach dem Tod in voller Höhe gezahlt wird und danach meist 55 % (oder 60 % unter alten Bedingungen) der ursprünglichen Rente beträgt, wobei Einkommen angerechnet werden kann. Wichtige Voraussetzungen sind die Ehe zum Todeszeitpunkt, eine Mindestversicherungszeit des Verstorbenen (5 Jahre oder Rentenbezug) und oft eine Mindestdauer der Ehe (1 Jahr), es sei denn, es liegt ein Unfall vor.
Hat man als Hausfrau Anspruch auf Rente?
Nein, eine Hausfrau bekommt nicht automatisch eine Rente, da die deutsche Rentenversicherung auf Beitragszahlungen beruht, aber durch Kindererziehungszeiten (Mütterrente) können Rentenansprüche erworben werden, die bis zu 3 Jahre pro Kind (nach 1992 geboren) anrechnen, was monatlich zu ca. 34 € Rente führt, aber zusätzliche private Vorsorge wie Riester-Rente ist dringend empfohlen, da dies nur ein kleiner Baustein ist.
Kann ich eine Rente erhalten, ohne in die Rentenversicherung eingezahlt zu haben?
Nein, wer nie in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt in Deutschland grundsätzlich keine eigene gesetzliche Rente; stattdessen kann man aber Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe) beantragen, um das Existenzminimum zu sichern, was aber keine Rente im klassischen Sinne ist und ein Bedarf geprüft wird. Kindererziehungszeiten oder Pflegezeiten können jedoch Rentenansprüche schaffen, selbst wenn man nie direkt gearbeitet hat.
Rente reicht nicht: Millionen Senioren in Not | stern TV
Wie hoch ist die Rente, wenn man nur 5 Jahre gearbeitet hat?
Nach 5 Jahren Arbeit sammeln Sie 5 Entgeltpunkte; bei einem Durchschnittsverdienst entspricht das aktuell (2025) etwa 200 € Brutto-Rente pro Monat (5 Punkte * 40,79 € Rentenwert), aber es hängt stark von Ihrem tatsächlichen Einkommen ab, da Sie nur Rentenpunkte erhalten, wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen. Es gibt einen Anspruch auf Rente nach 5 Jahren Wartezeit, aber erst mit längerem Beitragsverlauf wird die Rente spürbar und es gibt eventuell Anspruch auf Grundrente, wenn Sie 33 Jahre Beitragszeit erreicht haben, nicht schon nach 5 Jahren.
Kann jemand Rente bekommen, der nie gearbeitet hat?
Nein, wer nie gearbeitet hat, bekommt grundsätzlich keine eigene gesetzliche Rente, aber es gibt Ausnahmen und Absicherungen: Eltern erhalten Rentenansprüche durch Kindererziehungszeiten (Mütterrente). Wer keine Rentenansprüche erwirbt, kann im Alter auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sein, die das Existenzminimum sichert und nicht zurückgezahlt werden muss, falls Einkommen vorhanden ist, wird dies angerechnet.
Wie viel Rente kriegt eine Frau pro Kind?
Eine Frau bekommt für jedes Kind eine Erhöhung der Rente durch die sogenannte Mütterrente, die aktuell (Stand 2025) pro Kind etwa 98 bis 108 Euro monatlich bringt, je nach Geburtsjahr des Kindes, wobei für Kinder, die nach 1992 geboren wurden, mehr Punkte (3 Jahre) angerechnet werden als für ältere Kinder (2,5 Jahre). Die genaue Summe hängt vom Rentenwert ab und wird durch die jährliche Rentenanpassung verändert. Es müssen Rentenpunkte für die Kindererziehungszeit beantragt werden, meist mit Formular V0800 bei der Deutschen Rentenversicherung, da dies nicht automatisch erfolgt.
Was ist Hausfrauenrente?
Die Hausfrauenrente ist vorwiegend für jene Hausfrauen gedacht, die aus einer Pflichtversicherung das Anrecht auf die Altersrente nicht erreichen.
Wie viel Rente bekommt die Ehefrau, wenn der Mann verstirbt?
Die große Witwen- oder Witwerrente beträgt grundsätzlich 55 Prozent der Rente, die Ihr Ehepartner/Lebenspartner oder Ihre Ehepartnerin/Lebenspartnerin zum Zeitpunkt des Todes bezogen hat oder hätte.
Was steht mir als Ehefrau zu, wenn mein Mann stirbt?
Wenn Ihr Mann stirbt, stehen Ihnen als Ehefrau die Witwenrente (groß oder klein), das Sterbevierteljahr (Sofortzahlung) und ein gesetzlicher Erbteil zu, der je nach Situation (Kinder, Zugewinngemeinschaft) variiert, wobei die Witwenrente meist 55 % der Partnerrente beträgt, nach den ersten drei Monaten aber eigenes Einkommen angerechnet wird.
Wie lange muss man verheiratet sein, um einen Rentenanspruch zu haben?
Um eine Witwen- oder Witwerrente in Deutschland zu bekommen, müssen Sie grundsätzlich mindestens ein Jahr verheiratet gewesen sein, bevor Ihr Partner stirbt (gilt für Ehen seit 2002). Diese Mindestdauer entfällt, wenn der Tod durch einen Unfall verursacht wurde oder der Partner bereits Rente bezog und die sogenannte "Wartezeit" (mindestens 5 Jahre Rentenbeiträge) erfüllt war. Es gibt auch spezielle Regelungen für die "große Witwenrente" (z.B. Altersgrenze, Kindererziehung) im Vergleich zur "kleinen".
Warum bekomme ich keine Rente von meiner verstorbenen Frau?
Lebt auch kein Partner des Verstorbenen mehr, dann stellt die Rentenversicherung die Zahlung ein (§ 102 Abs. 5 SGB VI). Kinder oder Erben haben keinen Anspruch auf die Rente des Verstorbenen. Denn Renten sind nicht vererblich.
Wer bekommt die Grundrente von 850 €?
Anspruch auf den Grundrentenzuschlag haben Menschen mit Minirenten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Arbeit, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Die Leistung soll zunächst gestaffelt werden, bei 35 Beitragsjahren kann sie die volle Höhe erreichen.
Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für 10.000 €?
Mit 10.000 € Jahreseinkommen erhalten Sie abhängig vom Jahr und dem Durchschnittsentgelt rund 0,2 Rentenpunkte pro Jahr; beispielsweise 2025 sind es mit dem Durchschnitt von 50.493 € genau 0,198 Rentenpunkte (10.000 € / 50.493 €). Diese Zahl wird berechnet, indem Ihr Bruttojahreseinkommen durch das aktuelle Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt wird.
Wie hoch ist die Grundrente, wenn man noch nie gearbeitet hat?
Nicht zum Einkommen zählen: 30 Prozent des Einkommens aus selbstständiger/nichtselbstständiger Tätigkeit, höchstens 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1. Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz.
Wie viel Rente bekommt eine Frau, die nie gearbeitet hat?
Aber es bleibt dabei: Wer nie gearbeitet hat, bekommt auch keine Rente. Auch wer Sozialhilfe bekommen hat, kann nicht auf eine Rente zählen. Der Staat übernimmt bei Arbeitslosigkeit zwar die Krankenversicherung, nicht aber die Rentenversicherung. Deswegen bleibt im Alter dann nur noch die Grundsicherung.
Bekommt meine Frau eine Rente, wenn sie nicht gearbeitet hat?
Wer nie gearbeitet und daher nie Sozialversicherungsbeiträge über sein Gehalt gezahlt hat, hat in der Regel keinen Anspruch auf eine staatliche Rente. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen man auch ohne Berufserfahrung eine staatliche Rente beziehen kann.
Hat eine Hausfrau Anspruch auf Rente?
Nein, eine Hausfrau bekommt nicht automatisch eine Rente, da die deutsche Rentenversicherung auf Beitragszahlungen beruht, aber durch Kindererziehungszeiten (Mütterrente) können Rentenansprüche erworben werden, die bis zu 3 Jahre pro Kind (nach 1992 geboren) anrechnen, was monatlich zu ca. 34 € Rente führt, aber zusätzliche private Vorsorge wie Riester-Rente ist dringend empfohlen, da dies nur ein kleiner Baustein ist.
Was bringen 2 Kinder für die Rente?
Zwei Kinder erhöhen die Rente durch Kindererziehungszeiten (bis zu 3 Jahre pro Kind für Geburten ab 1992) und Kinderberücksichtigungszeiten (max. 10 Jahre gesamt), was zu Rentenpunkten führt und die Wartezeit erfüllt, wobei der Erziehende (meist die Mutter, kann aber aufgeteilt werden) die Zeiten beantragen muss. Bei zwei Kindern ab 1992 sind das bis zu 6 Jahre Kindererziehungszeit plus die Berücksichtigungszeiten, was die Rente spürbar steigert und Wartezeiten schneller erfüllt.
Welche Frauen bekommen die Mütterrente?
Mütterrente bekommen Frauen (und auch Väter oder andere Erziehende), die Kinder erzogen haben, deren Geburtsdatum die Berechnung der Rente verbessert, insbesondere wenn Kinder vor 1992 geboren wurden (Mütterrente I), aber auch bei späteren Geburten (Mütterrente II), wobei es um die Anerkennung von Kindererziehungszeiten geht, die zu mehr Rentenpunkten führen und die Altersarmut von Frauen mindern sollen, oft automatisch gezahlt, aber manchmal beantragt werden muss. Anspruchsberechtigt sind Mütter (und Väter) leiblicher, adoptierter, Pflege- und Stiefkinder, wenn die Erziehung die notwendigen Versicherungsjahre bringt.
Wie viel Prozent Rente bekommt eine Frau von ihrem Mann?
Kleine Witwenrente bzw.
kleine Witwerrente oder eine große Witwen- bzw. große Witwerrente ausgezahlt. Wer Anspruch auf eine kleine Witwenrente – oder kleine Witwerrente – hat, erhält üblicherweise 25 Prozent der Rente, die der verstorbene Partner zum Zeitpunkt seines Todes bekommen hätte oder tatsächlich bekommen hat.
Wie viel Rente bekommt eine Hausfrau und Mutter?
Wie viel Rente hat eine Hausfrau? Ohne eigene Einzahlungen in die Rentenkasse bekommt eine Hausfrau keine gesetzliche Rente. Wer Kinder erzogen hat, sammelt aber Rentenpunkte durch die Mütterrente: Für jedes Kind gibt es bis zu 118 Euro monatlich – abhängig vom Geburtsjahr.
Welche Rente erhalte ich, wenn ich nie gearbeitet habe?
Um die volle staatliche Rente zu erhalten, müssen Sie 35 Jahre lang Beiträge zur National Insurance (NI) geleistet haben. Wenn Sie nie gearbeitet und daher nie NI-Beiträge gezahlt haben, können Sie dennoch Anspruch auf die staatliche Rente haben, wenn Sie bestimmte staatliche Leistungen bezogen haben, beispielsweise Pflegegeld oder Universal Credit.
Wie viel Rente bekommt ein Hartz-4-Empfänger, der nie gearbeitet hat?
Alleinstehende Erwachsene bekommen seit Januar 2023 etwa 502 Euro monatlich. Bei Ehepaaren und Paare, die eheähnlich leben, liegt die Grundsicherung für den Lebensunterhalt bei 902 Euro im Monat.