Ist der 13. Monatslohn AHV-pflichtig?

Gefragt von: Theresa Jacobs-Weidner
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Ja, der 13. Monatslohn ist in der Schweiz AHV-pflichtig, da er als regulärer Lohnbestandteil gilt und zu allen Lohnabzügen wie AHV, IV, EO, ALV, BVG und NBUV beiträgt, sofern der Arbeitgeber diesen nicht explizit als nicht-beitragspflichtige Gratifikation gestaltet hat, was aber oft an strengere Regeln geknüpft ist.

Ist der 13. Monatslohn in der Schweiz Pflicht?

In der Schweiz ist der 13. Monatslohn nicht gesetzlich vorgeschrieben. Unternehmen sind also nicht dazu verpflichtet, diesen zu zahlen. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.

Welche Löhne sind nicht AHV-pflichtig?

Personen, welche das Referenzalter erreicht haben und weiterhin erwerbs- tätig sind, müssen auf dem Freibetrag von 16 800 Franken jährlich keine Beiträge entrichten. Beiträge werden also von jenem Teil des Erwerbsein- kommens erhoben, der 16 800 Franken im Jahr übersteigt.

Ist die 13. AHV angenommen?

Die 13. AHV-Rente wird im Dezember 2026 erstmals ausbezahlt. An seiner Sitzung vom 12. November 2025 hat der Bundesrat die Zahlungsmodalitäten verabschiedet.

Ist Weihnachtsgeld AHV-pflichtig?

Für jeden Lohn, den man verdient, muss man seine AHV-Beiträge bezahlen. Das ist auch beim 13. Monatslohn oder beim Weihnachtsbatzen nicht anders.

AHV-Beitragspflicht Schweiz – wer muss AHV bezahlen? I Lohnbuchhaltung Schweiz I Kwaxx

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Wann zahlt AHV 13 Monatslohn?

Die 13. AHV-Rente wird in der Schweiz erstmals im Dezember 2026 ausgezahlt, nachdem die Volksinitiative im März 2024 angenommen wurde; danach erfolgt die Auszahlung jedes Jahr im Dezember zusammen mit der regulären Rente, also als eine Art "Weihnachtsgeld". 

Kann das 13. Monatsgehalt gestrichen werden?

Nein, ein 13. Monatsgehalt kann nicht einfach gestrichen werden, da es ein vertraglicher Anspruch ist, der nur unter engen Voraussetzungen geändert werden darf, z.B. durch wirksame vertragliche Klauseln (Freiwilligkeits-, Widerrufsvorbehalt), eine Änderungskündigung oder bei schwerwiegender wirtschaftlicher Notlage des Unternehmens, oft in Absprache mit Betriebsrat. Eine einseitige Kürzung bei bereits bestehendem Anspruch ist unzulässig, es sei denn, die Zahlung ist an die Erfüllung bestimmter Bedingungen geknüpft, die nicht erfüllt wurden (z.B. bei langer Krankheit nach 6 Wochen oder bei fristloser Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen). 

Wie lange reichen 500.000 Franken in Ruhestand?

500'000 Franken reichen im Ruhestand unterschiedlich lange, je nach Entnahmehöhe, Rendite und Inflation; mit konservativen 1-2% Rendite können es 24-27 Jahre sein, bei höheren Entnahmen kürzer, während bei 3-4% Rendite und moderaten Entnahmen (ca. 1'000 - 1'500 CHF monatlich) das Geld 30 Jahre oder länger halten kann, wobei die Inflation die Kaufkraft schmälert und eine genaue Planung nötig ist. 

Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Wie wichtig sind die letzten 5 Jahre vor der Rente?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente zählen für die Rentenhöhe nicht magisch mehr, da die Rentenberechnung auf dem gesamten Berufsleben basiert; ABER sie sind extrem wichtig für die optimale Gestaltung des Ruhestands, da hier noch finanzielle, rechtliche (z.B. Abschläge, Altersteilzeit) und steuerliche Entscheidungen getroffen werden können, die den Start ins Rentenalter maßgeblich beeinflussen und Lücken schließen. Wer diese Phase nicht nutzt, um Rentenansprüche zu prüfen, Steuern zu optimieren oder das Portfolio anzupassen, verpasst die letzte Chance, den Ruhestand finanziell zu sichern und die Weichen für mehr Lebensqualität zu stellen. 

Was gehört zum AHV-pflichtigen Einkommen?

AHV-pflichtige Lohnbestandteile

Orts- und Teuerungszulage. Gratifikation, Dienstaltersgeschenk, Treue- und Leistungsprämien. Entschädigungen für Fahrtkosten für den normalen Arbeitsweg und für die übliche Verpflegung. Regelmässige Naturalbezüge wie Verpflegung und Unterkunft.

Welches Einkommen ist AHV-pflichtig 2025?

Mindestbeitrag an AHV, IV und EO steigt

Für Nichterwerbstätige und Selbständigerwerbende steigt der jährliche Mindestbeitrag von 514 Franken auf 530 Franken. Arbeitnehmende erfüllen die Beitragspflicht mit einem Jahresbruttoeinkommen ab 5000 Franken (bisher 4851 Franken).

Wie hoch ist die niedrigste AHV-Rente?

Die AHV-Rente zum Zeitpunkt des ordentlichen Rentenalters

Säule garantiert Ihnen ein Einkommen, das zur Deckung der Grundbedürfnisse in der Zeit nach der Pensionierung reicht. Gegenwärtig beträgt die minimale Altersrente für eine Einzelperson monatlich 1260 Franken; die Maximalrente beläuft sich auf 2520 Franken.

Ist die Zahlung des 13. Monatsgehalts in der Schweiz verpflichtend?

Das 13. Monatsgehalt gilt in der Schweiz als übliche, nicht als verpflichtende Zahlung . Gibt es in der Schweiz weitere Monatsgehälter? Manche Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern im Rahmen eines attraktiven Gehaltspakets ein 14. Monatsgehalt an, um die besten Talente zu gewinnen.

Warum kein 13. Monatslohn?

Sonderzahlungen werden über den Arbeitsvertrag, eine Betriebsvereinbarung oder den Tarifvertrag geregelt: Wenn dein Arbeitgeber tarifgebunden ist und der Tarifvertrag ein 13. Gehalt oder Weihnachtsgeld vorsieht, darf diese Zahlung weder gekürzt noch gestrichen werden, solange der Tarifvertrag gilt.

Wie wird ein 13. Gehalt in der Schweiz versteuert?

Er wird als ganz normaler Lohnbestandteil behandelt: Sozialversicherungen: Alle üblichen Abzüge (AHV, ALV, BVG etc.) werden abgezogen. Steuern: Der Betrag ist voll steuerpflichtig und wird wie das Gehalt versteuert.

Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

3 Jahre bis zur Rente überbrücken: Die Optionen im Überblick

  1. Früher in Rente durch Flexi-Rente: Die Spielräume nutzen.
  2. Wie sich ein Nebenjob in der Übergangszeit lohnen kann.
  3. Mit Arbeitslosengeld die Zeit bis zur Rente sinnvoll überstehen.
  4. Private Vorsorgemodelle für die letzten Berufsjahre.

Sind 70 Rentenpunkte viel?

Ja, 70 Rentenpunkte sind sehr viel und deuten auf ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen über die Jahre hin, da der Durchschnittsverdiener nach ca. 45 Jahren auf rund 45 Rentenpunkte kommt und 70 Punkte sogar schon bei 35 Jahren erreicht werden, was zu einer sehr hohen monatlichen Rente führt (ca. 2.855 € monatlich bei 70 Punkten und aktuellem Rentenwert). 

Was passiert, wenn ich 45 Arbeitsjahre voll habe?

Wenn Sie 45 Arbeitsjahre (Versicherungsjahre) voll haben, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte (sog. „Rente mit 63“ oder „Rente mit 65“) abschlagsfrei in Rente gehen, jedoch erst, wenn Sie das für Ihren Geburtsjahrgang maßgebliche Alter erreicht haben (meist 63 oder 65 Jahre). Sie sammeln damit 45 Rentenpunkte (bei Durchschnittseinkommen) und können in der Regel zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge in Rente gehen. Über 45 Jahre hinaus führt jede weitere Beitragszeit zu einer höheren Rente, ohne weitere Vorteile bei der Abschlagsfreiheit. 

Wie viel Geld hat ein normaler Mensch auf dem Konto in der Schweiz?

Wie viel Geld hat ein normaler Mensch auf dem Konto in der Schweiz? Laut aktuellen Daten (Stand: November 2025) liegt das Medianvermögen Schweiz bei CHF 150'000 pro Person.

Wie viel Rente bekommt eine Frau, wenn der Mann gestorben ist?

Nach dem Tod des Mannes erhält die Witwe zunächst für drei Monate die volle Rente des Verstorbenen (Sterbevierteljahr), danach meist 55 % oder 60 % der Rente (große Witwenrente), wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, oder 25 % (kleine Witwenrente), wenn sie jung ist und kein Kind erzieht; die Höhe hängt von Ehedauer, Alter, Einkommen und Kindererziehung ab, wobei das eigene Einkommen angerechnet wird.
 

Kann ich mit 500.000 Euro und ohne Schulden in Rente gehen?

Ja, ein sorgenfreier Ruhestand mit 500.000 US-Dollar ist möglich . Dieser Betrag ermöglicht jährliche Entnahmen von bis zu 34.000 US-Dollar über einen Zeitraum von 25 Jahren, vom 60. bis zum 85. Lebensjahr. Wenn Sie Ihren Lebensstandard mit 30.000 US-Dollar pro Jahr oder etwa 2.500 US-Dollar pro Monat halten können, sollten 500.000 US-Dollar für einen sorgenfreien Ruhestand ausreichen.

Was passiert mit Weihnachtsgeld bei Renteneintritt?

Was mit dem Weihnachtsgeld bei Renteneintritt passiert, hängt stark von den vertraglichen Regelungen (Tarifvertrag, Arbeitsvertrag) und dem genauen Datum Ihres Renteneintritts ab; oft gibt es keinen automatischen Anspruch mehr, da Rentner nicht mehr als Arbeitnehmer gelten, aber Stichtagsregelungen können den Anspruch sichern, da Sonderzahlungen auch die spätere Rente erhöhen, wenn sie gezahlt wurden. 

Ist es steuerlich besser, 12 oder 13 Monatsgehälter zu haben?

Steuerlich ist es meist egal, ob du 12 oder 13 Monatsgehälter bekommst, denn Sonderzahlungen wie ein 13. Monatsgehalt werden steuerlich wie "sonstige Bezüge" behandelt und mit einem höheren Steuersatz besteuert, was anfänglich weniger Netto bedeutet; durch die Steuererklärung lässt sich der zu viel gezahlte Betrag aber meist zurückholen, da die Steuerprogression durch die Einmalzahlung den Steuersatz erhöht, was sich am Jahresende aber ausgleicht oder sogar zum Vorteil wird. Es kommt also auf deine individuelle Situation und ob du eine Steuererklärung machst, an, aber unterm Strich ist das Jahresnettoeinkommen ähnlich. 

Kann man aus einem unbefristeten Vertrag aussteigen?

Sie können ein unbefristetes oder unbefristetes Mietverhältnis beenden, indem Sie entweder: eine Vereinbarung mit Ihrem Vermieter treffen oder eine formelle Kündigung aussprechen .