Ist es ratsam, 25 % seiner Rente zu entnehmen?

Gefragt von: Ulla Ruf MBA.
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Ob 25 % Ihrer Rente entnehmbar sind, hängt stark von Ihrer gesamten finanziellen Situation ab; die 4-Prozent-Regel (oder das 25-fache der Jahresausgaben) wird oft als Richtwert für finanzielle Unabhängigkeit genannt, was bedeutet, dass 25 % Entnahme (oder 4 % des Kapitals) machbar sein kann, wenn Sie über ausreichend Vermögen verfügen, um Ihren Lebensstandard vollständig zu decken und Inflation, unerwartete Kosten und die Langlebigkeit Ihres Kapitals zu berücksichtigen. Es ist ratsam, eine kombinierte Strategie zu verfolgen, bei der die gesetzliche Rente durch private Vorsorge ergänzt wird, um einen Puffer zu haben und nicht nur 75 % des letzten Einkommens zu erreichen.

Wie viel Geld sollte man bei Renteneintritt auf dem Konto haben?

Laut Faustregel benötigt sie für ein ausreichendes Auskommen im Ruhestand damit monatlich 1.600 Euro. Sie erhält nach 40 vollen Beitragsjahren monatlich 1.367,60 Euro von der gesetzlichen Rentenversicherung. Die persönliche Versorgungslücke beträgt in diesem Fall 232,40 Euro pro Monat.

Welche Jahrgänge bekommen am wenigsten Rente?

Generell bekommen Jahrgänge der späten 1940er bis frühen 1950er Jahre statistisch die niedrigsten Renten, weil sie in Phasen niedriger Rentenniveaus in Rente gingen, sowie Jahrgänge ab 1964, die die volle "Rente mit 67" erleben und längere Erwerbsbiografien mit Lücken haben, während auch viele Frauen mit Teilzeitjobs und Kindererziehung betroffen sind. 

Warum sind die letzten 5 Jahre für die Rente wichtig?

Die letzten 5 Jahre sind wichtig, weil dort strategische Entscheidungen getroffen werden können, die Ihre finanzielle Situation im Ruhestand prägen, auch wenn sie die Rentenhöhe nicht magisch verdoppeln – sie sind das finale Finanz-Korrektur-Fenster, in dem Sie Rentenansprüche prüfen, Ausgleichszahlungen leisten, Abschläge mindern oder eine sichere Anlagestruktur schaffen können, um entspannter in eine neue Lebensphase zu starten. 

Wie viel Vermögen braucht man, um nicht mehr arbeiten zu müssen?

Um nicht mehr arbeiten zu müssen, benötigen Sie in der Regel das 25-fache Ihrer jährlichen Ausgaben (die 4%-Regel), da Sie dann jährlich ca. 4 % Ihres Kapitals entnehmen können, ohne das Grundkapital zu verbrauchen. Wer beispielsweise 40.000 € pro Jahr ausgibt, bräuchte 1 Million €. Je weniger Sie ausgeben (z.B. 2.000 €/Monat statt 3.000 €/Monat), desto weniger Kapital wird benötigt (ca. 600.000 € statt 900.000 €), aber die 4%-Regel ist ein Richtwert, der Inflation und Marktschwankungen berücksichtigen muss. 

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Wie lange kann man mit 250.000 Euro im Ruhestand leben?

Von 250.000 € können Sie je nach Ausgaben, Anlagerendite und Inflation zwischen wenigen Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten leben; bei 1.000 € Entnahme und 4 % Rendite reichen die 250.000 € circa 33 Jahre, während bei höheren Entnahmen (z.B. 1.250 € monatlich) oder bei unverzinstem Kapital das Geld schneller verbraucht ist. Die 4%-Regel (4 % Entnahme = 10.000 €/Jahr) gilt als Richtwert, wobei die Inflation den Wert mindert und eine clevere Anlage (z.B. ETFs) entscheidend für die Langlebigkeit des Kapitals ist. 

Wie viel Geld braucht man, um nicht mehr arbeiten zu müssen?

„Als Faustregel gilt: Sparen Sie das 25- bis 30-Fache Ihrer jährlichen Ausgaben abzüglich garantierter Einkommensquellen. Wenn Sie beispielsweise im Ruhestand 60.000 US-Dollar pro Jahr ausgeben möchten, sollten Sie vor Renteneintritt 1,5 bis 1,8 Millionen US-Dollar angespart haben.“

Was ist die 3. Regel im Ruhestand?

Die 3%-Regel

Am anderen Ende des Spektrums gehen manche Rentner auf Nummer sicher und entnehmen 3–3,5 % ihres Vermögens . Dieser konservative Ansatz kann besser geeignet sein, wenn: Sie frühzeitig in Rente gehen und Ihr Geld länger reichen soll; Sie planen, Ihren Erben etwas zu hinterlassen.

Was ist eine gute Rente netto?

Eine gute Nettorente ist individuell, aber Richtwerte sind: 80 % des letzten Nettogehalts für einen komfortablen Lebensstil, eine Standardrente von ca. 1.500 € netto für 45 Arbeitsjahre, und über 2.000 € netto gelten als sehr gut, da jeder Fünfte im Ruhestand mit maximal 1.400 € auskommen muss. Für ein sorgenfreies Leben sind oft zusätzliche private Vorsorge oder eine Betriebsrente nötig.
 

Ist die Rente vom letzten Gehalt abhängig?

Das ist nicht richtig. Die Rentenhöhe hängt nicht von den Einzahlungen Ihrer letzten Arbeitsjahre ab, sondern resultiert aus Ihrem gesamten Versicherungsleben. Nur wenn Sie in den letzten Jahren vor der Rente am höchsten verdienen, haben Sie in dieser Zeit einen besonders hohen Rentenzuwachs.

Welche Jahrgänge haben Nachteile bei der Rente?

Das Ergebnis: Die Geburtsjahrgänge 1948, 1949, 1950 und 1952 fallen in die oben genannten Dellen des Rentenniveaus. Damit gehen sie mit schlechteren Bedingungen in Rente als andere Jahrgänge.

Was besagt die 4%-Regel bei Renten?

Traditionell wird oft die 4%-Regel empfohlen – man sollte jährlich nicht mehr als 4 % seines gesamten Rentenvermögens abheben .

Welcher Jahrgang bekommt keine Rente mehr?

Wer 1964 geboren wurde, kann 2027 mit 63 in Rente gehen. Die Regelaltersgrenze ab dem Geburtsjahrgang 1964 ist 67 Jahre; sie steigt nicht weiter. Für alle ab 1964 Geborenen, die mit 63 in Rente gehen, fehlen demnach 48 Monate. Der Abschlag bei der Rente sind die maximal möglichen 14,4 Prozent.

Wie viel Rente braucht man, um gut leben zu können?

Für ein gutes Leben im Alter braucht man laut Faustregel etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts, wobei die tatsächliche Summe stark von den individuellen Lebenshaltungskosten abhängt; während einige Experten 70 % nannten, sehen andere wegen steigender Kosten und höherer Ansprüche 80-85 % als realistischer an, um den gewohnten Lebensstandard zu halten, was oft 1.800 € oder mehr netto für Singles bedeutet, um grundlegende Bedürfnisse und Freizeit abzudecken. Die gesetzliche Rente reicht oft nicht aus, weshalb private Vorsorge wichtig ist, um Lücken zu schließen, da das Rentenniveau sinkt. 

Wie viel Geld darf ich als Rentner auf mein Girokonto haben?

Ein Rentner darf grundsätzlich unbegrenzt viel Geld auf dem Konto haben, denn es gibt keine allgemeine Obergrenze für Ersparnisse – es wirkt sich nicht auf die Rentenzahlungen aus. Anders sieht es bei der Sozialhilfe (Grundsicherung) aus: Hier gibt es ein sogenanntes Schonvermögen, das je nach Bedarf (z.B. für Pflegekosten, etwa 2.000 €) geschützt ist, darüber hinaus zählt es als Vermögen, das für den Lebensunterhalt eingesetzt werden muss. Für den steuerfreien Hinzuverdienst gilt: Ab 2026 können Rentner bis zu 2.000 € pro Monat steuerfrei verdienen, bevor die "Aktivrente" greift, was die Einkommensgrenzen für Rentenempfänger neu gestaltet. 

Wie lange kann man mit 100.000 Euro im Ruhestand leben?

Mit 100.000 Euro kann man je nach Ausgaben und Anlagestrategie unterschiedlich lange leben: Entweder nur wenige Jahre bei vollständigem Verbrauch, als solide Überbrückung für 3-5 Jahre bis zur Rente, wenn man 1.500-2.000 € monatlich entnimmt, oder bei kluger Anlage über Jahrzehnte als Zusatzrente, wobei der Zinseszins eine große Rolle spielt. Die entscheidenden Faktoren sind die monatlichen Ausgaben, die Anlagestrategie (Kapital verzehren oder nur Erträge nutzen) und die Rendite. 

Wie viel Rente bekommt ein normaler Rentner?

Die Höhe der Regelaltersrente variiert stark, da sie von Ihren individuellen Versicherungsjahren und Beiträgen abhängt, aber der Durchschnitt liegt bei etwa 1.000 bis 1.400 € (Männer) bzw. 900 bis 1.200 € (Frauen) monatlich; der konkrete Betrag wird durch Entgeltpunkte berechnet, wobei jeder Punkt (durchschnittliches Einkommen eines Jahres) 40,79 € (Stand 2025) wert ist. 

Kann man mit 1500 Euro netto Rente leben?

Ja, mit 1500 € Netto-Rente kann man leben, aber es wird oft knapp, abhängig von den Lebenshaltungskosten (Miete, Wohnort), da dies für viele Menschen ein mittleres bis unterdurchschnittliches Einkommen im Alter darstellt; viele Rentner haben sogar weniger, während Beamte oft deutlich mehr bekommen, aber 1500 € reichen für eine sparsame Lebensführung. Man muss Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge beachten, die den Bruttobetrag mindern. 

Wie viel Erspartes sollte man haben?

Wie viel Erspartes man haben sollte, hängt vom Alter und der finanziellen Situation ab, aber eine gängige Faustregel ist ein Notgroschen von 3 bis 6 Netto-Monatsgehältern für unerwartete Ausgaben, während langfristige Ziele oft das 2- bis 3-fache des Jahresgehalts mit 35 Jahren oder sogar das 10-fache mit 60 Jahren anstreben, je nach Empfehlung und Lebensphase. Generell sollte man versuchen, 10–20 % des Einkommens zu sparen und Vermögen konsequent aufzubauen, auch wenn die absoluten Zahlen je nach Lebenssituation variieren.
 

Wie viel kann ich im Ruhestand bedenkenlos entnehmen?

Als Faustregel gilt: Im ersten Jahr des Ruhestands sollten Sie nicht mehr als 4 bis 5 % Ihrer Ersparnisse entnehmen und diesen Betrag anschließend jährlich an die Inflation anpassen.

Wie wichtig sind die letzten 5 Jahre vor der Pension?

Sie glauben, dass die letzten Jahre besonders stark in die Rentenberechnung einfließen. Doch das ist ein Irrtum. Denn die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland funktioniert nach einem Punktesystem, bei dem jede Beitragszeit gleich gewertet wird – egal, ob am Anfang oder am Ende des Erwerbslebens.

Welche Tipps gibt es für einen gelungenen Ruhestand?

Für einen gelungenen Ruhestand sollten Sie frühzeitig mit der finanziellen Planung, der Strukturierung Ihres Alltags (Ziele setzen, Hobbys finden, Ehrenamt) und der gesunden Lebensführung (Bewegung, Ernährung, soziale Kontakte) beginnen; nutzen Sie die neue Freiheit für unerfüllte Träume und bleiben Sie geistig und körperlich aktiv, um Langeweile und Risiken wie Demenz vorzubeugen. 

Wie viel Geld sollte man im Monat frei zur Verfügung haben?

Hierfür sind laut der 50-30-20-Regel 30 Prozent Ihres verfügbaren Einkommens vorgesehen. Dieser Betrag wird genutzt, um Dinge zu bezahlen, die nicht unbedingt notwendig sind, aber Ihr Leben angenehmer machen. Dazu zählen Ausgaben für Ihre Hobbys, fürs Ausgehen oder für neue Kleidung.

Wie viel Geld muss man haben, um von den Zinsen zu leben?

Um von Zinsen leben zu können, brauchen Sie ein Vermögen, das Ihre jährlichen Ausgaben um das 25-fache übersteigt, basierend auf der sogenannten 4-Prozent-Regel, die besagt, dass Sie 4 % Ihres Vermögens pro Jahr entnehmen können, ohne das Kapital zu verbrauchen. Das benötigte Kapital hängt stark von Ihren Ausgaben ab: Wer 2.800 € monatlich (ca. 33.600 €/Jahr) benötigt, braucht rund 840.000 € (33.600 € * 25). Mit 1 Million Euro können Sie bei einer Rendite von 4 % etwa 40.000 € pro Jahr (ca. 3.300 €/Monat) entnehmen, ohne das Kapital zu schmälern.
 

Kann man Geld verdienen, ohne zu arbeiten?

Einige der besten Möglichkeiten, ohne Job Geld zu verdienen, sind der Verkauf von Print-on-Demand-Produkten, Freelancing, Content-Erstellung, Teilnahme an der Gig-Economy, Investitionen, Nutzung von passivem Einkommen, Vermietung von Immobilien, Umfragen, Affiliate-Marketing und die Nutzung kreativer Talente.