Ist es sinnvoll, Rentenpunkte zu kaufen?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Elsa Koch
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Ja, der Kauf von Rentenpunkten kann sinnvoll sein, besonders für Menschen über 50, die früher in Rente gehen oder ihre Rente erhöhen möchten, da es eine sichere, lebenslange, garantierte Zahlung bietet und steuerlich absetzbar ist. Es lohnt sich, wenn man eine höhere Absicherung wünscht, um Abschläge auszugleichen oder das Rentenniveau zu halten, insbesondere nach einer Abfindung. Allerdings sollte man die Kosten und die individuelle Situation genau prüfen, da die Rendite von der eigenen Lebenserwartung abhängt und Alternativen wie ETF-Sparpläne auch attraktiv sein können.

Wie teuer ist ein Rentenpunkt, wenn man ihn kauft?

Rentenpunkte zu kaufen kostet eine erhebliche Summe, da sich der Preis nach dem jährlichen Durchschnittsentgelt richtet: Für 2025 liegt der Betrag bei rund 9.392 € pro Rentenpunkt, da dies 18,6 % des vorläufigen Durchschnittsverdienstes sind, wobei man für diesen Preis eine monatliche Rente von etwa 39,32 € (Stand 2025) erhält. Die Kosten variieren jährlich und sind für Ost- und Westdeutschland teils unterschiedlich (2024 z.B. 8.437 € West, 8.320 € Ost). Man kann diese Sonderzahlungen als Einmalbetrag oder in Raten leisten und sie sind steuerlich absetzbar, aber das Geld ist langfristig gebunden. 

Wann lohnt sich eine Sonderzahlung in die Rentenkasse?

Ja, Sonderzahlungen in die Rentenversicherung können sinnvoll sein, um Rentenabschläge auszugleichen (z.B. bei vorzeitigem Renteneintritt) oder das Rentenniveau zu steigern, besonders wenn man ein langes Leben erwartet, da die Zahlungen steuerlich absetzbar sind und eine sichere, wenn auch renditearme, Rendite bringen, aber die Erstattung ist nicht möglich. Es lohnt sich oft, wenn man die Rentenlücke schließen, das zu versteuernde Einkommen senken oder Rentenabschläge vermeiden möchte, aber eine individuelle Beratung ist ratsam. 

Wann lohnt sich der Kauf von Rentenpunkten?

Rentenpunkte kaufen lohnt sich vor allem, um Rentenabschläge bei vorzeitigem Renteneintritt auszugleichen, die Rente zu erhöhen, wenn sie voraussichtlich zu niedrig ausfällt, oder bei geringfügiger Beschäftigung; dies ist ab 50 Jahren möglich und besonders attraktiv für Personen mit langer Lebenserwartung, die einen hohen Steuervorteil nutzen wollen, da die Kosten jährlich steigen. 

Wie viele Rentenpunkte sollte man haben?

Wie viele Rentenpunkte man braucht, hängt von der gewünschten Rentenhöhe ab, aber rund 45 Punkte gelten als Basis für eine durchschnittliche Rente bei vollem Erwerbsleben; mehr Punkte (z.B. 60+) sind für eine höhere Rente nötig, während die jährlichen Punkte vom Einkommen abhängen (durchschnittlich ca. 1 Punkt pro Jahr bei Durchschnittsverdienst). Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sind 45 Versicherungsjahre (also 45 Rentenpunkte) ein wichtiger Meilenstein.
 

Mein ehrlicher Rat an alle, die noch nicht in Rente sind...

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Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für 10.000 €?

Mit 10.000 € Jahreseinkommen erhalten Sie abhängig vom Jahr und dem Durchschnittsentgelt rund 0,2 Rentenpunkte pro Jahr; beispielsweise 2025 sind es mit dem Durchschnitt von 50.493 € genau 0,198 Rentenpunkte (10.000 € / 50.493 €). Diese Zahl wird berechnet, indem Ihr Bruttojahreseinkommen durch das aktuelle Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt wird.
 

Wie viele Rentenpunkte braucht man für 2000 € Rente?

Um eine Bruttorente von 2.000 € zu erhalten, benötigen Sie je nach Jahrgang und Beitragsjahren rund 49 bis 72 Entgeltpunkte (EP); bei aktuellen Werten (2025) sind es etwa 49 EP (bei 40,79 € pro Punkt) und bei älteren Berechnungen (2022) bis zu 72 EP, da der Wert des Rentenpunktes steigt. Das bedeutet, Sie müssen über Ihr Berufsleben hinweg ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen erzielen, oft das 1,1 bis 1,4-fache des Durchschnitts, um diese Menge an Punkten zu sammeln. 

Wie viel kostet ein Rentenpunkt im Jahr 2025?

Ein Rentenpunkt kostet 2025 9.391,70 € (oder gerundet 9.392 €), da der Preis an das bundesweit einheitliche Durchschnittsentgelt gekoppelt ist und dieses 2025 bei 50.493 € liegt. Wer Punkte kauft, investiert diese Summe und erhält dafür monatlich einen höheren Rentenanspruch von aktuell 40,79 € (ab Juli 2025) für jeden erworbenen Punkt, was sich steuerlich absetzen lässt. 

Kann ich 50.000 Euro in die Rentenkasse einzahlen?

Ja, Sie können 50.000 Euro in die Rentenkasse einzahlen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: Meistens ist dies als Sonderzahlung zum Ausgleich von Rentenminderungen möglich, wenn Sie vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen wollen, wobei ein Teilbetrag von 50.000 € sehr hoch ist, aber prinzipiell geht. Alternativ können Sie auch freiwillige Beiträge zahlen, aber hier gibt es jährliche Höchstgrenzen (ca. 1.500 € monatlich). Eine große Einmalzahlung wie 50.000 € ist vor allem für den Ausgleich von Abschlägen relevant, um die Rente zu erhöhen. 

Wann sollte ich Punkte kaufen?

Wenn Sie planen, noch viele Jahre in dem Haus zu wohnen, dürfte sich die anfängliche Investition aufgrund der zu erwartenden Ersparnis lohnen . Falls Sie in absehbarer Zeit keine Umschuldung planen: Im Allgemeinen lohnt es sich nicht, Punkte zu zahlen, wenn Sie vor Erreichen des Break-Even-Punkts zu einem anderen Zinssatz umschulden möchten.

Kann man gekaufte Rentenpunkte von der Steuer absetzen?

Ja, der Kauf von Rentenpunkten ist steuerlich absetzbar, da diese Zahlungen als Sonderausgaben (Altersvorsorgeaufwendungen) in der Steuererklärung geltend gemacht werden können und die Steuerlast senken, insbesondere bei hohem Einkommen. Seit 2023 sind diese Beiträge zu 100 % steuerlich absetzbar, allerdings nur bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag (für 2025: 29.344 € für Alleinstehende, 58.688 € für Paare), der auch reguläre Rentenbeiträge umfasst, weshalb oft Teilzahlungen über mehrere Jahre vorteilhafter sind, um den Maximalbetrag zu erreichen. 

Was ist besser, die monatliche Rente oder die Einmalzahlung?

Besser ist nicht pauschal zu sagen, es hängt von Ihrer Situation ab: Eine monatliche Rente bietet lebenslange Sicherheit und schützt vor Langlebigkeit, ist aber weniger flexibel und steuerlich oft belastet, während eine Einmalzahlung volle Flexibilität für größere Anschaffungen bietet, das Kapital aber schneller verbrauchen kann, wenn nicht gut angelegt, und oft steuerlich ungünstiger ist als eine Leibrente, die nur zu 19 % besteuert wird, betont DB-Anwälte und Check24. 

Wie viel kostet ein Rentenpunkt im Jahr 2026?

Ein Rentenpunkt (Entgeltpunkt) 2026 erfordert ein Einkommen von ca. 51.944 € pro Jahr (rund 4.328 €/Monat), da der sogenannte Durchschnittsverdienst steigt; für den Kauf eines Rentenpunktes müssen 2026 voraussichtlich rund 9.661,58 € gezahlt werden, während die monatliche Rente pro Punkt ab Juli 2026 auf etwa 42,30 € (brutto) ansteigen soll. Die Beiträge für freiwillige Versicherungen steigen ebenfalls. 

Lohnt es sich, Rentenpunkte ab 2025 noch zu kaufen?

Dass es sich lohnt, seine Rentenbeiträge noch 2025 freiwillig zu erhöhen, liegt an der Entwicklung des Durchschnittsentgelts. Denn das bildet die Berechnungsgrundlage für Käufe von Rentenpunkten. 2025 liegt es noch bei 50.493 Euro, 2026 werden es 51.944 Euro sein.

Wie viel Rente bekomme ich mit 20 Rentenpunkten?

Mit 20 Rentenpunkten (Entgeltpunkten) erhalten Sie je nach Jahr und Region eine monatliche Bruttorente zwischen rund 720 € (2020 West) und ca. 816 € (2025 West), da 1 Rentenpunkt seit dem 1. Juli 2025 genau 40,79 € wert ist und sich die Rentenpunkte mit der Zeit erhöhen. Die genaue Rentenhöhe hängt vom Zeitpunkt der Rentenberechnung ab, da sich der Wert eines Rentenpunktes jährlich ändert. 

Wie viele Rentenpunkte kann ich bei der DRV kaufen?

Ja, man kann Rentenpunkte bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) kaufen, indem man freiwillige Beiträge oder Sonderzahlungen leistet, um entweder Rentenlücken zu schließen, die Rente zu erhöhen oder Rentenabschläge bei vorgezogener Rente auszugleichen. Dafür muss man mindestens 50 Jahre alt sein und einen Antrag bei der DRV stellen, um die maximale Höhe und Kosten zu erfahren. Die Kosten pro Punkt variieren jährlich (2025: ca. 9.392 €), aber die Zahlungen sind steuerlich absetzbar und bieten eine höhere Rendite als viele private Produkte, allerdings ohne jederzeitigen Zugriff auf das Geld. 

Welche Nachteile hat es, Rentenpunkte zu kaufen?

Nachteile beim Kauf von Rentenpunkten sind die hohen Kosten, die fehlende Kapitalverfügbarkeit (Geld ist gebunden), die langfristige Amortisationszeit (oft erst nach 19-20 Jahren), die Abhängigkeit von der Lebenserwartung und staatlichen Rentenänderungen, sowie die gesetzlichen Altersgrenzen (frühestens ab 50 Jahren kaufbar, 35 Versicherungsjahre nötig). Man erhält das Geld nicht zurück, falls man früher gehen will, aber es erhöht die Rente trotzdem. 

Wie viele Rentenpunkte sollte man mit 40 Jahren haben?

Mit 40 Jahren gibt es keine starre Zahl an Rentenpunkten, aber als Orientierung gilt: Wer durchschnittlich verdient, hat nach ca. 20 Jahren (40 minus 20) um die 20 Rentenpunkte, wobei die Zahl je nach Einkommen schwankt – ein Eckrentner bei 40 Jahren Berufstätigkeit sammelt idealerweise 40 Punkte, also sollten Sie mit 40 Jahren ungefähr bei 20 Punkten liegen, wenn Sie konstant über die Hälfte Ihres Berufslebens verdient haben. Um eine sichere Rente zu gewährleisten, strebt man eher 40+ Punkte an, aber mit 40 sollte man gut im Rennen liegen. 

Was kostet es 3 Jahre früher in Rente?

3 Jahre früher in Rente kostet 10,8 Prozent der Rente

Ein Beispiel: Ein Mann erwartet eine reguläre Rente von 1.500 Euro pro Monat (vor Steuern). Bezieht er die Rente drei Jahre vorher, wird sie um 10,8 Prozent gekürzt, das ergibt 182 Euro. Statt 1.500 Euro erhält er lebenslang nur 1.318 Euro pro Monat.

Kann ich Rentenpunkte kaufen, um früher in Rente zu gehen?

Ja, man kann Rentenpunkte kaufen, um die monatliche Rente zu erhöhen oder Rentenabschläge beim früheren Renteneintritt auszugleichen, indem man Sonderzahlungen an die Deutsche Rentenversicherung leistet, was ab 50 Jahren möglich ist und die Rentenpunkte steuerlich absetzbar sind. Um dies zu tun, beantragt man eine spezielle Rentenauskunft bei der DRV, die den maximalen Betrag berechnet, den man einzahlen kann, um Abschläge zu kompensieren oder die spätere Rente zu steigern.
 

Welches Gehalt für den 1. Rentenpunkt 2025?

Für einen Rentenpunkt im Jahr 2025 müssen Sie ein Bruttojahreseinkommen von genau dem vorläufigen Durchschnittsentgelt erzielen, das bei ca. 50.493 € liegt (entspricht ca. 4.208 € monatlich). Verdienen Sie mehr, erhalten Sie mehr Punkte (bis zur Obergrenze), verdienen Sie weniger, entsprechend weniger Punkte. 

Kann ich als Rentner noch Rentenpunkte kaufen?

Ja, Rentner können unter bestimmten Umständen weiterhin Rentenpunkte sammeln, nämlich durch Weiterarbeit mit Beitragszahlung (sogenannte "Abwahl der Rentenversicherungsfreiheit") oder durch die Pflege von Angehörigen, die zu Beitragszahlungen führt, aber Rentenpunkte kann man nicht mehr einfach kaufen, wenn man bereits in Rente ist. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet, zahlt freiwillig Rentenbeiträge und erwirbt damit weitere Rentenpunkte, die die spätere Rente erhöhen. 

Wie viele Rentenpunkte kann ich maximal kaufen?

Man kann nicht unbegrenzt Rentenpunkte kaufen, da die Höhe durch die Beitragsbemessungsgrenze limitiert ist (ca. 1,9 Punkte pro Jahr, je nach Einkommen), aber ab 50 Jahren kann man mit Sonderzahlungen Lücken füllen, um Rentenabschläge auszugleichen oder die spätere Rente zu erhöhen – die genaue Obergrenze (oft 12 Zahlungen pro Jahr) ist individuell und erfordert eine „besondere Rentenauskunft“ von der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Die Kosten variieren je nach Beitragshöhe, die 2025 monatlich zwischen ca. 103 € und 1.497 € liegt und sich nach dem Wert eines Rentenpunktes richtet. 

Was muss ich verdienen, um 1800 Euro Rente zu bekommen?

Hier geht es zur Anmeldung. Laut Berechnungen von focus.de müsste das Gehalt dann in diesem Fall in jedem Arbeitsjahr zwischen etwa 3600 und 4000 Euro liegen – und das ist vor allem für Berufseinsteiger kaum erreichbar.