Kann ein Ex-Ehepartner Ihre Rente beziehen?
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Ja, ein Ex-Ehepartner kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Rente des früheren Partners beziehen, hauptsächlich durch den Versorgungsausgleich (Teilung der während der Ehe erworbenen Rentenansprüche) oder in speziellen Fällen als Hinterbliebenenrente (Witwen-/Witwerrente), wenn die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde und bestimmte Kriterien (wie Unterhaltsanspruch) erfüllt sind. Auch das Rentensplitting ermöglicht eine Aufteilung von Rentenanwartschaften, um die Altersvorsorge für den geschiedenen Partner zu verbessern.
Kann eine geschiedene Frau die Rente ihres Ex-Mannes beziehen?
Die Witwenrente steht grundsätzlich verheirateten Ehepartnern und Lebenspartnern zu, aber Ausnahmen gelten auch für geschiedene Ehepartner. Witwen und Witwer haben gleiche Ansprüche. Voraussetzung für die Witwenrente ist eine bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft zum Zeitpunkt des Todes.
Was passiert mit der Rente, wenn der geschiedene Partner wieder heiratet?
Wenn Ihr geschiedener Partner wieder heiratet, hat das keine direkten Auswirkungen auf die von Ihnen nach dem Versorgungsausgleich erhaltenen Rentenanteile aus Ihrer geschiedenen Ehe, da diese Anrechte auf ewig geteilt wurden. Die Wiederheirat des geschiedenen Partners ändert nichts an den Rentenansprüchen, die Sie durch den Versorgungsausgleich während der Ehe erworben haben. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass der Anteil des Partners an Sie zurückfällt, aber das ist in der Regel nicht der Fall.
Habe ich Anspruch auf Rente meines Ex-Mannes?
Nach einer Scheidung werden die während der Ehe aufgebauten Rentenansprüche durch den Versorgungsausgleich geteilt, sodass jeder Partner die Hälfte der während der Ehezeit erworbenen Rentenpunkte erhält, was die eigene spätere Rente erhöht oder die des Ex-Mannes mindert. Stirbt der Ex-Mann, kann die geschiedene Ehefrau unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei langer Ehe, eigenen geringen Einkünften) eine Hinterbliebenenrente (Witwenrente) erhalten, die entweder 25 % (kleine) oder 55 % (große) seiner Rente beträgt, oft aber zeitlich begrenzt ist.
Wie viel Rente bekomme ich von meinem Ex-Mann?
Die große Witwen- oder Witwerrente beträgt grundsätzlich 55 Prozent der Rente, die Ihr Ehepartner/Lebenspartner oder Ihre Ehepartnerin/Lebenspartnerin zum Zeitpunkt des Todes bezogen hat oder hätte.
40 Jahre geschafft – und im Alter bleibt nur das Rechnen
Kann eine geschiedene Frau die Rente ihres Ex-Mannes beziehen?
Landesgesetze zu Rentenansprüchen bei Scheidung
Grundsätzlich gilt bei der Aufteilung von Rentenansprüchen im Scheidungsfall, dass jeder Ehepartner die Hälfte der während der Ehe erworbenen Rente erhält . Dies hängt jedoch von den jeweiligen Landesgesetzen ab.
Was bekommt meine geschiedene Frau von meiner Rente?
Geschiedene machen Halbe – Halbe
Lassen sich Eheleute scheiden, wird alles, was während der Ehe für die Altersvorsorge angespart wurde, zusammengerechnet und je zur Hälfte geteilt – und zwar bereits bei der Scheidung und nicht erst beim Eintritt ins Rentenalter.
Kann ich die Rente meines Ex-Mannes erhalten, wenn er wieder heiratet?
Wenn mein Ex-Ehepartner wieder heiratet, fällt sein/ihr Rentenanteil dann an mich zurück? a. Im Allgemeinen nein . Wie bei anderem geteiltem Vermögen bleibt der Rentenanteil des Ex-Ehepartners sein/ihr Eigentum.
Wann bekommt eine geschiedene Frau Witwenrente?
Witwen- oder Witwerrente für Geschiedene
Sie können trotz Scheidung eine Hinterbliebenenrente bekommen, wenn: Ihre Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde. Sie selbst nach der Ehescheidung zu Lebzeiten Ihres früheren Ehepartners oder Ihrer Ehepartnerin nicht wieder geheiratet haben.
Kann ich Ansprüche auf die Rente meines Ex-Mannes geltend machen?
Wenn keine Vermögensregelung besteht, können Sie unter Umständen eine ganze Reihe finanzieller Ansprüche gegen Ihren Ex-Mann geltend machen , darunter Ansprüche gegen sein Vermögen (einschließlich seines Geschäftsvermögens), seine Rentenansprüche und sein Einkommen.
Was passiert mit der Rente, wenn der geschiedene Mann stirbt?
Was viele nicht wissen: Wenn der geschiedene Partner verstirbt und zuvor keine oder höchstens 36 Monate Rente bezogen hat, kann der überlebende Partner die Differenz zu seiner gekürzten Rente wieder zurückverlangen. Dazu muss man jedoch einen Antrag bei der Rentenversicherung stellen.
Was ändert sich, wenn der Ex wieder heiratet?
Heiratet der Ex Partner erneut, kann er/sie den früheren Familiennamen aus der früheren Ehe beibehalten oder seinen Geburtsnamen wieder annehmen. Er kann aber auch mit dem neuen Ehepartner einen gemeinsamen Ehenamen wählen und seinen Namen anpassen.
Wie hoch ist der Versorgungsausgleich nach 12 Jahren Ehe?
Wenn die Ehezeit 12 Jahre betrug, beläuft sich der auszugleichende Ehezeitanteil seiner Pension auf 12/38 x 3.000,- Euro = 947,- Euro. Privat- und Betriebsrenten haben oft ihre eigenen Berechnungsmethoden, im Grundsatz ist es aber immer ähnlich: Es wird immer der Ehezeitanteil herausgerechnet.
Wie viel Rente bekommt eine Frau nach der Scheidung?
Jeder Partner bekommt die Hälfte.
Für die gesetzliche Rente ermittelt die Rentenversicherung, welcher Anteil der Rentenpunkte auf dem Versicherungskonto während der Ehe gesammelt wurde. Haben beide Partner Versorgungsansprüche erworben, kommt es zum gegenseitigen Ausgleich der Anrechte – dem Hin- und Her-Ausgleich.
Hat eine geschiedene Frau Anspruch auf Witwenpension?
Wird die neue Ehe durch den Tod des Ehegatten, durch Scheidung oder durch Aufhebung aufgelöst, ohne dass die Witwe diese Auflösung (allein oder überwiegend) verschuldet hat, so lebt der Anspruch auf die Witwenrente auf Antrag wieder auf. Entsprechendes gilt auch für den Fall der Nichtigerklärung der neuen Ehe.
Wie wird die Scheidungsrente geteilt?
Die Scheidungsrente wird von der Pensionskasse Swiss Re lebenslang an den Ehepartner ausgezahlt. Ist der Ehegatte noch erwerbstätig, so wird der vom Gericht zugesprochene Anteil der Altersrente jährlich an die Pensionskasse des Ehepartners überwiesen.
Haben geschiedene Frauen Anrecht auf Witwenrente?
Geschiedene Frauen, deren ehemaliger Gatte verstorben ist, haben Anspruch auf eine Witwenrente, wenn sie Kinder haben und die geschiedene Ehe mindestens 10 Jahre gedauert hat oder.
Was steht mir als Ehefrau zu, wenn mein Mann stirbt?
Wenn Ihr Mann stirbt, stehen Ihnen als Ehefrau neben dem Erbe (gesetzlicher Anteil: oft 1/4 plus pauschaler Zugewinnausgleich, also insgesamt 3/8 oder mehr) auch eine Witwenrente zu – die ersten drei Monate in voller Höhe der Rente des Verstorbenen, danach die große Witwenrente (ca. 55-60% der Rente, je nach Ehebeginn/Alter) – sowie Kranken- und Pflegeversicherungsschutz (ggf. Familienversicherung) und ggf. ein Anspruch auf Elterngeld für Verwitwete.
Welche Rechte hat eine getrennt lebende Ehefrau?
ein Anspruch auf Trennungs- und Kindesunterhalt. Verträge für Versicherungen und Darlehen bleiben ohne Scheidung bestehen. Ohne Scheidung hat der Ehepartner im Erbfall Anspruch auf seinen Pflichtteil. Steuervorteile bietet die Trennung ohne Scheidung nicht: Die Eheleute müssen die Steuerklassen wechseln.
Kann ich von meinem geschiedenen Mann Witwenrente bekommen?
Ja, eine Witwenrente vom geschiedenen Mann ist unter strengen Voraussetzungen möglich, hauptsächlich wenn die Scheidung vor dem 1. Juli 1977 erfolgte, Sie nicht wieder geheiratet haben, der Ex-Mann die Wartezeit erfüllt hat und im letzten Jahr vor seinem Tod Unterhalt gezahlt hat oder Sie einen Anspruch darauf hatten. Diese "Geschiedenenrente" knüpft an das alte Recht vor dem Versorgungsausgleich an, ist aber heute nur noch selten relevant, da die meisten Fälle nach dem 1. Juli 1977 geschieden wurden.
Wann bekommt eine geschiedene Ehefrau Rente des Mannes?
Eine geschiedene Ehefrau bekommt die Rente des Mannes (Witwenrente) nur unter strengen Ausnahmenbedingungen (z.B. Ehe vor 1977, Unterhalt im letzten Ehejahr, keine Wiederheirat) oder Rentenansprüche aus dem Versorgungsausgleich, die ihr bei der Scheidung zugesprochen wurden und mit dem Rentenbeginn ausgezahlt werden. Der Versorgungsausgleich teilt die während der Ehe erworbenen Rentenpunkte hälftig auf, aber die Auszahlung erfolgt erst, wenn die geschiedene Partnerin selbst die Altersvoraussetzungen erfüllt oder eine Erwerbsminderungsrente beantragt.
Kann man sich die Witwenrente auszahlen lassen, wenn man wieder heiratet?
Wenn Sie bei der ersten Wiederheirat eine Witwenrente erhalten, erlischt der Anspruch, aber Sie bekommen stattdessen eine einmalige Rentenabfindung, die dem 24-fachen Ihres monatlichen Rentenbetrags entspricht (für die kleine Witwenrente gibt es den Restbetrag bis zum 24-Monats-Limit). Sie müssen dies formlos bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen, am besten mit der neuen Heiratsurkunde und der Versichertennummer des verstorbenen Partners, um eine schnelle Auszahlung zu gewährleisten.
Was ist mit dem Versorgungsausgleich, wenn der Ex-Partner stirbt?
Wenn der Ex-Partner stirbt, bleibt der Versorgungsausgleich oft bestehen und kürzt Ihre Rente weiter, bis Sie einen Antrag auf Rücknahme oder Aussetzung stellen, da der Anspruch auf Ausgleich mit dem Tod erlischt (§ 31 VersAusglG). Sie müssen bei der Rentenversicherung den Tod melden und beantragen, dass die Kürzung rückgängig gemacht wird, was eine Neuberechnung Ihrer Rente zur Folge hat. Für Kinder oder Enkelkinder kann sich jedoch ein Anspruch auf Waisenrente ergeben, die aus dem Rentenkonto des Verstorbenen berechnet wird.
Was steht mir als Rentnerin bei einer Scheidung zu?
Versorgungsausgleich bei Rentnern – ein zentrales Thema
Wenn eine Ehe geschieden wird, erfolgt in der Regel ein sogenannter Versorgungsausgleich. Das bedeutet: Rentenansprüche, die einer der Ehegatten während der Ehezeit erworben hat, werden hälftig geteilt. Das gilt auch – und gerade – bei Rentnern.
Wird Mütterrente bei Scheidung geteilt?
Ja, die Mütterrente wird bei einer Scheidung im Rahmen des Versorgungsausgleichs geteilt, da Kindererziehungszeiten während der Ehezeit als Rentenanwartschaften gelten und grundsätzlich 50/50 aufgeteilt werden; auch ein bereits abgeschlossener Versorgungsausgleich kann aufgrund der Mütterrente (Zuschlag für Kindererziehung) neu berechnet werden, wenn der «Wesentlichkeitsgrenze» überschritten wird. Sowohl die Mutter als auch der geschiedene Vater können durch die Mütterrente profitieren, wenn der Versorgungsausgleich durchgeführt wurde, da der Rentenwert der Kindererziehung aufgeteilt wird.