Kann ich 2026 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Gefragt von: Frau Maja Hofmann
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Rente mit 63: Diese Jahrgänge können jetzt in Rente gehen: Altersrente für langjährig Versicherte. Diese Altersrente kann man erstmals mit vollendeten 63. Lebensjahr erhalten, vorausgesetzt man kann die 35 Jahre Wartezeit nachweisen. Dann geht der Rentenbeginn im Jahr 2025, 2026 oder 2027!

Kann ich 2026 mit 63 in Rente gehen?

2026 in Rente gehen: Jahrgang 1963

Januar bis November 1963 Geborene können 2026 die Frührente mit Abschlägen beziehen, im Dezember Geborene ab Anfang 2027. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte bekommen von 1963 Geborene erst ab 2028 (im Januar 1963 Geborene ab Dezember 2027).

Was ändert sich 2026 in der Rente?

Wer 2026 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2026 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 83,5 auf 84 Prozent. Somit bleiben 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei. Bestandsrenten sind hiervon nicht betroffen.

Welche Jahrgänge können noch mit 63 in Rente gehen?

Jahrgänge vor 1953 können ohne Abschläge mit 63 in Rente gehen, wenn sie 45 Versicherungsjahre (besonders langjährig Versicherte) erreicht haben. Für die Jahrgänge 1953 bis 1963 steigt die Altersgrenze schrittweise an, sodass die abschlagsfreie Rente mit 63 für neuere Jahrgänge nicht mehr gilt. Ab 1964 ist die abschlagsfreie Rente erst mit 65 möglich, aber auch dann sind Abschläge bei vorzeitigem Renteneintritt mit 63 (z.B. durch Rentenkauf) möglich. 

Kann ich im Jahr 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

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Kann ich 2027 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Ja, 1964 Geborene können 2027 mit 63 in Rente gehen, allerdings nur mit hohen Abschlägen (bis zu 14,4 %). Eine abschlagsfreie Rente ist mit 63 nicht mehr möglich, da die Regelaltersgrenze für diesen Jahrgang 67 Jahre beträgt. Es gibt aber die Option der Rente für langjährig Versicherte mit 35 Beitragsjahren, die aber mit Abschlägen verbunden ist, die mit jedem Monat früherem Renteneintritt steigen.
 

Welche Jahrgänge können ab 2025 in Rente gehen?

2025 können Angehörige der Geburtsjahrgänge 1958 bis 1962 in Rente oder Frührente gehen. Wichtig ist, dass die Rente mindestens drei Monate vor dem geplanten Rentenbeginn beantragt wird.

Kann die Rente mit 63 Jahren wieder abgeschafft werden?

Die "Rente mit 63" (genauer: die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Jahren) wird von der aktuellen Bundesregierung nicht abgeschafft und bleibt für die Jahrgänge bis 1964 bestehen, auch wenn es politische Diskussionen und Forderungen zur Abschaffung oder Änderung gibt, vor allem wegen Fachkräftemangels, aber auch die Ampelregierung und Union sich grundsätzlich einig sind, diese nicht zu streichen. Zukünftige Bundesregierungen könnten dies jedoch ändern, aber eine kurzfristige Abschaffung ist unwahrscheinlich; stattdessen könnten künftige Regelungen für nachfolgende Jahrgänge teurer werden oder das Rentenalter anheben.
 

Ist es klug, mit 63 in Rente zu gehen?

Ein vorzeitiger Ruhestand kann sich auf Ihre Sozialversicherungsleistungen auswirken. Wenn Sie mit 63 Jahren in Rente gehen, können Sie Ihre Sozialversicherungsleistungen zwar beziehen, diese fallen jedoch etwa 25 bis 30 % niedriger aus als bei einem Renteneintritt nach Erreichen des regulären Rentenalters . Ein späterer statt eines früheren Ruhestands kann Ihnen aber auch in anderer Hinsicht Vorteile bringen.

Bin 1962 geboren, kann ich mit 63 in Rente gehen?

Für den Geburtsjahrgang 1962 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 8 Monaten, die Sie frühestens ab 2028 erreichen, aber die beliebte „Rente mit 63“ (Altersrente für besonders langjährig Versicherte) ist nur mit hohen Abschlägen von 13,2 % möglich, da der abschlagsfreie Eintritt (nach 45 Versicherungsjahren) erst mit 64 Jahren und 8 Monaten möglich ist, was erst 2027 wäre, also noch nicht 2025. Wenn Sie mit 63 Jahren in Rente gehen, werden 0,3 % pro Monat vor dem regulären Rentenbeginn abgezogen, was für den Jahrgang 1962 zu einem permanenten Abschlag von 13,2 % führt (44 Monate x 0,3 %).
 

Wie viel Prozent steigt 2026 die Rente?

Im Juli 2025 gab es eine Erhöhung von 3,74 %. Im Jahr 2026 steigt die Erwerbsminderungsrente um 3,73 % an.

Was sagen die Experten über das Jahr 2026?

Analysten blicken im Allgemeinen optimistisch auf das Jahr 2026, selbst die vorsichtigsten Experten prognostizieren ein leicht positives Jahr. Dennoch rechnen einige mit einem holprigen Weg zu Kursgewinnen , und die Bank of America erwartet ein deutlich schwächeres Jahresende als die aktuellen Prognosen für 2025 vermuten lassen.

Wie hoch ist die Rentenprognose für 2027?

Für 2027 wird eine deutliche Rentenerhöhung erwartet, möglicherweise um bis zu 4,75 %, während der Beitragssatz vorerst stabil bei 18,6 % bleibt, aber ab 2028 auf rund 19,8 % ansteigen soll, zudem verbessert ein neues Gesetz (SGB-VI-Änderungsgesetz) die Rentenberechnung und -sicherheit, insbesondere für Babyboomer, durch eine neue Hochrechnung und mehr Bundesmittel, um das Rentenniveau zu stabilisieren. 

Wann kann ich 2026 in Rente gehen?

Da sich das reguläre Rentenalter bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre erhöht, steigt auch der Abschlag bei frühestmöglicher Inanspruchnahme dieser Rente. Für Versicherte des Jahrgangs 1963, die 2026 63 Jahre alt werden, liegt das reguläre Rentenalter bei 66 Jahren und zehn Monaten.

Was ändert sich ab 2026?

2026 treten zahlreiche wichtige Änderungen in Kraft. Für Erwerbstätige und Steuerpflichtige gibt es Anpassungen bei Steuern, Sozialabgaben und Mindestlöhnen. Wer genau rechnet, hat mehr in der Haushaltskasse. Das Kindergeld steigt um 4 Euro auf 259 Euro pro Monat und Kind.

Wie viel Abzüge habe ich, wenn ich mit 63 in Rente gehen will?

Das Wichtigste in Kürze

Die Altersrente für langjährig Versicherte kann ab 63 beantragt werden, deshalb wird sie oft „Rente ab 63“ genannt. Sie ist immer niedriger als die reguläre Rente, weil es für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter 0,3 % Abschlag gibt, maximal sind das 14,4 %.

Was muss ich machen, um mit 63 in Rente zu gehen?

Der früheste Start ist mit 63 Jahren. Dafür sind mindestens 35 Versicherungsjahre nötig und auf die Frührente fallen Abschläge an. Das heißt, sie wird gekürzt. Die Frührente ohne Abschläge beziehen können alle, die auf mindestens 45 Versicherungsjahre kommen.

Ist Rente mit 63 sinnvoll?

Die "Rente mit 63" (Altersrente für besonders langjährig Versicherte) lohnt sich finanziell nur bedingt, da sie meist mit dauerhaften Abschlägen von bis zu 14,4 % verbunden ist – es sei denn, man hat 45 Versicherungsjahre erreicht und kann abschlagsfrei gehen (für frühere Jahrgänge). Attraktiver wird es durch die Kombination mit Weiterarbeit und Teilrente, da die Hinzuverdienstgrenzen entfallen sind und man so Rentenpunkte sammelt, die die Rente erhöhen und Abschläge teilweise ausgleichen können. Ob es sich lohnt, hängt stark von der individuellen Situation ab: Wer früh viel Freizeit will, muss finanzielle Einbußen akzeptieren; wer finanziell das Maximum herausholen will, muss länger arbeiten, idealerweise mit Teilrente und Weiterbeschäftigung.
 

Wie wichtig sind die letzten 5 Jahre vor der Rente?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente zählen für die Rentenhöhe nicht magisch mehr, da die Rentenberechnung auf dem gesamten Berufsleben basiert; ABER sie sind extrem wichtig für die optimale Gestaltung des Ruhestands, da hier noch finanzielle, rechtliche (z.B. Abschläge, Altersteilzeit) und steuerliche Entscheidungen getroffen werden können, die den Start ins Rentenalter maßgeblich beeinflussen und Lücken schließen. Wer diese Phase nicht nutzt, um Rentenansprüche zu prüfen, Steuern zu optimieren oder das Portfolio anzupassen, verpasst die letzte Chance, den Ruhestand finanziell zu sichern und die Weichen für mehr Lebensqualität zu stellen. 

Was ändert sich 2025 bei der Rente?

2025 steigen die Renten zum 1. Juli um 3,74 Prozent, der aktuelle Rentenwert erhöht sich auf 40,79 Euro, und es gibt Änderungen bei der Besteuerung für Neurentner (16,5 % steuerfrei) sowie einen höheren Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrenten. Zudem wird ein Zuschlag für Rentner mit Rentenbeginn zwischen 2001 und 2018 eingeführt, der mit der Dezember-Rente ausgezahlt wird und die Rentenzahlung vereinheitlicht. 

Kann ich mit 63 Jahren Teilrente beziehen?

Eine Teilrente mit 63 ermöglicht es Ihnen, einen Teil Ihrer Rente schon mit 63 Jahren zu beziehen und gleichzeitig weiterzuarbeiten (z.B. 99,99% Rente + Minijob), was den Übergang in den Ruhestand erleichtert und den Anspruch auf Krankengeld sichert. Sie können 10–99,99 % der Rente wählen, aber bei der abschlagsfreien "Rente mit 63" (besonders langjährig Versicherte) lohnt sich eine Teilrente meist nicht, da die Abschläge entfallen. Für alle anderen, die mit 63 vorzeitig Rente beantragen, gibt es lebenslang 0,3 % Abschlag pro Monat, max. 14,4 %, wobei die Teilrente nur den Arbeitsanteil reduziert, aber die Abschläge bestehen bleiben. 

Wie hoch steigt die Rente 2026?

Die Rentenerhöhung 2026 wird voraussichtlich bei rund 3,7 % liegen, wobei der genaue Wert im Frühjahr 2026 offiziell festgelegt wird; erste Prognosen gehen von etwa 3,73 % aus, was zu einer spürbaren Steigerung führt, jedoch auch Abzüge durch Steuern und Sozialabgaben bedeuten kann. 

Kann ich 2028 mit 63 Jahren in Rente gehen?

Ja, man kann 2028 mit 63 in Rente gehen, aber meist nur mit Abschlägen, wenn man nicht die speziellen Voraussetzungen für die abschlagsfreie Rente erfüllt. Der Jahrgang 1965 kann 2028 die Frührente mit 63 (mit 35 Versicherungsjahren) beziehen, muss aber Abschläge von bis zu 14,4 % hinnehmen, da die Regelaltersgrenze bei 67 liegt. Nur Jahrgänge vor 1964 können noch abschlagsfrei mit 63 oder 64 (mit 45 Versicherungsjahren) in Rente gehen.
 

Kann ich nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?

So steigt dieser mit Erhöhung der gesetzlichen Altersgrenze auf 14,4 % (4 Jahre x 3,6 %). Bei 45 Dienstjahren ist ein abschlagfreier Ruhestand mit dem 65. Lebensjahr möglich.

Kann man 2026 mit 63 in Rente gehen?

Rente mit 63: Jahrgang 1963

Wurden Sie im Jahr 1963 geboren, müssen Sie für die Rente mit 63 noch bis 2026 arbeiten. Die Regelaltersgrenze für den Geburtsjahrgang 1963 ist 66 Jahre und zehn Monate.