Kann ich BAföG bekommen, wenn meine Eltern getrennt leben?

Gefragt von: Jutta Schmidt
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Ja, du kannst BAföG bekommen, wenn deine Eltern getrennt leben, aber das Einkommen beider Elternteile wird getrennt voneinander berechnet, und es gelten für jeden Elternteil eigene Freibeträge, was deine Chancen auf Förderung verbessern kann, da die Einkommen getrennt betrachtet werden, auch wenn es bei der Berechnung komplexer wird, weshalb du dich am besten direkt beim BAföG-Amt erkundigst.

Wie wird BAföG bei getrennt lebenden Eltern berechnet?

Auch wenn deine Eltern geschieden sind, kannst du grundsätzlich BAföG im Studium bekommen. Der Unterschied zu verheirateten Paaren besteht lediglich darin, dass die Einkommen der beiden Elternteile getrennt voneinander berechnet werden. Die Freibeträge gelten ebenfalls pro Person.

Wann verliert man den Anspruch auf BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen. 

Wie viel Geld müssen die Eltern verdienen, damit man BAföG bekommt?

Was dürfen Deine Eltern verdienen, damit Du Bafög bekommst? Sind Deine Eltern verheiratet, dürfen sie nach der Finanztip-Berechnung etwa 41.500 Euro brutto im Jahr verdienen, damit Du den Bafög-Höchstsatz bekommen kannst. Liegt das Einkommen Deiner Eltern über dieser Grenze, kannst Du noch Bafög bekommen, aber weniger.

Wird Unterhalt vom Vater beim BAföG angerechnet?

Eltern sind grundsätzlich dazu verpflichtet, ihrem Kind Unterhalt zu zahlen. Das gilt auch während der ersten Ausbildungszeit. Anders verhält es sich, wenn ein Kind während des Studiums eine BAföG-Förderung bezieht. Denn BAföG zählt als Einkommen, das auf den Kindesunterhalt angerechnet wird.

Elternunabhängiges BAföG - Die Voraussetzungen

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Wann wird BAföG verweigert?

Wenn dein Antrag auf BAföG abgelehnt wurde, kann es dafür einige Gründe geben. Meistens ist das Einkommen deiner Eltern deutlich zu hoch oder du hast zu viel BAföG Vermögen (Bausparverträge, Wertpapiere, Bargeld etc.).

Ist Trennungsunterhalt Einkommen der Eltern beim BAföG-Antrag des Kindes?

Als Einkommen wird BAföG auf den Kindesunterhalt angerechnet. Wird der BAföG-Höchstsatz gewährt, entfällt in der Regel der Anspruch auf Kindesunterhalt. Studenten sind zur Entlastung der Eltern verpflichtet, BAföG zu beantragen.

Wer bekommt kein BAföG?

Kein BAföG bekommt man, wenn das Einkommen der Eltern oder das eigene Vermögen zu hoch ist, man älter als 45 Jahre ist (ohne Ausnahmen), zu schnell studiert (weniger als 30 ECTS), im falschen Studiengang ist (z.B. nur ein Diplomabschluss, der kein Master mehr ist) oder bei unklarer Aufenthalts- und Bleibeperspektive. Auch wer schon einen abgeschlossenen, förderungsfähigen ersten Abschluss hat, bekommt meist keinen BAföG mehr. 

Wie hoch darf das Einkommen der Eltern sein, um Studienbeihilfe zu bekommen?

Die zusätzlichen Einkünfte dürfen die Grenze von 16.455 Euro im Jahr nicht überschreiten, da man sonst den Anspruch auf Studienbeihilfe verliert. Diese Grenze erhöht sich pro Kind, für welches Unterhalt geleistet wird, um jeweils 2.988 Euro jährlich. Die Zuverdienstgrenze wurde im Oktober 2020 rückwirkend bis 01.

Sind 26/30 BAföG?

Die Zahlen 26 und 30 beim BAföG beziehen sich meist auf die Paragraphen § 26 BAföG (Vermögensanrechnung) und die Freibeträge nach § 30 BAföG (z.B. elternunabhängiges BAföG) und Altersgrenzen, wobei das Vermögen des Auszubildenden selbst sowie das Einkommen der Eltern (Freibeträge) über die Förderung entscheiden; bis 29 Jahre gilt ein Vermögensfreibetrag von 15.000 €, ab 30 Jahren steigt dieser auf 45.000 €. Die 26. BAföG-Novelle ist eine wichtige Gesetzesreform, die die Förderung verbessern soll. 

Wann wird BAföG nicht bezahlt?

Wenn Sie die BAföG-Raten nicht zahlen können

Wer 5 Jahre nach der Förderung nicht mehr als 1.690 Euro netto monatlich verdient, kann einen Antrag stellen, um die Rückzahlung auszusetzen.

Wann bekommt ein Student kein BAföG mehr?

Studenten bekommen kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder das eigene Einkommen zu hoch ist, sie die Regelstudienzeit oder die Altersgrenze (i.d.R. 45 Jahre) überschreiten, zu viele Leistungsnachweise fehlen, ein Zweitstudium begonnen wird oder die Ausbildung nicht förderungswürdig ist (z.B. duales Studium, Fernstudium, Pflichtpraktika), aber es gibt auch Ausnahmen. 

Ist BAföG elternunabhängig?

BAföG ist nicht grundsätzlich elternunabhängig, aber unter bestimmten Voraussetzungen kann es elternunabhängig gewährt werden, z.B. bei Berufstätigkeit vor dem Studium (meist 5 Jahre), wenn du über 30 bist oder den zweiten Bildungsweg gehst (Abendgymnasium/Kolleg), Vollwaise bist, oder die Eltern rechtlich oder tatsächlich nicht Unterhalt leisten können. Es gibt keinen separaten Antrag, das BAföG-Amt prüft dies anhand deines Lebenslaufs.
 

Wer zahlt das Studium bei getrennt lebenden Eltern?

Voneinander getrennt lebende Eltern müssen den Regelsatz anteilig zahlen, und zwar im Verhältnis zu ihrem jeweiligen Einkommen. Einkünfte der Studierenden (beispielsweise aus regelmäßiger Erwerbstätigkeit), ein Erbe oder erspartes Geld der Studierenden können die Unterhaltspflicht der Eltern mindern.

Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?

Das Einkommen der Eltern bleibt auch unberücksichtigt, wenn man nach Vollendung des 30. Lebensjahres mit dem Studium beginnt.

Wann verliert man den BAföG-Anspruch?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen. 

Wie viel Geld bekommen Studenten von ihren Eltern?

Eltern müssen ihren studierenden Kindern Unterhalt zahlen, in der Regel 990 € monatlich (Stand 2025/2026) nach der Düsseldorfer Tabelle, wenn das Kind nicht zu Hause wohnt, wobei dies den Bedarf abdeckt, exklusive Krankenversicherung und Studiengebühren. Lebt das Kind noch zu Hause, richtet sich der Betrag nach dem Einkommen der Eltern (Düsseldorfer Tabelle), und das Kindergeld wird angerechnet. Der Unterhaltspflicht endet mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und kann durch eigene Einkünfte des Kindes (z.B. BAföG) gemindert werden.
 

Wie kann ich meine Eltern bitten, die Studiengebühren zu bezahlen?

„Sehr geehrte Eltern, die Gebühr für das neue Semester für [Name des Schülers/der Schülerin] ist bis zum [Fälligkeitsdatum] fällig. Bitte zahlen Sie rechtzeitig.“ „Sehr geehrte/r [Name der Eltern], die Gebühr für [Name des Schülers/der Schülerin] ist bald fällig. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter [Kontaktinformationen].“

Wie hoch ist die Höchststudienbeihilfe?

Die Höchststudienbeihilfe für Studierende unter 24, die am Wohnort der Eltern oder in dessen Nähe studieren, beträgt 404 € pro Monat bzw. 4.848 € pro Jahr. Für auswärtige Studierende, Vollwaisen, Studierende über 24, Studierende mit Kind(ern) und verheiratete Studierende beträgt der Grundbetrag 705 € pro Monat bzw.

Wie viel dürfen getrennte Eltern verdienen mit BAföG?

Einkommensgrenzen der Eltern und Studierenden im Überblick

Verheiratete Elternpaare dürfen bis zu 2.540 Euro im Monat verdienen, damit der volle BAföG-Anspruch bestehen bleibt. Bei Alleinstehenden sind es 1.690 Euro, bei Stiefeltern 850 Euro. Auch Kapitalerträge sind darin eingeschlossen.

In welchen Fällen wird BAföG abgelehnt?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre, mit Ausnahmen) überschreit, die Regelstudienzeit stark überschreitet, bereits einen ersten Hochschulabschluss hat (z.B. Master nach Bachelor), Teilzeit studiert, bestimmte Vermögensgrenzen überschreitet oder die nötigen Leistungsnachweise nicht erbringt. Auch bei Nichtbestehen der Zwischenprüfung ohne anerkannte Gründe kann die Förderung entfallen. 

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um BAföG zu bekommen?

Bafög-Voraussetzungen sind hauptsächlich eine förderfähige Ausbildung (staatlich anerkannt, Vollzeit, meist Erstausbildung), das Alter (normalerweise unter 30/45 Jahren beim Start), Bedürftigkeit (Einkommen & Vermögen der Eltern/eigenes unter Freibeträgen), sowie der Nachweis von Leistungen (Leistungspunkte/ECTS) im Studium. Du bekommst BAföG, wenn deine Ausbildung die Anforderungen erfüllt und du bedürftig bist, wobei dein eigenes Einkommen und Vermögen (bis 15.000€, ab 30 Jahren 45.000€) sowie das deiner Eltern angerechnet wird.
 

Kann ich BAföG bekommen, wenn meine Eltern getrennt sind, aber verheiratet sind?

Auch wenn deine Eltern geschieden sind, kannst du grundsätzlich BAföG im Studium bekommen. Der Unterschied zu verheirateten Paaren besteht lediglich darin, dass die Einkommen der beiden Elternteile getrennt voneinander berechnet werden. Die Freibeträge gelten ebenfalls pro Person.

Wie viel müssen Eltern verdienen, damit man kein BAföG bekommt?

Man bekommt kein BAföG mehr, wenn das Nettoeinkommen der Eltern (nach Abzug von Freibeträgen für sich selbst, Ehepartner, Kinder) so hoch ist, dass es den gesamten Bedarf deckt; es gibt keine starre Einkommensgrenze, aber für verheiratete Eltern sind ca. 2.540 € Grundfreibetrag pro Monat (plus weitere Freibeträge für Kinder) relevant, und über Einkommen deutlich über ca. 78.000 € (gemeinsam brutto) wird meist nur noch eine Teilförderung oder gar nichts mehr gezahlt, da die Eltern verpflichtet sind, den Rest zu übernehmen. Die genaue Grenze hängt stark von der familiären Situation ab, da Freibeträge für jeden Geschwisterteil oder andere Unterhaltsberechtigte abgezogen werden. 

Wie lange sind Eltern für Studenten unterhaltspflichtig?

Als staatliche Unterstützung zur Deckung der Unterhaltspflicht erhalten Eltern von Studierenden Kindergeld bis zum 25. Geburtstag des Kindes.