Kann ich meine Krankenkasse monatlich kündigen?

Gefragt von: Ilona Pape B.A.
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Nein, eine monatliche Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse ist in der Regel nicht möglich, da eine Mindestbindungsfrist von 12 Monaten und eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende gelten. Sie können die Kasse wechseln, indem Sie einen Antrag bei der neuen Kasse stellen, die dann die Kündigung übernimmt, aber erst nach Ablauf der Fristen. Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags, wodurch Sie ebenfalls mit zwei Monaten Frist wechseln können, auch vor Ablauf der 12 Monate.

Kann ich meine Krankenversicherung monatlich kündigen?

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Wer kündigt, muss mindestens 12 Monate in der alten Krankenkasse Mitglied gewesen sein. Bei einem Arbeitsplatzwechsel entfällt diese Frist. Die Kündigung selbst übernimmt die neue Krankenkasse.

Kann ich meine Krankenkasse kündigen, ohne eine neue zu haben?

Sie können Ihre gesetzliche Krankenversicherung nicht ohne eine neue abschließen, da in Deutschland eine lückenlose Krankenversicherung Pflicht ist, aber Sie müssen die alte Kasse nicht selbst kündigen: Stellen Sie einfach einen Aufnahmeantrag bei der neuen Wunscheckasse, die kümmert sich um die Abmeldung bei der alten Kasse – das gilt auch bei Kündigung wegen Zusatzbeitragserhöhung (Sonderkündigungsrecht), wobei die 12-monatige Bindung entfällt.
 

Wie kündige ich meine Krankenkasse richtig?

Um deine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, musst du in der Regel gar nichts tun – die neue Kasse übernimmt den Prozess für dich, sobald du dort einen Mitgliedsantrag stellst; du brauchst nur eine formlose Kündigung bei einem Wechsel, die durch die neue Kasse erledigt wird, es sei denn, du wechselst in die private KV oder wanderst aus, dann brauchst du ein formelles Schreiben mit Nachweis. Die Frist beträgt meist zwei Monate zum Monatsende, aber bei Sonderkündigungsrechten (z.B. durch Beitragserhöhung) entfällt die Bindungsfrist von 12 Monaten. 

Bis wann kann man eine Krankenkasse kündigen?

Die Kündigungsfrist für eine gesetzliche Krankenkasse beträgt in der Regel zwei Monate zum Monatsende, wobei eine Mindestmitgliedschaft von 12 Monaten bei der alten Kasse vorausgesetzt wird (außer bei Sonderkündigungsgründen wie Erhöhung des Zusatzbeitrags oder Jobwechsel). Die Kündigung läuft quasi automatisch: Sie stellen einfach einen Antrag bei der neuen Krankenkasse, die die Abmeldung bei der alten übernimmt. 

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Wie lange ist die Kündigungsfrist bei einer Krankenversicherung?

Kündigung durch den Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer kann den Krankenversicherungsvertrag jährlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von üblicherweise drei Monaten kündigen. Erstmals möglich ist dies nach 3 Jahren Vertragslaufzeit.

Kann ich meine Krankenversicherung kündigen?

Wenn Sie eine Krankenversicherung über eine private Börse kündigen, können Sie sich direkt an Ihre Versicherung oder Ihren Makler wenden . Die Telefonnummer Ihrer Krankenversicherung finden Sie auf Ihrer Police, Ihrer Versicherungskarte und Ihren Prämienabrechnungen. Ihr Krankenversicherer ermöglicht Ihnen möglicherweise die telefonische Kündigung.

Wie kann ich mich von der Krankenkasse abmelden?

Um eine gesetzliche Krankenkasse zu kündigen, reicht es in der Regel, einen Antrag bei der neuen Wunschkasse zu stellen, die dann die Kündigung übernimmt. Es gilt meist eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende, wobei Sie mindestens 12 Monate Mitglied gewesen sein müssen. Ein Sonderkündigungsrecht besteht bei Erhöhung des Zusatzbeitrags oder Arbeitgeberwechsel, hier entfällt die 12-Monats-Frist. 

Wie kann ich meine Krankenversicherung kündigen?

Informieren Sie zunächst den Kundenservice Ihrer Krankenversicherung über Ihren Wunsch, Ihre Krankenversicherung zu kündigen. Senden Sie anschließend eine schriftliche Kündigungsanfrage an Ihre Krankenversicherung, entweder offline oder online . Die schriftliche Anfrage sollte die Versicherungsdetails und den Kündigungsgrund enthalten.

Welche Krankenkasse ist im Jahr 2025 die billigste?

Die billigste gesetzliche Krankenkasse 2025 ist die BKK firmus mit einem Beitragssatz von nur 16,44 % (bzw. einem Zusatzbeitrag von nur 1,84 %), dicht gefolgt von der hkk und der Audi BKK, die ebenfalls zu den günstigsten Kassen zählen, auch wenn sich die genauen Prozentzahlen je nach Quelle und Zeitpunkt der Erhebung leicht unterscheiden. Viele Verbraucherportale wie Finanztip und Verivox empfehlen diese Kassen wegen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses, aber der Vergleich der Zusatzleistungen (Bonusprogramme, Extras) ist entscheidend, da rund 90 % der Grundleistungen identisch sind. 

Wie kündige ich meine alte Krankenkasse?

Gesetzlich Versicherte können Ihre Krankenkasse in der Regel mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten wechseln. Dazu genügt es, einen Mitgliedsantrag bei einer neuen Krankenkasse zu stellen – diese übernimmt dann die Kündigung bei der alten.

Welche Krankenkasse ist die billigste?

Die billigste Krankenkasse hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber BKK firmus, hkk und die TUI BKK gehören oft zu den günstigsten bundesweit geöffneten Kassen mit niedrigen Zusatzbeiträgen, wobei die BKK firmus mit einem sehr günstigen Beitragssatz hervorsticht, während auch die Techniker Krankenkasse (TK) mit einem wettbewerbsfähigen Beitrag punktet. Die genaue Ersparnis hängt von Ihrem Einkommen ab, daher ist ein individueller Vergleich wichtig, da auch Leistungen (Zahnreinigung, Bonusprogramme) eine Rolle spielen.
 

Wie schnell muss man die Krankenkasse wechseln mit Sonderkündigungsrecht?

Wenn die Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats, in dem der neue Zusatzbeitrag gilt. Sie können bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrages auch dann Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen, wenn Sie noch keine 12 Monate bei ihrer Krankenkasse versichert sind.

Ist es möglich, meine Krankenkasse jederzeit zu wechseln?

Ja, Sie können Ihre Krankenkasse wechseln, aber es gibt Fristen: Regulär müssen Sie mindestens 12 Monate bei der alten Kasse sein, doch seit 2021 geht das schon früher, mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende (z.B. bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags). Bei einem Arbeitgeberwechsel entfallen die Fristen sogar ganz und ein sofortiger Wechsel ist möglich. Die neue Kasse übernimmt die Kündigung und Sie haben bei Krankheit oder Behandlungen jederzeit Anspruch auf Leistungen, da die neue Kasse nahtlos einspringt. 

Welche Krankenkasse ist in Deutschland die beste?

Die beste Krankenkasse in Deutschland ist laut verschiedenen Tests, vor allem von Focus Money, oft die Techniker Krankenkasse (TK), die für ihren hervorragenden digitalen Service, Zusatzleistungen und Transparenz gelobt wird. Andere Top-Kassen sind die HEK (bundesweit) und regionale Kassen wie die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland oder die Bergische Krankenkasse, je nach Wohnort und individuellen Bedürfnissen, wobei auch die HKK und die BKK Firmus für gute Preis-Leistungs-Verhältnisse und Zusatzleistungen bekannt sind. 

Wie komme ich aus der gesetzlichen Krankenversicherung raus?

Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rauszukommen, müssen Sie entweder versicherungspflichtig werden in der privaten Krankenversicherung (PKV) – etwa durch Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) oder bei Selbstständigkeit/Beamtenstatus – oder eine Befreiung von der Versicherungspflicht beantragen (z.B. bei Anspruch auf Familienversicherung oder Beihilfe), was meistens eine vorherige Mitgliedschaft in der GKV voraussetzt. Bei einem Jobwechsel kann man oft leichter in die PKV wechseln, wenn das Gehalt über der Grenze liegt, oder man bleibt freiwillig GKV-versichert, wenn man z.B. selbstständig ist. 

Bis wann kann ich die Krankenversicherung kündigen?

Sie können Ihre Krankenkasse in der Regel Ende Jahr wechseln. Dafür müssen Sie Ihre Grundversicherung schriftlich kündigen. Ihr Brief muss bis zum 30. November bei der Krankenkasse eintreffen.

Wie schreibe ich eine Kündigung für eine Krankenversicherung?

hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Sofern ein Sonderkündigungsrecht besteht, nehme ich dieses in Anspruch. Bitte bestätigen Sie den Eingang dieses Schreibens sowie den Kündigungstermin. Meine Versichertenkarte erhalten Sie zum Ende der Versicherungszeit.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich kündige?

Nach einer Kündigung bleibt man in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mindestens einen Monat durch den "nachgehenden Leistungsanspruch" versichert, selbst ohne Beiträge, und muss sich bei Arbeitslosigkeit bei der Agentur für Arbeit melden, die dann die Beiträge übernimmt; auch ohne Arbeitslosengeld besteht durch die Agentur weiter Versicherungsschutz, da eine lückenlose Absicherung besteht. Wer privat versichert war, muss die Beiträge komplett selbst tragen und sollte schnellstmöglich eine Lösung (z.B. Basistarif) suchen, um den Schutz zu erhalten. 

Wie lange ist man nach Abmeldung noch krankenversichert?

Nach einer Kündigung bleiben Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung oft für einen Monat (ca. 30 Tage) ohne eigene Beitragszahlung versichert – das ist der sogenannte "nachgehende Leistungsanspruch". Dieser gilt für Pflichtversicherte in der GKV, solange keine neue Mitgliedschaft (z. B. durch Arbeitslosengeldbezug) besteht. Wichtig: Falls Sie eine Familienversicherung beim Partner nutzen können, geht diese vor, und bei freiwillig gesetzlich Versicherten oder Privatversicherten gelten andere Regeln. 

Kann man die gesetzliche Krankenversicherung ruhen lassen?

Eine vollständige "Pause" der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist so nicht möglich, aber Sie können die Mitgliedschaft ruhen lassen (z.B. bei längerer Auslandsreise mit Anwartschaftsversicherung oder durch Wechsel in PKV), die Versicherungspflicht befreien lassen (z.B. bei Privatversicherung) oder bei Sabbatical/Elternzeit Beiträge ruhen lassen, oft durch die „Anwartschaft“ oder private Weiterzahlung. Der Arbeitgeber meldet Sie ab, aber Sie bleiben grundsätzlich versicherungspflichtig, daher ist eine parallele Absicherung (Auslandskrankenversicherung, Privatvertrag) oder eine formelle Pause bei der Kasse nötig. 

Wann wird man von der Krankenkasse abgemeldet?

Man wird von der Krankenkasse abgemeldet, wenn das Arbeitsverhältnis endet (Arbeitgeber meldet ab, oft innerhalb von 6 Wochen), man die Krankenkasse wechselt (neue Kasse kümmert sich), oder bei Wechsel des Versicherungsstatus (z.B. von versicherungspflichtig zu freiwillig), wobei die Kasse dies bei Statusänderungen oder längeren (über 1 Monat) Unterbrechungen (unbezahlter Urlaub, Streik) meldet, um den korrekten Versicherungsschutz zu gewährleisten. 

Kann die Krankenversicherung kündigen?

Nein, eine Krankenkasse kann dich grundsätzlich nicht einfach so kündigen, es herrscht Versicherungspflicht, aber sie kann unter bestimmten Umständen eine außerordentliche Kündigung aussprechen (z. B. bei arglistiger Täuschung oder schweren Pflichtverletzungen), und bei gesetzlichen Kassen kann ein Wechsel erzwungen werden, wenn die Mitgliedschaft endet (z. B. durch Jobverlust). Bei privater Krankenversicherung (PKV) gibt es zwar einen Kündigungsschutz, aber bei groben Verstößen (wie Gesundheitsangaben) ist eine außerordentliche Kündigung möglich, wobei du dann meist in einen Basistarif wechseln musst. 

Wie kann ich richtig kündigen?

Um richtig zu kündigen, müssen Sie einen schriftlichen Brief verfassen, ihn eigenhändig unterschreiben und die Kündigungsfrist (§ 622 BGB oder Vertrag) einhalten, idealerweise zuerst ein persönliches Gespräch suchen, um professionell zu bleiben, und sich eine schriftliche Bestätigung des Enddatums einholen, da eine Kündigung per E-Mail/WhatsApp unwirksam ist. 

Wie kündige ich eine Versicherung richtig?

Um eine Versicherung richtig zu kündigen, schickst du ein schriftliches Kündigungsschreiben (mit deiner Adresse, Versicherungsnummer und dem Kündigungswunsch, am besten mit Zusatz „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“) fristgerecht an den Versicherer, idealerweise per Einwurfeinschreiben, um einen Beleg zu haben, und widerrufst die Einzugsermächtigung. Lass dir den Eingang der Kündigung immer schriftlich bestätigen, denn das Eingangsdatum zählt, nicht der Poststempel.