Kann ich mich von der Steuererklärung befreien lassen?
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Sie können sich von der Abgabe der Steuererklärung befreien lassen! Liegt Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des geltenden Grundfreibeitrags (siehe oben), dann können Sie beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen.
Wer kann sich von der Steuererklärung befreien lassen?
Befreiung ist möglich
Liegt Ihr gesamtes Einkommen unter dem steuerfreien Existenzminimum, dann können Sie sich von der Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung befreien lassen.
Kann man mit der Steuererklärung wieder aufhören?
Ja, unter gewissen Umständen kann das funktionieren. Zunächst müssen Sie dem Finanzamt natürlich mitteilen, dass Sie Ihre freiwillige Steuererklärung zurückziehen möchten. Den Antrag auf Veranlagung können Sie innerhalb der sogenannten Rechtsbehelfsfrist von einem Monat zurücknehmen.
Wann wird man von der Steuer befreit?
Wer nur ein geringes Einkommen hat, muss in der Regel keine Steuererklärung einreichen. Für das Jahr 2026 fordert das Finanzamt bei einem Jahreseinkommen unter 12.348 Euro für Singles und unter 24.696 Euro für Verheiratete keine Steuererklärung an. Bis zum Grundfreibetrag fällt keine Lohnsteuer an.
Wann ist man von der Steuererklärung befreit?
Generell gilt: Liegt Ihr Einkommen unterhalb des sogenannten Grundfreibetrages, dann zahlen Sie keine Steuern und müssen auch keine Steuererklärung abgeben. Im Steuerjahr 2025 liegt dieser Grundfreibetrag bei 12.096 Euro für Singles und 24.192 Euro für Verheiratete beziehungsweise eingetragene Lebenspartner.
Abgabefrist für die Steuererklärung verpasst – was nun? | VLH erklärt
Wer muss keine Steuererklärung abgeben?
In diesen Fällen bist du nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet: Du bist in der Steuerklasse I und hattest nur Einnahmen von einem Arbeitgeber. Ihr seid verheiratet/in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, habt die Steuerklassenkombination IV/IV und nur Einnahmen als Arbeitnehmer*in.
Wie kann man steuerbefreit werden?
Die Umsatzsteuerbefreiung bei Kleinunternehmern
Die ausschlaggebende Gesetzesgrundlage ist § 19 Abs. 1 UStG. Dort wurde festgelegt: Kleinunternehmer, deren Umsatz im vergangenen Jahr unter 17.500 Euro lag und im laufenden Jahr nicht höher als 50.000 Euro sein wird, sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit.
Was sind die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung?
Kurz und kompakt. Die Kleinunternehmerregelung erlaubt eine Steuerbefreiung bei Bruttoumsätzen unter 22.000 Euro im Vorjahr und max. 50.000 Euro im laufenden Jahr. Ein freiwilliger Verzicht auf die Befreiung ist möglich, gilt dann aber für fünf Jahre.
Wie mache ich eine Nullmeldung beim Finanzamt?
Durch die Eingabe der Zahl „0“ in den entsprechenden Zeilen der Steuererklärung erkennt das Programm, dass keine Steuern fällig werden und es sich um eine Nullmeldung handelt. Per Klick am Ende der Steuererklärung wird die Nullmeldung dann direkt an das Finanzamt übermittelt.
Welche Beispiele gibt es für echte Steuerbefreiung?
Beispiele für echte Steuerbefreiung sind: Umsätze aus Ausfuhrlieferungen. Umsätze der Seeschifffahrt und Luftfahrt. Goldlieferungen an Zentralbanken.
Woher weiß man, ob man zur Steuererklärung verpflichtet ist?
Du musst eine Steuererklärung machen, wenn Du von Gesetzes wegen zur Abgabe verpflichtet bist. Ist das der Fall, spricht man von der Pflichtveranlagung. Bist Du nicht zur Abgabe verpflichtet, reichst also Deine Steuererklärung freiwillig ein, heißt das Antragsveranlagung.
Kann ich einfach keine Steuererklärung mehr machen?
Eine Steuererklärung ist insbesondere dann nicht abzugeben, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Der Gesamtbetrag der Einkünfte (d.H. Summe der Einnahmen abzüglich Werbungskosten und bestimmter Freibeträge) liegt unter EUR 15.329 bei verheirateten und EUR 7.664 bei unverheirateten Steuerpflichtigen.
Wer ist von der Einkommensteuer befreit?
Der Grundfreibetrag beträgt bei einzelveranlagten Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern im Jahr 2023 10.908 € (2024: 11.784 €). Bei zusammenveranlagten Ehegatten/Lebenspartnern verdoppelt sich der Grundfreibetrag auf 21.816 € (2024: 23.568 €).
Kann ich einfach aufhören, eine Steuererklärung zu machen?
Nicht grundsätzlich. Wenn Sie Ihre Steuererklärung freiwillig machen, können Sie jedes Jahr aufs Neue entscheiden, ob sich die Einkommensteuererklärung für Sie lohnt oder nicht. Sie rutschen nicht in die Pflicht, nur weil Sie einmal angefangen haben, Ihre Steuern freiwillig zu erklären.
Wie viel Steuern muss ich bei 1500 € Rente bezahlen?
Wenn du 1.500 Euro Rente beziehst und 2025 in Rente gehst, sind 83,5 % deiner Bruttorente steuerpflichtig. Nach Abzug des Grundfreibetrags von 12.096 Euro im Jahr beträgt die Steuerlast für Alleinstehende rund 36 bis 39 Euro pro Monat, inklusive Solidaritätszuschlag und optionaler Kirchensteuer.
Kann ich die Steuererklärung ablehnen?
Hat man Ausgaben in der Steuererklärung vergessen, kann man sie noch nach Erhalt des Steuerbescheids im Wege des Einspruchs geltend machen. Doch wenn sich dann die Steuer zu Ihren Gunsten um weniger als 10 Euro (Bagatellgrenze) verringert, wird das Finanzamt eine Änderung ablehnen.
Wann wird das Finanzamt hellhörig?
Sie werden hellhörig, wenn zum Beispiel die Beträge in deiner Steuererklärung nicht nachvollziehbar sind, wenn es unerklärliche Abweichungen im Vergleich zu früheren Jahren gibt oder wenn der Eindruck entsteht, dass bei deiner Buchhaltung einiges durcheinander geht.
Was bedeutet "Nullmeldung" in der Steuererklärung?
Eine Nullmeldung ist eine Pflichtmeldung ans Finanzamt, bei der du keine Umsätze oder Gewinne angibst. Sie zeigt, dass du deiner steuerlichen Erklärungspflicht nachkommst – auch dann, wenn im betreffenden Zeitraum keine Geschäftstätigkeit stattgefunden hat.
Was ist eine Null Steuerbescheinigung?
Eine Jahressteuerbescheinigung wird nur erstellt und versandt, wenn steuerlich relevante Daten, wie z.B. Erträge, Gewinne, Ersatzbemessungsgrundlagen etc. vorhanden sind. Eine Null-Bescheinigung wird nicht ausgestellt.
Kann man von der Steuererklärung befreit werden?
Wenn zu erwarten ist, dass Sie nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, weil die gesamten Einkünfte des Jahres unter dem Grundfreibetrag liegen werden, können Sie sich durch eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung von der Abgabepflicht einer Steuererklärung befreien lassen.
Wie stelle ich einen Antrag auf Steuerbefreiung?
Senden Sie Ihren Antrag per Post oder per Fax an Ihr zuständiges Hauptzollamt. Sie können Ihren Antrag auch persönlich an jeder Kontaktstelle (Kfz-Steuer) in Ihrer Nähe einreichen. Sofern Sie Formular 3811, 3813 oder 3814 nutzen, können Sie Ihren Antrag auch per E-Mail senden.
Warum sollte man auf Steuerbefreiung verzichten?
Positive Wirkung des Verzichts auf die Steuerbefreiung ist, dass dann der Vorsteuerabzug des leistenden Unternehmers ermöglicht wird. Damit wird die notwendige Neutralität des Mehrwertsteuersystems wiederhergestellt.
Wie kann ich mich von der Abgabe der Steuererklärung befreien lassen?
Sie können sich von der Abgabe der Steuererklärung befreien lassen! Liegt Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des geltenden Grundfreibeitrags (siehe oben), dann können Sie beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen.
Wann bekomme ich eine Steuerbefreiung?
Eine vollständige Kfz-Steuerbefreiung erhalten Menschen mit Schwerbehinderung (ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent), die folgende Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis eingetragen haben: Merkzeichen "H" (Hilflosigkeit bei den Verrichtungen des täglichen Lebens)
Was ist eine echte Steuerbefreiung?
Echte Steuerbefreiungen
Echt steuerbefreit sind unter anderem Ausfuhrlieferungen, Lohnveredelungen für ausländische Auftraggeber und grenzüberschreitende Beförderungen in Drittländer, Umsätze der Seeschifffahrt und der Luftfahrt wie auch Goldlieferungen an Zentralbanken und deren Vermittlung.