Kann ich mit 55 Jahren 25 % meiner Rente beziehen und trotzdem noch arbeiten?

Gefragt von: Sophia Ebert
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Ja, seit 2023 können Sie in Deutschland eine vorgezogene Altersrente beziehen und gleichzeitig unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird, auch mit 55, sofern Sie die Voraussetzungen für eine Frührente erfüllen (z.B. für langjährig Versicherte) und die damit verbundenen Abschläge in Kauf nehmen; diese können durch Weiterarbeit und Beitragszahlung teils reduziert werden. Die 25 % Rente bezieht sich auf eine Teilrente, die Sie beantragen können, während Sie arbeiten und so den Übergang gestalten.

Kann ich einfach weiter arbeiten und trotzdem Rente beziehen?

Ja, Sie bekommen Rente, auch wenn Sie weiterarbeiten, und seit 2023 gibt es keine generelle Hinzuverdienstgrenze mehr bei Altersrenten – Sie können also so viel verdienen wie Sie wollen, ohne Kürzungen befürchten zu müssen. Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge, und Sie erwerben neue Rentenpunkte, was Ihre zukünftige Rente erhöht, auch wenn Sie bereits Altersrente beziehen. 

Was passiert mit meiner Rente, wenn ich mit 55 aufhöre zu arbeiten?

Sind Arbeitnehmer 55 oder älter, können sie mit Zustimmung des Arbeitgebers in Altersteilzeit gehen. Bei dieser Form des Vorruhestands halbieren sie ihre Arbeitszeit und ihr Gehalt, ergänzt um einen steuer- und sozialversicherungsfreien Aufstockungsbetrag von mindestens 20 Prozent.

Kann man Rente beziehen und Vollzeit arbeiten?

Ja, man kann Rente beziehen und Vollzeit arbeiten, seit 2023 gibt es bei Altersrenten (auch vorgezogenen) keine Hinzuverdienstgrenzen mehr, das bedeutet, die Rente wird nicht gekürzt, egal wie viel Sie verdienen. Es ist sogar möglich, durch die weiter gezahlten Rentenversicherungsbeiträge die spätere Rente zu erhöhen, was den Übergang ins Rentenalter flexibel gestaltet. Allerdings sollten Sie Steuerpflicht und Sozialversicherungsbeiträge beachten – ab Erreichen der Regelaltersgrenze sind Sie in der Rentenversicherung versicherungsfrei, aber der Arbeitgeber zahlt weiterhin Beiträge.
 

Kann man gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen?

Ja, man kann gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen, besonders bei der Altersrente, wo es seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen mehr gibt – man darf unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird, was den Übergang in den Ruhestand flexibler macht. Bei Erwerbsminderungsrenten oder Hinterbliebenenrenten gelten jedoch weiterhin spezifische, dynamische Hinzuverdienstgrenzen, deren Überschreitung zu Rentenkürzungen führen kann. Wichtig ist auch, dass auf das zusätzliche Einkommen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge anfallen können und eine Steuererklärung oft verpflichtend ist. 

7 Tricks, damit du früher in Rente gehen kannst! (2025)

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Wie wird man besteuert, wenn man Rente bezieht und Gehalt?

Wenn Rentner arbeiten, müssen sie ihre Einkünfte versteuern, aber der steuerliche Freibetrag ist höher (Grundfreibetrag 2025 ca. 12.096 €) und es gibt steuerfreie Pauschalen, wie die Ehrenamtspauschale. Einkommen aus Arbeit wird zum steuerpflichtigen Anteil der Rente addiert, was zu Steuernachzahlungen führen kann, aber seit 2023 entfällt die Anrechnung auf die Rente bei Altersrenten. Ab 2026 soll die geplante „Aktivrente“ bis zu 2.000 € pro Monat steuerfrei machen, allerdings bleiben Sozialabgaben fällig. 

Welche Abzüge habe ich, wenn ich als Rentner Vollzeit arbeite?

Die Hinzuverdienstgrenze liegt bei jährlich 6.300 Euro. Was Sie darüber hinaus verdienen, wird zu 40 Prozent von Ihrer Rente abgezogen. Zusätzlich ist der Hinzuverdienstdeckel zu beachten. Dieser orientiert sich an Ihrem höchsten Einkommen in den letzten 15 Jahren vor Eintritt Ihrer Erwerbsminderung.

Welche Steuerklasse habe ich, wenn ich als Rentner vollzeit arbeite?

Wenn Sie Rente beziehen und Vollzeit arbeiten, bleiben Sie in Ihrer bisherigen Steuerklasse (z.B. 1), da die gesetzliche Rente keine Steuerklasse hat. Die Steuerklasse 6 wird erst relevant, wenn Sie zusätzlich zu Ihrer gesetzlichen Rente und Ihrem Hauptjob noch eine Betriebsrente beziehen oder mehrere sozialversicherungspflichtige Jobs haben (z.B. über der Minijob-Grenze), erklärt rentenbescheid24.de. 

Kann man, wenn man Rente bezieht, noch arbeiten?

Ja, als Rentner darf man arbeiten und sogar unbegrenzt hinzuverdienen, seitdem die Hinzuverdienstgrenzen für Altersrenten 2023 weggefallen sind – auch bei vorgezogenen Renten. Man kann eine Vollrente beziehen und Vollzeit arbeiten, muss aber die Regelaltersgrenze (für ab 1964 Geborene: 67 Jahre) beachten und eventuell mehr Steuern zahlen. Weiterarbeit erhöht die Rente, und bei Minijobs gelten weiterhin die regulären Minijob-Regeln. 

Was passiert mit einem Arbeitsvertrag bei Renteneintritt?

Bei Renteneintritt endet ein Arbeitsvertrag nicht automatisch, sondern nur, wenn eine Klausel im Vertrag (oder Tarifvertrag/Betriebsvereinbarung) dies vorsieht, sonst läuft er weiter und muss gekündigt oder per Aufhebungsvertrag beendet werden, wobei der Rentenbezug selbst kein Kündigungsgrund ist. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können aber vereinbaren, die Beschäftigung über die Regelaltersgrenze hinaus fortzusetzen, oft mit neuen Befristungen oder in Teilzeit, was sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten mit sich bringt. 

Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich eine Rente beziehe und weiterarbeite?

Muss ich den Arbeitgeber benachrichtigen, dass ich eine Rente beziehe? Bei Zahlung einer Rente sollte der Arbeitgeber darüber informiert werden. Unter Umständen kann sich der zusätzliche Rentenbezug steuerlich auf die Beschäftigung auswirken.

Wie viel Geld braucht man, um mit 55 in Rente zu gehen?

Bis zur gesetzlichen Rentenzahlung wird er also mindestens 172.800 Euro brauchen. Nachdem er anfängt, seine gesetzliche Rente zu beziehen, sollte er nur noch 64.800 Euro brauchen. Max Mustermann sollte also 237.600 Euro angespart haben, bevor er mit 55 in Rente geht.

Was ist die 55-er Regelung?

Die "55er-Regelung" bezieht sich meist auf zwei Hauptbereiche: die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), wo Personen über 55 Jahre es schwer haben, zurückzukehren, wenn sie lange privat versichert waren (5 Jahre ohne GKV), und den Engagierten Ruhestand für Beamte der Post-Nachfolgeunternehmen, der einen früheren Ruhestand ab 55 mit ehrenamtlichem Engagement ermöglicht. Sie kann auch auf steuerliche Vorteile beim Unternehmensverkauf (Halber Steuersatz ab 55) hinweisen, aber die GKV-Regel ist am häufigsten gemeint, wenn es um berufliche Weichenstellungen geht. 

Wird die Rente gekürzt, wenn man arbeitet?

Nein, seit 2023 wird die Altersrente in Deutschland nicht mehr gekürzt, wenn Sie arbeiten – egal ob Sie die Regelaltersgrenze erreicht haben oder eine vorgezogene Altersrente beziehen, können Sie unbegrenzt hinzuverdienen. Bei Erwerbsminderungsrenten gibt es jedoch weiterhin Hinzuverdienstgrenzen, die aber seit 2023 deutlich angehoben wurden (ca. 17.820 € für volle EM, ca. 35.650 € für teilweise EM) und an die Höhe der Rente gekoppelt sind. 

Was muss der Arbeitgeber tun, wenn ein Mitarbeiter in Rente geht?

Wenn ein Mitarbeiter in Rente geht, muss der Arbeitgeber vor allem den Arbeitsvertrag prüfen, um zu sehen, ob dieser das Arbeitsverhältnis automatisch beendet (meist bei Erreichen der Regelaltersgrenze). Falls nicht, müssen Vereinbarungen getroffen, administrative Aufgaben wie die Endabrechnung erledigt und die Personalakten aktualisiert werden, während gleichzeitig die Sozialversicherungsmeldungen für den Statuswechsel vorbereitet werden müssen, auch wenn die Rentenversicherung oft automatisch informiert. 

Bin ich verpflichtet, in Rente zu gehen?

Nein, man muss nicht automatisch mit Erreichen des Regelrentenalters in Rente gehen; es gibt keine gesetzliche Pflicht dazu, aber man muss einen Antrag stellen, um Rente zu bekommen. Sie können freiwillig weiterarbeiten, was Ihre Rente durch höhere Beiträge und einen Zuschlag (0,5 % pro Monat) erhöht, und können auch nach der Regelaltersgrenze weiter beschäftigt bleiben, sofern der Arbeitsvertrag dies zulässt. 

Lohnt es sich, Rente zu beziehen und weiterzuarbeiten?

Sie müssen nicht sofort in Rente gehen, Sie können über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten und Ihre Rente steigern, indem Sie Zuschläge von 0,5 % pro Monat und die Rentenbeiträge einbauen, auch mit vorgezogener Rente gibt es keine Hinzuverdienstgrenze mehr, es lohnt sich also, wenn Sie länger arbeiten wollen und die Möglichkeiten sind vielfältig, sollten aber mit Arbeitgeber und Deutscher Rentenversicherung geklärt werden. 

Kann man Vollzeit arbeiten und Rente beziehen?

Ja, Sie können nach Erreichen der Regelaltersgrenze ohne Einschränkungen vollzeit arbeiten und gleichzeitig Ihre Rente beziehen; es gibt keine Hinzuverdienstgrenze mehr, und Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge, was Ihre Rente erhöht, aber Sie müssen mit Steuern auf das Gesamteinkommen rechnen. Bei vorgezogenen Altersrenten (Frührente) gelten andere Regeln mit Hinzuverdienstgrenzen, die aber seit 2023 auch entfallen sind, sodass Sie auch dort unbegrenzt hinzuverdienen können, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. 

Wann muss ich dem Arbeitgeber sagen, dass ich in Rente gehe?

Sie müssen Ihren Arbeitgeber über den Renteneintritt informieren, sobald der Rentenbescheid vorliegt, idealerweise aber schon ca. 3 Monate vorher, wenn Sie den Rentenantrag stellen, damit der Arbeitgeber die Sozialversicherung korrekt anpassen kann (insbesondere bei der Krankenversicherung) und ggf. eine korrekte letzte Lohnabrechnung erstellen kann. Es gibt keine allgemeingültige gesetzliche Frist, aber eine rechtzeitige Mitteilung ("ohne schuldhaftes Zögern") ist ratsam, da sich Beiträge ändern und Klauseln im Arbeits- oder Tarifvertrag eine Rolle spielen können.
 

Welche Abzüge habe ich als Rentner, wenn ich arbeiten gehe?

Wenn Sie als Rentner arbeiten, fallen je nach Rentenart und Alter Abzüge für Sozialversicherungen (Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) und Steuern an, wobei bei Erreichen der Regelaltersgrenze die Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge entfallen und Sie unbegrenzt hinzuverdienen können, während bei vorgezogenen Renten Einkommensgrenzen gelten, die zu Kürzungen führen. 

Was ist die beste Steuerklasse für Rentner?

Sind Sie Rentner und hat Ihre noch berufstätige Ehefrau ein wesentlich höheres Einkommen als Sie, sollte sie die Steuerklasse 3 wählen. Dann werden Sie automatisch in Steuerklasse 5 eingestuft. Die Kombination 4/4 empfiehlt sich, wenn Sie beide ein ähnlich hohes Einkommen haben.

Wird Rente und Gehalt zusammen versteuert?

Grundsätzlich muss das Einkommen eines Rentners genauso versteuert werden, wie das Einkommen von Angestellten und Freiberuflern beziehungsweise Selbstständigen. Die Einkommenshöhe, die auf der Steuererklärung angegeben werden muss, errechnet sich dabei aus der jeweiligen Rente und dem Hinzuverdienst.

Wie viel Steuern zahle ich als Rentner, wenn ich weiter arbeite?

Da von der Rente keine Steuer einbehalten wird, müssen Sie mit einer erheblichen Steuernachzahlung rechnen. Ihr Arbeitseinkommen wird meist komplett steuerpflichtig sein. Legen Sie deshalb sicherheitshalber rund 20 Prozent Ihres Arbeitseinkommens für die Steuer zurück.

Kann ich als Rentner noch Rentenpunkte sammeln?

Ja, Rentner können unter bestimmten Umständen weiterhin Rentenpunkte sammeln, nämlich durch Weiterarbeit mit Beitragszahlung (sogenannte "Abwahl der Rentenversicherungsfreiheit") oder durch die Pflege von Angehörigen, die zu Beitragszahlungen führt, aber Rentenpunkte kann man nicht mehr einfach kaufen, wenn man bereits in Rente ist. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet, zahlt freiwillig Rentenbeiträge und erwirbt damit weitere Rentenpunkte, die die spätere Rente erhöhen. 

Warum gilt meine Steuerklasse 6 als Rentner?

Bei Rentnern ist die Steuerklasse 6 in folgendem Fall von Bedeutung: Beziehen sie bereits eine Altersrente von der gesetzlichen Rentenversicherung sowie eine Betriebsrente von einem früheren Arbeitgeber und gehen zusätzlich einer Anstellung nach, gilt letztere automatisch als Nebenbeschäftigung und wird nach ...