Kann ich während meiner Krankschreibung in Urlaub fahren?

Gefragt von: Monika Wagner
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Ja, man darf trotz Krankschreibung in den Urlaub fahren, solange die Reise der Genesung dient und diese nicht gefährdet oder verzögert wird; bei Langzeiterkrankungen (über 6 Wochen) ist die Zustimmung der Krankenkasse nötig, und bei Reisen außerhalb der EU kann das Krankengeld pausieren, weshalb in jedem Fall die Absprache mit Arzt und ggf. Arbeitgeber/Krankenkasse ratsam ist, um arbeitsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Was passiert, wenn man krankgeschrieben ist und in den Urlaub fährt?

Wenn Sie Urlaub in einem EU-Land machen möchten, während Sie krankgeschrieben sind, müssen Sie dies weder Ihrem Arbeitgeber noch Ihrer Krankenkasse melden. Das Krankengeld bekommen Sie auch im Urlaub weiterhin, denn in der Europäischen Union gilt der sogenannte Geldleistungsexport.

Ist es erlaubt, trotz Krankschreibung in den Urlaub zu fahren?

Seid ihr wiederum krankgeschrieben und der Urlaub schadet eurem Heilungsprozess (z.B. Skiurlaub trotz Grippe), dann droht eine Kündigung. Das Gleiche gilt auch, wenn ihr eine Krankheit vortäuscht, um in den Urlaub zu fahren. Das zählt unter Betrug und ihr könnt dafür fristlos gekündigt werden.

Ist es erlaubt, trotz Arbeitsunfähigkeit in Urlaub zu fahren?

Bei einem Arbeitsunfall sind Urlaub und Arbeitszeit getrennt zu betrachten: Grundsätzlich dürfen Sie während einer Krankschreibung Urlaub machen, solange die Reise der Genesung dient und nicht schadet (ärztliche Absprache wichtig), aber ein Arbeitsunfall selbst führt zur Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber und ggf. Verletztengeld der Berufsgenossenschaft (BG), wobei der Urlaubstag bei einem Unfalltag nicht als Urlaubstag zählt, aber Sie müssen sich auch im Urlaub krankschreiben lassen, um Urlaubstage zurückzubekommen. 

Ist es erlaubt, während der Krankschreibung in den Urlaub zu fahren?

Ja, man darf trotz Krankschreibung in den Urlaub fahren, solange die Reise der Genesung dient und diese nicht gefährdet (z.B. eine Wellness-Reise), aber bei längerer Krankschreibung (Krankengeldbezug) muss die Krankenkasse vorab zustimmen, besonders bei Auslandsreisen; ansonsten kann es zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen kommen, und man sollte immer Rücksprache mit dem Arzt halten, da Genesung oberste Priorität hat. 

Trotz Krankschreibung verreisen oder Fußballspielen — Darf man das?

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Was ist verboten, wenn man krankgeschrieben ist?

Wenn Sie krankgeschrieben sind, dürfen Sie nichts tun, was Ihre Genesung verzögert, aber auch keine strikte Bettruhe halten, wenn der Arzt sie nicht verordnet hat; erlaubt sind meist Spaziergänge, Einkäufe und leichte Aktivitäten, verboten sind hingegen alles, was die Krankheit verschlimmert, wie z.B. Nächte durchfeiern, Leistungssport bei grippalen Infekten, übermäßiger Alkoholkonsum oder Reisen, die der Erholung widersprechen (z.B. Partyurlaub), da dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann. 

Kann ich in die Ferien, wenn ich krankgeschrieben bin?

Grundsätzlich sei es erlaubt, krankgeschrieben in die Ferien zu verreisen, sagt Roger Rudolph, Professor für Arbeitsrecht an der Universität Zürich, zu Travelnews.

Kann die Krankenkasse meinen Urlaub verbieten?

Wer als Arbeitnehmer:in länger krank ist, bekommt in der Regel nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse statt Geld vom Arbeitgeber. Dann gibt es zwar bestimmte Auflagen, aber einen Urlaub im EU-Ausland darf die Krankenkasse auf Antrag nicht einfach verbieten. So urteilte das Bundessozialgericht.

Ist es erlaubt, statt einer Krankschreibung Urlaub zu nehmen?

Nein, Urlaub statt Krankschreibung ist grundsätzlich nicht erlaubt, da Urlaub der Erholung dient, während eine Krankschreibung die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und der Heilung dient; nimmt man statt einer Krankmeldung Urlaub, darf der Arbeitgeber diesen nicht genehmigen, wenn er weiß, dass Sie eigentlich krank sind, da dies gegen seine Fürsorgepflicht verstößt und Sie riskieren, dass die Urlaubstage nicht als Erholung zählen und Sie im schlimmsten Fall arbeitsrechtliche Konsequenzen tragen. Es ist wichtig, bei Krankheit eine Krankschreibung einzuholen, um den Erholungszweck nicht zu gefährden, auch wenn ein nahtloser Übergang von Krankheit zu genehmigtem Urlaub möglich ist, wenn dies ordnungsgemäß beantragt wurde, aber die Krankschreibung hat immer Vorrang. 

Kann ich mein Krankengeld durch Urlaub unterbrechen?

Urlaub unterbricht das Krankengeld grundsätzlich nicht, wenn Sie im Inland bleiben und die Krankenkasse informiert ist, die Zahlung läuft weiter, aber bei Auslandsreisen muss die Krankenkasse vorher zustimmen, sonst droht eine Sperre, auch innerhalb der EU; die Krankenkasse prüft medizinische Gründe für die Reise; wichtig ist, die Reise vorher mit Kasse und Arzt abzusprechen, um Probleme zu vermeiden und den Anspruch zu sichern, da bei Nichtbeachtung die Zahlung ausgesetzt werden kann. 

Wer zahlt bei Unfall trotz Krankschreibung?

Der Arbeitgeber ist während einer Krankschreibung für die Lohnfortzahlung verantwortlich. Ab der siebten Woche bekommst du Verletztengeld, das von der Krankenkasse ausgezahlt wird.

Darf ich mit einem gebrochenen Arm in Urlaub fahren?

Alle Passagiere, welche mit gebrochenen Gliedmaßen im Gipsverband eine Flugreise antreten möchten, benötigen ein ärztliches Attest zum Nachweis der Sicherheit. Gehen Sie einfach zu Ihrem behandelnden Arzt, dieser stellt Ihnen das Attest aus und spricht mit Ihnen über potenzielle Gefahren.

Welche Reiserücktrittsgründe sind bei Krankheit abgedeckt?

Eine Virusinfektion, eine Lungenentzündung oder ein Bandscheibenvorfall sind jedoch häufige Gründe für einen Reiserücktritt und somit abgedeckt. Wichtig ist, dass ein Arzt die Krankheit und die Reiseunfähigkeit attestiert. Die Reiserücktrittsversicherung gilt z.B. auch bei einer schweren Erkrankung der Eltern.

Ist es erlaubt, trotz Krankschreibung zu wandern?

Auch Reisen sind trotz Krankschreibung möglich – wenn sie zur Genesung beitragen. Zum Beispiel kann ein Wanderausflug bei starker Erschöpfung, wie einem Burnout guttun.

Welche Krankheiten kann ein Arzt nicht kontrollieren?

Ärzte können Krankheiten mit subjektiven, unspezifischen Symptomen wie Burnout, Depressionen, chronischen Schmerzen (Rücken, Bauch), Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Migräne oder Ermüdungserscheinungen nur bedingt objektiv kontrollieren oder nachweisen, da diese oft von der individuellen Wahrnehmung abhängen, während andere wie frühzeitige Krebs- oder neurologische Erkrankungen durch späte Diagnose schwer beherrschbar werden. Auch die Diagnose von psychischen Störungen wie Schizophrenie mit Halluzinationen ist für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar.
 

Darf ich trotz Krankschreibung frühstücken gehen?

Ja, man darf frühstücken gehen, wenn man krankgeschrieben ist, solange es der Genesung nicht schadet – ein Restaurantbesuch ist bei einem gebrochenen Arm erlaubt, bei einer schweren Grippe aber eher nicht, da es auf die Art der Erkrankung ankommt und strikte Bettruhe vermieden werden sollte, wenn es die Krankheit zulässt, um sich z.B. mit Lebensmitteln zu versorgen. 

Was passiert, wenn ich krankgeschrieben bin und in Urlaub fahre?

Fahren Sie dennoch in den Urlaub, riskieren Sie die fristlose Kündigung. Die bereits genehmigten Urlaubstage werden bei erfolgter Krankschreibung nicht angerechnet, sondern dem Jahresurlaub wieder zugeschrieben.

Ist Urlaub während einer Krankschreibung erlaubt?

Ja, Urlaub auf Krankenschein ist erlaubt, solange die Reise die Genesung fördert und nicht behindert – z.B. eine Reise ans Meer bei Bronchitis oder zu den Eltern zur Pflege. Wichtig ist die Rücksprache mit dem Arzt und bei Auslandsreisen die Genehmigung der Krankenkasse, besonders bei Krankengeldbezug, um arbeitsrechtliche Konsequenzen (z.B. Kündigung) oder Kürzung der Leistungen zu vermeiden. 

Darf man während der Krankschreibung in den Urlaub gehen?

Ja, man darf trotz Krankschreibung in den Urlaub fahren, solange die Reise der Genesung dient und diese nicht gefährdet oder verzögert wird; bei Langzeiterkrankungen (über 6 Wochen) ist die Zustimmung der Krankenkasse nötig, und bei Reisen außerhalb der EU kann das Krankengeld pausieren, weshalb in jedem Fall die Absprache mit Arzt und ggf. Arbeitgeber/Krankenkasse ratsam ist, um arbeitsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. 

Ist es erlaubt, während der Krankschreibung zu verreisen?

Ja, Verreisen trotz Krankengeld ist grundsätzlich möglich, wenn die Reise der Genesung dient und die Krankenkasse (bei Auslandsreisen) vorab zustimmt – im Inland ist die Zustimmung meist nicht nötig, solange man sich an ärztliche Anweisungen hält und die Reise nicht die Genesung verzögert, was ein Arzt abklären sollte. Eine abenteuerliche Reise (z.B. Extremsport), die den Zustand verschlechtert, ist jedoch tabu, da sonst die Krankenkasse die Zahlungen einstellen kann und arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen. 

Wie kann ich meine Urlaubstage bei einer Krankschreibung sichern?

Wird man im Urlaub krank, zählen diese Tage dank ärztlichem Attest nach § 9 BUrlG nicht als Urlaubstage und werden nicht angerechnet, müssen aber sofort dem Arbeitgeber gemeldet werden, da die Urlaubsdauer nicht automatisch verlängert wird; die verlorenen Tage müssen separat neu beantragt werden, da sie sonst verfallen. Die Krankheitstage werden vom Arbeitgeber vergütet (Lohnfortzahlung) und die Urlaubstage können später nachgeholt werden, was eine Genehmigung des Arbeitgebers erfordert.
 

In welchen Fällen darf Urlaub abgelehnt werden?

Ein Arbeitgeber darf Urlaub nur bei dringenden betrieblichen Gründen (z.B. Personalengpässe, Saisonspitzen, Jahresabschluss, wichtige Projekte) oder wegen vorrangiger sozialer Belange (z.B. Urlaubswünsche anderer Kollegen mit schulpflichtigen Kindern) ablehnen. Allgemeine Gründe reichen nicht aus; der Chef muss die Ablehnung begründen und Alternativen anbieten, wobei die Wünsche des Arbeitnehmers grundsätzlich Vorrang haben.
 

Was darf man nicht tun, wenn man krankgeschrieben ist?

Wenn Sie krankgeschrieben sind, dürfen Sie nichts tun, was Ihre Genesung verzögert, aber auch keine strikte Bettruhe halten, wenn der Arzt sie nicht verordnet hat; erlaubt sind meist Spaziergänge, Einkäufe und leichte Aktivitäten, verboten sind hingegen alles, was die Krankheit verschlimmert, wie z.B. Nächte durchfeiern, Leistungssport bei grippalen Infekten, übermäßiger Alkoholkonsum oder Reisen, die der Erholung widersprechen (z.B. Partyurlaub), da dies arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann. 

Was bedeutet es, wenn man 50% krankgeschrieben ist?

50 Prozent arbeitsunfähig bedeutet, dass der Angestellte während der Hälfte der vereinbarten Arbeitszeit grundsätzlich die volle Leistung erbringen kann. Möglich ist aber, einen Angestellten den ganzen Tag mit einer verminderten Leistungsfähigkeit arbeiten zu lassen.

Wie lange kann ein Hausarzt krankschreiben?

Ein Hausarzt kann eine Krankschreibung (AU) zunächst für maximal zwei Wochen (14 Tage) ausstellen, in Ausnahmefällen auch bis zu einem Monat, wenn die Schwere der Erkrankung dies rechtfertigt, laut den Richtlinien der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL). Es gibt grundsätzlich keine starre gesetzliche Obergrenze für die Gesamtdauer, solange der Arzt die medizinische Notwendigkeit sieht; bei längerer Dauer muss die AU jedoch regelmäßig verlängert werden, und ab dem 4. Tag ist eine AU-Bescheinigung fällig. Telefonisch oder per Video sind Erstbescheinigungen auf 5 bis 7 Tage begrenzt, wobei Folgebescheinigungen eine Praxisbesuch erfordern.