Kann man im Jahr 2025 noch mit 62 Jahren in Rente gehen?

Gefragt von: Robert Wagner B.Sc.
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Ja, aber nur für bestimmte Jahrgänge (hauptsächlich 1962/1963) und meist mit hohen Abschlägen (bis zu 13,2 %) bei der Frührente wegen langjähriger Versicherung; für die meisten anderen steigt die Regelaltersgrenze weiter, doch auch 2025 können Schwerbehinderte (bis Geburtsjahrgang 1963) und besonders langjährig Versicherte (ab 45 Jahren) vor dem 62. Geburtstag (bei Schwerbehinderung) oder 63./64. Geburtstag (langjährig) mit Abschlägen (oft 10,8 %) in Rente gehen, wobei sich die Zeitfenster für frühe Rentenbezüge 2025 weitgehend schließen.

Welche Jahrgänge können 2025 in Rente gehen?

2025 gehen vor allem die Jahrgänge 1958 und 1959 in die Regelaltersrente (Jahrgang 1959 mit 66 Jahren und 2 Monaten), während Jahrgänge wie 1960 und 1961 je nach Rentenart (z.B. langjährig oder besonders langjährig Versicherte) ebenfalls den Renteneintritt erreichen, oft mit Abschlägen oder nach Erfüllung spezieller Wartezeiten. Speziell für langjährig Versicherte können Geburtsjahrgänge 1961 und 1962 mit 35 Jahren Wartezeit und Abschlägen mit 63 in Rente gehen, während der Jahrgang 1963 bei Schwerbehinderung mit 61 Jahren und 10 Monaten die Rente erhalten kann.
 

Ist es noch möglich, mit 62 Jahren in Rente zu gehen?

Das frühestmögliche Renteneintrittsalter liegt bei 63 Jahren. Wenn Sie mit 62 Jahren in Rente gehen möchten, werden Sie bis zum Zeitpunkt Ihres Renteneintrittsalters keine gesetzliche Rente erhalten. Für jeden Monat, den Sie vor dem Erreichen des 67.

Bin 62 Jahre, wann kann ich in Rente gehen?

Wenn Sie 62 Jahre alt sind (Jahrgang 1962/63), können Sie frühestens 2028/2029 regulär ohne Abschläge in Rente gehen, je nach Geburtsmonat; mit 45 Beitragsjahren sogar schon 2026/2027, aber mit Abschlägen, wenn Sie vor der Regelaltersgrenze von 64 Jahren und 8 Monaten (für Jahrgang 1962) gehen, es sei denn, Sie haben eine Schwerbehinderung (GdB 50+) oder sind Bergmann. 

Kann man mit 62 aufhören zu arbeiten?

Ruhestand mit 62: Handicap und Altersrente

Beschäftigte, die einen sogenannten Grad der Behinderung (GdB) von 50 Prozent und mehr haben, können statt frühestens mit 63 schon mit 62 Jahren ihren Ruhestand beginnen. Ihre Regelaltersrente würde mit 65 Jahren starten.

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Was ändert sich 2026 an der Rente?

Die Altersgrenzen steigen 2026 um weitere zwei Monate. Eine Regelaltersrente können 1960 Geborene mit 66 Jahren und 4 Monaten erhalten. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte (Rente ab 63, nach 45 Jahren) können 1962 geborene Versicherte mit 64 Jahren und 8 Monaten erhalten.

Wann kann ich frühestens mit der Rente beginnen?

Frühestens mit 63 Jahren können Sie in Frührente gehen, wenn Sie mindestens 35 Versicherungsjahre haben, allerdings mit Abschlägen (0,3 % pro Vormonat) – für Jahrgänge ab 1964 gilt eine frühe Grenze von 63 Jahren bei 35 Jahren Wartezeit. Abschlagsfrei geht es früher mit 45 Versicherungsjahren (Rente mit 65 für Jahrgang 1964) oder bei Schwerbehinderung mit 60 (bei 35 Jahren und 50 GdB). Die genauen Daten hängen stark von Ihrem Geburtsjahr ab, weshalb der Rentenbeginnrechner der Deutschen Rentenversicherung empfohlen wird. 

Wie viel Abzüge habe ich, wenn ich mit 62 in Rente gehe?

Mit 62 in Rente zu gehen, bedeutet in Deutschland meist lebenslange Abschläge von 0,3 % pro Monat zu akzeptieren, maximal bis 14,4 %, wobei die genauen Voraussetzungen und Ihr Geburtsjahr entscheidend sind; für 1964-Geborene sind es bis zu 10,8 % (3 Jahre), während für ältere Jahrgänge (z.B. 1962) der Abschlag 13,2 % sein kann, aber die Altersgrenze verschoben ist. Es gibt auch spezielle Fälle wie die Rente mit 62 bei Schwerbehinderung oder die „Rente für besonders langjährig Versicherte“ (45 Jahre), die aber erst später (oft 63/65) abschlagsfrei wird. 

Wie kann ich so früh wie möglich in Rente gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die Rente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre, abschlagsfrei); Alternativen sind die Altersteilzeit, der Ausgleich von Abschlägen durch Sonderzahlungen an die Rentenversicherung, der Schwerbehindertenstatus (ab 50 % GdB), oder die Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für eine bezahlte Freistellung, wobei man weiter einzahlt und so Abschläge vermeidet. 

Wann kann ich frühestens in Rente gehen Tabelle?

Frühestens in Rente gehen können Sie je nach Geburtsjahr und Versicherungsjahren, oft mit Abschlägen vor der Regelaltersgrenze (aktuell steigt diese auf 67) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (z.B. Jahrgang 1964 kann mit 65 abschlagsfrei in Rente). Für die "Rente mit 63" müssen Sie meist 45 Jahre Versicherungszeit haben, wobei die Altersgrenze für jüngere Jahrgänge steigt (z.B. Jahrgang 1958 kann mit 64 abschlagsfrei rein).
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Rentenbeginn berechnen können, basierend auf Ihren persönlichen Daten. 

Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

3 Jahre bis zur Rente überbrücken: Die Optionen im Überblick

  1. Früher in Rente durch Flexi-Rente: Die Spielräume nutzen.
  2. Wie sich ein Nebenjob in der Übergangszeit lohnen kann.
  3. Mit Arbeitslosengeld die Zeit bis zur Rente sinnvoll überstehen.
  4. Private Vorsorgemodelle für die letzten Berufsjahre.

Sind die letzten Jahre vor der Rente wichtig?

Nein, die letzten Jahre vor der Rente zählen für die Höhe der gesetzlichen Rente nicht besonders viel mehr als andere Jahre – das ist ein Mythos; jedes Beitragsjahr wird gleich bewertet. Aber: Diese Jahre sind entscheidend für die finanzielle Planung und Optimierung, da sie den Übergang regeln, die Höhe der Rentenabschläge (bei Frührente) beeinflussen, die letzten Chancen für Steueroptimierung und Vermögensaufbau bieten und es ermöglichen, Rentenlücken zu schließen, was den Ruhestand entspannter macht.
 

Was passiert, wenn ich 1 Jahr vor der Rente arbeitslos werde?

Wenn Sie ein Jahr vor der Rente arbeitslos werden, können Sie oft mit Arbeitslosengeld I (ALG I) die Zeit überbrücken, was Ihre Rentenansprüche weiter erhöht, da Beiträge gezahlt werden; allerdings werden diese ALG-I-Monate in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn bei der 45-jährigen Wartezeit für besonders langjährig Versicherte nicht mitgezählt, außer bei Insolvenz/Betriebsschließung, aber die Beiträge selbst fließen trotzdem. Sie haben oft die Wahl zwischen ALG I (oft höher als Rente) und vorzeitiger Rente ohne Abschläge (bei 45 Jahren) und müssen sich arbeitslos melden. 

Wann kann ich im Jahr 2025 in Rente gehen?

Der Renteneintritt 2025 hängt vom Geburtsjahr ab, wobei Menschen, die 1959 geboren wurden, mit 66 Jahren und 2 Monaten in die Regelaltersrente gehen (ab April 2025), während die besonders langjährig Versicherten (45 Jahre) mit 64 Jahren und 6 Monaten abschlagsfrei starten können, je nach Geburtsmonat (z.B. ab Sep. 2025 für Feb. 1961 Geborene). Wichtig sind auch die Rentenerhöhung (+3,74 % ab Juli 2025), der niedrigere Rentenfreibetrag (16,5 %) und das neue Rentenpaket 2025 mit Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten. 

Was ändert sich 2025 bei den Renten?

Während der bis Ende November 2025 gezahlte Rentenzuschlag auf Basis des Rentenbetrags berechnet wurde, wird der Zuschlag ab Dezember 2025 auf Basis der persönlichen Entgeltpunkte berechnet, die der Rente am 30. November 2025 zugrunde liegen.

Wer kann 2025 mit 63 in Rente gehen?

Rente mit 63: Jahrgang 1962

1962 Geborene können 2025 mit 63 in Rente gehen. Die Regelaltersgrenze für den Geburtsjahrgang 1962 ist 66 Jahre und acht Monate.

Wie hoch ist der monatliche Abschlag bei vorzeitiger Rente?

Wer früher in Rente geht, muss lebenslang 0,3 % Abschlag pro vorzogenem Monat hinnehmen, maximal sind 14,4 % möglich, was einem Vorziehen von bis zu 4 Jahren entspricht, mit Ausnahmen für langjährig Versicherte (z.B. 45 Versicherungsjahre) und Sonderfällen. Ein Jahr früher bedeutet 3,6 % weniger Rente, zwei Jahre 7,2 %, und dies wird vom Bruttobetrag abgezogen, wobei auch Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt werden muss. 

Ist ein vorzeitiger Ruhestand in Deutschland möglich?

Vorzeitiger Ruhestand bedeutet, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden, oft mit finanziellen Nachteilen wie Rentenabschlägen (0,3 % pro Monat), aber es gibt auch Wege zum abschlagsfreien Vorruhestand nach 45 Jahren Versicherungszeit (Rente mit 63) oder durch spezielle Regelungen für Beamte und durch betriebliche Modelle wie Altersteilzeit; eine frühe Planung ab 50 Jahren, um Abschläge auszugleichen, ist ratsam. 

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Trick Nr.

  • Tätige eine Sonderzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung. ...
  • Richte dir ein Lebensarbeitszeitkonto ein. ...
  • Frührente mit 55 Jahren durch Altersteilzeit. ...
  • Früher in Rente durch Arbeitslosigkeit. ...
  • Gehe einfach so abschlagsfrei früher in Rente. ...
  • Gehe mit Abschlägen früher in Rente.

Wer darf mit 62 in Rente gehen?

Einen früheren Renteneintritt kannst du nur erreichen, wenn du einen Grad der Behinderung von mindestens 50% hast. In diesem Fall und mit 35 erfüllten Beitragsjahren kannst du in der Regel bereits mit 62 Jahren in Rente gehen, jedoch mit einem Abschlag von 10,8%.

Wie viel kostet es, 3 Jahre früher in Rente zu gehen?

3 Jahre früher in Rente kostet 10,8 Prozent der Rente

Ein Beispiel: Ein Mann erwartet eine reguläre Rente von 1.500 Euro pro Monat (vor Steuern). Bezieht er die Rente drei Jahre vorher, wird sie um 10,8 Prozent gekürzt, das ergibt 182 Euro. Statt 1.500 Euro erhält er lebenslang nur 1.318 Euro pro Monat.

Wann kann Jahrgang 1962 ohne Abzüge in Rente gehen?

Für den Jahrgang 1962 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 8 Monaten, aber Sie können früher abschlagsfrei in Rente gehen, entweder mit 45 Versicherungsjahren (dann mit 64 Jahren und 8 Monaten) oder mit Schwerbehinderung (ebenfalls mit 64 Jahren und 8 Monaten), je nach Geburtsmonat in den Jahren 2026 oder 2027/2028. Mit 35 Versicherungsjahren können Sie früher in Rente gehen, müssen dann aber meistens mit Abschlägen rechnen, die Sie durch Zuzahlungen ausgleichen können. 

Was passiert, wenn man früher in Rente gehen möchte?

Sie können die Altersrente auch ab 63 Jahren vorzeitig in Anspruch nehmen, allerdings mit einem Abzug von bis zu 14,4 Prozent. Für jeden Monat, den Sie vorzeitig in Rente gehen, werden Ihnen 0,3 Prozent von Ihrer Rente abgezogen. Ein solcher Abschlag bleibt dauerhaft bestehen.

Was ändert sich bei der Rente ab 2026?

Höherer Steueranteil für Neurentnerinnen und Neurentner

Wer 2026 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2026 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 83,5 auf 84 Prozent. Somit bleiben 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei.

Kann ich mit 63 Jahren einen Rentenantrag stellen?

Um die sogenannte "Rente mit 63" zu beantragen, müssen Sie einen Rentenantrag bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) stellen, am besten mit dem Formular "R0100" (Antrag auf Versichertenrente) für die "Altersrente für langjährig Versicherte", idealerweise 3 bis 6 Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn, da sich die Bearbeitung verzögert hat; dies kann online oder persönlich geschehen, erfordert aber oft eine Beratung, um die richtige Rentenart und Fristen zu klären, da abschlagsfreie Renten ab 63 nur für bestimmte Jahrgänge möglich sind.