Kann man mit 45 Beitragsjahren Rente beziehen und weiter arbeiten?

Gefragt von: Frau Christine Steffen
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Ja, man kann mit 45 Beitragsjahren Rente beziehen und weiterarbeiten, sogar unbegrenzt, denn seit 2023 gibt es bei Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenzen mehr, sodass die Rente nicht gekürzt wird, aber durch Beiträge weiterhin steigt, besonders wenn man bis zur Regelaltersgrenze arbeitet. Die 45 Jahre ermöglichen eine vorzeitige, abschlagsfreie Rente als "besonders langjährig Versicherte", aber wer weiterarbeitet, sammelt zusätzliche Rentenpunkte und erhöht seinen Anspruch weiter, was sich lohnt, da ohne Weiterarbeit wichtige Jahre für die Rentenberechnung fehlen.

Kann ich nach 45 Jahren in Rente gehen und weiterarbeiten?

Ja, nach 45 Jahren Rente können Sie weiterarbeiten, und seit 2023 gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen mehr für Altersrenten, d.h., Ihre Rente wird nicht gekürzt, egal wie viel Sie verdienen, aber Sie sammeln weiterhin Rentenpunkte und Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge. Es ist eine gute Strategie, um den Übergang zu gestalten oder die Rente aufzubessern, wobei der Bezug der Rente für 45 Jahre (besonders langjährig Versicherte) mit dem Ruhestand beginnt, aber das Arbeiten danach die Rente weiter erhöht, bis Sie die Regelaltersgrenze erreichen. 

Kann man gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen?

Ja, man kann gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen, besonders bei der Altersrente, wo es seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen mehr gibt – man darf unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird, was den Übergang in den Ruhestand flexibler macht. Bei Erwerbsminderungsrenten oder Hinterbliebenenrenten gelten jedoch weiterhin spezifische, dynamische Hinzuverdienstgrenzen, deren Überschreitung zu Rentenkürzungen führen kann. Wichtig ist auch, dass auf das zusätzliche Einkommen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge anfallen können und eine Steuererklärung oft verpflichtend ist. 

Kann man Rente beziehen und Vollzeit arbeiten?

Ja, man kann Rente beziehen und Vollzeit arbeiten, seit 2023 gibt es bei Altersrenten (auch vorgezogenen) keine Hinzuverdienstgrenzen mehr, das bedeutet, die Rente wird nicht gekürzt, egal wie viel Sie verdienen. Es ist sogar möglich, durch die weiter gezahlten Rentenversicherungsbeiträge die spätere Rente zu erhöhen, was den Übergang ins Rentenalter flexibel gestaltet. Allerdings sollten Sie Steuerpflicht und Sozialversicherungsbeiträge beachten – ab Erreichen der Regelaltersgrenze sind Sie in der Rentenversicherung versicherungsfrei, aber der Arbeitgeber zahlt weiterhin Beiträge.
 

Kann man nach 45 Jahren Arbeit ohne Abzug in Pension gehen?

Ja, nach 45 Dienstjahren können Sie abschlagsfrei in den Ruhestand gehen, wenn Sie das 65. Lebensjahr vollendet haben, sowohl in der gesetzlichen Rentenversicherung (besonders langjährig Versicherte) als auch bei Beamten (auf Antrag). Für Beamte gilt diese Regelung auch bei Dienstunfähigkeit, oft schon ab 63 Jahren mit 40 Dienstjahren (ohne Abschläge). Der entscheidende Faktor ist die Kombination aus Dienstjahren und Alter; 45 Jahre ermöglichen einen abschlagsfreien Start, aber das benötigte Alter verschiebt sich je nach Geburtsjahr. 

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Kann ich nach 45 Jahren Arbeit ohne Abzüge in Rente gehen?

Ja, nach 45 Jahren in der deutschen Rentenversicherung können Sie ohne Abschläge in Rente gehen, aber erst mit Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze, die je nach Geburtsjahrgang von 63 (für ältere Jahrgänge) auf 65 Jahre (für Jahrgänge 1964 und später) angehoben wurde; Sie können nicht einfach zwei Jahre früher gehen, das ginge nur mit Abschlägen. Diese Möglichkeit nennt sich "Altersrente für besonders langjährig Versicherte", auch wenn sie nicht mehr für alle mit 63 möglich ist. 

Wie viel Geld bräuchte ich, um mit 45 in Rente gehen zu können?

Wichtigste Erkenntnisse

Die Berechnung des benötigten Betrags für den Ruhestand erfordert die Ermittlung der voraussichtlichen jährlichen Ausgaben, einschließlich der Gesundheitskosten, sowie die Berücksichtigung der Inflation. Nach der 4%-Regel bräuchte man das 25-Fache der jährlichen Ausgaben . Dabei werden jedoch Marktschwankungen, Inflation, Steuern und Gebühren nicht berücksichtigt.

Wie wird man besteuert, wenn man Rente bezieht und Gehalt?

Wenn Rentner arbeiten, müssen sie ihre Einkünfte versteuern, aber der steuerliche Freibetrag ist höher (Grundfreibetrag 2025 ca. 12.096 €) und es gibt steuerfreie Pauschalen, wie die Ehrenamtspauschale. Einkommen aus Arbeit wird zum steuerpflichtigen Anteil der Rente addiert, was zu Steuernachzahlungen führen kann, aber seit 2023 entfällt die Anrechnung auf die Rente bei Altersrenten. Ab 2026 soll die geplante „Aktivrente“ bis zu 2.000 € pro Monat steuerfrei machen, allerdings bleiben Sozialabgaben fällig. 

Kann ich weiterarbeiten, wenn ich Rente beziehe?

Wer mit Erreichen des regulären Rentenalters in Rente geht und nebenbei weiterarbeitet, kann beliebig viel hinzuverdienen und durch die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen seine Rente erhöhen.

Welche Abzüge habe ich, wenn ich als Rentner Vollzeit arbeite?

Die Hinzuverdienstgrenze liegt bei jährlich 6.300 Euro. Was Sie darüber hinaus verdienen, wird zu 40 Prozent von Ihrer Rente abgezogen. Zusätzlich ist der Hinzuverdienstdeckel zu beachten. Dieser orientiert sich an Ihrem höchsten Einkommen in den letzten 15 Jahren vor Eintritt Ihrer Erwerbsminderung.

Wird meine Rente gekürzt, wenn ich weiter arbeite?

Nein, seit 2023 wird die Altersrente in Deutschland nicht mehr gekürzt, wenn Sie arbeiten – egal ob Sie die Regelaltersgrenze erreicht haben oder eine vorgezogene Altersrente beziehen, können Sie unbegrenzt hinzuverdienen. Bei Erwerbsminderungsrenten gibt es jedoch weiterhin Hinzuverdienstgrenzen, die aber seit 2023 deutlich angehoben wurden (ca. 17.820 € für volle EM, ca. 35.650 € für teilweise EM) und an die Höhe der Rente gekoppelt sind. 

Welche Steuerklasse habe ich, wenn ich als Rentner vollzeit arbeite?

Wenn Sie Rente beziehen und Vollzeit arbeiten, bleiben Sie in Ihrer bisherigen Steuerklasse (z.B. 1), da die gesetzliche Rente keine Steuerklasse hat. Die Steuerklasse 6 wird erst relevant, wenn Sie zusätzlich zu Ihrer gesetzlichen Rente und Ihrem Hauptjob noch eine Betriebsrente beziehen oder mehrere sozialversicherungspflichtige Jobs haben (z.B. über der Minijob-Grenze), erklärt rentenbescheid24.de. 

Warum 99.9 Rente beantragen?

Man beantragt 99,99 % Rente statt 100 %, um den Krankengeldanspruch zu erhalten, wenn man neben dem Rentenbezug weiterarbeitet; bei 100 % Rente fällt dieser Anspruch nach sechs Wochen Lohnfortzahlung weg, während man mit der 99,99 % Teilrente (offiziell eine Teilrente zwischen 10 % und 99,99 %) weiterhin Anspruch auf Krankengeld hat, was oft finanziell vorteilhafter ist und auch Beiträge für die spätere Rente sichert. Es ist eine Strategie, um die Rente zu erhöhen, während man weiterarbeitet und die Absicherung im Krankheitsfall behält. 

Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich eine Rente beziehe und weiterarbeite?

Muss ich den Arbeitgeber benachrichtigen, dass ich eine Rente beziehe? Bei Zahlung einer Rente sollte der Arbeitgeber darüber informiert werden. Unter Umständen kann sich der zusätzliche Rentenbezug steuerlich auf die Beschäftigung auswirken.

Wie viele Stunden darf ich als Rentner arbeiten, ohne dass meine Rente gekürzt wird?

Als Rentner dürfen Sie so viel arbeiten, wie Sie möchten – es gibt keine Stunden- oder Verdienstgrenzen mehr für Altersrenten, sowohl bei Erreichen der Regelaltersgrenze als auch bei vorgezogener Rente (seit 2023). Ihre Rente wird nicht gekürzt, egal wie hoch Ihr Einkommen ist, aber Sie müssen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wenn Sie über der Minijob-Grenze (aktuell ca. 556 €/Monat) verdienen. Bei Erwerbsminderungsrenten gelten hingegen strenge Hinzuverdienstgrenzen. 

Kann ich mit 63 Jahren und 45 Jahren voll in Rente gehen?

Mit 45 Jahren Wartezeit können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte abschlagsfrei beantragen, aber nicht mehr mit genau 63 Jahren – die Altersgrenze wird schrittweise bis 65 angehoben, je nach Geburtsjahrgang sind es aktuell 64 Jahre und etwas mehr. Für die „Rente mit 63“ (35 Jahre) gibt es Abschläge. 45 Jahre zählen u.a. Kindererziehung, aber keine lange Arbeitslosigkeit (ALG II), YouTube.
 

Kann ich Rente beziehen und trotzdem Vollzeit arbeiten?

Ja, Sie können nach Erreichen der Regelaltersgrenze ohne Einschränkungen vollzeit arbeiten und gleichzeitig Ihre Rente beziehen; es gibt keine Hinzuverdienstgrenze mehr, und Ihr Arbeitgeber zahlt weiter Beiträge, was Ihre Rente erhöht, aber Sie müssen mit Steuern auf das Gesamteinkommen rechnen. Bei vorgezogenen Altersrenten (Frührente) gelten andere Regeln mit Hinzuverdienstgrenzen, die aber seit 2023 auch entfallen sind, sodass Sie auch dort unbegrenzt hinzuverdienen können, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. 

Kann ich nach 45 Jahren Berufstätigkeit in Rente gehen?

Ja, nach 45 Arbeitsjahren können Sie in Deutschland in die sogenannte „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ gehen, oft früher ohne Abschläge, aber das genaue Alter hängt von Ihrem Geburtsjahr ab; für nach 1964 Geborene ist es mit 65 Jahren möglich, während es für ältere Jahrgänge gestaffelt ist, aber nicht vor dem Rentenalter mit Abschlägen möglich ist, nur maximal zwei Jahre früher abschlagsfrei. 

Kann ich Rente und Gehalt beziehen?

Ja, man kann gleichzeitig Rente und Gehalt beziehen, besonders bei der Altersrente, wo es seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen mehr gibt – man darf unbegrenzt dazuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird, was den Übergang in den Ruhestand flexibler macht. Bei Erwerbsminderungsrenten oder Hinterbliebenenrenten gelten jedoch weiterhin spezifische, dynamische Hinzuverdienstgrenzen, deren Überschreitung zu Rentenkürzungen führen kann. Wichtig ist auch, dass auf das zusätzliche Einkommen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge anfallen können und eine Steuererklärung oft verpflichtend ist. 

Ist es möglich, nach dem Renteneintritt noch beim gleichen Arbeitgeber zu arbeiten?

Ja, Sie dürfen nach Renteneintritt beim gleichen Arbeitgeber weiterarbeiten – es gibt sogar keine Hinzuverdienstgrenzen mehr für Altersrenten (seit 2023), aber Sie müssen mit dem Chef die Weiterbeschäftigung regeln, falls der Vertrag automatisch endet, idealerweise durch einen befristeten Anschlussvertrag, um rechtliche Klarheit zu schaffen und Beiträge zu sparen. 

Was ist die beste Steuerklasse für Rentner?

Sind Sie Rentner und hat Ihre noch berufstätige Ehefrau ein wesentlich höheres Einkommen als Sie, sollte sie die Steuerklasse 3 wählen. Dann werden Sie automatisch in Steuerklasse 5 eingestuft. Die Kombination 4/4 empfiehlt sich, wenn Sie beide ein ähnlich hohes Einkommen haben.

Welche Sozialabgaben wenn ich als Rentner arbeite?

Rentner, die hinzuverdienen, müssen grundsätzlich Sozialabgaben für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, wobei die Rentenversicherung die Hälfte übernimmt; hinzu kommen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung, wenn es sich um ein reguläres Arbeitsverhältnis handelt, wobei bei Minijobs die Regelungen anders sind. Wer vorzeitig in Altersrente geht und arbeitet, zahlt weiter Sozialversicherungsbeiträge, aber bei Erwerbsminderungsrenten fallen in der Regel keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung an. 

Wie viel Rente sollte ich mit 45 haben?

Eckrentner mit 45 Entgeltpunkten erhalten dann eine Standardrente von 1.835,55 Euro. Gemäß Angaben der Deutschen Rentenversicherung ist die Standardrente brutto. Nach Abzug der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (7,3 Prozent) und zur Pflegeversicherung (4,2 Prozent) ist die Standardrente netto 1.624,46 Euro.

Was bekomme ich an Rente, wenn ich 45 Jahre gearbeitet habe?

Nach 45 Arbeitsjahren hängt die Rentenhöhe stark vom Einkommen ab, liegt aber oft zwischen 1.600 und 1.800 € brutto, wenn man ein durchschnittliches Gehalt verdient hat; wer deutlich unter dem Durchschnitt lag, kann auch deutlich weniger bekommen, etwa nur 1.150 € bei Mindestlohn. Bei 45 Jahren gibt es die „Rente für besonders langjährig Versicherte“, die einen früheren Rentenbeginn ohne Abschläge ermöglicht, aber die genaue Höhe hängt von Ihren individuellen Rentenpunkten ab, die durch Ihr Einkommen bestimmt werden. 

Wie viel Geld braucht man, um mit 45 in Ruhestand zu gehen?

Wer also momentan pro Monat ungefähr 2.000 Euro verbraucht, gibt jährlich 24.000 Euro aus. Um mit 45 Jahren in Rente zu gehen, muss man also 600.000 Euro gespart haben.