Kann man nach 45 Jahren Arbeit ohne Abzug in Rente gehen Jahrgang 1964?

Gefragt von: Ahmed Jost B.Eng.
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Ja, wenn Sie Jahrgang 1964 sind und mindestens 45 Versicherungsjahre (Wartezeit) erfüllt haben, können Sie mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Diese „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ ermöglicht den Ruhestand ohne Kürzungen, wobei die 45 Jahre auch Zeiten der Ausbildung, Kindererziehung oder Pflege umfassen können.

Ist der Renteneintritt nach 45 Jahren für den Jahrgang 1964 möglich?

Wer 1964 geboren wurde und 45 Versicherungsjahre (Beiträge, Ausbildung, Kindererziehung etc.) nachweisen kann, geht mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente (Altersrente für besonders langjährig Versicherte). Es gibt keine Möglichkeit, mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente zu gehen, dafür fehlen die nötigen 45 Jahre. Der reguläre Rentenbeginn (Regelaltersgrenze) liegt für Ihren Jahrgang bei 67 Jahren, aber mit 45 Jahren Beitragszeit können Sie 2 Jahre früher ohne Abzüge gehen. 

Kann ich nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?

So steigt dieser mit Erhöhung der gesetzlichen Altersgrenze auf 14,4 % (4 Jahre x 3,6 %). Bei 45 Dienstjahren ist ein abschlagfreier Ruhestand mit dem 65. Lebensjahr möglich.

Kann man nach 45 Arbeitsjahren ohne Abzüge in Rente gehen?

Ja, nach 45 Versicherungsjahren können Sie abschlagsfrei in Rente gehen, aber nur zwei Jahre früher als Ihr reguläres Renteneintrittsalter, das sich nach Ihrem Geburtsjahr richtet; für nach 1964 Geborene ist dies mit 65 Jahren möglich, während es für frühere Jahrgänge gestaffelt war, wobei die "Rente mit 63" für 1952 und früher Geborene galt. Ein früherer Eintritt als diese Grenze (z.B. mit 63) würde bei 45 Jahren Beitragszeit Abschläge bedeuten, es sei denn, Sie gehören zu den Jahrgängen 1952 oder älter. 

Wann kann ein Jahrgang 1964 abschlagsfrei in Rente gehen?

Für den Jahrgang 1964 gibt es zwei Wege zur abschlagsfreien Rente: Die Regelaltersrente erreichen Sie mit 67 Jahren. Alternativ können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte (45 Versicherungsjahre) bereits mit 65 Jahren abschlagsfrei antreten, was für Sie je nach Geburtsmonat zwischen Februar 2029 und Januar 2030 der Fall ist.
 

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Warum ist der Jahrgang 1964 bei der Rente besonders?

Der Jahrgang 1964 ist bei der Rente besonders, weil er den Übergangspunkt markiert, an dem die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre abgeschlossen ist, und die speziellen, früheren Zugänge zur Rente ohne Abschläge (z. B. mit 63 Jahren) für frühere Jahrgänge enden, wodurch dieser Jahrgang die strengeren neuen Regeln voll trifft, aber auch von neuen Flexibilisierungen profitiert. Für sie gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren, aber sie können bei 45 Versicherungsjahren immerhin noch mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen – eine Option, die für nach 1964 Geborene (mit 45 Jahren) auch erst mit 67 möglich ist. 

Wie lange muss man arbeiten, wenn man 1964 geboren wurde?

Für den Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren, aber Sie können auch früher in Rente gehen: Mit mindestens 45 Versicherungsjahren ist ein abschlagsfreier Renteneintritt mit 65 Jahren möglich; wer früher (z.B. mit 63) gehen möchte, muss mit monatlichen Abschlägen von 0,3 % rechnen. Die genaue Altersgrenze hängt vom Monat ab (z.B. Mai 1964 geht im Mai 2031 mit 67 in Rente), aber grundsätzlich gilt 67 für die reguläre Rente. 

Wie hoch fällt die Rente nach 45 Arbeitsjahren aus?

Nach 45 Arbeitsjahren hängt die Rentenhöhe stark vom Einkommen ab, liegt aber oft zwischen 1.600 und 1.800 € brutto, wenn man ein durchschnittliches Gehalt verdient hat; wer deutlich unter dem Durchschnitt lag, kann auch deutlich weniger bekommen, etwa nur 1.150 € bei Mindestlohn. Bei 45 Jahren gibt es die „Rente für besonders langjährig Versicherte“, die einen früheren Rentenbeginn ohne Abschläge ermöglicht, aber die genaue Höhe hängt von Ihren individuellen Rentenpunkten ab, die durch Ihr Einkommen bestimmt werden. 

Welche Nachteile hat eine abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren Wartezeit?

Der Hauptnachteil der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren ist, dass sie niedriger ausfällt als die Regelaltersrente, da in den zwei Jahren vor der Regelaltersgrenze keine weiteren Beiträge gezahlt werden, wodurch weniger Entgeltpunkte erworben werden. Auch wenn keine Abschläge abgezogen werden, fehlen die Beitragsjahre, was die Gesamtrente mindert. Ein weiterer Nachteil kann sein, dass bestimmte Zeiten (z.B. Arbeitslosigkeit, Studium) die 45 Jahre nicht vollständig zählen. 

Was ändert sich 2026 bei der Rente?

2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern.

Kann ich nach 45 Arbeitsjahren in Pension gehen?

Besondere Anspruchsvoraussetzungen

Um eine Langzeitversicherungspension zu erhalten, müssen bis zum Stichtag mindestens 540 Beitragsmonate (= 45 Jahre) aufgrund einer Erwerbstätigkeit vorliegen.

Wie hoch ist die Rente nach 45 Jahren für den Jahrgang 1961?

Für den Jahrgang 1961 liegt das abschlagsfreie Rentenalter nach 45 Versicherungsjahren bei 64 Jahren und 6 Monaten. Je nach Geburtsmonat können Sie im Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 abschlagsfrei in Rente gehen, wobei Sie die vollen 45 Jahre Wartezeit nachweisen müssen, um Kürzungen zu vermeiden. 

Wie hoch sind die Abschläge bei vorzeitiger Pensionierung?

Bei Eintritt in den Ruhestand vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze wird die Pension um 3,6 % für jedes Jahr gekürzt, um das die Beamtin oder der Beamte vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt wird. Die maximale Höhe des Versorgungsabschlags beträgt 14,4 %.

Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie eine Kombination aus Altersteilzeit (Blockmodell), Nutzung von Arbeitslosengeld (ALG I) für Ältere (bis zu 24 Monate), einem Lebensarbeitszeitkonto mit angespartem Guthaben (Überstunden, Urlaub), Teilzeitarbeit, Mini- oder Midijobs, privaten Rücklagen, Sonderzahlungen in die Rentenkasse oder sogar Krankengeld und ALG II (für über 58-Jährige) nutzen; wichtig ist eine individuelle Strategie, die zu Ihrer Situation passt.
 

Warum sind die letzten 5 Jahre vor der Rente so wichtig?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, weil sie das finanzielle Finale darstellen, in dem Sie noch entscheidende Stellschrauben für Ihre Altersvorsorge drehen können (z.B. Ausgleichszahlungen, Lücken schließen, Steuern optimieren), auch wenn sie die Rentenhöhe nicht magisch vervielfachen; in dieser Phase werden oft die höchsten Einkommen erzielt, was zu mehr Rentenpunkten führt, und Sie können Strategien für einen sanften Übergang planen (z.B. Altersteilzeit), um Abschlagsfreiheit oder mehr Lebensqualität zu erreichen, anstatt unvorbereitet in den Ruhestand zu gehen. 

Wer kann 2026 abschlagsfrei in Rente gehen?

2026 in Rente gehen: Jahrgang 1963

Januar bis November 1963 Geborene können 2026 die Frührente mit Abschlägen beziehen, im Dezember Geborene ab Anfang 2027. Die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte bekommen von 1963 Geborene erst ab 2028 (im Januar 1963 Geborene ab Dezember 2027).

Kann man nach 45 Arbeitsjahren ohne Abzug in Rente gehen?

Ja, nach 45 Jahren in der deutschen Rentenversicherung können Sie ohne Abschläge in Rente gehen, aber erst mit Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze, die je nach Geburtsjahrgang von 63 (für ältere Jahrgänge) auf 65 Jahre (für Jahrgänge 1964 und später) angehoben wurde; Sie können nicht einfach zwei Jahre früher gehen, das ginge nur mit Abschlägen. Diese Möglichkeit nennt sich "Altersrente für besonders langjährig Versicherte", auch wenn sie nicht mehr für alle mit 63 möglich ist. 

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie die Rente für langjährig Versicherte (mit Abschlägen) oder die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre, abschlagsfrei); Alternativen sind die Altersteilzeit, der Ausgleich von Abschlägen durch Sonderzahlungen an die Rentenversicherung, der Schwerbehindertenstatus (ab 50 % GdB), oder die Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten für eine bezahlte Freistellung, wobei man weiter einzahlt und so Abschläge vermeidet. 

Kann ich nach 45 Jahren aufhören zu arbeiten?

Die Rente nach 45 Beitragsjahren ist eine Form der Altersrente für besonders langjährig Versicherte: Wer 45 Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, kann in den Ruhestand gehen, und das ohne Abschläge und unabhängig vom Alter.

Wie viel Rente sollte ich mit 45 haben?

Eckrentner mit 45 Entgeltpunkten erhalten dann eine Standardrente von 1.835,55 Euro. Gemäß Angaben der Deutschen Rentenversicherung ist die Standardrente brutto. Nach Abzug der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (7,3 Prozent) und zur Pflegeversicherung (4,2 Prozent) ist die Standardrente netto 1.624,46 Euro.

Wie viel muss man verdienen für 1500 € Rente?

Um eine monatliche Bruttorente von 1.500 € zu erreichen, müssen Sie bei den aktuellen Werten rund 50.000 € Jahresbruttoeinkommen verdienen und das über viele Jahre (oft 40+ Jahre), um auf die nötigen Rentenpunkte zu kommen, wobei das genaue Einkommen je nach Rentenwert variiert und Sie für 1.500 € Brutto eine Rente von ca. 18.000 € pro Jahr benötigen. Das bedeutet, Sie brauchen etwa 36,77 Rentenpunkte und müssen dafür viele Jahre lang überdurchschnittlich verdienen, beispielsweise 38 Jahre bei 50.000 € Jahreseinkommen. 

Ab welchem Alter kann ich abschlagsfrei in Rente gehen?

Abschlagsfrei in Rente gehen Sie entweder mit der Regelaltersgrenze (aktuell bis 67 Jahre) oder mit der Altersrente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Versicherungsjahren, wobei die Grenze hier schrittweise auf 65 Jahre (für Geburtsjahrgänge 1964 und später) angehoben wird. Für eine Rente mit 63 (mit Abschlägen) benötigen Sie 35 Versicherungsjahre. Die genaue Altersgrenze hängt von Ihrem Geburtsjahr ab, prüfen Sie dies bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). 

Wie lange muss ich mit Jahrgang 1964 arbeiten?

Für den Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren, aber Sie können auch früher in Rente gehen: Mit mindestens 45 Versicherungsjahren ist ein abschlagsfreier Renteneintritt mit 65 Jahren möglich; wer früher (z.B. mit 63) gehen möchte, muss mit monatlichen Abschlägen von 0,3 % rechnen. Die genaue Altersgrenze hängt vom Monat ab (z.B. Mai 1964 geht im Mai 2031 mit 67 in Rente), aber grundsätzlich gilt 67 für die reguläre Rente. 

Wann kann ich in Rente gehen Jahrgang 1964 45 Jahre gearbeitet?

Wer 1964 geboren wurde und 45 Versicherungsjahre (Beiträge, Ausbildung, Kindererziehung etc.) nachweisen kann, geht mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente (Altersrente für besonders langjährig Versicherte). Es gibt keine Möglichkeit, mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente zu gehen, dafür fehlen die nötigen 45 Jahre. Der reguläre Rentenbeginn (Regelaltersgrenze) liegt für Ihren Jahrgang bei 67 Jahren, aber mit 45 Jahren Beitragszeit können Sie 2 Jahre früher ohne Abzüge gehen. 

Warum ist das Geburtsjahr 1964 bei der Rente besonders?

Dann bekommen 1964 Geborene die reguläre Altersrente ohne Abschläge (rechte Spalte, mehr dazu im vierten Kapitel). Besonders langjährig Versicherte mit 45 Versichertenjahren können zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen.