Können Krankenkassenbeiträge erlassen werden?

Gefragt von: Adrian Konrad B.A.
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Ja, Krankenkassenbeiträge können unter bestimmten, strengen Voraussetzungen erlassen werden, aber nur in Ausnahmefällen bei unbilliger Härte (wenn der Existenzminimum gefährdet ist) oder im Rahmen einer Privatinsolvenz, wobei eine direkte Einigung mit der Kasse oft durch Ratenzahlung oder Stundung versucht wird, bevor ein Erlass in Betracht kommt. Ein Erlass ist möglich, wenn die Einziehung der Beiträge eine unzumutbare Belastung wäre, die über das normale Maß hinausgeht, und eine Stundung oder ein Vergleich nicht möglich ist.

Kann man sich vom Krankenkassenbeitrag befreien lassen?

In Ausnahmefällen können Sie sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen. Die Ausnahmen gelten überwiegend für Personen, die zuvor versicherungsfrei waren und aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen versicherungspflichtig werden.

Was kann ich tun, wenn ich die Krankenkassenbeiträge nicht bezahlen kann?

Wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht bezahlen können, müssen Sie sofort handeln: Kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse, um Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren, denn Ignorieren führt zu Mahnungen, Säumniszuschlägen und dem Ruhen des Leistungsanspruchs nach zwei Monaten (nur Notfallversorgung bleibt bestehen). In der privaten Krankenversicherung droht ein Notlagentarif, bei der gesetzlichen Kasse bleibt der Schutz bei akuten Schmerzen. Suchen Sie professionelle Hilfe bei Schuldnerberatungen oder Verbraucherzentralen. 

Wie werde ich meine Schulden bei der Krankenkasse los?

Wenn Sie Schulden bei der Krankenkasse haben, handeln Sie sofort, kontaktieren Sie die Kasse, um Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren, und holen Sie sich professionelle Hilfe bei der Schuldnerberatung. Ignorieren Sie die Mahnungen nicht, da sonst Säumniszuschläge und Pfändungen drohen; eine frühzeitige Korrektur der Beiträge kann die Summe oft erheblich reduzieren.
 

Kann ich von der Krankenkasse rausgeschmissen werden?

Krankenversicherer können die Versicherung aber auch wegen eines Fehlverhaltens des Versicherungsnehmers nach Vertragsschluss fristlos kündigen. Seit mehr als zehn Jahren greifen Krankenversicherer vermehrt zu derartigen Rechtsmaßnahmen. Vor allem Krankentagegeld-versicherungen werden fristlos gekündigt.

Offene Krankenkassenbeiträge, was tun? | Schulden bei der gesetzlichen Krankenversicherung! 💡

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Wann fliegt man aus der gesetzlichen Krankenkasse?

Man fliegt aus der gesetzlichen Krankenkasse (GKV), wenn das regelmäßige Brutto-Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt (2025: 73.800 €/Jahr, 2026: 77.400 €) und man sich für die private Krankenversicherung (PKV) oder freiwillige GKV entscheidet, wobei ältere Arbeitnehmer über 55 Jahre oft nicht mehr zurück können, wenn sie die Grenze unterschreiten. Auch Selbstständige, Studenten oder Beamte können sich freiwillig gesetzlich versichern, aber der häufigste „Rauswurf“ erfolgt durch Überschreiten der JAEG bei Angestellten.
 

Kann man aus der gesetzlichen Krankenkasse rausgeworfen werden?

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden.

Ist ein Schuldenerlass bei der Krankenkasse möglich?

Nach dem „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ das am 1. August 2013 in Kraft trat, werden Beitragsschulden die in Folge der Versicherungspflicht entstanden erlassen. Beitragsschulden aus der Zeit vor der Meldung bei der Krankenkasse werden erlassen!

Wann sind Schulden bei der Krankenkasse verjährt?

Schulden bei der Krankenkasse verjähren grundsätzlich nach vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig wurden (§ 25 SGB IV). Die Frist beginnt aber erst am Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist und die Kasse Kenntnis erlangt hat. Wichtig: Diese Frist wird durch Mahnungen, Vollstreckungsversuche oder Anerkenntnisse gehemmt oder unterbrochen, was die Verjährung oft verhindert, und bei vorsätzlichem Vorenthalten von Beiträgen gilt eine 30-jährige Frist. 

Wie weit zurück kann die Krankenkasse Beiträge nachfordern?

Wie lange darf die Krankenkasse Beiträge nachfordern? Für nicht gezahlte Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es eine Verjährungsfrist. Diese beträgt nach § 25 Sozialgesetzbuch (SGB) IV vier Jahre.

Was passiert, wenn man die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr bezahlen kann?

Was ist mit meiner Krankenversicherung wenn ich nicht (mehr) zahlen kann? Falls Sie Ihre Krankenversicherung nicht bezahlen können, kommt Ihr Sozialleistungsträger für die Kosten des Versicherungsschutzes auf. Für die Einzelheiten kommt es darauf an, wie Sie bisher krankenversichert sind.

Wann verjährt eine Forderung der Krankenkasse?

Schulden bei der Krankenkasse verjähren grundsätzlich nach vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig wurden (§ 25 SGB IV). Die Frist beginnt aber erst am Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist und die Kasse Kenntnis erlangt hat. Wichtig: Diese Frist wird durch Mahnungen, Vollstreckungsversuche oder Anerkenntnisse gehemmt oder unterbrochen, was die Verjährung oft verhindert, und bei vorsätzlichem Vorenthalten von Beiträgen gilt eine 30-jährige Frist. 

Was passiert, wenn ich keine Krankenkasse mehr bezahle?

Wenn man die Krankenversicherung nicht zahlt, fallen Mahngebühren und Säumniszuschläge (1 % pro Monat) an, der Leistungsanspruch ruht (nur akute Schmerzen/Krankheiten gedeckt) und die Kasse kann vollstrecken (Gerichtsvollzieher). Wichtig: Man bleibt versicherungspflichtig, kann nicht kündigen und muss die Schulden samt Zuschlägen später nachzahlen, oft erst nach Rückkehr in die Versicherung. Bei Arbeitgebern drohen Strafen. 

Wie komme ich aus der gesetzlichen Krankenkasse raus?

Um aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auszutreten, müssen Sie entweder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln oder die Voraussetzungen für eine Befreiung (z. B. bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit oder Verbeamtung) erfüllen; der Weg führt meist über eine Kündigung bei der alten Kasse (mit Fristen von 2 Monaten zum Monatsende) oder durch einen Neuaufnahmeantrag bei der neuen, wobei der Wechsel oft erst nach 12 Monaten Mitgliedschaft möglich ist, es sei denn, es besteht ein Sonderkündigungsrecht, z.B. bei Beitragserhöhung. 

Wie kann ich mich von der Krankenversicherung beitragsfrei stellen?

Eine Beitragsbefreiung bei der Krankenkasse bezieht sich meist auf Zuzahlungen (z.B. Medikamente, Heilmittel), nicht die eigentlichen Beiträge. Sie ist möglich, wenn Ihre jährlichen Zuzahlungen eine Belastungsgrenze überschreiten: 2 % des Bruttoeinkommens, bei chronischer Krankheit oder Pflegebedürftigkeit 1 %. Kinder unter 18 sind fast komplett befreit, Schwangere bei schwangerschaftsbezogenen Leistungen. Der Antrag erfolgt bei der Krankenkasse, die bei Erreichen der Grenze eine Befreiungskarte ausstellt.
 

Wann bekommt man eine Befreiung von der Krankenkasse?

Eine Befreiung von der Krankenkasse (Zuzahlungen) erhält man, wenn die jährliche Belastungsgrenze erreicht ist, die bei 2 % des Bruttoeinkommens liegt; für chronisch Kranke reduziert sie sich auf 1 %. Nach Überschreiten dieser Grenze beantragt man die Befreiung bei der Kasse und ist dann für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen (Medikamente, Heilmittel, Krankenhaus) befreit, wobei Kinder unter 18 Jahren grundsätzlich ausgenommen sind (außer Fahrtkosten). 

Wie werde ich Schulden bei der Krankenkasse los?

Wenn Sie Schulden bei der Krankenkasse haben, handeln Sie sofort, kontaktieren Sie die Kasse, um Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren, und holen Sie sich professionelle Hilfe bei der Schuldnerberatung. Ignorieren Sie die Mahnungen nicht, da sonst Säumniszuschläge und Pfändungen drohen; eine frühzeitige Korrektur der Beiträge kann die Summe oft erheblich reduzieren.
 

Was kann ich tun, wenn ich meine Krankenkassenbeiträge nicht zahlen kann?

Wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht bezahlen können, müssen Sie sofort handeln: Kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse, um Ratenzahlung oder Stundung zu vereinbaren, denn Ignorieren führt zu Mahnungen, Säumniszuschlägen und dem Ruhen des Leistungsanspruchs nach zwei Monaten (nur Notfallversorgung bleibt bestehen). In der privaten Krankenversicherung droht ein Notlagentarif, bei der gesetzlichen Kasse bleibt der Schutz bei akuten Schmerzen. Suchen Sie professionelle Hilfe bei Schuldnerberatungen oder Verbraucherzentralen. 

Kann man Krankenkassenschulden in Raten zahlen?

Kann man Schulden bei der Krankenkasse in Raten zahlen? Ja, dies ist möglich. Hier sollte mit der Krankenkasse individuell abgesprochen werden, wie sich eine Rückzahlung am besten abwickeln lässt.

Kann man Krankenkassenschulden mit in die Privatinsolvenz nehmen?

Es ist grundsätzlich auch möglich, Schulden bei der Krankenkasse in die Privatinsolvenz einzuberechnen. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf diese Option. Haben Sie Schulden bei der Krankenkasse und werden krank, können Sie ohne Angst vor weiteren Rechnungen zum Arzt gehen.

Kann man Schulden erlassen bekommen?

Arten der Schuldner. Wird in Deutschland einer natürlichen Person eine Schuld erlassen, so kann dies vertraglich durch den Erlassvertrag oder gesetzlich im Wege der Restschuldbefreiung innerhalb der Privatinsolvenz nach den §§ 286 ff. InsO geschehen.

Wann verjähren Beitragsschulden bei der Krankenkasse?

Schulden bei der Krankenkasse verjähren grundsätzlich nach vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig wurden (§ 25 SGB IV). Die Frist beginnt aber erst am Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist und die Kasse Kenntnis erlangt hat. Wichtig: Diese Frist wird durch Mahnungen, Vollstreckungsversuche oder Anerkenntnisse gehemmt oder unterbrochen, was die Verjährung oft verhindert, und bei vorsätzlichem Vorenthalten von Beiträgen gilt eine 30-jährige Frist. 

Können Schulden bei der Krankenkasse erlassen werden?

Ein kompletter Erlass von Krankenkassenschulden ist selten, aber möglich, meist nur bei völliger Zahlungsunfähigkeit, oft bei Rentnern, aber man kann Ratenzahlung, Stundung oder einen außergerichtlichen Vergleich über eine Schuldnerberatung anstreben, indem man seine finanzielle Notlage offenlegt und Kooperation signalisiert; spezielle Gesetze (wie das Beitragsschuldengesetz 2013) können alte Schulden erlassen und Säumniszuschläge reduzieren, wobei eine professionelle Beratung hilft, die beste Lösung zu finden.
 

Ist es strafbar, keine Krankenversicherung zu haben?

Nein, nicht krankenversichert zu sein ist in Deutschland keine Straftat, aber es hat gravierende finanzielle Konsequenzen: Sie müssen alle Beiträge für die gesamte Zeit der Nichtversicherung rückwirkend nachzahlen (oft mit hohen Säumniszuschlägen) und tragen medizinische Kosten komplett selbst, was zu enormen Schulden führen kann; außerdem besteht die Pflicht, sich umgehend wieder anzumelden, um Nachzahlungen und Probleme zu vermeiden, da es auch Möglichkeiten für Stundungen und Hilfe gibt. 

Wann fällt die gesetzliche Krankenversicherung weg?

Seit 2013 wurde diese Entgeltgrenze um über 48 Prozent erhöht: von 52.200 Euro auf 77.400 Euro ab 2026. Anders gerechnet: Ab dem kommenden Jahr muss ein Arbeitnehmer 2.100 Euro mehr im Monat verdienen als im Jahr 2013, um in die Private Krankenversicherung wechseln zu können.