Können Rechnungen im Nachhinein geändert werden?

Gefragt von: Herr Prof. Samuel Hamann B.Eng.
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Ja, Rechnungen können im Nachhinein geändert werden, aber nicht direkt "überschrieben" werden; stattdessen muss die fehlerhafte Rechnung durch eine Stornorechnung (mit negativem Betrag) neutralisiert und eine neue, korrekte Rechnung erstellt werden, was steuerrechtlich rückwirkend wirkt, aber die Buchhaltung sauber halten muss. Diese Korrektur darf nur der Rechnungssteller vornehmen, um Probleme mit dem Vorsteuerabzug und dem Finanzamt zu vermeiden.

Wie lange kann ich eine Rechnung nachträglich ändern?

Grundsätzlich gibt es keine Befristung, wie lange Rechnungen nachträglich korrigiert werden dürfen. Jedoch sollten fehlerhafte Rechnungen schnellstmöglich korrigiert werden, um unangenehme Folgen für alle Beteiligten zu vermeiden.

Ist es möglich, eine Rechnung rückwirkend zu ändern?

Kann man eine Rechnung rückwirkend korrigieren? Grundsätzlich ist es möglich, eine Rechnung rückwirkend zu berichtigen. Nach § 31 Abs. 5 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) wirkt eine solche Berichtigung auch auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung zurück.

Kann man sich eine Rechnung neu ausstellen lassen?

Eine Rechnung kann grundsätzlich jederzeit rückwirkend ausgestellt werden, solange sie alle gesetzlichen Pflichtangaben enthält. Allerdings gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren für Forderungen – danach ist der Rechnungsempfänger nicht mehr zur Zahlung verpflichtet.

Kann man eine bezahlte Rechnung korrigieren?

Eine bereits bezahlte Rechnung darf man nicht einfach ändern, sondern muss sie stornieren und eine neue Rechnungskorrektur (bzw. Gutschrift) erstellen, die den Fehler rückgängig macht, damit der Sachverhalt korrekt und nachvollziehbar ist. Wichtig ist, die ursprüngliche Rechnung als ungültig zu markieren und die neue Korrektur mit korrekten Angaben zu versenden, idealerweise mit negativen Beträgen für die Korrekturpositionen. 

Changing invoices retroactively? This is something you absolutely need to keep in mind!

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Wie kann ich eine Rechnung in Zervant korrigieren?

Seit dem 1. Januar 2024 ist es nicht mehr möglich, bestätigte Rechnungen zu bearbeiten. Diese Änderung wurde in Zervant durchgeführt, um den Entwicklungen in der Gesetzgebung im Rahmen der Buchhaltung und Rechnungsstellung zu folgen.

Kann ich die Rechnung korrigieren?

Kann ein Kunde die Rechnung selbst korrigieren? Nein, die Korrektur einer Rechnung ist nur durch den Aussteller möglich. Dies ist gesetzlich geregelt und kann auch durch Absprachen nicht geändert werden. Um Missverständnisse mit dem Finanzamt zu verhindern, sollte hier der korrekte Ablauf stets eingehalten werden.

Wie lange muss man eine Rückwirkendrechnung korrigieren?

Wie lange kann eine Rechnung rückwirkend gestellt werden? Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Es gibt keine Verjährung, wenn Sie eine Rechnung rückwirkend stellen möchten. Sie können also immer rückwirkend eine Rechnung schreiben – egal, wie lange die Erbringung der Leistung bzw. die Lieferung des Produkts her ist.

Was kann ich tun, wenn meine Rechnung nicht korrekt ist?

Das musst du tun, wenn die Rechnung falsch ausgestellt wurde

Bei einer noch nicht versendeten Rechnung kannst du als Rechnungssteller oder Rechnungsstellerin einfach eine Rechnungskorrektur vornehmen. Wurde die Rechnung schon bezahlt, musst du sie stornieren, indem du eine Stornorechnung erstellst.

Kann eine bezahlte Rechnung nachträglich erhöht werden?

Wenn das Rechnungsdatum fehlt oder falsch ist, darf die Rechnung geändert werden. Der Preis hingegen darf nachträglich nicht einfach angepasst werden. Wenn der Preis natürlich fehlerhaft war, dann darf er geändert werden. Allerdings sollte der Unternehmer das auch im Zweifel gegenüber dem Finanzamt begründen können.

Wann ist eine Rechnung berichtigungsfähig?

i . 6Ein Dokument ist dann eine rückwirkend berichtigungsfähige Rechnung, wenn es Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

Wie lange kann man eine Rechnung rückwirkend stellen?

Sie können eine Rechnung grundsätzlich jederzeit rückwirkend stellen, da es keine Verjährung für die Rechnungsstellung selbst gibt, aber die Zahlungspflicht des Kunden unterliegt der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren, die mit dem Ende des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist (z.B. eine Leistung im Mai 2024 verjährt am 31.12.2027). Wichtig ist, dass der Anspruch beweisbar bleibt und alle gesetzlichen Pflichtangaben enthält, sonst kann der Kunde die Zahlung nach Verjährung verweigern. 

Was ist der Unterschied zwischen Rechnungskorrektur und Storno?

Eine Stornorechnung korrigiert eine erstellte Rechnung an einen Kunden und ist, im Gegensatz zu einer Gutschrift, eine “normale“ Rechnung mit negativem Betrag. Eine Stornorechnung muss klar als “Stornorechnung“ bzw. “Rechnungskorrektur“ bezeichnet werden und sollte auf die zu korrigierende Rechnung verweisen.

Kann man eine Rechnung nachträglich ändern?

Ja, eine Rechnung kann nachträglich geändert werden, aber nicht direkt umgeschrieben werden; der korrekte Weg ist die Ausstellung einer Stornorechnung (mit negativem Betrag) und einer neuen, korrekten Korrekturrechnung, da die ursprüngliche Rechnung als "nicht mehr veränderbar" gilt, besonders wenn sie bereits verbucht wurde. Diese Berichtigung wirkt rückwirkend und muss alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten, wobei nur der ursprüngliche Aussteller sie vornehmen darf, um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden. 

Wann kann eine Rechnung rückwirkend korrigiert werden?

Die Rückwirkung einer berichtigten Rechnung gilt ab dem Zeitpunkt, zu dem die ursprüngliche Rechnung dem Rechnungsempfänger erstmals vorlag. Hatte jedoch der Rechnungsaussteller in der Originalrechnung die Umsatzsteuer nicht oder zu niedrig ausgewiesen, kann die Rechnung zwar korrigiert werden – aber nicht rückwirkend.

Wie lange kann ich einer falschen Rechnung widersprechen?

Es gibt keine gesetzlich festgelegten Fristen für den Widerspruch gegen eine Rechnung. Allerdings sollten Sie zeitnah reagieren, um zu vermeiden, dass die Angelegenheit eskaliert. Bei einem gerichtlichen Mahnbescheid haben Sie eine Frist von zwei Wochen nach Erhalt, um Widerspruch einzulegen.

Wie kann ich eine Rechnung nachträglich anpassen?

Eine Rechnungsänderung erfolgt durch eine Rechnungskorrektur (Berichtigungsrechnung oder Stornorechnung mit Neuausstellung) und ist notwendig bei Fehlern oder fehlenden Pflichtangaben; nur der Rechnungssteller darf ändern, um die Nachvollziehbarkeit für das Finanzamt zu gewährleisten. Bei kleinen Fehlern reicht eine Berichtigungsrechnung mit Verweis auf das Original, bei größeren (z.B. falscher Betrag, Empfänger) muss die Originalrechnung durch eine Stornorechnung neutralisiert und eine komplett neue, korrekte Rechnung mit neuer Nummer erstellt werden.
 

Wie lange kann man eine Rechnung korrigieren?

Grundsätzlich gibt es keine Frist für die Rechnungskorrektur. Da § 31 Abs. 5 UStDV für die Berichtigung einer Rechnung keine zeitliche Grenze vorsieht, ist laut Bundesfinanzhof (BFH) eine Berichtigung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) möglich.

Wie formuliere ich eine Rechnungskorrektur?

Wie eine Rechnungskorrektur formal richtig erstellt wird

  1. Name und Anschrift des Leistungserbringers.
  2. Name und Anschrift des Leistungsempfängers.
  3. Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
  4. Rechnungsdatum.
  5. Rechnungsnummer.
  6. Bezeichnung der erbrachten Leistungen.
  7. Leistungsdatum.
  8. Nettobetrag der erbrachten Leistungen.

Wie lange kann man eine Rückwirkendrechnung schreiben?

Rechnungen dürfen grundsätzlich rückwirkend immer gestellt werden, solange die Leistung erbracht wurde, aber der Kunde kann die Zahlung verweigern, wenn die Verjährungsfrist von drei Jahren abgelaufen ist. Diese Frist beginnt nicht mit dem Datum der Leistung, sondern mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die Forderung entstanden ist, sodass eine Forderung aus 2022 am 31.12.2025 verjährt. Wichtig ist, dass Sie nachweisen können, dass die Leistung wirklich erbracht wurde, und die üblichen Pflichtangaben auf der Rechnung vorhanden sind, auch wenn sie rückdatiert wird. 

Was kann ich tun, wenn meine Rechnung nicht korrekt ausgestellt wurde?

Wenn eine Rechnung falsch ausgestellt wurde, muss der Fehler korrigiert werden, entweder durch eine einfache Rechnungskorrektur (bei geringfügigen Fehlern) oder durch eine Stornorechnung plus neue Rechnung (bei gravierenden Fehlern, z.B. falscher Betrag), wobei nur der Aussteller korrigieren darf. Als Empfänger sollten Sie den Aussteller schriftlich informieren und zur Korrektur auffordern. Für Unternehmer sind korrekte Rechnungen wichtig für den Vorsteuerabzug und die Anerkennung als Betriebsausgabe.
 

Wie kann ich eine Rechnung korrigieren?

Um eine Rechnung zu korrigieren, genügt es grundsätzlich, wenn du den Empfänger über die fehlenden oder geänderten Angaben in einem separaten Dokument informierst. Spezielle Formvorschriften gibt es dafür nicht: So darfst du zum Beispiel eine elektronisch verschickte PDF-Rechnung durch ein Papier-Dokument korrigieren.

Was tun bei fehlerhafter Rechnung?

Sollte der Kunde oder du selbst die fehlerhafte Rechnung bereits im Buchhaltungssystem haben, musst du ihm eine neue Rechnung ausstellen – korrigiert und mit neuer Rechnungsnummer versehen. Die alte Rechnung kannst du mit einer Stornorechnung, die wie eine Gutschrift funktioniert, neutralisieren.

Was kann ich tun, wenn meine Handwerkerrechnung nicht korrekt ist?

Zahlung: Finden Sie auf der Rechnung falsche oder offensichtlich überhöhte Posten, zahlen Sie die Rechnungssumme abzüglich der strittigen Beträge. Informieren Sie den Handwerker schriftlich, warum Sie die Rechnung kürzen.

Wer haftet für eine falsch ausgestellte Rechnung?

Bei gefälschten Rechnungen haften oft beide Seiten anteilig: Der Zahler trägt das Risiko, dass seine Zahlung nicht beim richtigen Gläubiger ankommt, kann aber vom Unternehmen (Rechnungssteller) Schadensersatz fordern, wenn dieser seine IT-Systeme und Kundendaten nicht ausreichend nach DSGVO geschützt hat (z.B. bei Hackerangriffen, die Rechnungsdaten manipulieren). Der Zahler muss die Zahlungspflicht gegenüber dem Original-Gläubiger meist erneut erfüllen, aber das Unternehmen haftet für den entstandenen Schaden, da es seine Pflicht zum Schutz der Daten verletzt hat.