Sind 1 % Maklergebühren hoch?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Sofia Schüler MBA.
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Ja, 1 % Maklergebühr ist sehr niedrig und eher ungewöhnlich, da die üblichen Sätze beim Immobilienkauf in Deutschland meist zwischen 3 % und 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.) liegen, aufgeteilt zwischen Käufer und Verkäufer, je nach Bundesland und Verhandlung. Solche niedrigen Raten findet man eher bei sehr günstigen Objekten, in Regionen mit niedriger Provision (z.B. Bayern/BW mit 3,57 % pro Partei) oder wenn der Makler stark auf Volumengeschäft setzt, während Berlin mit 7,14 % oft das obere Ende darstellt.

Wie viel Maklergebühren sind üblich?

Höhe der Maklergebühren

Die Gebühr beträgt in der Regel zwischen 3 und 8 Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie bereits gezeigt, muss die Verkäuferseite davon mindestens die Hälfte übernehmen, wenn sie die Maklerin oder den Makler beauftragt hat.

Wann ist Maklerprovision sittenwidrig?

Eine Provisionsvereinbarung ist sittenwidrig, wenn zwischen der Höhe der versprochenen Vergütung und der dafür zu erbringenden Leistungen ein auffälliges Missverhältnis besteht und weitere Umstände hinzutreten, beispielsweise eine verwerfliche Gesinnung des Maklers oder eine Ausnutzung der schwierigen Lage seines ...

Was darf ein Makler in Rechnung stellen?

Welche Kosten kann der Makler in Rechnung stellen?

  • Reisekosten.
  • Telefongebühren.
  • Kosten für Exposé-Erstellung und Versand (Porto)
  • Kosten für Anfertigung von Kopien, wie Planunterlagen.
  • Kosten für Anzeigenschaltung und Inserierung.
  • Werbetafeln.

Wer zahlt die Maklerprovision 2025?

Maklerprovision bei Vermietung: Wer zahlt die Maklergebühr? Bei einer Vermietung gilt seit 2025 das Bestellerprinzip, wenn ein:e Makler:in zum Einsatz kommt. Das bedeutet konkret: Wer den Auftrag gestellt hat, muss auch die Kosten tragen.

Maklergebühren 2025: Wie hoch und wer zahlt?

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Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hausverkauf?

Die Maklerprovision beim Immobilienverkauf liegt oft zwischen 5,95 % und 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.), wobei sie meist zwischen Käufer und Verkäufer geteilt wird, z.B. jeweils 3,57 %. Seit einem neuen Gesetz trägt der Käufer maximal die Hälfte der Provision, der Rest wird vom Verkäufer übernommen, wobei die Höhe verhandelbar ist und vom Bundesland abhängt. Die Provision wird fällig nach Notartermin und ist durch einen Maklervertrag in Textform zu belegen.
 

Soll man 2025 Immobilien kaufen?

Jetzt kaufen oder warten: Fazit

Wenn Sie schon länger nach einer Immobilie suchen und das nötige Eigenkapital haben, spricht nichts gegen einen Immobilienkauf 2025. Denn die Zinsen werden sich in naher Zukunft seitwärts bewegen und bei den Immobilienpreisen wird es flächendeckend nicht zu einem Preisverfall kommen.

Warum bekommen Makler so viel Geld?

Wie viel verdient man als Immobilienmakler? Das kommt darauf an, und zwar auf den erbrachten Mehrwert, also die persönliche Erfolgsquote. Je mehr Immobilienumsatz ein Makler vermittelt, desto höher fallen seine Provisionen aus, desto mehr verdient er in seinem Beruf.

Wann muss man die Maklerprovision nicht bezahlen?

Ein Makler darf keine Provision verlangen, wenn kein erfolgreicher Vertragsabschluss zustande kommt, der Maklervertrag unwirksam ist (z. B. wegen fehlender Textform oder mangelhafter Widerrufsbelehrung), er seine Pflichten verletzt (z. B. Doppelvertretung, Verschweigen von Mängeln), oder der Provisionsteilungsanspruch umgangen wurde, etwa bei zu hoher Kostenlast für den Käufer. Auch ein fristgerechter Widerruf des Maklervertrags führt zur Zahlungsfreiheit, selbst wenn ein Vertrag zustande kommt.
 

Kann ein Makler für eine Besichtigung Geld verlangen?

Nein, für eine einfache Wohnungs- oder Immobilienbesichtigung darf ein Makler gesetzlich keine Gebühren verlangen; das ist sogar verboten und ein Zeichen unseriöser Anbieter, da Kosten erst nach erfolgreichem Vertragsabschluss (Miet- oder Kaufvertrag) fällig werden, wenn Sie den Makler selbst beauftragt haben oder er auf Käuferseite provisionspflichtig ist. Das gilt sowohl bei der Vermietung (Bestellerprinzip) als auch beim Kauf, wo die Provision erst nach Vertragsabschluss und oft geteilt zwischen Käufer und Verkäufer anfällt. 

Was passiert, wenn der Makler das Haus nicht verkauft bekommt?

Wenn ein Makler ein Haus nicht verkauft, entstehen Ihnen meist keine direkten Kosten, da die Provision nur bei Erfolg fällig wird, aber Achtung: Prüfen Sie den Vertrag auf Klauseln zu Aufwandsentschädigungen oder Schadensersatz, die der Makler vereinbaren wollte, besonders bei einem Alleinauftrag und wenn Sie selbst kündigen, da er sonst Leerkosten hat, die er geltend machen könnte. Solange der Vertrag läuft (oft 3-6 Monate), sind Sie gebunden, können aber oft parallel weitere Makler beauftragen (einfacher Vertrag) oder müssen die Zeit abwarten (Alleinauftrag), bevor Sie kündigen können, um Schäden oder doppelte Provisionszahlungen zu vermeiden. 

Kann man die Maklerprovision verhandeln?

Ja, die Maklerprovision (Courtage) ist in Deutschland grundsätzlich verhandelbar, da es keine gesetzlich festgelegten Höchstgrenzen gibt, aber regionale Marktüblichkeiten und das neue Gesetz seit Ende 2020 die Teilung der Kosten regeln. Sowohl Käufer als auch Verkäufer können mit dem Makler über die Höhe der Provision sprechen und sie senken, besonders bei hochpreisigen Objekten, schwachen Märkten oder wenn der Makler nur wenig Aufwand hat. 

Wer zahlt die 3,57 Maklerprovision?

Die Provisionshöhe ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und zwischen den Parteien frei verhandelbar. Eine aktuelle Studie von Homeday zeigt, dass viele Makler in Deutschland eine Provision von 3,57 Prozent des Kaufpreises für ihre Dienstleistung jeweils vom Verkäufer und Käufer verlangen.

Kann ein Makler eine Immobilie bewerten?

Wer ermittelt den Wert einer Immobilie? Bei einem geplanten Verkauf kann die Verkäufer-Seite den Immobilienwert beispielsweise von einem Immobilienmakler oder einer -maklerin bei einer Sparkasse oder LBS feststellen lassen.

Was kostet Makler, wenn das Haus nicht verkauft wird?

In den meisten Fällen entstehen Ihnen keine Kosten, wenn die Immobilie nicht verkauft wird oder Sie den Maklervertrag kündigen, da der Makler nur bei Erfolg Anspruch auf eine Maklerprovision hat.

Ist ein Maklervertrag vor einer Besichtigung notwendig?

Ja, ein Maklervertrag wird üblicherweise vor der ersten Besichtigung abgeschlossen; das ist sogar die Regel, da der Makler Sie als Interessenten registrieren und über Ihr Widerrufsrecht belehren muss, bevor er Ihnen Exposés oder Termine verschafft. Sie müssen eine Bestätigung unterschreiben (oft per E-Mail oder Buttonklick), dass Sie über die Provision informiert wurden und dem Vertrag zustimmen, aber das verpflichtet Sie noch nicht zum Kauf, nur zur Zahlung bei erfolgreichem Abschluss. Das Ganze muss in Textform erfolgen und dient Ihrem Schutz, damit Sie wissen, dass Kosten anfallen können. 

Wie hoch ist die maximale Maklergebühr?

Die maximale Maklerprovision in Deutschland beträgt bei Wohnimmobilienkäufen meistens bis zu 7,14 % (inkl. MwSt.) des Kaufpreises, wobei sich Käufer und Verkäufer diese Kosten seit 2020 in der Regel hälftig teilen müssen (Bestellerprinzip), wenn der Käufer ein Verbraucher ist und es sich um eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus handelt; bei Vermietungen liegt die Grenze bei zwei Nettokaltmieten plus MwSt. (2,38 Nettokaltmieten). Die genaue Höhe ist regional verschieden und verhandelbar.
 

Was gilt bei Wohnungsbesichtigungen durch Vermieter wegen Verkaufs?

Die Wohnungsbesichtigung durch Vermieter wegen Verkauf ist vom Gesetzgeber klar geregelt. Zunächst muss der Vermieter den Mieter über den Besuch mindestens 24 Stunden vorher informieren und die Zusage vom Mieter erhalten. Besichtigungen sind nur zu bestimmten Uhrzeiten zulässig.

Wann verliert ein Makler seinen Anspruch auf Provision?

Verlust des Provisionsanspruchs

Sofern der Makler unerlaubterweise für beide Vertragsparteien tätig wird, verliert er seinen Provisionsanspruch. Damit soll vor allem verhindert werden, dass es zu einer Interessenkollision zwischen den Wünschen von Anbieter und Nachfrager bzw. von Verbraucher und Unternehmer kommt.

Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf?

Der teuerste Fehler beim Hausverkauf ist oft der falsche oder emotional bedingte Preis, der die Nachfrage vergrault, gefolgt von fehlender Vorbereitung und Dokumentation (z.B. Energieausweis, Grundbuchauszug), was zu Verzögerungen und schlechteren Verhandlungspositionen führt, sowie dem Nicht-Einholen einer professionellen Wertermittlung. Diese Fehler können den Verkaufsprozess unnötig verlängern, den Preis drücken und hohe Kosten verursachen, weil der Markt den Wertverlust eines zu lange inserierten Objekts wahrnimmt. 

Ist es besser, ein Haus ohne Makler zu verkaufen?

Vorteile beim Hausverkauf ohne Makler

Sie und der Käufer der Immobilie zahlen keine Maklerprovision. Sie haben sämtliche Entscheidungen in Ihrer eigenen Hand. Sie erreichen über Immobilienportale viele potenzielle Käufer. Es sind keine Abstimmungsprozesse mit einem Makler notwendig.

Wie viel verdient ein Makler an einer Immobilie?

Entgelt für den Beruf: Immobilienmakler/in

Das untere Quartil liegt bei 3.443 € und das obere Quartil beträgt 5.869 €.

Kann man mit 4000 Euro netto ein Haus finanzieren?

Ja, mit 4000 € Netto-Einkommen kann man ein Haus finanzieren, aber die maximal mögliche Kreditsumme und Immobilie hängt stark von den monatlichen Ausgaben, dem Eigenkapital, den Zinsen und der gewünschten Rate ab; Faustregeln raten zu maximal 30–40 % des Nettoeinkommens für die Rate (ca. 1200–1600 €), was einen Kreditrahmen von rund 270.000 € bis über 400.000 € ermöglichen kann, aber eine genaue Prüfung durch eine Bank unerlässlich ist. 

In welchem Alter sollte man eine Immobilie kaufen?

In welchem Alter sollte ich ein Haus kaufen?

  • Es gibt kein ideales Alter für den Kauf eines Hauses. ...
  • Der Vorteil eines Hauskaufs im jungen Alter besteht vor allem darin, dass bis zum Erreichen des Rentenalters viel Zeit für die Tilgung der Baufinanzierung bleibt.

Wie viel Eigenkapital braucht man für 200.000 €?

Insgesamt wäre für einen Kredit von 200.000 € ein Eigenkapitalanteil von rund 60.000 bis 70.000 € optimal. Förderprogramme wie KfW-Darlehen oder regionale Zuschüsse helfen, den Finanzierungsaufwand zu senken, können jedoch die Eigenkapitalanforderung nicht komplett ersetzen.