Sind Rechnungsdaten personenbezogene Daten?

Gefragt von: Kaspar Löffler
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Ja, Rechnungsdaten sind fast immer personenbezogene Daten, da sie Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Zahlungsdaten enthalten, die eine natürliche Person identifizierbar machen und daher der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unterliegen. Unternehmen müssen diese Daten schützen und bei der Verarbeitung (z. B. Versand) strenge Sicherheitsmaßnahmen einhalten, um Datenschutzverletzungen zu vermeiden.

Sind Rechnungen personenbezogene Daten?

Rechnungsdaten enthalten regelmäßig personenbezogene Daten – z. B. Name, Anschrift, Kundennummer oder Kontoverbindungen. Damit fällt ihre Verarbeitung unter die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Sind Zahlungsdaten personenbezogene Daten?

Zahlungsdaten fallen eindeutig unter die DSGVO, da es sich um personenbezogene Daten handelt, die Schutz benötigen . Das bedeutet, dass Unternehmen bei der Abwicklung von Kundenzahlungen strenge Datenschutzbestimmungen einhalten müssen.

Was zählt alles als personenbezogene Daten?

Beispielsweise zählen die Telefonnummer, die Kreditkarten- oder Personalnummern einer Person, die Kontodaten, ein Kfz-Kennzeichen, das Aussehen, die Kundennummer oder die Anschrift zu den personenbezogenen Daten.

Welche Daten zählen als personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder direkt/indirekt identifizierbare natürliche Person beziehen, also direkt (Name, Adresse) oder indirekt (IP-Adresse, Kundennummer, Aussehen) zuordenbar sind, wie z.B. Name, Geburtsdatum, Standortdaten, E-Mail-Adressen, Online-Kennungen, aber auch biometrische oder Gesundheitsdaten, die die Identität ausdrücken. Sie werden weit ausgelegt, um auch Meinungen oder Pseudonyme einzuschließen, die mit anderen Daten verknüpft werden können, um eine Person zu identifizieren.
 

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Der richtige Umgang mit personenbezogenen Daten

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Was zählt nicht zu personenbezogenen Daten?

Zu den Daten, die nicht zu personenbezogenen Daten zählen, gehören vollständig anonymisierte Daten, Informationen über juristische Personen (wie Firmen, Vereine), Daten von verstorbenen Personen und aggregierte Statistiken, da diese nicht auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person zurückgeführt werden können. Auch allgemeine Geschäfts-E-Mail-Adressen (z. B. info@firma.de) oder eine reine Handelsregisternummer sind meist nicht personenbezogen. 

Ist das Geburtsdatum als Datenschutz?

Das Wichtigste zur Geburtstagsliste nach den Datenschutz-Bestimmungen der DSGVO in Kürze. Was sind personenbezogene Daten? Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine bestimmte Person zurückführen lassen. Dazu gehören unter anderem Name, Alter, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum.

Welche Daten dürfen ohne Zustimmung verarbeitet werden?

Nur nicht personenbezogene Daten können jederzeit ohne weitere Zustimmung erhoben und verarbeitet werden. Dazu zählen zum Beispiel die Handelsregisternummer, anonymisierte Daten oder eine allgemeine E-Mail-Adresse, z. B. info@unternehmen.com.

In welche Kategorien werden personenbezogene Daten eingeteilt?

Personenbezogene Daten lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: strukturierte und unstrukturierte Daten . Strukturierte Daten sind Informationen, die in einer vordefinierten Weise organisiert sind und typischerweise in Datenbanken oder Tabellenkalkulationen gespeichert werden, wodurch sie leicht durchsuchbar sind.

Welche Beispiele gibt es für Personendaten?

Beispiele für persönliche Daten sind Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Fotos, Gesundheitsdaten, Bankdaten (IBAN, Kontonummer) sowie eindeutige Identifikationsnummern wie die Sozialversicherungsnummer oder Steuer-ID, die direkt oder indirekt eine Person identifizieren können. Dazu zählen auch sensible Informationen wie ethnische Herkunft oder politische Meinungen sowie berufliche Daten wie Gehaltsabrechnungen und Arbeitszeiten.
 

Sind Finanzdaten personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten können so einfach sein wie der Vorname, die Adresse und das Geburtsdatum eines Benutzers, aber auch so sensibel wie der vollständige Name, die Adresse, die Sozialversicherungsnummer und Finanzdaten.

Sind Kundendaten personenbezogene Daten?

Kundendaten sind personenbezogene Daten, da sie die Identifizierung einer Person ermöglichen. Zu Kundendaten zählen beispielsweise: Vor- und Nachname. Private Adresse.

Sind Gehaltsdaten personenbezogene Daten?

Gehaltsabrechnungen enthalten sensible personenbezogene Daten, die besonderen Schutz erfordern.

Sind Rechnungen vertraulich?

Unabhängig von der Form und davon, ob der Empfänger ein Kunde eine Privatperson oder ein anderes Unternehmen ist, enthalten Rechnungen immer persönliche Daten über deine Kunden.

Sind geschäftliche Kontaktdaten personenbezogene Daten?

Zwar sind die dienstlichen E-Mail-Adressen und Tele- fonnummern nicht so schützenwert wie private Kontaktdaten, dennoch handelt kann es sich auch bei geschäftlichen Kontaktda- ten um personenbezogene Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO, wodurch das Datenschutzrecht dann sachlich anwendbar ist.

Wann liegt ein Verstoß gegen den Datenschutz vor?

Eine Datenschutzverletzung liegt vor, wenn die Sicherheit personenbezogener Daten verletzt wird, was zu Verlust, Veränderung, Zerstörung oder unbefugtem Zugriff/Offenlegung führt, sei es durch Cyberangriffe, menschliches Versagen (z.B. falscher Empfänger) oder den Verlust physischer Datenträger. Wichtig ist, dass es sich um ein „Sicherheitsereignis“ handelt, das unbeabsichtigt oder unrechtmäßig geschieht und ein Risiko für die Rechte und Freiheiten Betroffener darstellt.
 

Was fällt nicht unter den Begriff personenbezogene Daten?

Unter den Begriff personenbezogene Daten fallen nicht anonymisierte Daten, Daten von juristischen Personen (wie Firmen) und Informationen über Verstorbene, da diese sich nicht auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen; auch pseudonymisierte Daten können unter bestimmten Umständen aus dem Geltungsbereich fallen, wenn eine Zuordnung unmöglich ist. 

Was sind spezielle personenbezogene Daten?

Spezielle personenbezogene Daten (auch besondere Kategorien personenbezogener Daten genannt) sind sensible Informationen, die eine höhere Schutzbedürftigkeit haben, da sie zu Diskriminierung oder Missbrauch führen können, wie Daten zu ethnischer Herkunft, politischen/religiösen Ansichten, Gesundheit, Sexualität, genetischen und biometrischen Daten oder Gewerkschaftszugehörigkeit; ihre Verarbeitung ist nach der DSGVO nur unter strengeren Bedingungen erlaubt. 

Welche der Daten sind personenbezogene Daten?

Als personenbezogene Daten gelten generell alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (sogenannte betroffene Person) beziehen, etwa Name, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, IP -Adresse, Kontonummer.

Wann dürfen personenbezogene Daten ohne Einwilligung weitergegeben werden?

Eine Weitergabe ohne Einwilligung ist nur dann zulässig, wenn das Gesetz es erlaubt, wie zur Aufdeckung von Straftaten. Die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses ist in § 26 BDSG-neu geregelt.

Welche Daten zählen zu den personenbezogenen Daten?

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder direkt/indirekt identifizierbare natürliche Person beziehen, also direkt (Name, Adresse) oder indirekt (IP-Adresse, Kundennummer, Aussehen) zuordenbar sind, wie z.B. Name, Geburtsdatum, Standortdaten, E-Mail-Adressen, Online-Kennungen, aber auch biometrische oder Gesundheitsdaten, die die Identität ausdrücken. Sie werden weit ausgelegt, um auch Meinungen oder Pseudonyme einzuschließen, die mit anderen Daten verknüpft werden können, um eine Person zu identifizieren.
 

Wann sind Daten nicht mehr personenbezogen?

Gemäß Artikel 17 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben betroffene Personen das Recht auf Löschung ihrer personenbezogenen Daten, wenn einer der folgenden Gründe zutrifft: Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.

Ist das Geburtsdatum eine vertrauliche Information?

Nicht sensible Informationen sind Daten, die als allgemein bekannt gelten, wie beispielsweise Ihr Name, Ihr Geburtsdatum oder Ihr Geschlecht . Sensible personenbezogene Daten (PII) sind alle Informationen, deren Offenlegung zu persönlichem Schaden, wie beispielsweise finanziellen Verlusten, führen würde.

Welche Daten dürfen nicht weitergegeben werden?

Besonders sensible personenbezogene Daten sind zum Beispiel Angaben zu Krankheiten, Religionszugehörigkeit, Parteizugehörigkeit. Solche Daten dürfen nur für Werbezwecke weitergegeben oder genutzt werden, wenn der Betroffene vorher ausdrücklich zu diesen Daten seine Einwilligung gegeben hat.

Ist das Geburtsdatum DSGVO-pflichtig?

Eine Person ist „identifizierbar“, wenn man sie von anderen Personen unterscheiden kann. Gängige Mittel zur Identifizierung einer Person sind beispielsweise: Name , Geburtsdatum .