Soll das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre erhöht werden?
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Das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre zu erhöhen, wird intensiv diskutiert, gilt aber aktuell nicht als beschlossene Sache; während viele Experten und Teile der Politik eine Anhebung aufgrund demografischer Herausforderungen für notwendig halten, um das Rentensystem zu stabilisieren, sehen andere (wie die Bundesregierung) dies kritisch und verlagern die Debatte in eine Rentenkommission, die bis 2026 Vorschläge erarbeiten soll. Eine schrittweise Erhöhung auf 67 Jahre ist bereits beschlossen und bis 2031 umgesetzt, aber Szenarien sehen eine weitere Anhebung vor, etwa durch Kopplung an die Lebenserwartung, was in der Praxis zu einem Alter von 70 Jahren um 2052 führen könnte, wobei auch Modelle mit schnellerer Anhebung existieren.
Wird die Rente mit 70 kommen?
Nein, eine pauschale „Rente mit 70“ gibt es in Deutschland derzeit nicht, das gesetzliche Rentenalter steigt schrittweise auf 67 Jahre an, doch es gibt aktuelle politische Diskussionen und Vorschläge, das Eintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln, was in Zukunft zu einer Rente mit 70 führen könnte, besonders für bestimmte Gruppen wie Akademiker oder bei späterer Berufstätigkeit. Die Debatte läuft, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber die Rente mit 70 wird als mögliche Zukunft für spätere Jahrgänge diskutiert.
Was ändert sich ab 2026 für Rentner?
Ab Januar 2026 tritt die sogenannte Aktivrente in Kraft. Dahinter verbirgt sich ein Steuerbonus für alle, die im Rentenalter weiterarbeiten. 2000 Euro können sie künftig pro Monat steuerfrei hinzuverdienen. Der Bundesrat hat dem entsprechenden Gesetz am 19. Dezember zugestimmt.
In welchen Jahrgängen droht die Rente mit 70?
Eine "Rente mit 70" ist aktuell noch nicht die Regel, aber falls das Renteneintrittsalter weiter steigt, wären Jahrgänge ab 1982 die ersten, die voll betroffen wären, da sie 2052 das 70. Lebensjahr erreichen würden; diese Debatte wird durch steigende Lebenserwartung und aktuelle politische Vorschläge (z.B. von der CDU) angeheizt, die eine Kopplung der Regelaltersgrenze an die Lebenserwartung vorsehen.
Wie hoch soll das Renteneintrittsalter werden?
Die Regelaltersgrenze müsste demnach nach Abschluss der Einführung der Rente mit 67 zwischen 2030 und 2040 um weitere 7 Monate angehoben werden. Die positiven Effekte des Szenarios „Arbeiten bis 67“ können damit in der langen Frist nochmals verstetigt werden.
Retirement at 61: New plan enables retirement after 45 years of contributions
Ist das Renteneintrittsalter 67 oder 70 Jahre?
Für viele Menschen (alle, die 1960 oder später geboren wurden) gilt das 67. Lebensjahr als reguläres Renteneintrittsalter . Ihr reguläres Renteneintrittsalter hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Wenn Sie bis zum regulären Renteneintrittsalter mit dem Rentenbezug warten, haben Sie Anspruch auf die volle Sozialversicherungsrente.
Wird das Renteneintrittsalter hochgesetzt?
Altersgrenze für Renteneintritt steigt auf 66 Jahre und vier Monate. Seit 2012 wird das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben („Rente mit 67“) – bis 2031 auf das 67. Lebensjahr. Aktuell erreicht der Jahrgang 1960 seine reguläre Altersgrenze mit 66 Jahren und vier Monaten.
Wann darf Jahrgang 70 in Rente gehen?
Für Menschen, die 1970 geboren wurden, liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren; sie können also abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie 2037 ihr 67. Lebensjahr vollenden. Es gibt auch die Möglichkeit, früher mit Abschlägen zu starten oder, mit 45 Beitragsjahren (Langzeitversicherte), schon mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen, was jedoch in den 1970er Jahren geborene Menschen betrifft, die 2035 oder 2036 65 werden würden.
Kann ich mit 70 Jahren in Rente gehen?
Sie können Ihre Altersrente aus der Sozialversicherung bereits ab 62 Jahren beziehen. Die volle Rente erhalten Sie jedoch erst mit Erreichen des regulären Rentenalters. Wenn Sie den Rentenbezug bis zum 70. Lebensjahr hinauszögern, erhöht sich Ihre Rentenhöhe.
Welches Land zahlt die Rente ab 70 Jahren?
Das Land, das die Rente mit 70 Jahren einführt, ist Dänemark, das als erstes europäisches Land das Rentenalter schrittweise bis 2040 auf 70 Jahre anhebt, was aktuell das höchste Rentenalter in Europa darstellt.
Welche Änderungen gibt es für Rentner im Februar 2025?
6 wichtige Änderungen für Rentner im Februar 2025
- Rentner können zu viel gezahlte Krankenkassenbeiträge zurückfordern.
- Rentenbeginn für diese Jahrgänge im Februar 2025.
- Rentenzahltermin/ Bürgergeld Monat Februar 2025.
- Bundestagswahl 2025 steht an.
- Regelsätze für die Grundsicherung im Alter werden nicht erhöht.
Wie hoch wird das staatliche Renteneintrittsalter im Jahr 2026 sein?
Das Renteneintrittsalter für Männer und Frauen wird nun zwischen 2026 und 2028 auf 67 Jahre angehoben.
Wann wird die Steuer für Rentner abgeschafft?
Der Grundfreibetrag ist der Betrag, bis zu dem du keine Einkommensteuer zahlen musst. Für das Jahr 2025 liegt der Grundfreibetrag für Rentner bei etwa 12.096 €. Dies bedeutet, dass Rentner, deren jährliches Einkommen unter diesem Betrag liegt, keine Einkommensteuer auf ihre Rente zahlen müssen.
Wie hoch ist die Altersgrenze für die Regelaltersrente?
Das Renteneintrittsalter in Deutschland wird bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre angehoben; für nach 1963 Geborene gilt dann die Regelaltersgrenze 67, wobei aktuell für den Jahrgang 1960 die Altersgrenze bei 66 Jahren und 4 Monaten liegt, was in 2-Monats-Schritten weiter steigt. Es gibt Debatten und Vorschläge für weitere Erhöhungen (z.B. auf 70 Jahre), um die Rentenfinanzen zu sichern, während die aktuelle Regierung eine allgemeine Anhebung ablehnt und stattdessen auf Anreize wie die „Aktivrente“ setzt, die längeres Arbeiten belohnen soll.
Wann konnte man in den 70er Jahren in Rente gehen?
Grund dafür war eine Rentenreform im Jahr 1972, die es Schwerbehindeten erlaubte, bereits mit 62 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand zu gehen. Gleichzeitig wurde eine flexible Altersgrenze eingeführt, mit der Möglichkeit für langjährig Versicherte, eine Rente ab Vollendung des 63. Lebensjahres zu erhalten.
Was bringt es, ein Jahr später in Rente zu gehen?
Ein Jahr länger arbeiten erhöht die Rente spürbar durch zwei Effekte: Sie erhalten für jeden Monat des Aufschubs einen Rentenzuschlag von 0,5 Prozent (also 6 % für ein Jahr) und Ihre Rente steigt zusätzlich durch die weiter gezahlten Beiträge aus Ihrem Einkommen, was für Durchschnittsverdiener etwa 100 Euro monatlich mehr ausmacht – eine einmalige Einmalzahlung als Prämie wird zudem geplant.
Wer darf noch mit 65 in Rente gehen?
Mit 65 Jahren kann man in Deutschland abschlagsfrei in Rente gehen, wenn man besonders langjährig versichert ist (45 Jahre Rentenversicherungsbeiträge), besonders Jahrgänge ab 1964, oder wenn man die Regelaltersgrenze erreicht, die für jüngere Jahrgänge ansteigt, aber auch früher mit Abschlägen möglich ist; die genauen Regelungen hängen vom Geburtsjahr ab und es gibt Ausnahmen für Schwerbehinderte oder Bergleute.
Ist es möglich, schon mit 50 Jahren in Rente zu gehen?
Nein, eine vollständige Rente mit 50 aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist in Deutschland nicht möglich; Sie können aber mit 50 einen Vorruhestand durch private Vorsorge oder spezielle Modelle wie Altersteilzeit (ab 55) mit Abschlagszahlung beginnen, oder durch freiwillige Beiträge Ihre spätere Rente erhöhen, um die Zeit bis zur regulären Rente (oft mit Abschlägen, je nach Alter) zu überbrücken.
Welche Rente brauche ich im Alter?
Um Ihren Rentenbedarf zu ermitteln, peilen Sie rund 80 % Ihres letzten Nettogehalts an, um Ihren Lebensstandard zu halten, aber Ihr individueller Bedarf hängt von Ihrem Lebensstil ab (Miete, Reisen, Schuldenfreiheit) – die gesetzliche Rente allein reicht oft nicht, daher müssen Sie Ihre persönliche Rentenlücke berechnen und mit privater Vorsorge wie ETF-Sparplänen oder Riester/Rürup-Renten schließen, um einen finanziell sorgenfreien Ruhestand zu gewährleisten, idealerweise mit einem angesparten Vermögen, das Ihre monatlichen Ausgaben deckt, da die Lebenserwartung steigt.
Wird das Rentenalter auf 70 erhöht?
Der von der Bundesregierung eingesetzte "Sachverständigenrat Wirtschaft" setzt auf einen starren Zeitplan: Nach 2029 steigt die Regelaltersgrenze jährlich um zwei Monate. Nach dieser Logik würde die Rente mit 70 im Jahr 2052 greifen. Bis 2060 könnte dann der reguläre Renteneintritt erst mit 73 möglich sein.
Was ändert sich 2026 bei der Rente?
2026 steigt der Steuergrundfreibetrag auf 12.348 Euro. Für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente ebenfalls: Menschen, die 2026 in Rente gehen, müssen diese zu einem Anteil von 84 Prozent versteuern. Die übrigen 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente sind steuerfrei.
Warum sind die letzten 5 Jahre vor der Rente wichtig?
Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, weil sie das finanzielle Finale darstellen, in dem Sie durch strategische Entscheidungen (z.B. Vollzeit arbeiten, Ausgleichszahlungen) noch Einfluss auf Ihre Rente nehmen können und Ihre Altersvorsorge optimieren, obwohl jedes Beitragsjahr grundsätzlich gleich viel zählt, da Sie in dieser Zeit oft am meisten verdienen und so Extra-Punkte sammeln, was Ihre Gesamtrente positiv beeinflusst, aber nicht überproportional erhöht.
Welche Jahrgänge gehen mit 70 in Rente?
Die erste Generation, die tatsächlich mit 70 in Rente gehen würde, wären also alle, die 1982 und später geboren wurden. Diese Arbeitnehmer sind heute Mitte 40 und gehören zu den Millennials.
Welche Änderungen gibt es 2025 für Rentner?
Für Rentner gibt es 2025 Änderungen bei der Besteuerung (höherer steuerpflichtiger Anteil für Neurentner), eine Rentenerhöhung zum 1. Juli, die mehr Menschen steuerpflichtig machen kann, sowie neue Regeln für die Erwerbsminderungsrente und die Möglichkeit einer Lohnsteuer-Ermäßigung für Weiterarbeiter. Wichtige Punkte sind der Anstieg des steuerpflichtigen Rentenanteils auf 83,5 % für Neurentner, die Rentenerhöhung mit einem Bruttozuwachs von 3,74 % (Stand Juli 2025) und die Debatte um die "Aktivrente" für 2026, die das Weiterarbeiten attraktiver machen soll.
Was passiert, wenn das Renteneintrittsalter erhöht wird?
Wenn das Renteneintrittsalter erhöht wird, müssen Menschen länger arbeiten, was zu höheren Rentenansprüchen (durch Zuschläge und weitere Beiträge) führt, aber auch Gesundheitsrisiken birgt und Betriebe vor Herausforderungen stellt; gleichzeitig sollen Maßnahmen wie die "Aktivrente" Anreize für einen längeren Verbleib im Arbeitsleben schaffen, um das System zu stabilisieren, was jedoch auch zu höheren Sterblichkeitsraten führen kann.