Soll ich alte Kontoauszüge vernichten?

Gefragt von: Herr Ortwin Raab MBA.
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Ja, Sie sollten alte Kontoauszüge vernichten, aber erst nach Ablauf der empfohlenen Aufbewahrungsfrist von mindestens drei Jahren für Privatpersonen, da dies oft die Verjährungsfrist für Alltagsgeschäfte ist. Bei größeren Anschaffungen oder wichtigen Verträgen (z. B. Hauskauf, Auto) ist es ratsam, die Auszüge länger aufzubewahren, um Kaufnachweise und Garantieansprüche zu sichern. Wichtig ist, die Dokumente sicher zu schreddern, da sie sensible Daten enthalten, und Thermopapier im Restmüll zu entsorgen, während digital gespeicherte Dateien sicher gelöscht werden müssen.

Ist es sicher, alte Kontoauszüge zu schreddern?

Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten Verbraucher schreddern. Wer Papier nur durchreißt, macht die Daten damit nicht unkenntlich. Unbefugte könnten die Kontoinformationen für kriminelle Zwecke nutzen. Gut zu wissen: Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker gehören in den Restmüll, nicht in die Altpapiertonne.

Wie entsorgt man am besten alte Kontoauszüge?

Alte Kontoauszüge sollten nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen (mindestens 3 Jahre für Privatpersonen, 10 Jahre für Selbstständige) sicher entsorgt werden, am besten durch Schreddern, da sie sensible Daten enthalten. Normale Kontoauszüge kommen in den Altpapiercontainer, während Thermopapier-Auszüge in den Restmüll gehören. Digitale Auszüge müssen sicher gelöscht werden.
 

Kann man Kontoauszüge wegwerfen?

Das heißt: Theoretisch dürfen Kontoauszüge sofort in den Müll wandern. Praktisch sollten Sie jedoch anders vorgehen. Auch ohne gesetzliche Verpflichtung empfiehlt es sich, Kontoauszüge drei Jahre lang aufzubewahren. Damit sichern Sie sich für einen eventuellen Streitfall ab.

Wie lange muss ich als Privatperson Kontoauszüge aufbewahren?

3 Jahre. Private Bankunterlagen wie Kontoauszüge oder Überweisungen sollten Sie mindestens 3 Jahre aufheben. Sie dienen Ihnen zum einen als Beleg für Anschaffungen. Zum anderen können Sie so wiederkehrende Zahlungen wie Miete nachweisen.

Wie lange man Kontoauszüge aufbewahren sollte

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Wie lange muss man Kontoauszüge von Verstorbenen aufheben?

Für Kontoauszüge eines Verstorbenen sollten Sie sich an der längsten gesetzlichen Frist orientieren, mindestens 10 Jahre, um steuerliche Angelegenheiten (Handelsgesetzbuch/Gewerbeordnung) abzudecken und Erbschaftsstreitigkeiten vorzubeugen, obwohl Fristen für private Unterlagen oft weniger streng sind. Bis zum Abschluss der Erbschaftsangelegenheiten bewahren Sie alle Unterlagen auf, danach gelten die Fristen für die Finanzbehörden, oft bis zu 10 Jahre. 

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

In welchem Müll kommen Kontoauszüge?

Abfall-ABC - Kontoauszug → Restabfall (KEIN Altpapier, da Thermopapier)

Was muss man 10 Jahre aufheben?

Aufbewahrungsfrist 10 Jahre:

Diese gilt für alle Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse sowie Eröffnungsbilanzen, aber auch Arbeitsanweisungen oder andere Organisationsunterlagen.

Wie entsorge ich vertrauliche Dokumente?

Vertrauliche Dokumente können Sie durch Schreddern oder Zerkleinern in kleine Schnipsel sicher entsorgen. Um die Sicherheit zu erhöhen, verteilen Sie die zerstörten Unterlagen auf Hausmüll und Altpapier. Zusätzlich bieten zahlreiche Anbieter professionelle Aktenvernichtungsdienste für Privathaushalte an.

Kann man alte Kontoauszüge in die Papiertonne werfen?

Kontoauszüge gehören NICHT einfach ins Altpapier, da sie sensible Daten enthalten; sie müssen vernichtet werden, idealerweise durch Schreddern, da Thermopapier (oft Kassenzettel, aber manchmal auch Auszüge) wegen Chemikalien (BPS) in den Restmüll gehört, während geschredderte, reine Papierschnipsel ins Altpapier dürfen; bewahren Sie sie je nach Situation 3 bis 10 Jahre auf, um sich abzusichern.
 

Welche Unterlagen müssen nach dem Tod aufbewahrt werden?

Nach dem Tod müssen wichtige Dokumente wie Testamente, Vollmachten, Renten- und Versicherungsunterlagen, Steuerdokumente, Bankunterlagen, aber auch Personenstandsurkunden (Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden) aufbewahrt werden, da diese für Erbfall, Rentenanträge, Kündigungen und Nachweise gebraucht werden; die Fristen variieren von lebenslang für Kern-Urkunden bis zu 4-10 Jahren für Steuer- und Bankunterlagen, je nach Bedeutung. 

Kann man alte Kontoauszüge verbrennen?

Nach Ablauf der Frist müssen Kontoauszüge nicht sofort entsorgt werden. Wer sie vernichtet, sollte jedoch auf datenschutzgerechte Entsorgung achten, also Schredder oder Verbrennung statt Papiermüll. Banken müssen Kontoauszüge ebenfalls zehn Jahre lang vorhalten, ein Nachfordern ist also grundsätzlich möglich.

Wie kann ich Kontoauszüge ohne Schredder entsorgen?

Thermopapier ist wegen dieser besonderen chemischen Behandlung jedoch nicht für das Papierrecycling geeignet. Sie sollten die Kontoauszüge daher im Restmüll entsorgen. Handelt es sich bei den Kontoauszügen um einfache Ausdrucke vom Online-Banking, können Sie diese natürlich mit dem Altpapier entsorgen.

Ist es gefährlich, Kontoauszüge zu verlieren?

Ein verlorener Kontoauszug ist meist nicht gefährlich, da die Bank die Daten für 10 Jahre speichert und Sie Auszüge nachbestellen können (oft mit Gebühr). Die Hauptgefahr besteht bei Diebstahl, wenn Unbefugte Ihre Kontodaten für kriminelle Zwecke nutzen könnten, aber das Risiko ist gering, da Sie Ihre Kontobewegungen online prüfen können. Wichtig ist: Prüfen Sie Ihr Online-Banking regelmäßig und schreddern Sie sensible Auszüge sicher, wenn Sie sie entsorgen. 

Wie entsorge ich geschreddertes Papier?

Geschreddertes Papier gehört in die Papiertonne (Blaue Tonne) oder zum Wertstoffhof, idealerweise in einer Papiertüte oder einem Karton, damit es nicht verweht. Für sehr sensible Daten sind eine Entsorgung im Restmüll oder das Verteilen auf Papiertonne und Restmüll die sicherste Wahl; beschichtetes Papier wie Kassenbons kommt immer in den Restmüll, auch wenn es geschreddert ist. 

Wie lange sollten Privatpersonen Kontoauszüge aufbewahren?

Privatpersonen sollten Kontoauszüge mindestens drei Jahre aufbewahren, da dies der allgemeinen Verjährungsfrist für alltägliche Geschäfte entspricht und als Zahlungsnachweis für Miete, Rechnungen oder Garantien dient. Wer über 500.000 € jährlich verdient, muss sie sechs Jahre aufheben; Selbstständige sogar zehn Jahre für Geschäftskonten. Digital archivieren ist eine gute Alternative.
 

Kann ich alte Lohnabrechnungen wegschmeißen?

Ja, alte Lohnabrechnungen können Sie wegschmeißen, aber erst nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren für steuerrelevante Unterlagen, was bedeutet: Abrechnungen von 2019 können Sie ab 2025 entsorgen; aber empfohlen wird, sie bis zum Renteneintritt aufzubewahren, da sie als wichtiger Nachweis für Rentenansprüche, Steuerprüfungen, Kreditanträge oder bei der Kontenklärung mit der Rentenversicherung dienen. Prüfen Sie die Abrechnung einmal, wenn sie kommt, und wenn alles stimmt, können Sie sie aufheben, bis die Frist abgelaufen ist, oder bis zur Rente archivieren, am besten digital. 

Welche Unterlagen sollte man lebenslang aufheben?

Lebenslange Aufbewahrungsfrist für folgende Dokumente

  • Standesamtliche Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden.
  • Renten- und Sozialversicherungsunterlagen.
  • Zeugnisse.
  • Krankenversicherungsunterlagen.
  • Dokumente über Immobilienkäufe und Grundbuchauszüge.

Ist es notwendig, alte Kontoauszüge zu vernichten?

Privatpersonen sind in der Regel gesetzlich nicht verpflichtet, Kontoauszüge überhaupt aufzubewahren. Dennoch ist es ratsam, dies einige Jahre lang zu tun. Ein guter Anhaltspunkt ist die Verjährungsfrist von drei Jahren, die für die meisten Alltagsgeschäfte gilt.

Wie werde ich alte Kontoauszüge los?

Alte Dokumente vernichten

Falls Sie noch regelmäßig Kontoauszüge oder andere Dokumente in Papierform erhalten, empfiehlt er die Anschaffung eines Aktenvernichters, um diese vor der Entsorgung ordnungsgemäß zu vernichten. Ein Kreuzschnitt-Aktenvernichter ist empfehlenswert.

Was tun mit alten Rechnungen und Kontoauszügen?

Auch wenn es sich um alte Kontoauszüge handelt, sollten diese vernichtet werden . Sie enthalten Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihre Bankverbindung sowie Informationen zu Ihren Gewohnheiten, Einkäufen und Ihrer Bankhistorie. Selbst wenn das Konto geschlossen ist, sollten die Auszüge trotzdem vernichtet werden.

Wie werde ich alte Unterlagen los?

Papierdokumente endgültig und sicher vernichten

Wenn möglich, sollten Sie Ihre geschredderten Dokumente recyceln, sofern Sie dies tun können, ohne dass die Daten währenddessen für andere leicht zugänglich sind. Alternativ können Sie einen Aktenvernichtungsservice nutzen.

Wie lange muss ich die Unterlagen meiner verstorbenen Mutter aufbewahren?

Für die Unterlagen Ihrer verstorbenen Mutter gibt es keine starre gesetzliche Vorgabe, aber man orientiert sich an verschiedenen Fristen: Wichtige Dokumente wie Testamente, Geburts-/Heiratsurkunden und Grundbuchauszüge sollten Sie lebenslang aufbewahren, da sie erbschaftliche oder familiäre Fragen klären. Finanzielle Unterlagen (Kontoauszüge, Rechnungen, Steuerbelege) bewahrt man am besten mindestens 3 bis 10 Jahre auf, je nach steuerlicher Relevanz oder um möglichen Schuldforderungen (z.B. von Versorgern) nachzukommen.
 

Welche Unterlagen kann ich als Rentner entsorgen?

Weg können wirklich alte Rechnungen und Kontoauszüge. Ganz besonders wichtige Dokumente sind beispielsweise die Sozialversicherungsnachweise. Solche Unterlagen müssen unbedingt mindestens bis zur Rente aufbewahrt werden.