Von welchem ​​Konto können Sie keine Abhebungen vornehmen?

Gefragt von: Edgar Hartmann-Schiller
sternezahl: 5/5 (8 sternebewertungen)

Sie können von einem Konto, das gepfändet ist (Pfändungsschutzkonto (P-Konto) sichert einen Grundfreibetrag, aber der Rest ist blockiert), einem Sperrkonto (z.B. bei Betrug), einem Konto, das durch einen Gerichtsbeschluss blockiert wurde, oder bei Minderjährigen, wenn Sie kein gesetzlicher Vertreter sind, keine Abhebungen vornehmen. Generell gilt: Fremde Personen können nur mit Ihrer ausdrücklichen Erlaubnis (Lastschriftmandat) abbuchen; ohne dieses ist das Konto vor unbefugtem Zugriff geschützt, aber auch für Sie selbst kann es Einschränkungen geben (z.B. bei Kontosperrung).

Warum kann ich kein Geld abheben, obwohl mein Konto gedeckt ist?

Bei jeder Abhebung an Automaten, Kassen oder Bankschaltern überprüft das System online, ob der Verfügungsrahmen überschritten wird. In diesem Fall findet keine Bargeldauszahlung statt, auch wenn das Konto gedeckt ist.

Bei welcher Bank kann ich ohne Gebühren abheben?

Mit Ihrer Debitkarte (girocard) können Sie kostenfrei die Geldautomaten folgender Kreditinstitute in Deutschland nutzen:

  • Deutsche Bank.
  • Commerzbank und deren Tochtergesellschaften.
  • HypoVereinsbank / UniCredit Bank AG und deren Tochtergesellschaften.
  • Postbank (nicht CardPoint bzw.

Welches Bankkonto kann man nicht pfänden?

Das P-Konto ermöglicht einen Pfändungsschutz des Girokontos. Pfändet ein Gläubiger ihr Konto ist das P-Konto die einzige Möglichkeit, Ihr Guthaben auf dem Konto zu sichern.

Welche Bank arbeitet nicht mit der Schufa zusammen?

Bunq, die „Bank of the Free“, ist eine niederländische Bank, arbeitet nicht mit der SCHUFA zusammen und bietet Dir aufgrund der europäischen Banklizenz alle Services auch in Deutschland an.

Warum es ein fataler Fehler ist, mehr als DIESEN Betrag auf dem Konto zu haben...

31 verwandte Fragen gefunden

Welches Konto wird nicht bei der Schufa gemeldet?

Ein Konto ohne Schufa-Meldung ist ein Guthabenkonto, das ohne Bonitätsprüfung eröffnet wird und oft von Direktbanken und FinTechs angeboten wird, wobei Anbieter wie Revolut, Wise, bunq, PayCenter oder spezielle Angebote wie die CardDuo (mit EC-Karte) genutzt werden können, um trotz negativer Schufa oder zur Vermeidung von Einträgen ein vollwertiges Girokonto mit IBAN, Überweisungsfunktionen und Debitkarte zu erhalten. Diese Konten sind in der Regel reine Guthabenkonten, ohne Dispokredit, bieten aber volle Funktionalität für den täglichen Zahlungsverkehr. 

Ist N26 ein Pfändungsschutzkonto?

Ein N26 Konto kann in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umgewandelt werden, um einen monatlichen Freibetrag (aktuell ca. 1.560 €) vor Pfändungen zu schützen, was über das N26 Flex Konto oder andere Kontotypen mit deutscher IBAN möglich ist, allerdings wird diese Umwandlung an die SCHUFA gemeldet und Dispokredite können gekündigt werden. Bei einer Pfändung erhalten Sie eine Benachrichtigung in der App und können dann die Umwandlung beantragen, um Ihr Existenzminimum zu sichern, was eine gesetzliche Pflicht der Bank ist, die den Schutz umsetzt.
 

Kann ein P-Konto eine Pfändung verhindern?

Trotz P-Konto kann eine Pfändung erfolgen, aber nur oberhalb eines gesetzlichen Freibetrags (aktuell ca. 1.560 €), der Ihre Existenz sichert und automatisch geschützt wird. Sie können den Betrag durch eine Bescheinigung (z.B. von Schuldnerberatung, Jobcenter) erhöhen lassen, um auch Sorgenkinder oder andere Unterhaltsverpflichtungen abzudecken. Wichtig: Sofort P-Konto beantragen, wenn Sie von einer Pfändung erfahren, da die Umwandlung rückwirkend für bis zu vier Wochen möglich ist und Sie auch Sparen innerhalb des Freibetrags möglich ist (mit Puffer), YouTube.
 

Wo kann ich trotz negativer SCHUFA ein Konto eröffnen?

Trotz negativer Schufa können Sie ein Konto eröffnen, indem Sie auf Guthabenkonten (Prepaid-Konten), Basiskonten, bestimmte Geschäftskonten bei Fintechs (z.B. N26 Flex, Revolut, Qonto) oder spezielle Girokonten ohne Bonitätsprüfung (z.B. PayCenter SupremaCard, Sogexia, Norisbank Plus) zurückgreifen, die oft ohne oder mit geringer Schufa-Abfrage arbeiten und grundlegende Bankfunktionen bieten. 

Kann mein Nickel-Konto gepfändet werden?

Ein Nickel-Konto ist nicht automatisch vor Pfändung geschützt, da Nickel nicht gesetzlich verpflichtet ist, Pfändungsschutzkonten (P-Konten) anzubieten und auch keine direkte Umwandlung Ihres bestehenden Kontos in ein P-Konto möglich ist, wie Nickel und Nickel bestätigen. Bei einer Pfändung wird Ihr Guthaben bis zum Freibetrag gepfändet, es sei denn, Sie wandeln es schnellstmöglich in ein P-Konto bei einer anderen Bank um, um den gesetzlichen Grundfreibetrag (z.B. 1.560 € ab Juli 2025) zu sichern, um nicht das gesamte Guthaben zu verlieren. 

Kann ich bei der ING Geld abheben, ohne eine Karte zu haben?

Sie können bei der ING ohne Karte Bargeld abheben, indem Sie den Service "ING Bargeld" in der "Banking to go" App nutzen: Aktivieren Sie die Funktion, wählen Sie Auszahlen, den Betrag und erhalten Sie einen Barcode, den Sie an der Kasse bei teilnehmenden Händlern (z.B. REWE, Penny, dm) vorzeigen. So funktioniert es auch ohne Einkauf, die Auszahlungen sind kostenlos.
 

Kann ich bei der Targobank kostenlos Geld abheben?

Bei der Targobank heben Sie kostenlos an allen eigenen Automaten sowie an rund 2.800 Automaten im CashPool-Verbund ab (u.a. Santander, Sparda-Banken, BBBank). Zusätzlich gibt es den Targobank Bargeld-Service: Mit der App können Sie ohne Karte bis zu 300€ abheben, oder an vielen Supermarktkassen (ab 20€ Einkaufswert) bis zu 200€ gebührenfrei auszahlen lassen, teilweise sogar ohne Mindestumsatz. 

Bei welcher Bank gibt es keine Gebühren?

Ja, es gibt kostenlose Bankkonten, vor allem bei Direktbanken wie ING, DKB, C24, N26, Revolut, oder Santander, wobei manche bedingungslos sind (z.B. mind. Geldeingang) und andere mit Auflagen, wie z.B. gratis Bargeld abheben an Fremd-Automaten, aber nur mit Kreditkarte, nicht mit Girocard. Achte auf Details wie kostenlose Bargeldabhebung (oft an Automaten-Netzwerke wie Cash Group oder im Einzelhandel), Kreditkartengebühren und Fremdwährungsgebühren, besonders bei internationalen Transaktionen.
 

Warum kann ich kein Geld abheben, wenn mein P-Konto nicht gedeckt ist?

Wenn Sie auf Ihrem P-Konto kein Geld abheben können, obwohl ein Guthaben vorhanden ist, liegt es meist daran, dass der Freibetrag ausgeschöpft ist, Bankgebühren den Saldo schmälern, eine Auszahlungssperre durch die Pfändung besteht, Sie mehrere P-Konten haben, oder ein Dispo fehlt. Wichtig: Gehen Sie sofort zur Schuldnerberatung oder direkt zur Bank, um den Freibetrag zu erhöhen (z.B. für Unterhalt) oder die Sperre aufzuheben, da oft eine spezielle Bescheinigung nötig ist.
 

Wie viel Geld darf ich maximal auf meinem Girokonto haben?

Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Geld auf dem Konto sein darf, aber es gibt wichtige Richtlinien: Bis zu 100.000 € pro Person und Bank sind durch die Einlagensicherung geschützt, bei höheren Beträgen greift die Sicherung nicht. Für den Alltag sind 1-3 Nettogehälter als Puffer ratsam, während für Sozialleistungen wie die Grundsicherung ein Schonvermögen von ca. 10.000 € (Alleinstehende) gilt. Bei größeren Bargeldeinzahlungen (über 10.000 €) müssen Herkunftsnachweise vorgelegt werden (Geldwäschegesetz). 

Kann man Geld vom Konto abheben, wenn man im Minus ist?

Ja, man kann Geld abheben, wenn das Konto im Minus ist, solange man sich innerhalb des eingeräumten Dispositionskredits (Dispo) befindet; über dieses Limit hinaus wird eine Abhebung abgelehnt, es sei denn, die Bank gestattet eine "geduldete Überziehung" auf Kulanzbasis, was aber teurer ist und zu Sperrungen führen kann. Der Dispo ermöglicht es, den Kontostand bis zu einem bestimmten Betrag ins Negative zu ziehen, um Bargeld abzuheben oder Zahlungen zu tätigen, wobei hohe Zinsen anfallen. 

Welche Bank nimmt jeden an?

Durch das Zahlungskontengesetz sind alle Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken verpflichtet, jedem ein Konto einzurichten. Einzige Bedingung ist, dass die Banken Zahlungskonten für Verbraucher anbieten. Das gilt auch für ausländische Banken, die in Deutschland lediglich eine Zweigstelle haben.

Was tun, wenn man nirgends ein Konto bekommt?

Tenhagen: Erstens sollte man als Kunde immer mehrere Banken vergleichen und schauen, wo es das beste Angebot gibt. Wir haben die Girokonten im Februarheft von „Finanztest“ getestet. Und zweitens sollte man sich bei einer Ablehnung an die Ombudsleute des jeweiligen Bankenverbandes wenden und eine Beschwerde einreichen.

Ist es möglich, ein Girokonto trotz Pfändung zu kündigen?

Ein Girokonto trotz Pfändung zu kündigen, ist schwierig, aber möglich, wenn Sie ein neues Konto eröffnen und das alte umwandeln, um Lücken im Schutz zu vermeiden – am besten als P-Konto, um den Freibetrag zu sichern, aber Achtung: Die Kündigung eines P-Kontos gibt den Pfändungsschutz auf. Wichtig ist der sichere Übergang: Erst neues Konto sichern, dann altes Konto umwandeln (in normales Konto), dann kündigen, um keine Sperrung zu riskieren. Grundsätzlich kann der Schuldner das Konto kündigen, aber die Bank muss der Pfändung nachkommen. 

Welche Geldeingänge sind nicht pfändbar?

Nicht pfändbar sind grundsätzlich ein gesetzlich festgelegter Grundfreibetrag (aktuell ca. 1.560 € monatlich, steigend mit Unterhaltsberechtigten) auf einem normalen Konto oder bis zu 1.560 € auf einem P-Konto, sowie bestimmte zweckgebundene Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und das Bürgergeld (bis zur Pfändungsgrenze). Auch bestimmte Gegenstände des persönlichen Bedarfs und Haushalts werden geschützt. 

Kann ich mein Konto trotz Pfändung in ein P-Konto umwandeln?

Ja, Sie können Ihr Konto trotz laufender Pfändung in ein P-Konto umwandeln, und die Bank muss dies umsetzen; der Schutz gilt rückwirkend zum Monatsersten, wenn der Antrag innerhalb von vier Wochen nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses bei der Bank eingeht, wobei die Bank dafür vier Geschäftstage hat, um Ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umzuwandeln, damit Grundbedarf wie Miete und Lebensmittel gesichert sind. Der Antrag muss persönlich gestellt werden, kann aber formlos schriftlich oder im Online-Banking erfolgen, oft mit einem Formular der Bank.
 

Welche Bank steht hinter N26?

N26 ist eine 100 % mobile Direktbank mit deutscher Vollbanklizenz, die ihre Dienstleistungen komplett über eine App anbietet, ohne Filialen. Kunden können Girokonten, Karten (Debit Mastercard), Spar- und Business-Produkte eröffnen und verwalten, wobei Geld bis zu 100.000 € durch die deutsche Einlagensicherung geschützt ist. Sie zeichnet sich durch Echtzeit-Banking, einfache Kontoeröffnung per Smartphone und eine moderne Benutzeroberfläche aus. 

Kann ein N26 Flex Konto gepfändet werden?

Mit dem N26 Flex Konto habt Ihr die Möglichkeit, es im Falle einer Pfändung in ein Pfändungsschutzkonto, das sogenannte P-Konto, umzuwandeln. Dadurch wird ein Teil Eures Einkommens vor Pfändungen geschützt, sodass Ihr im Ernstfall weiterhin genügend Geld für Euren Lebensunterhalt habt.

Welches Konto wird nicht gepfändet?

Ein nicht pfändbares Konto gibt es nicht als Standard, aber das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) schützt einen gesetzlichen Grundfreibetrag (aktuell ca. 1.560 €) vor der Pfändung, damit Miete, Lebensmittel und Strom bezahlt werden können, selbst bei laufender Pfändung. Es wandelt ein normales Girokonto um, der Antrag wird bei der Bank gestellt, und bei Bedarf kann der Freibetrag durch Bescheinigungen (z.B. von Schuldnerberatung) erhöht werden, etwa für Kinder.