Wann bekommt der Notar die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Claus-Peter Hartwig B.A.
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Der Notar erhält die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt, nachdem die Grunderwerbsteuer bezahlt wurde (oder eine steuerfreie Übertragung bestätigt ist), was meist ca. 2 bis 6 Wochen nach der notariellen Beurkundung und der Veräußerungsanzeige an das Finanzamt dauert; die Bescheinigung ist der entscheidende Nachweis, damit der Notar die endgültige Eigentumsumschreibung im Grundbuch beantragen kann.

Wann kommt die Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom Finanzamt ausgestellt, sobald alle relevanten Steuern (wie die Grunderwerbsteuer bei Immobilienkäufen oder die Erbschaftsteuer) bezahlt sind, keine Steuerschulden bestehen oder eine Steuerbefreiung vorliegt, wobei der Prozess nach vollständiger Zahlung oft 2 bis 6 Wochen dauern kann und die Bescheinigung dann an den Notar geht, um z.B. die Grundbucheintragung zu ermöglichen. 

Wie lange dauert es, bis man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhält?

Sobald Sie das Schuldenregulierungsverfahren abgeschlossen haben, d. h. die in Ihrem Zahlungsplan festgelegten Schritte befolgt und alle Ihre Schulden beglichen haben, können Sie eine Schuldenbefreiungsbescheinigung beantragen. Die Bearbeitung und der Erhalt dieser Bescheinigung dauern in der Regel 21 Tage .

Wann wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt das für die Erbschaftsteuer zuständige Finanzamt, sobald nach Prüfung der Unterlagen die gegen die ausländische erwerbende Person festgesetzte Erbschaftsteuer bezahlt ist oder festgestellt wird, dass keine Erbschaftsteuer anfällt.

Wie lange dauert ein Grundbucheintrag nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die Bearbeitungszeit für die Unbedenklichkeitsbescheinigung variiert je nach Finanzamt, beträgt jedoch in der Regel mehrere Wochen. Entscheidend für die Dauer ist die rechtzeitige Zahlung der Grunderwerbsteuer durch den Käufer.

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Wie lange dauert es vom Notartermin bis zum Grundbucheintrag?

Vom Notartermin bis zum finalen Grundbucheintrag (Eigentümerumschreibung) dauert es typischerweise mehrere Wochen bis Monate, meistens 6 bis 12 Wochen für die wichtigen Schritte wie Auflassungsvormerkung und Grundschuldeintragung, aber die finale Umschreibung kann bis zu 5 bis 12 Monate dauern, da sie erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung und Erfüllung aller Fälligkeitsvoraussetzungen erfolgt. Die Bearbeitungsdauer hängt stark von den Behörden, der Bank und der Komplexität des Vorgangs ab.
 

Was passiert nach einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Das Finanzamt bestätigt mit der Ausstellung der Unbedenklichkeitsbescheinigung, dass keine steuerlichen Bedenken gegen die Eintragung des Käufers in das Grundbuch bestehen und der Käufer somit als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden kann.

Wie lange dauert die Beantragung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

In der Regel dauert die Bearbeitung des Antrags für eine Unbedenklichkeitsbescheinigung 7-14 Werktage.

Warum bekomme ich keine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen Immobilienkäufer/innen keine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt benötigen. Dies ist unter anderem der Fall, wenn der Kaufpreis unter 2.500 € liegt. Denn dann muss keine Grunderwerbssteuer gezahlt werden.

Was ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt beim Hauskauf?

Diese Bescheinigung bestätigt, dass Sie keine Steuerschulden mehr haben. Die Begleichung der Grunderwerbssteuer ist Voraussetzung für den Grundbucheintrag, was die Unbedenklichkeitsbescheinigung unerlässlich macht. Wenn der Notar die Bescheinigung erhalten hat, legt er sie dem Grundbuchamt vor.

Wie kriegt man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Finanzamt beantragen. Sie zeigt, ob Sie Ihren steuerlichen Verpflichtungen in der Vergangenheit nachgekommen sind oder Steuerrückstände bestehen. Sie kostet zwischen 5 und 15 Euro. Die Kosten variieren je nach Bundesland.

Wie viel kostet eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung kostet typischerweise zwischen 5 und 20 Euro, wobei die genaue Gebühr je nach Bundesland und zuständiger Behörde (Finanzamt, Kommune) variiert, meistens liegt sie bei etwa 10-15 €. Beim Immobilienkauf wird diese Gebühr oft vom Notar übernommen und in den Notarkosten verrechnet, die dann zu den Nebenkosten zählen.
 

Was prüft das Finanzamt beim Immobilienkauf?

Bei Immobilien ist der Verkehrswert maßgeblich, den das Finanzamt ermittelt. Ihm stehen für die Wertermittlung – je nach Art der Immobilie und der verfügbaren Daten – drei Bewertungsverfahren zur Verfügung: das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

Wie lange dauert eine Negativbescheinigung für einen Hauskauf?

Die Dauer der Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Hauskauf variiert, dauert aber meist einige Wochen (oft 2-6 Wochen) nach Zahlung der Grunderwerbsteuer, abhängig von der Auslastung des Finanzamts und der Vollständigkeit der Unterlagen; sie ist entscheidend, damit der Notar die Eigentumsumschreibung im Grundbuch veranlassen kann, was selbst wiederum Wochen bis Monate dau(en kann). 

Wann meldet sich das Finanzamt bei Verkauf einer Immobilie?

Der Notar ist verpflichtet Immobiliengeschäfte innerhalb von zwei Wochen dem Finanzamt mitzuteilen, wenn dadurch Erbschaft-, Einkommen- oder Grunderwerbsteuer anfallen kann. Eine Meldung hat auch dann zu erfolgen, wenn der Kauf oder der Verkauf von der Besteuerung ausgenommen ist.

Wann beantragt der Notar eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Sobald die Grunderwerbsteuer vom Käufer bezahlt wurde, stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus und sendet sie an den Notar. Der Notar reicht diese Bescheinigung dann zusammen mit allen anderen erforderlichen Unterlagen beim Grundbuchamt ein, um die Eigentumsumschreibung zu veranlassen.

Was passiert, wenn der Käufer die Grunderwerbsteuer nicht zahlt?

Was passiert, wenn der Immobilienkäufer die Grunderwerbsteuer nicht zahlt? Wer eine Immobilie erwirbt, wird mit der Grunderwerbssteuerpflicht konfrontiert. Wenn der Käufer die Grunderwerbsteuer nicht zahlt, wird das Finanzamt keine Unbedenklichkeitsbescheinigung (Bescheinigung in Steuersachen) erstellen.

Wann erteilt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Erbschaftsteuer?

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt das für die Erbschaftssteuer zuständige Finanzamt. Sie wird ausgestellt, sobald nach Prüfung der Unterlagen die festgesetzte Erbschaftssteuer bezahlt ist oder festgestellt wird, dass keine Erbschaftssteuer anfällt.

Wie hoch sind die Gebühren für die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung kostet typischerweise zwischen 5 und 20 Euro, wobei die genaue Gebühr je nach Bundesland und zuständiger Behörde (Finanzamt, Kommune) variiert, meistens liegt sie bei etwa 10-15 €. Beim Immobilienkauf wird diese Gebühr oft vom Notar übernommen und in den Notarkosten verrechnet, die dann zu den Nebenkosten zählen.
 

Was bringt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft belegt das Unternehmen, dass seine Mitarbeiter bei der Berufsgenossenschaft angemeldet und versichert sind. Die Bescheinigung des Finanzamtes belegt, dass keine Steuerrückstände bestehen.

Wie lange ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung gültig?

eine zeitliche Befristung der Gültigkeit (in der Regel drei Monate)

Wie lange dauert es, bis man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommt?

In der Regel dauert es jedoch einige Tage bis wenige Wochen, um eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zu erhalten.

Werden Grundbuchänderungen dem Finanzamt gemeldet?

Für die Grundbucheintragung wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts benötigt. Dafür muss der Notar zunächst den Grundstückskauf beim Finanzamt anzeigen. Daraufhin erhält der neue Grundstücksbesitzer einen Bescheid über die Höhe der Grunderwerbsteuer.

Welche amtlichen Bescheinigungen benötigt jeder Immobilienkäufer, damit er ins Grundbuch eingetragen werden kann?

Amtliche Unterlagen für den Hausverkauf erhalten Sie vom Grundbuchamt, vom Bauordnungsamt, vom Katasteramt, sowie vom Liegenschaftsamt. Die wichtigsten Dokumente für den Käufer sind der Grundbuchauszug, der Grundriss, der Energieausweis, sowie Flurkarte und Bauakte/Baubeschreibung des Hauses.

Wie lange darf sich ein Notar Zeit lassen?

Ein Notar darf grundsätzlich bis zum 70. Geburtstag arbeiten, aber wegen einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom September 2025 dürfen sogenannte Anwaltsnotare (die auch Rechtsanwälte sind) in vielen Fällen auch über 70 hinaus tätig bleiben, da die Altersgrenze für sie teilweise als verfassungswidrig eingestuft wurde, besonders wenn ein Mangel an Notaren herrscht, während die Regelung für reine Notare (Nur-Notare) weiterhin besteht.