Wann bekommt eine geschiedene Frau Witwenrente?
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Eine geschiedene Frau bekommt eine Witwenrente nur unter ganz bestimmten, strengen Voraussetzungen, hauptsächlich wenn die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde, sie nicht wieder geheiratet hat und der Ex-Mann ihr im letzten Jahr vor seinem Tod Unterhalt gezahlt hat oder hätte zahlen müssen, sowie wenn er die Mindestversicherungszeit erfüllt hat. Seit der Einführung des Versorgungsausgleichs ist ein Anspruch heute kaum noch zu erreichen, da der Fokus auf die Rentenansprüche beider Partner liegt, aber die alten Regeln gelten bei bestimmten Scheidungen fort.
Hat man als geschiedene Frau Anspruch auf Witwenrente?
Ja, eine Witwenrente trotz Scheidung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, vor allem wenn die Scheidung vor dem 1. Juli 1977 stattfand und Sie im letzten Jahr vor dem Tod des Ex-Partners Unterhalt erhielten oder einen Anspruch darauf hatten, nicht wieder geheiratet haben und Ihr Ex-Partner die Wartezeit erfüllt hat – die Bedingungen sind heute aber sehr selten erfüllbar, da der Versorgungsausgleich die Rentenansprüche seit 1977 teilt.
Wann bekomme ich die Rente von meinem geschiedenen Mann?
Eine geschiedene Ehefrau bekommt die Rente des Mannes (Witwenrente) nur unter strengen Ausnahmenbedingungen (z.B. Ehe vor 1977, Unterhalt im letzten Ehejahr, keine Wiederheirat) oder Rentenansprüche aus dem Versorgungsausgleich, die ihr bei der Scheidung zugesprochen wurden und mit dem Rentenbeginn ausgezahlt werden. Der Versorgungsausgleich teilt die während der Ehe erworbenen Rentenpunkte hälftig auf, aber die Auszahlung erfolgt erst, wenn die geschiedene Partnerin selbst die Altersvoraussetzungen erfüllt oder eine Erwerbsminderungsrente beantragt.
Was passiert mit meiner Rente, wenn mein geschiedener Partner stirbt?
Wenn der geschiedene Partner stirbt, kann der Hinterbliebene unter bestimmten Voraussetzungen eine Witwen-/Witwerrente für Geschiedene erhalten, falls die Voraussetzungen der Witwenrente erfüllt sind (z.B. Unterhalt bezogen/gehabt, Ehe vor 1977 geschieden), und/oder eine Neuberechnung des Versorgungsausgleichs beantragen, was bei kurzer Rentenbezugszeit des Ex-Partners (max. 36 Monate) die eigene Rente wieder erhöhen kann, aber oft nicht automatisch geschieht. Kinder können eine Erziehungsrente bekommen.
Haben geschiedene Anspruch auf Witwenpension?
Nach einer Scheidung besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Witwenrente, aber es gibt wichtige Ausnahmen und Sonderfälle, vor allem wenn die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden wurde (Deutschland) oder wenn der Verstorbene im letzten Jahr vor seinem Tod Unterhalt gezahlt hat, Sie nicht wieder geheiratet haben und die Mindestversicherungszeit erfüllt ist. In Österreich gibt es spezielle Regelungen nach dem Ehegesetz (§ 55 EheG) bei Schuldspruch und bestimmten Alters- bzw. Kinderbetreuungs-Voraussetzungen. Auch bei erneuter Heirat kann eine frühere Witwenrente wiederaufleben, wenn die zweite Ehe geschieden wird oder der neue Partner stirbt.
Wie wird die eigene Rente auf die Witwenrente angerechnet?
Bin ich Witwe, wenn mein geschiedener Mann stirbt?
Die Witwenrente steht grundsätzlich verheirateten Ehepartnern und Lebenspartnern zu, aber Ausnahmen gelten auch für geschiedene Ehepartner. Witwen und Witwer haben gleiche Ansprüche. Voraussetzung für die Witwenrente ist eine bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft zum Zeitpunkt des Todes.
Haben geschiedene Frauen Anrecht auf Witwenrente?
Geschiedene Frauen, deren ehemaliger Gatte verstorben ist, haben Anspruch auf eine Witwenrente, wenn sie Kinder haben und die geschiedene Ehe mindestens 10 Jahre gedauert hat oder.
Hat eine geschiedene Frau Anspruch auf die Rente ihres Ex-Mannes?
Rentenansprüche gelten als gemeinsames Vermögen und werden daher bei einer Scheidung üblicherweise hälftig geteilt. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Scheidungspaare können je nach Anzahl der Kinder unterschiedliche Regelungen zur Rentenaufteilung treffen .
Was passiert mit der Rente, wenn der geschiedene Partner wieder heiratet?
Wenn Ihr geschiedener Partner wieder heiratet, hat das keine direkten Auswirkungen auf die von Ihnen nach dem Versorgungsausgleich erhaltenen Rentenanteile aus Ihrer geschiedenen Ehe, da diese Anrechte auf ewig geteilt wurden. Die Wiederheirat des geschiedenen Partners ändert nichts an den Rentenansprüchen, die Sie durch den Versorgungsausgleich während der Ehe erworben haben. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass der Anteil des Partners an Sie zurückfällt, aber das ist in der Regel nicht der Fall.
Was geschieht mit der Rente meines Ex-Mannes, wenn er stirbt?
Ihre Rente gehört Ihnen weiterhin, aber ein Teil davon ist für Ihren Ex-Partner reserviert . Eine entsprechende Verfügung kann vorsehen, dass Ihr Ex-Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner eine oder mehrere der folgenden Leistungen erhält: die gesamte oder einen Teil der Ihnen zustehenden Einmalzahlung und die gesamte oder einen Teil der im Todesfall fälligen Einmalzahlung.
Kann ich die Rente meines Ex-Mannes erhalten, wenn er stirbt?
Wie hoch ist meine Rente? Sie haben Anspruch auf die Hälfte (50 %) der Altersrente Ihres Ex-Ehepartners. Sollte Ihr Ex-Ehepartner vor Ihnen versterben, erhalten Sie dessen volle Altersrente .
Wie viel Rente bekommt eine Frau nach der Scheidung?
Jeder Partner bekommt die Hälfte.
Für die gesetzliche Rente ermittelt die Rentenversicherung, welcher Anteil der Rentenpunkte auf dem Versicherungskonto während der Ehe gesammelt wurde. Haben beide Partner Versorgungsansprüche erworben, kommt es zum gegenseitigen Ausgleich der Anrechte – dem Hin- und Her-Ausgleich.
Kann ich die Rente meines Ex-Mannes erhalten, wenn er wieder heiratet?
Wenn mein Ex-Ehepartner wieder heiratet, fällt sein/ihr Rentenanteil dann an mich zurück? a. Im Allgemeinen nein . Wie bei anderem geteiltem Vermögen bleibt der Rentenanteil des Ex-Ehepartners sein/ihr Eigentum.
Kann eine geschiedene Frau die Rente ihres Ex-Mannes beziehen?
Landesgesetze zu Rentenansprüchen bei Scheidung
Grundsätzlich gilt bei der Aufteilung von Rentenansprüchen im Scheidungsfall, dass jeder Ehepartner die Hälfte der während der Ehe erworbenen Rente erhält . Dies hängt jedoch von den jeweiligen Landesgesetzen ab.
Hat meine geschiedene Frau Anspruch auf meine Rente?
Eine geschiedene Ehefrau hat bei einer Scheidung durch den sogenannten Versorgungsausgleich Anspruch auf die Hälfte der Rentenanwartschaften, die ihr Ex-Mann während der Ehezeit erworben hat, was zu einer Aufteilung der Rentenpunkte führt. Zudem kann unter bestimmten Voraussetzungen (Ehe vor 1977, Unterhalt bezogen, keine Wiederheirat, Mindestversicherungszeit erfüllt) eine Witwenrente (Hinterbliebenenrente) möglich sein, auch nach einer Scheidung, falls der Ex-Partner verstirbt. Es gibt auch die Option einer einmaligen Ausgleichszahlung statt der Teilung der Rente, was steuerliche Folgen hat.
Bekommt die erste oder zweite Frau Witwenrente?
Witwenrente: Die erste Frau hat nur in Ausnahme Anspruch
Der Gesetzgeber sieht allerdings eine Ausnahme vor, die sowohl für Männer als auch für Frauen gilt. Wurde die Ehe vor dem 1. Juli 1977 geschieden, kann der oder die Hinterbliebene eine Witwen- oder Witwerrente beantragen.
Wann hat eine geschiedene Frau Anspruch auf Witwenrente?
Anspruch auf Witwenrente besteht auch, wenn die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat und der Versicherte nach Rechtskraft der Scheidung zumindest für die Dauer des letzten Jahres vor seinem Tod freiwillig Unterhalt geleistet hat. Auch dieser Anspruch besteht nur bis zu einer neuerlichen Wiederverheiratung.
Was ist mit Versorgungsausgleich, wenn der Ex-Partner stirbt?
Wenn der Ex-Partner stirbt, bleibt der Versorgungsausgleich oft bestehen und kürzt Ihre Rente weiter, bis Sie einen Antrag auf Rücknahme oder Aussetzung stellen, da der Anspruch auf Ausgleich mit dem Tod erlischt (§ 31 VersAusglG). Sie müssen bei der Rentenversicherung den Tod melden und beantragen, dass die Kürzung rückgängig gemacht wird, was eine Neuberechnung Ihrer Rente zur Folge hat. Für Kinder oder Enkelkinder kann sich jedoch ein Anspruch auf Waisenrente ergeben, die aus dem Rentenkonto des Verstorbenen berechnet wird.
Wie hoch ist die Witwenrente für geschiedene Ehepartner?
Nach einer Scheidung besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Witwenrente, ABER: Sie können eine erhalten, wenn die Scheidung vor dem 1. Juli 1977 war, Sie nicht wieder geheiratet haben und der Ex-Partner im letzten Jahr vor seinem Tod Unterhalt gezahlt hat oder Sie einen Anspruch darauf hatten (Mindestversicherungszeit muss erfüllt sein). Ansonsten gibt es nur Ausnahmen, etwa die Erziehungsrente, wenn minderjährige Kinder erzogen wurden, aber die reguläre Witwenrente ist meist ausgeschlossen, da der Versorgungsausgleich seit 1977 die Ansprüche ausgleicht.
Hat meine geschiedene Frau Anspruch auf meine Pension?
Nach einer Scheidung werden die Rentenansprüche durch den Versorgungsausgleich geteilt, wobei jede Ehehälfte die Hälfte der während der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche (Entgeltpunkte) des Partners erhält, was zu einer internen Teilung führt und die spätere Rente beider Partner erhöht, um eine faire Aufteilung sicherzustellen. Der Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente entfällt in der Regel, da die Ehe durch die Scheidung beendet ist, es sei denn, es gibt spezielle Ausnahmen.
Wann bekommt der Ehepartner keine Witwenrente?
Ein Ehepartner erhält keine Witwenrente, wenn er oder sie wieder heiratet (mit Ausnahmen bei Kindern) oder wenn die Ehe kürzer als ein Jahr bestand (Versorgungsehe). Auch bei Scheidung entfällt der Anspruch meist, es sei denn, es gab vor dem 1. Juli 1977 eine Scheidung und Unterhaltspflicht. Zudem wird sie gekürzt oder gestrichen bei eigenem Einkommen über bestimmten Freibeträgen oder bei Bezug von Renten.
Kann ich nach einer Scheidung eine Witwenrente von der AHV erhalten?
Auch geschiedene Frauen können von der AHV eine Witwenrente erhalten, wenn der Ex-Ehemann stirbt. Es muss eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein: Die geschiedene Frau hat Kinder und die Ehe hat mindestens zehn Jahre gedauert.
Kann man sich eine Witwenrente auszahlen lassen?
Um die Witwenrente auszuzahlen (bzw. eine Abfindung bei Wiederheirat), müssen Sie einen formlosen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen, Ihre neue Eheurkunde und die Versicherungsnummer Ihres verstorbenen Partners einreichen; die Abfindung beträgt meist zwei Jahresbeträge der Rente, aber bei der kleinen Witwenrente wird der noch verbleibende Restbetrag ausgezahlt, wobei Sie verpflichtet sind, die Wiederheirat umgehend mitzuteilen.
Wer bekommt Witwenrente nach neuem Recht?
Nach neuem Recht (Ehen ab 2002) bekommen Witwen und Witwer eine Hinterbliebenenrente, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestand, der Verstorbene 5 Jahre rentenversichert war, man nicht wieder geheiratet hat und entweder das Mindestalter (z.B. 47 Jahre, stufenweise Anhebung) erreicht hat, erwerbsgemindert ist, ein Kind erzieht (unter 18 oder behindert), um die große Rente zu bekommen; sonst gibt es die kleine Rente für 24 Monate, so die Sparkasse.
Wann fällt der Versorgungsausgleich weg?
Wenn die Person, die den Ausgleich erhält, jedoch innerhalb der ersten drei Jahre nach Rentenbeginn verstirbt, kann der Versorgungsausgleich auf Antrag aufgehoben werden. Ab diesem Zeitpunkt muss der oder die Ausgleichspflichtige nichts mehr zahlen.