Wann bekommt man einen Zuschuss für eine Brille?

Gefragt von: Magdalene Gerlach-Kiefer
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Einen Zuschuss für eine Brille gibt es von der Krankenkasse hauptsächlich bei starken Fehlsichtigkeiten (über 6 Dioptrien bei Kurz-/Weitsichtigkeit oder über 4 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung), bei starker Sehbehinderung (unter 30 % Restsehfähigkeit) oder wenn ein Augenleiden (z.B. Prismen bei Doppeltsehen) vorliegt, wobei Kinder unter 18 Jahren grundsätzlich einen Anspruch haben. Für normale Korrekturen oder Extras wie Blaulichtfilter müssen Versicherte meist selbst zahlen.

Wann wird eine Brille von der Krankenkasse bezahlt?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt eine Brille nur in bestimmten Fällen, hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie bei Erwachsenen mit sehr starken Fehlsichtigkeiten (ab +/- 6 Dioptrien bei Kurz-/Weitsichtigkeit, ab +/- 4 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung) oder starker Sehbehinderung (< 30 % Sehleistung). Ansonsten muss man die Kosten meist selbst tragen, aber viele Kassen bieten freiwillige Zuschüsse über Bonusprogramme oder Satzungsleistungen an. 

Wer bekommt Zuschüsse zur Brille?

Bei Kurz- und Weitsichtigkeit ab sechs Dioptrien und bei Hornhautverkrümmung ab vier Dioptrien zahlen die Krankenkassen. Für alle anderen Versicherten fallen Brillen, Kontaktlinsen und andere Sehhilfen nicht mehr unter den Katalog der gesetzliche vorgeschriebenen Leistungen der Krankenkassen.

Wann bekommt man ein Brillenrezept?

Überblick: Wann bekommt man eine Brille auf Rezept? Folgende Personengruppen erfüllen die Voraussetzungen für eine Brille auf Rezept: Erwachsene mit einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit von mehr als 6 Dioptrien. Erwachsene mit einer Hornhautverkrümmung von mehr als 4 Dioptrien.

Wie viel übernimmt die AOK bei Brillen?

Mit dem Tarif werden 100 Prozent für Brillen, Kontaktlinsen und Laserbehandlungen erstattet – insgesamt maximal 150 Euro alle 2 Jahre.

Brillen + Kontaktlinsen - Wann zahlt die Krankenkasse Zuschüsse?

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Wie bekommt man die 500 Euro von der AOK?

Die 500 Euro bekommen Sie nicht als pauschale Auszahlung, sondern als Gesundheitsbudget für individuelle Leistungen oder durch Bonusprogramme, je nach regionaler AOK (z.B. AOK NordWest, Nordost), wobei Sie oft durch Gesundheitsaktivitäten (Punkte sammeln) oder bestimmte Tarife (z.B. für Schwangere, Azubis) bis zu 500€ für Extras wie Osteopathie, Zahnreinigung oder Sport erstattet bekommen können, die Sie über die „Meine AOK“-App einreichen. 

Was zahlt die AOK Krankenkasse für Brillen?

Zuschuss für Sehhilfen (Brille, Kontaktlinsen, Optoelektronik) - Obwohl Sportbrillen nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse gehören, beteiligt sich die KKH an den Kosten. Erwachsenen ab 18 Jahren werden einmalig 50 € erstattet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (schwere Sehbeeinträchtigung).

Was zahlt die Krankenkasse an die Brille?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen bei Erwachsenen nur in seltenen medizinischen Ausnahmefällen für eine Brille, etwa bei starker Sehschwäche (über 6 Dioptrien oder 4 Dioptrien Hornhautverkrümmung) und zahlen dann einen Festbetrag pro Glas (ca. 10-112€), der oft nur einen Teil der Kosten deckt, den Rest (Gestell, Veredelungen, Mehrkosten) tragen Sie selbst, plus 10% Zuzahlung (min. 5€, max. 10€). Kinder und Jugendliche haben bessere Leistungen, und Zusatzversicherungen übernehmen oft höhere Beträge. 

Wie erhalte ich mein Brillenrezept?

Sie erhalten nach Ihrem Sehtest eine Kopie Ihres Rezepts . Sollten Sie aus irgendeinem Grund eine Ersatzkopie benötigen, wenden Sie sich einfach an Ihren Optiker; er wird Ihnen eine ausstellen.

Wie beantrage ich eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse?

Um eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu beantragen, reichen Sie einen formlosen schriftlichen Antrag mit Ihrer Versichertennummer ein, der die medizinische Notwendigkeit (ärztliche Dokumente, Verordnungen) darlegt, idealerweise bevor die Leistung in Anspruch genommen wird, da dies oft die Voraussetzung ist; Sie können dies per Post, E-Mail oder über das Online-Portal Ihrer Kasse tun und sollten sich vorab erkundigen, welche spezifischen Unterlagen (z.B. Kostenvoranschlag, ärztliche Begründung) nötig sind, um die Kostenübernahme für bestimmte Leistungen oder Hilfsmittel zu erwirken, da dies von den individuellen Umständen abhängt.
 

Warum wird meine Brille nicht von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen Brillen meist nicht vollständig, weil sie sich auf die medizinische Grundversorgung beschränken und Komfortleistungen wie Gestelle, Entspiegelungen oder spezielle Gläser als Eigenanteil sehen. Nur bei starker Fehlsichtigkeit (über 6 Dioptrien), starker Hornhautverkrümmung (über 4 Dioptrien) oder bestimmten Augenerkrankungen/Verletzungen gibt es Zuschüsse für Standard-Brillengläser, wobei das Gestell fast immer selbst bezahlt werden muss. Kinder und Jugendliche sind oft bessergestellt, da ihre Brillen meist komplett übernommen werden.
 

Wie komme ich an eine Brille, wenn ich sie mir nicht leisten kann?

Manche Vereine stellen auch Brillen zur Verfügung. New Eyes versorgt Kinder und Erwachsene, die sich keine Brille leisten können, mit verschreibungspflichtigen Brillen . Ein Sozialarbeiter oder Mitarbeiter eines Gesundheitszentrums kann Ihnen bei der Antragstellung helfen. Mission Cataract USA bietet kostenlose Kataraktoperationen für Menschen jeden Alters an, die sich diese nicht leisten können.

Welche Leistungen berechtigen zum Erhalt einer kostenlosen Brille?

Einkommensbeihilfe. Einkommensabhängiges Arbeitslosengeld II (nicht beitragsabhängiges Arbeitslosengeld II, das separat gezahlt wird). Garantierte Rentengutschrift (nicht beitragsabhängige Rentengutschrift-Spargutschrift, die separat gezahlt wird). Einkommensabhängiges Erwerbsminderungsrentengeld II (nicht beitragsabhängiges Erwerbsminderungsrentengeld II, das separat gezahlt wird).

Welche Krankenkasse gibt Zuschüsse für Brillen?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur unter strengen Voraussetzungen einen Zuschuss, z.B. bei starker Fehlsichtigkeit (über 6 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit oder über 4 bei Hornhautverkrümmung) oder bei Kindern bis 18, die einen Anspruch auf die Grundversorgung haben, wobei der Gestell- und Pflegekostenanteil oft selbst getragen werden muss, während einige Kassen wie die novitas bkk oder BARMER Zusatzleistungen anbieten, die über die gesetzlichen Festbeträge hinausgehen. Private Krankenversicherungen (PKV) leisten meist mehr, oft abhängig vom Vertrag. 

Wie viele Dioptrien entsprechen 30 Prozent Sehkraft?

30 Prozent Sehkraft (Visus 0,3) bedeutet, dass jemand trotz Brille noch stark sehbehindert ist und oft Lupen oder spezielle Sehhilfen benötigt, wobei der genaue Dioptrienwert stark individuell variiert und nicht direkt in eine Zahl umrechenbar ist; der Wert gibt nur an, wie stark die Fehlsichtigkeit korrigiert werden muss, nicht die verbleibende Sehfähigkeit selbst, die bei 30 % liegt. Ein Wert von 30 % wird oft als schwere Sehbehinderung eingestuft, was bei Kurzsichtigkeit meist deutlich über -6 Dioptrien liegt, aber auch andere Werte für Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung sein können. 

Werden die Kosten für eine Brille übernommen?

Ab dem 01.01.2021 werden Kosten für Brillengläser bis zu den jeweiligen beihilfefähigen Höchstbeträgen erstattet. Für ein Einstärkenglas (Nah- oder Fernbereich) bis +/–6 Dioptrien mit sphärischem Wert wird bis zu 31,00 Euro je Glas bzw. mit zylindrischem Wert bis zu 41,00 Euro pro Glas erstattet.

Wie erhalte ich ein Brillenrezept?

Wie erhalte ich eine Brille auf Rezept?

  1. Du gehst zum Augenarzt und lässt einen Sehtest machen. ...
  2. Der Augenarzt stellt dir ein Brillenrezept aus, auf dem deine Korrektionswerte ersichtlich sind. ...
  3. Du gehst zum Optiker, wählst eine Brille aus und lässt sie dir anpassen.

Wann bekomme ich eine Brille von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen Zuschuss zur Brille nur bei starken Sehschwächen: ab mindestens 6 Dioptrien bei Kurz-/Weitsichtigkeit oder über 4 Dioptrien Hornhautverkrümmung, oder bei schwerer Sehbehinderung (Sehvermögen unter 30% trotz Brille). Für alle anderen Erwachsenen sind Brillen in der Regel Selbstzahler, wobei manche Kassen freiwillige Zusatzleistungen anbieten oder Kinder bis 18 Jahren einen Anspruch haben. 

Was muss auf einem Brillenrezept stehen?

Der Sphärenwert (Abkürzung: SPH), der auf Ihrem Brillenrezept angegeben wird, zeigt den Korrekturwert bzw. die Stärke der Brillengläser an, die Sie benötigen, um klar sehen zu können. Ein Minussymbol (-) neben diesem Wert verweist auf Kurzsichtigkeit, ein Plussymbol (+) hingegen auf Weitsichtigkeit.

Wann gibt es ein Rezept für eine Brille?

Eine Kostenübernahme bei Erwachsenen durch die gesetzliche Krankenkasse ist in folgenden Fällen sichergestellt: ab einer Sehstärke von mindestens -6,25 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit oder +6,25 Dioptrien bei Weitsichtigkeit und/oder bei einer Hornhautverkrümmung ab +/- 4,25 Dioptrien.

Wie viel kostet eine neue Brille mit Sehstärke?

Eine Brille mit Sehstärke kostet je nach Art (Einstärke, Gleitsicht), Fassung und Gläser-Extras zwischen ca. 20 € bis weit über 500 €, durchschnittlich oft um die 200 € bis 500 €, wobei günstige Einstärkenbrillen online schon ab 20-40 € erhältlich sind, während Gleitsichtbrillen teurer sind und Markenmodelle den Preis erhöhen können.
 

Welche Versicherung übernimmt die Kosten für eine neue Brille?

Eine neue Brille wird oft durch eine Krankenzusatzversicherung abgedeckt, die Kosten für Gläser/Gestelle alle 2-3 Jahre ganz oder teilweise übernimmt, oft bei 0,5 Dioptrien mehr oder als Festbetrag (z.B. 100-400€), während die gesetzliche Krankenkasse nur bei medizinischer Notwendigkeit und deutlicher Sehstärkenänderung (0,5 dpt) einen kleinen Anteil zahlt. Sinnvoll sind diese Versicherungen für häufige neue Brillen, bei Wunsch nach Zweitbrillen oder bei Laser-OP-Überlegungen, es gibt auch spezielle Optiker-Tarife mit Null-Euro-Versicherung.
 

Was zahlt die AOK bei einer Brille?

Krankenkasse bezahlt einen Festbetrag für Standardgläser – nicht mehr, aber auch nicht weniger. In solchen Fällen übernimmt die Kasse laut AOK „die Festpreise für Standardgläser“. Diese liegen zwischen rund 16 und 160 Euro pro Glas.

Warum zahlt die Krankenkasse keine Brille mehr?

Doch leider decken die Krankenkassen nur in bestimmten Fällen die Kosten für medizinische Sehhilfen ab. Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss zum Beispiel die Sehleistung so stark eingeschränkt sein, dass die betroffene Person ohne Brille nicht mehr sicher am Alltagsleben teilnehmen kann.

Wie viel zahlt die Krankenkasse an eine Brille?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen bei Erwachsenen nur in seltenen medizinischen Ausnahmefällen für eine Brille, etwa bei starker Sehschwäche (über 6 Dioptrien oder 4 Dioptrien Hornhautverkrümmung) und zahlen dann einen Festbetrag pro Glas (ca. 10-112€), der oft nur einen Teil der Kosten deckt, den Rest (Gestell, Veredelungen, Mehrkosten) tragen Sie selbst, plus 10% Zuzahlung (min. 5€, max. 10€). Kinder und Jugendliche haben bessere Leistungen, und Zusatzversicherungen übernehmen oft höhere Beträge.