Wann darf der 13. Monatslohn gekürzt werden?
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Ein 13. Monatslohn darf gekürzt werden, wenn im Arbeits-, Tarif- oder Betriebsvertrag eine entsprechende Klausel besteht, insbesondere bei längerer Krankheit (nach sechs Wochen), Elternzeit, unbezahltem Urlaub oder bei Jobwechsel innerhalb des Jahres (anteilig). Die Kürzung muss rechtlich zulässig sein und darf nicht willkürlich erfolgen oder gesetzliche Schutzbestimmungen (wie Mutterschutz) verletzen; eine Kürzung wegen Krankheit ist gesetzlich bis zu einem Viertel des durchschnittlichen Tagesverdienstes pro Krankheitstag begrenzt.
Kann das 13. Monatsgehalt gekürzt werden?
Ja, ein 13. Monatsgehalt kann gekürzt werden, aber nur unter bestimmten, vertraglich oder tariflich festgelegten Bedingungen, wie z.B. bei längerer Krankheit (nach Ablauf der Lohnfortzahlung), bei schlechter Unternehmenslage, wenn es eine klare Klausel gibt, oder wenn das Arbeitsverhältnis vor dem Auszahlungstermin endet (oft mit Stichtagsklauseln oder § Pro-rata-temporis-Regelung). Eine willkürliche Kürzung oder Streichung ist nicht zulässig, wenn der Anspruch vorbehaltlos vereinbart wurde.
Kann der 13. Monatslohn gekürzt werden?
Nein, ein 13. Gehalt darf nicht einfach gekürzt werden, wenn es vertraglich oder tariflich zugesagt ist; es steht Ihnen zu und ist wie reguläres Entgelt geschützt, aber Kürzungen sind bei langer Krankheit (anteilig) oder durch klare Klauseln in Arbeits- oder Tarifverträgen (z.B. bei schlechter Wirtschaftslage, Fehlverhalten) möglich, solange diese Klauseln wirksam sind und Sie informiert wurden.
Wann ist es erlaubt, das Weihnachtsgeld zu kürzen?
Weihnachtsgeld darf gekürzt werden, wenn es sich um eine freiwillige Leistung handelt und dies im Vertrag vereinbart ist, oder bei längerer Krankheit (oft ab dem vierten Monat), unbezahltem Urlaub, Elternzeit oder Streik, wenn die Klauseln dies vorsehen; aber nur, wenn das Weihnachtsgeld kein 13. Monatsgehalt ist, das oft nicht gekürzt werden darf, und wenn die Kürzung angemessen ist (z.B. max. 25% pro Krankheitstag), laut DGB, ZWP online, Stepstone, Finanztip, Land Rheinland-Pfalz.
Kann ein Arbeitgeber das 13. Gehalt streichen?
Nein, ein Arbeitgeber kann ein 13. Gehalt nicht einfach so streichen, wenn es vertraglich zugesagt ist (Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung), da es als Teil des Entgelts gilt; nur in Ausnahmefällen (z.B. wirtschaftliche Notlage, klare vertragliche Widerrufsklauseln oder wenn es sich um eine reine Freiwilligkeitsleistung handelt, die nicht zur Betrieblichen Übung wurde) ist eine Änderung oder Kürzung möglich, meist nur durch Änderungskündigung mit Zustimmung des Arbeitnehmers oder durch eine wirksame Rückzahlungsklausel bei Austritt im selben Jahr.
Weihnachtsgeld - Die 5 größten Irrtümer zum 13. Monatsgehalt | Betriebsrat Video
Wann dürfen Sonderzahlungen gekürzt werden?
Der Arbeitgeber kann die Sonderzahlung nur kürzen oder streichen, wenn dies vertraglich geregelt ist oder die Zahlung freiwillig ist, weil der Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf hat.
Wie muss das 13. Gehalt im Arbeitsvertrag formuliert werden?
Für eine klare Formulierung des 13. Gehalts im Arbeitsvertrag braucht es präzise Klauseln, die den Anspruch (freiwillig oder zwingend), die Höhe (z. B. 100 % des Monatsgehalts), die Berechnung (z. B. pro rata temporis), den Auszahlungszeitpunkt (z. B. November/Dezember) und ggf. Rückzahlungsbedingungen regeln, um rechtliche Unsicherheiten zu vermeiden; oft wird es als Weihnachtsgeld oder Gratifikation bezeichnet, aber eine klare Definition ist wichtig.
Warum bekomme ich weniger Weihnachtsgeld?
Sie bekommen weniger Weihnachtsgeld, weil es oft von Faktoren wie Krankheit, Elternzeit, kürzerer Betriebszugehörigkeit, oder durch Tarif-/Arbeitsverträge gekürzt werden kann, die eine prozentuale Berechnung (z.B. bei Teilzeit) oder Stichtagsregelungen vorsehen; auch höhere Steuern bei Überschreiten der Freigrenze sind ein Grund, wenn das Gesamtpaket (Urlaub + Weihnachtsgeld) höher ausfällt.
Wann darf der Arbeitgeber das Urlaubsgeld kürzen?
Die Höhe des Urlaubsgelds kann variieren. Bei Teilzeit und Fehlzeiten wegen Krankheit sind Kürzungen zulässig. In der Elternzeit besteht ein Anspruch auf Urlaubsgeld nur, wenn das Urlaubsgeld die Betriebstreue honorieren soll. Auf Urlaubsgeld müssen Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden.
Wann verliert man Anspruch auf Weihnachtsgeld?
Man verliert den Anspruch auf Weihnachtsgeld oft durch eine Kündigung vor einem vereinbarten Stichtag oder wenn es sich um eine freiwillige Leistung ohne vertragliche Bindung handelt; auch längere Krankheit (> 6 Wochen) kann zu Kürzungen führen, oder wenn der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld immer mit einem Freiwilligkeitsvorbehalt zahlt, der einen Anspruch verhindert. Die genauen Bedingungen hängen von Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder betrieblicher Übung ab.
Welche Regelung gilt für den 13. Monatslohn?
Das 13. Monatsgehalt ist eine jährliche Sonderzahlung zusätzlich zum normalen Gehalt, oft einem vollen Monatslohn, die vertraglich, tariflich oder durch betriebliche Übung geregelt ist und meist im Herbst/Winter gezahlt wird, wobei es wie reguläres Gehalt versteuert wird und bei Eintritt/Austritt im Jahr anteilig berechnet wird. Es ist ein Dankeschön für das vergangene Arbeitsjahr, dessen Höhe und Auszahlungszeitpunkt vom Arbeitgeber bestimmt werden.
Wie hoch fällt das 13. Gehalt aus?
Das 13. Gehalt fällt meistens so hoch aus wie ein volles Monatsgehalt (100%), kann aber auch anteilig oder als Prozentsatz (z.B. 50%) gezahlt werden, je nach Arbeits- oder Tarifvertrag, meist im November/Dezember. Die Höhe hängt stark von der vertraglichen Vereinbarung ab; bei unterjährigem Ein- oder Austritt wird es oft pro rata temporis (anteilig) berechnet, also ein Zwölftel des Jahreseinkommens pro gearbeitetem Monat.
Wann darf der Lohn gekürzt werden?
Wirtschaftliche Notsituation. Die Gehaltskürzung bei schlechter Wirtschaftslage ist nur bei nachweisbarer Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz des Unternehmens möglich und muss nach den Regeln des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes erfolgen. Die bekannteste Maßnahme ist die Kurzarbeit.
Wie wird der 13. Monatslohn gekürzt?
Der 13. Monatslohn (oder Weihnachtsgeld) unterliegt denselben Steuer- und Sozialabzügen wie dein reguläres Gehalt, wird aber oft als "sonstige Vergütung" behandelt, was zu höheren Steuern (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer) in diesem Monat führen kann, da das Finanzamt deinen Jahreslohn hochrechnet. Abgezogen werden auch Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, ALV) und ggf. Pensionskassenbeiträge. Wenn du in der Schweiz unter Quellensteuer fällst, kann der Steuersatz in dem Monat, in dem der 13. Lohn ausbezahlt wird, deutlich höher ausfallen.
Wann ist eine Herabgruppierung zulässig?
Wird Beschäftigten eine geringer bewertete Tätigkeit übertragen, kann eine Herabgruppierung (Rückgruppierung) in Betracht kommen. Die Übertragung einer geringer bewerteten Tätigkeit bedarf einer wirksamen Änderungskündigung oder einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und der/dem Beschäftigten.
Was ist der Unterschied zwischen Weihnachtsgeld und 13. Monatsgehalt?
Der Hauptunterschied liegt in der rechtlichen Natur: Das 13. Monatsgehalt ist eine vertraglich feste Gehaltskomponente, die die erbrachte Arbeitsleistung honoriert und oft nur anteilig gekürzt wird, während Weihnachtsgeld eine meist freiwillige Sonderzahlung (Gratifikation) ist, die stärker an Betriebstreue geknüpft ist und oft mit Bindungsklauseln (Rückzahlung bei vorzeitigem Ausscheiden) versehen werden kann. Beides ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber oft im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt, wobei das 13. Gehalt festeren Charakter hat und Weihnachtsgeld eher flexibel ist.
Wann darf ein Arbeitgeber das Weihnachtsgeld kürzen?
Weihnachtsgeld wird gekürzt, wenn Sie länger als sechs Wochen krank sind, aber nur, wenn dies explizit im Arbeits- oder Tarifvertrag (sogenannter Freiwilligkeits- oder Widerrufsvorbehalt) geregelt ist, um die Kürzung auch bei langer Krankheit zuzulassen; auch bei Eigenkündigung oder im ersten Halbjahr kann der Anspruch entfallen, wenn dies vorher vereinbart wurde. Ansonsten gilt: Bei fehlender vertraglicher Grundlage darf das Weihnachtsgeld wegen Krankheit nicht gekürzt werden, da es als Belohnung für Betriebstreue gilt.
Ist eine Kürzung der Sonderzahlung für Weihnachtsgeld zulässig?
Die Kürzung von Sonderzahlungen wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten ist durch entsprechende Regelungen in Betriebsvereinbarungen, Arbeits- oder Tarifverträgen möglich. Das führt dazu, dass die Gratifikation die Anwesenheit des Arbeitnehmers belohnt (sog. „Anwesenheitsprämie“).
Können Sonderzahlungen einfach gestrichen werden?
Steht das Weihnachtsgeld zum Beispiel im Tarifvertrag oder ist Bestandteil einer Betriebsvereinbarung, kann es nicht so einfach gekürzt werden. Auch im Arbeitsvertrag kann ein vorbehaltloser Anspruch auf Weihnachts- oder Urlaubsgeld festgelegt sein. Oft steht da jedoch das kleine Wort „freiwillig“ vor der Zahlung.
Kann das 13. Monatsgehalt gekürzt werden?
Ja, ein 13. Monatsgehalt kann gekürzt werden, aber nur unter bestimmten, vertraglich oder tariflich festgelegten Bedingungen, wie z.B. bei längerer Krankheit (nach Ablauf der Lohnfortzahlung), bei schlechter Unternehmenslage, wenn es eine klare Klausel gibt, oder wenn das Arbeitsverhältnis vor dem Auszahlungstermin endet (oft mit Stichtagsklauseln oder § Pro-rata-temporis-Regelung). Eine willkürliche Kürzung oder Streichung ist nicht zulässig, wenn der Anspruch vorbehaltlos vereinbart wurde.
Was ist ein sachlicher Grund für Ungleichbehandlung?
Gründe für Ungleichbehandlung
Als sachliche Gründe können gelten: Unterschiedliche Leistungen oder Qualifikationen der Arbeitnehmer. Betriebliche Erfordernisse. Wirtschaftliche Gründe des Unternehmens.
Kann der Arbeitgeber 13 Gehalt streichen?
Nein, ein Arbeitgeber kann ein 13. Gehalt nicht einfach so streichen, wenn es vertraglich zugesagt ist (Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung), da es als Teil des Entgelts gilt; nur in Ausnahmefällen (z.B. wirtschaftliche Notlage, klare vertragliche Widerrufsklauseln oder wenn es sich um eine reine Freiwilligkeitsleistung handelt, die nicht zur Betrieblichen Übung wurde) ist eine Änderung oder Kürzung möglich, meist nur durch Änderungskündigung mit Zustimmung des Arbeitnehmers oder durch eine wirksame Rückzahlungsklausel bei Austritt im selben Jahr.
Was wird vom 13. Gehalt abgezogen?
Der 13. Monatslohn (oder Weihnachtsgeld) unterliegt denselben Steuer- und Sozialabzügen wie dein reguläres Gehalt, wird aber oft als "sonstige Vergütung" behandelt, was zu höheren Steuern (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer) in diesem Monat führen kann, da das Finanzamt deinen Jahreslohn hochrechnet. Abgezogen werden auch Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, ALV) und ggf. Pensionskassenbeiträge. Wenn du in der Schweiz unter Quellensteuer fällst, kann der Steuersatz in dem Monat, in dem der 13. Lohn ausbezahlt wird, deutlich höher ausfallen.
Welche Klauseln im Arbeitsvertrag sind unwirksam?
Unwirksam sind alle Vertragsklauseln, die Arbeitnehmer unangemessen benachteiligen, etwa in dem sie zu ihren Ungunsten von den gesetzlichen Regelungen abweichen. Arbeitgeber dürfen die gesetzlichen Rechte der Arbeitnehmer nicht durch Klauseln im Arbeitsvertrag einschränken.
Ist es steuerlich besser, 12 oder 13 Monatsgehälter zu haben?
Steuerlich ist es meist egal, ob du 12 oder 13 Monatsgehälter bekommst, denn Sonderzahlungen wie ein 13. Monatsgehalt werden steuerlich wie "sonstige Bezüge" behandelt und mit einem höheren Steuersatz besteuert, was anfänglich weniger Netto bedeutet; durch die Steuererklärung lässt sich der zu viel gezahlte Betrag aber meist zurückholen, da die Steuerprogression durch die Einmalzahlung den Steuersatz erhöht, was sich am Jahresende aber ausgleicht oder sogar zum Vorteil wird. Es kommt also auf deine individuelle Situation und ob du eine Steuererklärung machst, an, aber unterm Strich ist das Jahresnettoeinkommen ähnlich.