Wann gibt es das 13 Monatsgehalt im öffentlichen Dienst?

Gefragt von: Julian Lange
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Das 13. Monatsgehalt, die sogenannte Jahressonderzahlung, wird im öffentlichen Dienst in der Regel Ende November zusammen mit dem Novembergehalt ausgezahlt, gemäß § 20 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD). Sie ist eine zusätzliche Zahlung, die meist als Prozentsatz des durchschnittlichen Bruttoentgelts der Monate Juli bis September berechnet wird, wobei der Anspruch besteht, wenn man am 1. Dezember noch in einem Arbeitsverhältnis steht.

Wann wird das 13. Monatsgehalt gezahlt?

Das 13. Gehalt wird meist im November oder Dezember zusätzlich zum normalen Gehalt ausgezahlt, da es sich um eine freiwillige Sonderzahlung handelt, deren Fälligkeit im Arbeits-, Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist, es sei denn, es wird monatlich anteilig überwiesen. Es gibt keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch, aber oft sind es Branchen mit Tarifverträgen, die diese Zahlung vorsehen, wie die Chemie- oder Finanzbranche, die 13. Monatsgehälter standardmäßig zahlen, sagt Tomorrow Banking.
 

Hat TVöD 13 Gehalt?

E 13 (auch: EG 13) bezeichnet eine Entgeltgruppe im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Dieser Tarif gilt für die Beschäftigten der Kommunen (VKA) und des Bundes. In der Entgeltgruppe E 13 beträgt das Gehalt je nach Erfahrungsstufe zwischen 4.768 Euro und 6.835 Euro (brutto).

Wann wird das 13. Monatsgehalt im öffentlichen Dienst ausgezahlt?

Ich zitiere: Die Jahressonderzahlung ist eine Leistung, die alle Arbeitgeber im öffentlichen Dienst als zusätzliches Entgelt für die im Bezugsjahr erbrachte Arbeitsleistung und Betriebstreue auszahlen. Sie ist in § 20 TVöD bzw. § 20 TV-L geregelt und wird mit dem Novembergehalt fällig.

Wie viel netto bei E13?

Das netto Gehalt in E13 variiert stark je nach Bundesland, Stufe (Erfahrung) und individuellen Abzügen (Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Bundesland), aber das Brutto liegt 2025 meist zwischen ca. 4.600 € (TV-L, Stufe 1) und über 6.800 € (TVöD Bund, höchste Stufe), während das Netto nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben typischerweise zwischen rund 2.500 € und 3.500 € pro Monat liegt, oft mit Sonderzahlungen (Jahressonderzahlung). 

TVöD | TV-L

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Welche Sonderzahlungen gibt es 2025 im öffentlichen Dienst?

Berechnung der Jahressonderzahlung 2025

  • TVöD (VKA): Entgeltgruppen 1–8: 84,51 % Entgeltgruppen 9a–12: 70,28 % Entgeltgruppen 13–15: 51,78 %
  • TVöD (Bund): Entgeltgruppen 1–8: 90 % Entgeltgruppen 9a–12: 80 % Entgeltgruppen 13–15: 60 %

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld für Tarifbeschäftigte in Deutschland im Jahr 2024?

WIESBADEN – 85,8 % der Tarifbeschäftigten in Deutschland erhalten im Jahr 2024 Weihnachtsgeld. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bekommen diese Tarifbeschäftigten ein durchschnittliches Weihnachtsgeld von 2 987 Euro brutto. Das sind 6,3 % oder 178 Euro mehr als im Vorjahr (2 809 Euro).

Was ist besser, Weihnachtsgeld oder das 13. Monatsgehalt?

Besser ist oft das 13. Monatsgehalt, weil es meist vertraglich garantiert ist und als Teil des regulären Einkommens gilt, das für die geleistete Arbeit honoriert wird, während Weihnachtsgeld eher eine freiwillige Prämie für Betriebstreue sein kann und somit weniger sicher ist, aber beide werden versteuert. Das 13. Gehalt ist meist fester Bestandteil des Einkommens, das Sie planen können, das Weihnachtsgeld oft eine Bonus-Zahlung, die der Arbeitgeber anpassen kann. 

Welche Sonderzahlungen gibt es beim TVöD?

Im TVöD gibt es hauptsächlich die Jahressonderzahlung (§ 20 TVöD), die oft als "Weihnachtsgeld" bezeichnet wird, und die mit dem Novembergehalt ausgezahlt wird; diese richtet sich nach der Entgeltgruppe und variiert je nach Tarifbereich (Bund/VKA). Darüber hinaus können je nach Fall Zulagen (z.B. Fachkräfte-Zulage, Fahrdienstzulage) und in Sonderfällen (wie der Corona-Pandemie) Einmalzahlungen gezahlt werden, die aber nicht generell zum Tarif gehören.
 

Ist E13 ein gutes Gehalt?

Ja, E13 ist in der Regel ein gutes bis sehr gutes Gehalt, besonders im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L), da es den Einstieg für Akademiker wie Postdocs oder gut qualifizierte Sachbearbeiter markiert und je nach Stufe und Erfahrung von etwa 4.400 € bis über 6.800 € brutto monatlich reichen kann (Stand 2025), was eine solide finanzielle Basis bildet, aber im Vergleich zu Top-Privatjobs manchmal weniger lukrativ erscheint. 

Wann wird der 13. Monatslohn bezahlt?

Nach einer häufigen Definition ist der 13. Monatslohn ein Lohnbestandteil, welcher sich lediglich durch die Fälligkeit unterscheidet: Statt monatlich wie der übrige Lohn, wird der 13. Monatslohn meist im Monat November oder Dezember ausbezahlt.

Wann bekommen wir 13 Gehalt?

Wann werden Weihnachts- und Urlaubsgeld ausbezahlt? Das 13. Monatsgehalt (Weihnachtsgeld) wird vor Weihnachten ausbezahlt, in der Regel im November oder Dezember. Es entspricht dem Bruttomonatsgehalt eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin.

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im TVöD-S?

Im TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) ist das Weihnachtsgeld eine Jahressonderzahlung, deren Höhe sich nach Entgeltgruppe und Bereich (Bund/VKA) richtet und ab 2026 gestaffelt ist (z.B. 85 % für VKA E1-8) und im November ausgezahlt wird, wobei sie sich bei unterjährigem Ausscheiden anteilig mindert. Es gibt auch spezielle Regelungen, wie die Sparkassensonderzahlung (SSZ) im TVöD-S, die aus garantierten und variablen Anteilen besteht und eigene Absenkungen hat, sowie die Möglichkeit, Teile davon in Freistellungstage umzuwandeln (ab 2026). 

Wie wird das 13. Gehalt im öffentlichen Dienst berechnet?

Das 13. Gehalt (Jahressonderzahlung) im öffentlichen Dienst wird als Prozentsatz des durchschnittlichen Monatsgehalts der Monate Juli bis September berechnet, wobei die Höhe je nach Tarifbereich (TVöD Bund/VKA) und Entgeltgruppe variiert, z.B. zwischen ca. 52 % und 90 %. Es wird wie das normale Gehalt versteuert und sozialversicherungspflichtig behandelt. Bei unterjährigem Ein- oder Austritt gibt es eine anteilige Zahlung.
 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im öffentlichen Dienst in der Kommune?

TVöD VKA - Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung)

Diese richtet Sich nach der Entgeltgruppe und beträgt in den Gruppen 1 bis 8 84,51 Prozent, in den Gruppen 9a bis 12 70,28 Prozent, und in den Gruppen 13 bis 15 51,78 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens der Monate Juli, August und September.

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst im Jahr 2026?

Für den öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen/TVöD) gibt es bereits eine vereinbarte Lohnerhöhung von 2,8 % ab dem 1. Mai 2026. Für die Länder startet die Tarifrunde 2025/2026 im Dezember 2025 mit Verhandlungen, bei denen Gewerkschaften wie ver.di eine deutliche Steigerung fordern, inklusive besserer Bezahlung für Pflegekräfte und mehr für Azubis. Rentner im öffentlichen Dienst könnten ebenfalls mit einer Erhöhung um ca. 3,7 % ab Juli 2026 rechnen, vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung. 

Wann Lohnerhöhung öffentlicher Dienst 2025 Auszahlung?

Die TVöD-Erhöhung (3,0 % ab 1. April 2025) wurde rückwirkend ausgezahlt, wobei die meisten Beschäftigten die Nachzahlung mit der Oktober-Abrechnung 2025 erhielten, aber je nach Kommune auch schon früher (September) oder später, da die Umsetzung technische Anpassungen erforderte. Eine weitere Erhöhung um 2,8 % ist ab dem 1. Mai 2026 geplant. 

Was bekommt man für 40 Jahre öffentlicher Dienst?

Nach 40 Jahren im öffentlichen Dienst gibt es eine Jubiläumszuwendung, die für Beamte und Richter des Bundes 500 Euro beträgt, während Angestellte nach dem TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) ebenfalls 500 Euro erhalten; die Beträge sind für beide Gruppen oft einheitlich und Teil der Anerkennung für langjährige Treue, wobei die genaue Regelung in speziellen Verordnungen (Dienstjubiläumsverordnung) oder Tarifverträgen festgelegt ist. 

Wie viel sind 4800 € brutto in netto?

Bei 4.800 € brutto monatlich liegen Sie je nach Steuerklasse und Bundesland ungefähr zwischen ca. 2.950 € und 3.100 € netto, wobei in Steuerklasse 1 (Single) oft etwa 2.950 € bis 3.000 € übrig bleiben, da Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag (ggf. entfallend) und Sozialabgaben (KV, PV, RV, AV) abgezogen werden; der genaue Betrag hängt von individuellen Merkmalen wie Kinderfreibeträgen und Bundesland ab.
 

Wie hoch ist das Gehalt bei 35 Stunden TVöD SuE?

Die reguläre Arbeitszeit beträgt im TVöD SuE 39 Stunden. Beschäftigte in S 7 Stufe 5 erhalten bei 35 Stunden 3.619,20 Euro anstelle von 4.032,82 Euro bei Vollzeit. Das Gehalt hat sich also um 413,62 Euro brutto reduziert.