Wann kann ich Riester Bausparvertrag auszahlen lassen?
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Sie können Ihren Riester-Bausparvertrag entweder im Rahmen der regulären Auszahlungsphase (Rente) (meist ab 62 Jahren) oder durch eine vorzeitige Entnahme für wohnwirtschaftliche Zwecke (Wohn-Riester) (z.B. Hauskauf, Umbau) auszahlen lassen; eine Kündigung ist jederzeit möglich, führt aber meist zum Verlust der Förderung (Zulagen müssen zurückgezahlt werden). Die vorzeitige Entnahme muss zweckgebunden sein und erfordert eine Genehmigung der Zentralen Zulagenstelle (ZfA).
Wie komme ich aus einem Riester Bausparvertrag raus?
Einen Riester-Bausparvertrag können Sie jederzeit schriftlich kündigen, meist mit einer Frist von 6 Wochen zum Monatsende, aber das führt fast immer zu finanziellen Verlusten, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile (Wohnförderkonto) zurückgezahlt werden müssen, was den „Rückkaufswert“ stark mindert. Es ist oft sinnvoller, den Vertrag beitragsfrei zu stellen, zu pausieren oder das Guthaben in einen neuen Riester-Vertrag zu übertragen, anstatt zu kündigen, besonders wenn Sie die Förderung nicht verlieren wollen.
Wann kann man Wohn-Riester auszahlen lassen?
Eine Auszahlung ist bis zum Ende der Ansparphase möglich. Geben Sie bei Ihrem Anbieter an, ob Sie das gesamte Guthaben Ihres Riester-Vertrags oder nur einen Teil ausgezahlt bekommen möchten. Bitte prüfen Sie im Voraus in Ihren Vertragsbedingungen, ob eine Teilauszahlung prinzipiell möglich ist.
Wann kann man sich Riester auszahlen lassen?
Man kann sich eine Riester-Rente frühestens mit 62 Jahren auszahlen lassen (Verträge vor 2012: ab 60), entweder als lebenslange Rente oder mit einer Teil-Einmalzahlung von bis zu 30 % des Guthabens, wobei die volle Auszahlung nur bei sehr geringer Rentenhöhe möglich ist und eine vorzeitige Entnahme als schädlich gilt, da Zulagen und Steuervorteile verloren gehen.
Wie kann ich einen Riester-Bausparvertrag nutzen?
Ein Riester-Bausparvertrag (Wohn-Riester) wird für die Finanzierung, den Bau, den altersgerechten Umbau oder die energetische Sanierung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet, wobei das angesparte Guthaben und das Bauspardarlehen für diese wohnwirtschaftlichen Zwecke genutzt werden können, um die staatlichen Zulagen und Steuervorteile zu erhalten, anstatt eine klassische Rente auszuzahlen.
Riester Rente kündigen: Was du auf keinen Fall machen solltest!
Wie wird ein Riester Bausparvertrag ausgezahlt?
Für die Auszahlung des Riester-Guthabens gibt es zwei Möglichkeiten: Verwendung für Ihre selbstgenutzte Immobilie oder eine lebenslange Rente. Beim Einsatz für Ihre Wohnimmobilie, können Sie das Guthaben beispielsweise für den Erwerb, Umbau zum barrierefreien Wohnen oder die energetische Sanierung verwenden.
Wann ist ein Riester Bausparvertrag zuteilungsreif?
Ein Riester-Bausparvertrag wird zuteilungsreif, wenn Sie 40-50% der Bausparsumme angespart haben, eine Mindestsparzeit (meist 12 Monate) erfüllt ist und die erforderliche Bewertungszahl erreicht wurde, was durch Guthabenhöhe, Laufzeit und regelmäßige Zahlungen bestimmt wird. Die staatlichen Zulagen beschleunigen diesen Prozess erheblich. Nach Zuteilung erhalten Sie das Guthaben und das zinsgünstige Darlehen, oft nach ca. 8-10 Jahren.
Wie lässt man sich am besten die Riester-Rente auszahlen?
Für die Auszahlung der Riester-Rente gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten: Du kannst dir das gesamte Vorsorgevermögen als lebenslange Rente auszahlen lassen. Oder du lässt dir eine Einmalzahlung in Höhe von 30 % des Gesamtkapitals (20 % bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden) auszahlen.
Welche Abzüge gibt es bei der Auszahlung der Riester-Rente?
Werden Steuern auf die Auszahlung fällig? Die Riester-Rente fördert der Staat mit hohen Zulagen und Steuervorteilen. Dafür muss die Riester-Rente im Alter versteuert werden. Die monatliche Rente oder eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent müssen Sie mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern.
Wie beantrage ich die Auszahlung meines Riester-Guthabens?
Um Ihre Riester-Rente auszuzahlen, müssen Sie je nach Fall (Rentenbeginn, Wohn-Riester, Kleinbetragsrente) einen Antrag bei Ihrem Riester-Anbieter stellen und ggf. bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA), oft online, spezielle Formulare ausfüllen und Nachweise einreichen. Bei Rentenbeginn ist der Antrag spätestens 10 Monate vorher nötig, für Wohnzwecke gibt es spezielle Entnahmeanträge, und eine Komplettauszahlung ist nur als sogenannte Kleinbetragsrente (sehr niedrige monatliche Rente) oder unter bestimmten Auflagen möglich, meist jedoch mit steuerlichen Nachteilen verbunden.
Wie kann ich mein Riester-Bausparguthaben verwenden?
Ein Riester-Bausparvertrag (Wohn-Riester) wird für die Finanzierung, den Bau, den altersgerechten Umbau oder die energetische Sanierung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet, wobei das angesparte Guthaben und das Bauspardarlehen für diese wohnwirtschaftlichen Zwecke genutzt werden können, um die staatlichen Zulagen und Steuervorteile zu erhalten, anstatt eine klassische Rente auszuzahlen.
Wie kann ich meinen Riester-Bausparvertrag in einen Wohn-Riester umwandeln?
Einen Riester-Vertrag in einen Wohn-Riester umzuwandeln, bedeutet meist, das angesparte Guthaben für selbstgenutztes Wohneigentum (Bau, Kauf, Umbau) zu verwenden, was entweder durch Entnahme oder durch einen neuen Wohn-Riester-Bausparvertrag geschieht, wobei die Entnahme über die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) beantragt wird und das Geld steuerpflichtig wird, aber schneller verfügbar ist. Sie können auch einen Anbieterwechsel vornehmen, um Guthaben von einem alten Vertrag auf einen neuen Wohn-Riester-Bauspar- oder Darlehensvertrag zu übertragen, was die Flexibilität für die eigene Immobilie erhöht.
Welche Nachteile hat der Riester Bausparvertrag?
Die Hauptnachteile eines Riester-Bausparvertrags sind die strikte Zweckbindung (muss selbst genutzt werden), die nachgelagerte Besteuerung im Alter über das Wohnförderkonto, was zu einer höheren Steuerlast führt, die hohe Steuerschuld bei Nicht-Erfüllung der Bedingungen (z.B. Vermietung) und Probleme beim Erbfall, da die Steuerschuld auf die Erben übergeht. Auch die geringere Flexibilität im Vergleich zu normalen Bausparverträgen und die potenziell steigenden Kosten durch Zinsänderungen sind kritisch.
Welche Nachteile hat ein Riester-Fondssparplan?
Nachteile von Riester-Fondssparplänen sind oft geringere Renditechancen (wegen Kapitalgarantie und Anleihenanteil), hohe Kosten (Abschluss-, Verwaltungs-, Fondskosten), nachgelagerte Besteuerung im Rentenalter, eingeschränkte Flexibilität (Zweckbindung, Kündigung mit Verlusten, keine vorzeitige Teil- oder Vollentnahme), komplexe Verträge mit fehlendem garant. Rentenfaktor und die Wette auf ein langes Leben, wobei die Auszahlung durch Rentenfaktor und Lebenserwartung geschmälert werden kann.
Was passiert, wenn ich meinen Riester Bausparvertrag kündige?
Wenn Sie Ihren Riestervertrag kündigen oder förderschädlich auflösen, müssen Sie die staatlichen Zulagen und erhaltenen Steuerermäßigungen zurückzahlen. Der Rückzahlungsbetrag setzt sich zusammen aus den gewährten Zulagen und den Steuerermäßigungen.
Wie bekomme ich mein Geld aus dem Bausparvertrag?
Einen Bausparvertrag können Sie auszahlen lassen, wenn er zuteilungsreif ist (Guthaben und Sparzeit erreicht) – dann wird Guthaben inkl. Zinsen ausgezahlt, oft mit 15 Monaten Zeit zur Entscheidung. Vor Zuteilung geht es nur durch Kündigung, was oft Nachteile wie Verlust der Abschlussgebühr, staatlicher Förderung und evtl. Vorfälligkeitsentschädigung bedeutet, aber das Guthaben freigibt. Nach Zuteilung können Sie sich auch nur das Guthaben auszahlen lassen und auf das Darlehen verzichten.
Wann sollte man sich die Riester-Rente auszahlen lassen?
Die Riester-Rente wird normalerweise mit dem gesetzlichen Renteneintrittsalter ausgezahlt, aber frühestens ab 62 Jahren (bei Verträgen vor 2012 ab 60 Jahren) und kann flexibel als lebenslange Rente oder teilweise als Einmalbetrag (bis 30%) erfolgen, wobei der genaue Zeitpunkt vertraglich festgelegt ist und oft mit dem Bezug der gesetzlichen Rente zusammenfällt, aber unabhängig davon starten kann, um das angesparte Kapital zu nutzen.
Wie hoch wird die Riester-Auszahlung versteuert?
Steuern: Die Auszahlung ist zu 100 % zum persönlichen Steuersatz zu versteuern.
Was passiert mit meiner Riester-Rente, wenn ich vor Rentenbeginn stirbe?
Stirbt man bei der Riester-Rente in der Ansparphase, geht das Guthaben an die Erben, aber die staatlichen Zulagen und Steuervorteile müssen meist zurückgezahlt werden, außer bei einer förderunschädlichen Übertragung auf den Ehe- oder Lebenspartner in dessen eigenen Riester-Vertrag (der auch neu abgeschlossen werden kann). Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen (als Waisenrente) die Förderung behalten. Werden keine Vorkehrungen getroffen, geht das Guthaben an andere Erben oder es verfällt ggf. an die Gemeinschaft.
Kann ich meine Riester-Rente einmalig auszahlen lassen?
Nein, eine vollständige Einmal-Auszahlung der Riester-Rente ist normalerweise nicht möglich, da sie als lebenslange Rente gedacht ist; Sie können sich aber zu Rentenbeginn bis zu 30 % des Kapitals auf einmal auszahlen lassen, der Rest wird verrentet, oder Sie erhalten bei sehr geringen Guthaben (Kleinbetragsrente) die gesamte Summe auf einmal, was voll versteuert wird. Nur bei Wohn-Riester können Sie vor Rentenbeginn ohne Nachteile auf das Guthaben zugreifen, um z. B. eine Immobilie zu finanzieren.
Was ist besser, monatliche Rente oder Kapitalauszahlung?
Besser ist, was zu Ihrer individuellen Situation passt: Die monatliche Rente bietet lebenslange finanzielle Sicherheit und Planungssicherheit, ideal bei weniger Rücklagen. Die Kapitalauszahlung bietet Flexibilität, ermöglicht größere Anschaffungen (Immobilie, Kredit) und kann bei früherem Tod vorteilhaft für Erben sein, birgt aber das Risiko, das Geld selbst zu verbrauchen, bevor man stirbt, und hat oft eine andere Besteuerung.
Was passiert mit meiner Riester-Rente, wenn ich sterbe?
Wenn Sie sterben, geht Ihr Riester-Guthaben entweder als Kapital an Erben (oft mit Rückzahlung der Zulagen) oder wird steuerbegünstigt an Ehepartner/kinder übertragen; bei Rentenbeginn kann eine Rentengarantiezeit (oft 10 Jahre) eine Rente an Partner sichern. Das Wichtigste: Nur Ehepartner und kindergeldberechtigte Kinder können das Guthaben oft ohne Abzug der Zulagen in einen eigenen Riester-Vertrag überführen; andere Erben müssen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen.
Was machen mit Riester Bausparvertrag?
Ein Riester-Bausparvertrag (Wohn-Riester) wird für die Finanzierung, den Bau, den altersgerechten Umbau oder die energetische Sanierung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet, wobei das angesparte Guthaben und das Bauspardarlehen für diese wohnwirtschaftlichen Zwecke genutzt werden können, um die staatlichen Zulagen und Steuervorteile zu erhalten, anstatt eine klassische Rente auszuzahlen.
Wann ist ein 10.000 € Bausparvertrag zuteilungsreif?
Wann ist ein Bausparvertrag mit 10.000 Euro zuteilungsreif? Bei einer Bausparsumme von 10.000 Euro musst du in der Regel 4.000 bis 5.000 Euro angespart haben, um die Zuteilung zu erreichen. Wenn du monatlich 100 Euro sparst, dauert dies etwa 40 bis 50 Monate – also etwa dreieinhalb bis vier Jahre.
Welche Nachteile hat die Riester-Rente?
Die Nachteile der Riester-Rente sind vor allem hohe Kosten, niedrige Renditen (wegen der Sparzwänge durch Garantien), die nachgelagerte Besteuerung der Rentenzahlungen, mangelnde Flexibilität (Kapitalbindung bis zur Rente), komplexe Verträge und der Verlust von Zulagen bei Kündigung oder bei Geringverdienern, wenn die Rente kaum über dem Grundsicherungsniveau liegt, was sie für viele unattraktiv macht.