Wann legt Schornsteinfeger die Heizung still?

Gefragt von: Kunigunde Funke
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Der Schornsteinfeger legt die Heizung still, wenn sie veraltete Emissionswerte nicht einhält, älter als 30 Jahre ist und im Mehrfamilienhaus betrieben wird, oder bei erheblichen Mängeln, die die Sicherheit gefährden, um Sie zur Nachbesserung (Austausch, Nachrüstung, Stilllegung) aufzufordern, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Insbesondere bei alten Kaminöfen gibt es strikte Fristen für die Einhaltung von Staub- und Kohlenmonoxid-Grenzwerten, deren Nichteinhaltung eine Stilllegung nach sich ziehen kann.

Kann ein Schornsteinfeger die Heizung stilllegen?

Stellt ein Schornsteinfeger Mängel bei einer Abgasanlage fest, weil diese zum Beispiel die Emissionsgrenzen überschreitet, kann der Kaminfeger die Anlage stilllegen und Sie zum Beseitigen der Mängel auffordern.

Wann wird eine Heizung stillgelegt?

Sie schalten die Heizung im Frühling ab, wenn die Außentemperaturen über mehrere Tage konstant über 15–17 °C liegen und die Nachtabsenkung nicht mehr nötig ist (meist ab Mai/Juni), aber nur, wenn Sie den Sommerbetrieb aktivieren oder die Warmwasserbereitung getrennt läuft, um Schimmel und Legionellen zu vermeiden; im Winter drehen Sie sie bei Abwesenheit nur herunter (auf ca. 15–16 °C), anstatt sie komplett auszuschalten, um die Bausubstanz zu schützen.
 

Wann muss der Schornsteinfeger die Heizung abnehmen?

Der Schornsteinfeger muss eine neue Heizung vor der Inbetriebnahme abnehmen, um die Betriebssicherheit, die Einhaltung der Brandschutzvorschriften und die korrekte Abgasführung zu prüfen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, damit der Versicherungsschutz greift und die Anlage den gesetzlichen Grenzwerten entspricht. Der Termin sollte innerhalb der ersten Wochen nach Montage vereinbart werden, da Sie die Heizung erst nach erfolgreicher Abnahme befeuern dürfen.
 

Wer darf die Heizung stilllegen?

Ist Ihre Heizung älter als 30 Jahre und Sie wohnen nicht selbst im Haus, ist eine neue Heizung fällig. Sollten Sie dies nicht erneuern, droht ein Bußgeld. Zudem kann der örtliche Schornsteinfeger Ihre Heizungsanlage stilllegen und den Betrieb verbieten.

Heizung entlüften: bitte mach nicht diese 8 Fehler!

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Kann Schornsteinfeger Kamin stilllegen?

Wer einen Kamin stilllegen möchte, kann einen Schornsteinfeger beauftragen. Dieser nimmt die Arbeiten fachgerecht vor.

Wann darf die Heizung abgestellt werden?

Sie schalten die Heizung im Frühling ab, wenn die Außentemperaturen über mehrere Tage konstant über 15–17 °C liegen und die Nachtabsenkung nicht mehr nötig ist (meist ab Mai/Juni), aber nur, wenn Sie den Sommerbetrieb aktivieren oder die Warmwasserbereitung getrennt läuft, um Schimmel und Legionellen zu vermeiden; im Winter drehen Sie sie bei Abwesenheit nur herunter (auf ca. 15–16 °C), anstatt sie komplett auszuschalten, um die Bausubstanz zu schützen.
 

Hat der Schornsteinfeger etwas mit der Heizung zu tun?

Und welche Aufgaben hat er? Der Schornsteinfeger stellt sicher, dass eine Heizung die vorgeschriebenen Emissionswerte einhält. Hausbesitzer müssen sich darum kümmern, dass ihre Heizungsanlage regelmäßig und fristgerecht durch einen Schornsteinfeger kontrolliert wird.

Wie oft kontrolliert der Schornsteinfeger die Heizung?

Eine Heizung muss je nach Typ jährlich bis alle zwei Jahre gekehrt und überprüft werden, während die verpflichtende Feuerstättenschau durch den Bezirksschornsteinfeger zweimal innerhalb von sieben Jahren stattfindet. Gas-Brennwertheizungen werden oft jährlich gekehrt, ältere Heizkessel (über 12 Jahre) müssen alle zwei Jahre eine zusätzliche Abgasmessung durchlaufen. Festbrennstoffkessel (Holz, Pelletofen) benötigen häufigere Kehrungen (1-4x jährlich), da die Nutzung intensiver ist.
 

Wann gilt eine Heizung als abgenommen?

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Heizung nach drei Monaten Nutzung als abgenommen gilt, auch wenn keine ausdrückliche Abnahme erfolgt ist.

Werden Heizungen automatisch abgestellt?

Ja, moderne Heizungen schalten sich oft automatisch ab, entweder in den Sommerbetrieb (bei milden Außentemperaturen, um nur Warmwasser zu machen) oder durch eine Nachtabsenkung (nachts Temperatur senken), um Energie zu sparen, gesteuert durch Thermostate oder die Regelung; auch eine Frostschutzfunktion sorgt für ein automatisches Anspringen, wenn das Wasser einzufrieren droht. Bei Problemen kann ein klemmendes Ventil oder ein Sicherheitsmechanismus die Ursache sein.
 

Welche Strafen drohen, wenn eine Heizung älter als 30 Jahre ist?

Wenn Sie eine über 30 Jahre alte, nicht-effiziente Öl- oder Gasheizung (Standardkessel) besitzen und diese nicht austauschen, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), da Sie eine gesetzliche Austauschpflicht missachten. Der Schornsteinfeger meldet Verstöße, und die Behörden können Bußgelder verhängen, da Sie die Energieeffizienzziele gefährden. Es gibt Ausnahmen (z.B. bei irreparablen Defekten oder bei Umstieg auf erneuerbare Energien), aber das Ignorieren der Pflicht ist riskant. 

Sind 16 Grad zu kalt für ein Haus?

Damit Ihr Körper die für einen erholsamen Schlaf notwendige Temperatur erreicht, sollte die Raumtemperatur im Schlafzimmer zwischen 16 °C und 18 °C liegen . Personen über 65 Jahre sollten idealerweise 18 °C einhalten und die Temperatur nicht darunter sinken lassen.

Wann muss eine Heizung stillgelegt werden?

Spätestens bis Ende 2044 müssen jedoch alle mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungen stillgelegt werden, wenn sie nicht mit Biomasse oder Wasserstoff weiterbetrieben werden können.

Welche Kaminöfen dürfen nach 2025 weiter betrieben werden?

Ab 2025 dürfen alle Kaminöfen weiter betrieben werden, die die strengeren Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) für Feinstaub (max. 0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (max. 4 g/m³) einhalten, wobei viele neuere Öfen diese erfüllen und ältere Modelle vor 1995 oder 1995-2010 gegebenenfalls nachgerüstet oder ersetzt werden mussten, aber es gibt kein generelles Verbot, nur strengere Umweltauflagen. 

Warum kommt der Schornsteinfeger zweimal im Jahr?

Der Schornsteinfeger kommt oft zweimal im Jahr, weil gesetzliche Vorschriften und Sicherheitsgründe dies verlangen, insbesondere bei regelmäßiger Nutzung von Holz-, Pellet- oder Kohleöfen, um Rußablagerungen und die Gefahr eines Schornsteinbrandes zu minimieren; während die Feuerstättenschau jährlich nötig ist, können die Kehrungen je nach Heizart variieren, wobei zwei Kehrungen bei normaler Nutzung von Festbrennstoffgeräten üblich sind, um Brandschutz und Betriebssicherheit zu gewährleisten, so Wedo.lu, Schornstein-Fachhandel, Kaminholz Breuer und Heizung.de. 

Wie oft darf der Schornsteinfeger eine Feuerstättenschau machen?

Eine Feuerstättenschau muss gesetzlich zweimal innerhalb von sieben Jahren durchgeführt werden, mit mindestens drei Jahren Abstand zwischen den Terminen, um die Betriebssicherheit Ihrer Heizungsanlagen zu prüfen; der Bezirksschornsteinfeger legt die genauen Termine fest und erstellt den sogenannten Feuerstättenbescheid, der die Prüfintervalle für alle Arbeiten festlegt. 

Was kontrolliert der Schornsteinfeger in der Wohnung?

Der Schornsteinfeger überprüft in der Wohnung alle Feuerstätten (Heizungen, Öfen, Kamine), Abgasanlagen, Schornsteine und Lüftungssysteme auf Betriebs- und Brandsicherheit, Dichtheit, Verschleiß und korrekte Abstände zu brennbaren Bauteilen. Dabei führt er Messungen (z. B. Abgaswerte), Reinigungsarbeiten und Dokumentationen für das amtliche Kehrbuch durch, um Brandschutz und Effizienz zu gewährleisten. 

In welchem Rhythmus kommt der Schornsteinfeger?

Der Schornsteinfeger kommt je nach Heizungsart und Nutzung unterschiedlich oft: Für Gasheizungen oft jährlich, für Kaminöfen mit Holz/Kohle je nach Intensität ein- bis dreimal jährlich, bei Pelletöfen meist zweimal jährlich, plus die gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenschau alle sieben Jahre zweimal (mit 3 Jahren Abstand) für die allgemeine Sicherheit. Der genaue Rhythmus hängt vom Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) ab, die individuelle Fristen festlegt, die vom Bezirksschornsteinfeger im Feuerstättenbescheid stehen.
 

Kann ein Schornsteinfeger eine Heizung stilllegen?

Ein Schornsteinfeger darf eine Feuerstätte nicht stillegen. Lediglich den Mangel an einer Feuerstätte muß ein anzeigen und eine Frist zur Abstellung dieses Mangels stellen. Dazu ist er sogar gesetzlich verpflichtet. Wird der Mangel nicht abgestellt so muß er die zuständige Landesbehörde (Bauaufsicht) benachrichtigen.

Wie oft muss der Schornsteinfeger die Heizung kontrollieren?

Eine Heizung muss je nach Typ jährlich bis alle zwei Jahre gekehrt und überprüft werden, während die verpflichtende Feuerstättenschau durch den Bezirksschornsteinfeger zweimal innerhalb von sieben Jahren stattfindet. Gas-Brennwertheizungen werden oft jährlich gekehrt, ältere Heizkessel (über 12 Jahre) müssen alle zwei Jahre eine zusätzliche Abgasmessung durchlaufen. Festbrennstoffkessel (Holz, Pelletofen) benötigen häufigere Kehrungen (1-4x jährlich), da die Nutzung intensiver ist.
 

Ist jährliche Heizungswartung Pflicht?

Ja, es gibt eine gesetzliche Pflicht zur Heizungswartung: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt vor, Heizungsanlagen regelmäßig und fachkundig warten zu lassen. Wie oft dies geschehen soll, ist allerdings nicht vorgegeben. Es gibt auch keine Kontrollen, ob die Wartungspflicht eingehalten wurde.

Wie lange ist man ohne Heizung zumutbar?

Ohne Heizung ist es in kalten Monaten nur sehr kurzzeitig zumutbar, da Mieter Anspruch auf eine beheizte Wohnung haben (meist 20-22°C). Bei plötzlichem Ausfall muss der Vermieter sofort handeln, wobei Gerichte oft 14 Tage für die Reparatur als Frist sehen, aber bei starkem Frost kann diese Frist kürzer sein oder Mietminderung ab dem ersten Tag möglich. Die Heizperiode läuft typischerweise vom 1. Oktober bis 30. April, aber auch außerhalb dieser Zeit muss bei Kälte geheizt werden.
 

Sind 18 Grad in der Wohnung zu kalt?

Ja, 18 Grad in der Wohnung können als zu kühl empfunden werden und bergen Risiken wie Schimmelbildung, insbesondere wenn die Temperatur dauerhaft darunter fällt oder es sich um einen Hauptwohnraum handelt, aber für sparsames Heizen und bestimmte Räume (Küche) können 18°C auch passend sein, wenn man sich wohlfühlt. Rechtlich gilt: Unter 15-16°C droht Schimmel und Vermieter müssen Abhilfe schaffen, während das Umweltbundesamt 20-22°C für Wohnbereiche empfiehlt. 

Wann wird die Heizung wieder angemacht?

Laut gängiger Rechtsprechung liegt diese Zeit zwischen Anfang Oktober und Ende April. Während der Heizsaison ist die Heizung betriebsbereit zu halten.