Wann wird die Umsatzsteuer als Fälligkeitssteuer fällig?

Gefragt von: Herr Dimitrios Voss B.Sc.
sternezahl: 4.3/5 (64 sternebewertungen)

Die USt als Fälligkeitssteuer wird zehn Tage nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig (§ 18 Abs. 1 Satz 4 UStG). Bei Fälligkeitssteuern wird die Steuer ohne Rücksicht auf die erforderliche Steuerfestsetzung oder Steueranmeldung fällig.

Wann ist die Umsatzsteuer zur Zahlung fällig?

Die Vorauszahlung ist am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig (§ 18 Abs. 1 UStG). Voranmeldungszeitraum ist grundsätzlich das Kalendervierteljahr.

Wann ist die USt-Zahllast fällig?

Es ist zu beachten, dass die Abgaben in einem unterschiedlichen Rhythmus anfallen. Während die sich für einen bestimmten Monat ergebende Umsatzsteuerzahllast am 15. des zweitfolgenden Monats zu entrichten ist, sind die lohnabhängigen Abgaben bereits am 15. des Folgemonats zur Zahlung fällig.

Wann ist die Umsatzsteuer fällig?

Die Steuer ist am 20. Tag nach Ablauf des Besteuerungszeitraums fällig und bis dahin vom Unternehmer zu entrichten.

Wann wird eine Umsatzsteuer fällig?

Bei monatlicher Abgabepflicht muss die Umsatzsteuer-Voranmeldung für den Monat März bis zum 10. April eingereicht werden. Bei vierteljährlicher Abgabeweise müssen Sie die Voranmeldung für das 2. Kalendervierteljahr bis zum 10. Juli an das Finanzamt übermitteln.

Umsatzsteuer und Vorsteuer - Grundbegriffe der Wirtschaft

44 verwandte Fragen gefunden

Wann kann ich Quartalszahler für Umsatzsteuer werden?

Wenn Sie am Ende des zweiten Geschäftsjahres Ihrer Existenzgründung feststellen, dass Sie weniger als 9.000 Euro Umsatzsteuer bezahlt haben, können Sie auf Antrag beim Finanzamt Quartalszahler werden. Sind es weniger als 2.000 Euro Umsatzsteuer, können Sie den Antrag stellen, Jahreszahler zu werden.

Wann muss die Umsatzsteuer-Zahllast bezahlt werden?

Die Zahlung der Umsatzsteuerzahllast ist am 10. des Folgemonats fällig. Das Gesetz räumt in § 240 Abs. 3 AO eine Schonfrist von 3 Tagen für Banküberweisungen ein.

Wann muss man Umsatzsteuer bezahlen?

Wer also selbstständig tätig ist und für seine Leistungen oder Lieferungen Geld verlangt, muss dafür Umsatzsteuer berechnen. Eine Ausnahme ergibt sich aus § 19 UStG: Kleinunternehmer sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Als Kleinunternehmer gelten Selbstständige mit einem Vorjahresumsatz nicht über 17.500 Euro.

Wann ist Umsatzsteuer fällig, Leistung oder Rechnungsstellung?

Die Umsatzsteuer wird fällig, wenn du eine Leistung erbracht oder eine Ware geliefert hast. Ausschlaggebend hierfür ist das Leistungsdatum, nicht das Rechnungsdatum.

Wann muss die jährliche Umsatzsteuer abgegeben werden?

Als Unternehmer haben Sie für das Kalenderjahr grundsätzlich bis zum 31. Juli des Folgejahres Zeit, Ihre Umsatzsteuerklärung auf elektronischem Weg authentifiziert an Ihr Finanzamt zu übermitteln.

Wann endet die Zahlungsschonfrist im November 2025?

Termin: 10.12.2025

Die dreitägige Zahlungsschonfrist endet am 15.12.2025 für den Eingang der Zahlung. Diese Frist gilt nicht für die Barzahlung und die Zahlung per Scheck.

Was ändert sich 2025 Umsatzsteuer?

Ab dem 1.1.2025 gelten neue Schwellenwerte für die Abgabe von Umsatzsteuer- Voranmeldungen. Nach § 18 Abs. 2 und 2a UStG wurde der Schwellenwert für die monatliche Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen von 7.500 € auf 9.000 € erhöht.

Wann ist die Umsatzsteuer im Juni 2025 fällig?

Die Umsatzsteuer (wie auch die Lohnsteuer) wird erst mit Anmeldung fällig, d. h., bevor Sie die Steueranmeldung nicht beim Finanzamt eingereicht haben, können keine Säumniszuschläge anfallen.

Wann ist Umsatzsteuer auf Abschlagszahlungen fällig?

Leistungszeitpunkt: Für die umsatzsteuerliche Behandlung ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung maßgeblich. Abschlagszahlungen sind umsatzsteuerpflichtig, sobald die Teilleistung erbracht ist.

Wann gilt ein Umsatz als ausgeführt?

Es stellt sich in der Praxis regelmäßig die Frage, ob und wann eine Leistung als ausgeführt gilt. So zählen Lieferungen – einschließlich Werklieferungen – grundsätzlich dann als ausgeführt, wenn der*die Leistungsempfänger*in die Verfügungsmacht über den zu liefernden Gegenstand erlangt.

Wann ist die Umsatzsteuer zu bezahlen?

Es ist zu beachten, dass die Abgaben in einem unterschiedlichen Rhythmus anfallen. Während die sich für einen bestimmten Monat ergebende Umsatzsteuerzahllast am 15. des zweitfolgenden Monats zu entrichten ist, sind die lohnabhängigen Abgaben bereits am 15. des Folgemonats zur Zahlung fällig.

Wann ist die Ust-Zahlung fällig?

Die Umsatzsteuervoranmeldung müssen Existenzgründende monatlich einreichen. Sie ist immer zum 10. des auf den Voranmeldezeitraum folgenden Monats fällig. Sollte dies ein Feiertag oder ein Sonntag sein, dann gilt der darauffolgende Werktag als Fristende.

Wann muss ich als Selbständiger Umsatzsteuer zahlen?

Grundsätzlich müssen alle Selbstständige und jedes Unternehmen in Deutschland Umsatzsteuer zahlen – egal ob es sich um einen freischaffenden Künstler oder um einen Handwerksbetrieb handelt. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Kleinunternehmen sind von der Zahlung und dem Eintreiben der Umsatzsteuer befreit.

Wann muss die Umsatzsteuer bezahlt werden?

Je nachdem, was dein Finanzamt dir mitteilt, musst du die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährig einreichen und überweisen. Das Ende der Frist fällt immer auf den 10. Tag des Folgemonats. Diese Deadline bezieht sich sowohl auf die Abgabe als auch die Zahlung der Umsatzsteuer.

Wann ist die Zahllast fällig?

Je nachdem, ob die Umsatzsteuerbeträge oder die Vorsteuerbeträge im Voranmeldungszeitraum überwiegen, ergibt sich eine Zahllast oder eine Gutschrift. Eine Zahllast muss spätestens am Fälligkeitstag, der gleichzeitig der Abgabetermin für die Voranmeldung ist, entrichtet werden.

Wann zahle ich die Zahllast?

Die Zahllast muss bis zum 10. Tag des Folgemonats abgeführt werden. Beträgt die Zahllast im Vorjahr zwischen 2.000 € und 9.000 €, sind vierteljährliche Voranmeldungen erforderlich. Die Steuer ist bis zum 10.

Wann muss ich Umsatzsteuer vierteljährlich bezahlen?

Ab einer Zahllast von 9.000 Euro im Vorjahr muss man die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich abgeben, zwischen 2.000 und 9.000 Euro reicht eine vierteljährliche Meldung. Die regulären Abgabefristen sind der 10. des Folgemonats, aber Wochenenden und Feiertage verschieben die Frist auf den nächsten Werktag.

Was ist die 10-Tage-Regelung?

Die 10-Tage-Regelung gilt für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen oder Ausgaben, die wirtschaftlich ins alte Jahr gehören, aber zwischen dem 22. Dezember und 10. Januar zu- oder abgeflossen sind. Sie erlaubt, diese Zahlungen rückwirkend im Vorjahr zu berücksichtigen.

Wann Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährlich 2025?

Als Regel gilt: Je mehr Umsatzsteuer Sie zahlen, desto häufiger müssen Sie melden. Seit dem 1. Januar 2025 hängt die Häufigkeit der Umsatzsteuervoranmeldung von der Zahllast ab: Über 9.000 Euro ist sie monatlich abzugeben, zwischen 2.000 und 9.000 Euro vierteljährlich.