Warum erhalten Rentner ab März 2025 weniger Rente?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Klaus-Dieter Sauter
sternezahl: 4.3/5 (68 sternebewertungen)

Rentner erhalten ab März 2025 weniger Rente, weil die bereits im Januar gestiegenen Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nun auch bei ihnen abgezogen werden, was die Nettorente mindert – dies ist keine Rentenkürzung, sondern eine Folge höherer Abzüge, da die Rentenversicherung und der Rentner den erhöhten Zusatzbeitrag teilen. Viele Rentner werden die Kürzung erst im März spüren, da die gesetzliche Regelung eine zweimonatige Verzögerung vorsieht, und es wird empfohlen, die Kontoauszüge zu prüfen, da oft kein neuer Rentenbescheid versendet wird.

Warum sinkt meine Rente ab März 2025?

Ab März 2025 erhalten viele Rentner weniger Netto-Rente, weil die erhöhten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die bereits zum 1. Januar 2025 wirksam wurden, nun bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden. Da die Rentenversicherung die Hälfte der Beiträge übernimmt und die Erhöhung zeitverzögert einfließt, sinkt der Auszahlungsbetrag der Rente im März spürbar, auch wenn die Bruttorente gleich bleibt.
 

Warum sinkt meine Rente ab März?

Ab März: Neue Rentenhöhe möglich

Für unsere Rentnerinnen und Rentner wirkt sich dieser höhere Zusatzbeitrag erst ab März aus, also zwei Monate später. Sind Sie also gesetzlich krankenversichert und hat ihre Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, wird sich Ihre monatliche Rentenzahlung ab März verringern.

Warum bekomme ich plötzlich weniger Rente?

Ihre Rente kann gekürzt werden wegen Überzahlungen, fehlerhafter Angaben bei der Antragstellung, dem Überschreiten von Hinzuverdienstgrenzen (besonders bei vorgezogenen Altersrenten oder Erwerbsminderungsrenten), der Anrechnung anderer Einkommen (z.B. aus Unfallrenten oder gesetzlichen Witwenrenten) oder aufgrund der Anhebung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. 

Was ändert sich im März 2025 für Rentner?

März 2025 können Personen, die nicht pflichtversichert sind, diese für das Jahr 2024 leisten. Diese Beiträge, die laut Rentenbescheid24.de rückwirkend gezahlt werden können, bieten die Möglichkeit, zwischen einem Mindestbeitrag von 103,42 Euro und einem Höchstbeitrag von 1.497,30 Euro zu wählen.

Retirement age changed! From January 10, 2026 – 4 crucial points for your future!

33 verwandte Fragen gefunden

Welche Änderungen gibt es im März 2025 für die Rente?

Änderung: Zahlbetrag der Rente sinkt im März 2025

Januar 2025 erhöht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spüren die Erhöhung seit Anfang des Jahres 2025 auf ihren Lohnscheinen. Rentnerinnen und Rentner werden erst im März 2025 die Folgen der Erhöhung des Zusatzbeitrages zu spüren bekommen.

Werden die Renten 2025 gekürzt?

Nein, eine allgemeine Rentenkürzung gibt es 2025 nicht, aber es gibt wichtige Änderungen: Eine einmalige Absenkung der Netto-Auszahlung im Juli 2025 durch eine Nachberechnung der Pflegebeiträge und eine Umstellung des Rentenzuschlags (besonders für Witwen/Witwer) ab Dezember 2025, die bei manchen zu einer geringeren Nettosumme führen kann, da der Zuschlag dann angerechnet wird, obwohl die Bruttorente steigt. 

Warum sinkt mein Rentenanspruch?

Weniger Rente kann viele Ursachen haben: den demografischen Wandel (weniger Beitragszahler, mehr Rentner), niedrigere Einkommen und Lücken in der Erwerbsbiografie (z.B. durch Teilzeit, Kindererziehung, Jobwechsel), schlechtere Bezahlung für Frauen (Gender Pay Gap), höhere Abzüge (Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherung) sowie individuelle Gründe wie Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrente oder Überzahlungen. Auch das höhere Rentenalter wird als versteckte Kürzung empfunden, besonders für körperlich arbeitende Menschen.
 

Wer bekommt den Rentenzuschlag 2025?

Rentenzuschläge 2025 gibt es primär für langjährig Versicherte mit geringer Rente (Grundrente) und für Erwerbsminderungsrentner mit Rentenbeginn zwischen 2001 und 2018, wobei sich die Berechnungsgrundlagen ändern und der Zuschlag ab Dezember 2025 in die Rente integriert wird, was auch zu Nachzahlungen und potenziell niedrigeren Witwenrenten führen kann, wobei die automatische Prüfung der Rentenversicherung für die Zuteilung sorgt und keine Antragstellung nötig ist. 

Welche Änderungen gibt es ab März 2025?

Gesetzliche Neuregelungen Was ändert sich im März 2025? Die Honorar-Bedingungen für Hausärzte werden verbessert. Der Mindestlohn in der Leiharbeit steigt. Kommt es zu Stromspitzen, gibt es Änderungen für Betreiber neuer Photovoltaik-Anlagen.

Bei welchen Rentnern wird die Rente gekürzt?

Wer heute mit 60 Jahren in Rente geht, muss also Abschläge von 18 Prozent hinnehmen, mit 62 Jahren sind es 10,8 Prozent und mit 63 Jahren noch 7,2 Prozent.

Wann erhalte ich die neuen Rentenbescheide für 2025?

Die neuen Rentenbescheide 2025 werden zu zwei Hauptzeitpunkten verschickt: Die Rentenanpassungsbescheide für die Erhöhung zum 1. Juli 2025 kamen im Juni/Juli 2025, während die Bescheide für den neuen Zuschlag ab Dezember 2025 (für EM-Rentner etc.) voraussichtlich ab Ende Oktober bis Mitte Dezember 2025 verschickt werden, oft mit Nachzahlungen bis zu 17 Monaten, wenn sich ein höherer Anspruch ergibt. 

Wie hoch ist der Zusatzbeitrag für Rentner ab 2025?

Rentner zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung einen Beitrag von 14,6 % (allgemeiner Satz) plus einen individuellen Zusatzbeitrag ihrer Krankenkasse (oft 2,5 % oder mehr in 2025) auf ihre Rente, wobei der Rentenversicherungsträger die Hälfte übernimmt, was etwa 7,3 % plus dem halben Zusatzbeitrag entspricht; hinzu kommt der Pflegeversicherungsbeitrag (rund 3,4 % für Kinderlose, weniger mit Kindern), auch hier trägt die Rentenversicherung die Hälfte. Die genaue Höhe des Zusatzbeitrags variiert je nach Kasse und Einkommensart.
 

Warum wurde die Rente ab März 2025 gekürzt?

Rentner in Deutschland müssen ab März mit einer niedrigen Nettorente rechnen. Das liegt an der Erhöhung der Krankenkassen- und Pflegebeiträge. So hatten zum Jahreswechsel 2025 fast alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ihre Zusatzbeiträge erhöht.

Kann die bestehende Rente gekürzt werden?

Ja, eine bestehende Rente kann gekürzt werden, aber nur in bestimmten Ausnahmefällen und nicht pauschal, etwa bei Überzahlungen durch Fehler, bei Anrechnung von Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrenten, bei Kürzung durch Unfallrenten oder bei privaten Rentenverträgen mit Klauseln, die der BGH gekippt hat (z.B. Rentenfaktor-Senkung). Eine Kürzung der gesetzlichen Rente wegen der Haushaltslage ist rechtlich nicht möglich, da sie gesetzlich garantiert ist. 

Was bleibt von der Rentenerhöhung 2025 übrig?

Ihr blieb eine Netto-Rente von circa 1327 Euro. Seit dem 1. Juli 2025 beträgt ihre Brutto-Rente 1.556,10 Euro.

Wie viel Geld bekommen Rentner 2025 mehr?

Die Renten in Deutschland steigen zum 1. Juli 2025 um 3,74 Prozent. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich dadurch von 39,32 Euro auf 40,79 Euro. Das bedeutet, für je 100 Euro Rente gibt es 3,74 Euro mehr; wer beispielsweise 1.500 Euro Rente bezog, bekommt seit Juli etwa 1.556 Euro. 

Wie hoch ist der Zuschlag auf die Rente ab 2025?

Der Zuschlag zur Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) wird 2025 umgestellt: Bis November 2025 gibt es ihn getrennt, ab Dezember 2025 wird er Teil der regulären Rente, berechnet aus persönlichen Entgeltpunkten (Stand 30.11.2025) und nicht mehr aus dem Rentenbetrag. Dies führt zu einer einmaligen Nachzahlung (oft für 17 Monate) und einer neuen, höheren Gesamtrente, die ab Dezember in einem Betrag ausgezahlt wird. Die Höhe des Zuschlags beträgt je nach Rentenbeginn 4,5 % oder 7,5 % der Entgeltpunkte. 

Wer bekommt den Rentenzuschlag von 300 €?

Die 300 € Energiepreispauschale erhielten im Jahr 2022 alle Rentner, die eine gesetzliche Rente bezogen (Alters-, Erwerbsminderungs-, Hinterbliebenenrente) und in Deutschland wohnten, automatisch ausgezahlt, es war kein Antrag nötig; aktuell gibt es keine solche Pauschale, aber Rentner mit kleiner Rente können durch den Grundrentenzuschlag oder Wohngeld finanzielle Unterstützung bekommen, die auch um die 300 € betragen kann. 

Warum habe ich plötzlich weniger Rente?

Ihre Rente kann gekürzt werden wegen Überzahlungen, fehlerhafter Angaben bei der Antragstellung, dem Überschreiten von Hinzuverdienstgrenzen (besonders bei vorgezogenen Altersrenten oder Erwerbsminderungsrenten), der Anrechnung anderer Einkommen (z.B. aus Unfallrenten oder gesetzlichen Witwenrenten) oder aufgrund der Anhebung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. 

Kann eine bestehende Rente ab 2025 gekürzt werden?

Ja, bestehende Renten können sich 2025 ändern, teilweise auch kürzer ausfallen, vor allem durch die Umstellung der Auszahlung des EM-Zuschlags ab Dezember 2025, der dann mit der Witwen-/Witwerrente verrechnet wird, was zu einer "versteckten" Kürzung führen kann, aber es gibt auch eine einmalige Kürzung im Juli 2025 wegen der rückwirkenden Umsetzung eines Zuschlags. Die pauschalen Meldungen über massive Kürzungen sind jedoch irreführend und betreffen nur eine spezielle Gruppe (Alters-/EM-Rentner mit Witwenrente), die eine Neuberechnung erhalten, wobei die Hinterbliebenenrente selbst nicht direkt gekürzt wird, sondern der Zuschlag verrechnet wird. 

Warum gibt es ab März 2025 weniger Rente?

Ab März 2025 erhalten viele Rentner weniger Netto-Rente, weil die erhöhten Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die bereits zum 1. Januar 2025 wirksam wurden, nun bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden. Da die Rentenversicherung die Hälfte der Beiträge übernimmt und die Erhöhung zeitverzögert einfließt, sinkt der Auszahlungsbetrag der Rente im März spürbar, auch wenn die Bruttorente gleich bleibt.
 

Welche Änderungen gibt es im März 2025?

Ab dem 1. März 2025 wird der Mindestlohn für Beschäftigte in der Zeitarbeitsbranche von 14 Euro auf 14,53 Euro pro Stunde angehoben.

Welche Abzüge gibt es bei der Rente 2025?

Wer 2025 erstmals Rente bezieht, muss beispielsweise grundsätzlich 83,5 Prozent seiner Rente versteuern . Das bedeutet umgekehrt: 16,5 Prozent der Rente sind steuerfrei. Aus diesem steuerfreien Anteil lässt sich der sogenannte Rentenfreibetrag in Euro errechnen.

Warum wird meine Rente gekürzt?

Weniger Rente kann viele Ursachen haben: den demografischen Wandel (weniger Beitragszahler, mehr Rentner), niedrigere Einkommen und Lücken in der Erwerbsbiografie (z.B. durch Teilzeit, Kindererziehung, Jobwechsel), schlechtere Bezahlung für Frauen (Gender Pay Gap), höhere Abzüge (Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherung) sowie individuelle Gründe wie Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrente oder Überzahlungen. Auch das höhere Rentenalter wird als versteckte Kürzung empfunden, besonders für körperlich arbeitende Menschen.