Warum macht Riester-Rente keinen Sinn?
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Die Riester-Rente wird oft kritisiert, weil hohe Kosten (Abschluss-, Verwaltungsgebühren) die Rendite schmälern, die staatlichen Zulagen oft nicht die tatsächlichen Kosten decken und die starre Beitragsgarantie zu zinsarmen Investitionen zwingt, was die Chancen auf höhere Renditen begrenzt. Hinzu kommen steuerliche Nachteile (nachgelagerte Besteuerung), eingeschränkte Vererbbarkeit und die Komplexität der Verträge, was sie für viele Sparer unattraktiv macht, obwohl sie für Geringverdiener mit Kinderzulage noch Vorteile haben kann.
Warum ist die Riester-Rente ein Flop?
Die Hauptnachteile der Riester-Rente sind hohe Kosten, geringe Rendite aufgrund dieser Kosten und Inflation, geringe Flexibilität (Kapitalbindung bis zur Rente) sowie die nachgelagerte Besteuerung im Alter, die oft die staatlichen Zulagen schmälert, wobei Verträge kompliziert und die Kündigung verlustreich sein kann. Viele Kritiker sehen sie als ineffizient und nicht mehr lohnenswert an, besonders im Vergleich zu Alternativen wie ETFs.
Warum keine Riester-Rente mehr?
Teuer, wenig Rendite, wenig Flexibilität: Das soll sich jetzt ändern. Weil sich die Riester-Rente als Flop erwiesen hat, soll es neue staatlich geförderte Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge geben. Das hat das Bundeskabinett Mitte Dezember 2025 in Berlin beschlossen.
Warum scheiterte die Riester-Rente?
Die Riester-Rente gilt als gescheitert, weil sie zu hohe Kosten und intransparente Verträge hatte, was zu geringen Renditen führte, die oft kaum die Inflation ausglichen und das angelegte Kapital aufzehrten. Zudem machten die komplizierten Regeln, hohe Gebühren und die Zinsgarantie die Produkte unattraktiv, weshalb viele Verträge gekündigt wurden oder nicht die gewünschte Wirkung erzielen.
Welche Nachteile hat es, die Riester-Rente beitragsfrei zu stellen?
Nachteile der Beitragsfreistellung einer Riester-Rente sind der Wegfall zukünftiger staatlicher Zulagen (Grund- und Kinderzulage) sowie steuerlicher Vorteile, da Sie weiterhin Kosten tragen müssen, die das Guthaben schmälern, ohne neue Förderung zu erhalten. Ihr Rentenanspruch bleibt zwar erhalten, aber ohne neue Einzahlungen wird das Vermögen durch Gebühren reduziert, und bei einer Kündigung müssten Sie bereits erhaltene Zulagen zurückzahlen, was die Freistellung meist besser macht als eine Kündigung.
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Was spricht gegen die Riester-Rente?
Die Nachteile der Riester-Rente als Altersvorsorge im Überblick: Beitragsgarantie immer schwieriger für Riester-Anbieter. Nachgelagerte Besteuerung der Rente. Eingeschränkte Vererbbarkeit.
Warum lohnt sich die Riester-Rente nicht?
Die Aussage „Riester-Rente lohnt sich nicht“ ist pauschal falsch, aber die Kritik ist berechtigt: Für viele ist die Riester-Rente wegen hoher Kosten, geringer Renditen (wegen der Garantien) und komplizierter Regeln unattraktiv, vor allem bei Neuverträgen; doch sie kann sich lohnen, wenn man Zulagen und Steuervorteile optimal nutzt (z.B. bei mittleren bis hohen Einkommen und Bedarf an Absicherung). Ob sich Riester lohnt, hängt stark von der individuellen Situation ab, wobei Verbraucherschützer oft zu Alternativen wie betrieblicher Altersvorsorge oder ETFs raten.
Was ist besser als Riester-Rente?
Rürup kann also eine sinnvolle Alternative zu Riester sein. Die Rürup–Rente richtet sich unter anderem an Personen, die nicht pflichtversichert sind. Also Personen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen, aber dürfen. Sie ist demnach nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt.
Kann man sich die Riester-Rente komplett auszahlen lassen?
Nein, eine vollständige Auszahlung der Riester-Rente ist im Normalfall nicht möglich, da sie als lebenslange Rente konzipiert ist; aber 30% als Einmalzahlung sind zu Rentenbeginn möglich, der Rest wird monatlich ausgezahlt, wobei nur bei sehr geringen Beträgen (Kleinbetragsrente) eine Komplettauszahlung möglich ist. Eine vorzeitige Kündigung ist auch möglich, aber förderschädlich, da Sie alle erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen müssen und oft hohe Kosten anfallen.
Warum kündigen so viele die Riester-Rente?
Hohe Kosten, geringe Rendite: 2025 könnte zum Rekordjahr der Riester-Kündigungen werden. Das Ziel der Regierung, damit die Rentenlücke zu schließen, sehen Experten als gescheitert. Aktuelle Recherchen des Finanzratgebers Finanztip offenbaren ein neues Ausmaß der Riester-Krise.
Wie hoch ist die Riester-Rente nach 20 Jahren?
Nach 20 Jahren Riester-Rente hängt die Höhe stark von deinen Einzahlungen, Zulagen und der Performance deines Vertrags ab; die Auszahlungen liegen oft bei durchschnittlich 132 € monatlich, aber viele Rentner erhalten weniger, während einige mit hohen Beiträgen und guten Renditen auf über 200 € monatlich kommen können, wobei das angesparte Kapital bei einem guten Fondssparplan nach 20 Jahren schon über 50.000 € liegen kann.
Was ändert sich ab Januar 2026 bei der Rente?
Wer 2026 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern. Ab Januar 2026 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 83,5 auf 84 Prozent. Somit bleiben 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei. Bestandsrenten sind hiervon nicht betroffen.
Was bleibt mir von der Riester-Rente?
Von der Riester-Rente bleibt am Ende eine lebenslange Rente übrig, von der Sie sich zu Beginn 30 % als Einmalzahlung auszahlen lassen können, aber der Rest wird besteuert. Die Auszahlungen werden nachgelagert besteuert, also im Alter versteuert, aber Sie müssen die staatlichen Zulagen zurückzahlen, wenn Sie vorzeitig kündigen oder das Kapital vor Rentenbeginn entnehmen (außer bei bestimmten Wohnzwecken). Bei einer Kündigung geht ein erheblicher Teil verloren, da Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen, der sogenannte Rückkaufswert ist deutlich niedriger als das gesamte Guthaben.
Ist Riester noch sinnvoll?
Ob sich Riester noch lohnt, ist eine geteilte Meinung: Für Neuanfänger oft schwierig, wegen geringer Zinsen und hoher Kosten, aber für bestimmte Gruppen mit hohen Zulagen (Familien mit Kindern, Geringverdiener) oder bei bestehenden Verträgen mit gutem Garantiezins kann es sich noch lohnen, da die staatliche Förderung (Zulagen & Steuervorteile) stark ins Gewicht fällt. Wer bereits einen Vertrag hat, sollte ihn oft beitragsfrei stellen statt zu kündigen, da die Reformen noch laufen.
Wie alt muss man werden, damit sich Riester lohnt?
Die Riester-Rente sieht abgesehen von wenigen Ausnahmen die Zahlung einer lebenslangen Rente durch einen Versicherer vor. Die rechnet sich oft nur, wenn man 95 Jahre und älter wird. Ein Riester-Vertrag muss auch Ihrem Bedarf entsprechen. Es gibt oft passendere Optionen, für das Alter vorzusorgen.
Wie lange zahlt man in die Riesterte ein?
Dem Riester-Sparer wird vom Anbieter des Riester-Produkts zugesagt, dass zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen. Die Riester-Rente wird Ihnen lebenslang gezahlt.
Ist es ratsam, 25 % seiner Rente zu entnehmen?
(Lesen Sie mehr über Optionen für Ihr Renteneinkommen). Wenn Sie 25 % Ihrer Rentenbeiträge entnehmen, verringern Sie sofort den Wert Ihres Rentenvermögens . Außerdem verzichten Sie damit auf die Chance, dass dieses Geld durch Anlageerträge an Wert gewinnt.
Was bleibt übrig, wenn ich meine Riester-Rente kündige?
Eine Auszahlung der Riester-Rente bei Kündigung ist möglich, aber mit hohen Verlusten verbunden, da alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden müssen und der sogenannte Rückkaufswert meist deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Sie erhalten nur den Restbetrag nach Abzug von Kosten und der Rückforderung von Förderung, was oft zu finanziellen Einbußen führt und in manchen Fällen sogar dazu, dass Sie mehr zurückzahlen müssen, als Sie erhalten.
Was passiert mit Riester bei Tod?
Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an die Erben, wobei es entscheidend ist, wer erbt: Der Ehepartner kann das Guthaben steuerbegünstigt in einen eigenen Vertrag übernehmen (Zulagen bleiben erhalten), kindergeldberechtigte Kinder können es als Waisenrente erhalten (mit Zulagen), während andere Erben meist die staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen müssen, da diese an die förderberechtigte Person gebunden sind. Bei Rentenbeginn sichert eine vereinbarte Rentengarantiezeit dem Ehepartner die Rentenzahlung für einen bestimmten Zeitraum.
Wann wird Riester abgeschafft?
Ab 2027 können allerdings keine Verträge mehr nach altem Riester-Modell abgeschlossen werden.
Warum steht die Riester-Rente in der Kritik?
Viele sehen in der Riester-Rente das Paradebeispiel für politische Fehlplanung und teure Bürokratie. Kritisiert werden hohe Kosten, komplizierte Regeln und ein System, das mehr Banken als Bürgern nutzt. Andere Leser plädieren für Eigenverantwortung und setzen auf ETF-Sparen oder private Modelle.
Wer profitiert am meisten von der Riester-Rente?
Alleinerziehende mit geringem Einkommen
Ein Hauptargument für einen Riester-Vertrag ist die Riester-Förderung in Form von Zulagen. Wenn Sie wenig verdienen und Ihre Kinder alleine erziehen, lohnt sich Riester für Sie ganz besonders, da Sie erheblich von diesen Zulagen profitieren.
Ist die Riester-Rente ein Flop?
Die Riester-Rente hat sich als Flop erwiesen. Das Drei-Säulen-Modell (bzw. Drei-Schichten-Modell) der Alterssicherung ist gescheitert. Die Bundesregierung hält dennoch eisern an der gescheiterten Teilprivatisierung der Alterssicherung fest und verschließt die Augen vor der Wirklichkeit.
Soll man Riester-Rente kündigen?
Nein, eine Kündigung der Riester-Rente ist in den allermeisten Fällen nicht sinnvoll, da Sie erhebliche finanzielle Verluste erleiden: Sie müssen alle staatlichen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen, erhalten oft weniger Geld zurück, als Sie eingezahlt haben, und verlieren den Pfändungsschutz für das angesparte Kapital. Stattdessen sind Beitragsfreistellung, Beitragsreduzierung oder ein Anbieterwechsel oft bessere Alternativen, um die Förderung zu erhalten und das Kapital anderweitig zu nutzen, aber auch hier ist eine individuelle Prüfung ratsam, insbesondere bei teuren Verträgen.
Warum ist Riester-Rente gescheitert?
Die Riester-Rente gilt als gescheitert, weil sie durch hohe Kosten, intransparente Verträge, niedrige Renditen (besonders in Zeiten niedriger Zinsen) und Komplexität geprägt ist, was die Altersvorsorge für viele Sparer unrentabel macht, obwohl staatliche Zulagen fließen. Viele Verträge werden daher nicht mehr bespart oder gekündigt, da am Ende zu wenig rauskommt, um die Inflation und die Gebühren auszugleichen, so der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Hans-Böckler-Stiftung.