Was ändert sich 2025 bei den Überstunden?

Gefragt von: Cindy Müller
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2025 wird vor allem die geplante Steuerfreiheit für Überstundenzuschläge für Vollzeitkräfte relevant, die mehr Netto vom Brutto bringen soll, wobei Sozialabgaben bestehen bleiben und die genauen Regelungen (z.B. Zuschlagshöhe bis 25% des Grundlohns) noch im Gesetzgebungsverfahren sind; zudem treten strengere Zeiterfassungspflichten in Kraft, die eine lückenlose Dokumentation von Pausen und Arbeitszeiten für alle Betriebe vorschreiben, um das Arbeitszeitgesetz einzuhalten.

Was passiert mit Überstunden 2025?

Für 2025 sind neue Regelungen geplant, die Überstundenzuschläge steuerfrei machen sollen (bis zu 25 % des Grundlohns), aber nur Zuschläge, nicht den Grundlohn selbst, und weiterhin Sozialabgaben anfallen. Die allgemeine rechtliche Grundlage (Arbeitszeitgesetz) bleibt bestehen: max. 10 Std./Tag, Ausgleich, Notfälle sind Ausnahmen. Wichtig ist auch die elektronische Zeiterfassungspflicht für Arbeitgeber und die Regelung für Minijobs, wo Überstunden das Jahreslimit nicht überschreiten dürfen. 

Wie lautet die neue Überstundenregelung für 2025?

Für die Steuerjahre 2025 bis 2028 können Personen, die qualifizierte Überstundenvergütung erhalten, den Betrag, der ihren regulären Stundenlohn übersteigt (in der Regel die Hälfte der „Eineinhalbfachvergütung“), abziehen, der nach dem Fair Labor Standards Act vorgeschrieben und auf einem Formular W-2, Formular 1099 oder einem anderen festgelegten Formular ausgewiesen wird.

Wie viele Überstunden sind 2025 steuerfrei?

2 EStG ist der 50%-Zuschlag für maximal 10 Überstunden (für 2024 und 2025: 18 Überstunden), betraglich begrenzt mit 120 EUR (bis 2023: 86 EUR) im Monat.

Welche Änderungen gibt es bei der Überstundenregelung ab 2026?

Geplant ist die Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen ab 2026, wobei der Grundlohn für Überstunden weiterhin steuer- und abgabenpflichtig bleibt. Die Zuschläge sollen auf maximal 25 % des Grundlohns je Stunde begrenzt sein und die Steuerfreiheit ist nicht pauschal für alle Überstunden gedacht.

Do this now before 2026 (no one is ready) | Maxim Mankevich

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Welche wichtigen Gesetzesänderungen gibt es im Jahr 2026?

Ab 1. Januar 2026 sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Aktivrente bis zu 2000 Euro pro Monat steuerfrei hinzuverdienen können, ohne dass die gesetzliche Rente gekürzt wird. Die Regelung ist unabhängig davon geplant, ob die Rente bereits läuft oder der Rentenbeginn verschoben wurde.

Kann der Chef bestimmen, wann ich meine Überstunden abbaue?

Ja, der Arbeitgeber darf grundsätzlich Überstundenabbau anordnen, besonders wenn es keine vertragliche Regelung gibt; er nutzt dafür sein Weisungsrecht nach § 106 GewO. Er muss dabei aber die Interessen des Arbeitnehmers (z.B. Arzttermine) und die betrieblichen Erfordernisse abwägen, wobei er den Zeitpunkt des Freizeitausgleichs bestimmen kann, idealerweise mit rechtzeitiger Ankündigung. In Gleitzeit-Modellen können Arbeitnehmer oft selbst entscheiden, aber auch hier kann der Chef bei Engpässen eingreifen.
 

Sind 10 Minuten schon Überstunden?

Die früher bestehende Regelung, dass Arbeit, die sich daraus ergibt, dass nach Geschäftsschluss noch ein Kunde zu Ende bedient werden muss, bis zur Dauer von zehn Minuten nicht als Mehrarbeit zu werten ist, existiert nicht mehr!

Warum lohnt es sich nicht Überstunden auszahlen zu lassen?

Achtung, Stolperfalle Steuer! Überstunden auszahlen lassen klingt erstmal gut, aber Achtung: Von dem Geld gehen noch Steuern und Sozialabgaben ab. Durch die Mehrarbeit erhöht sich auch dein Jahresverdienst, was einen höheren Steuersatz bedeuten kann.

Wie viele Überstunden kann ich mir steuerfrei auszahlen lassen?

Die ersten 18 Überstunden pro Monat (mit 50 % Zuschlag) sind bis zu 200 € steuerfrei. Ab der 19. Stunde wird der Überstundenzuschlag ganz normal versteuert.

Wie viele Überstunden sind maximal im Jahr?

Das deutsche Arbeitsrecht beinhaltet keine Grenze, wie viele Überstunden erlaubt sind.

Kann man Überstunden mit nächstes Jahr mitnehmen?

Kannst du Überstunden mit ins neue Jahr nehmen? Anders als bei deinem Resturlaub, den du üblicherweise bis zum 31. März des Folgejahres nehmen solltest, kannst du Überstunden gemäß § 195 BGB uneingeschränkt mit ins neue Jahr nehmen. Lediglich die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren muss berücksichtigt werden.

Werden Überstunden künftig steuerfrei?

Ja, es ist geplant, dass Überstundenzuschläge in Deutschland ab dem 1. Januar 2026 steuerfrei werden, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen: Sie dürfen 25 % des Grundlohns nicht übersteigen und gelten nur für Mehrarbeit, die über die reguläre Wochenarbeitszeit hinausgeht (bei Tarifverträgen 34h, sonst 40h). Die Steuerbefreiung betrifft nur den Zuschlag, nicht den Grundlohn der Überstunde selbst, und es gibt auch schon steuerfreie Optionen wie Freizeitausgleich oder Lebensarbeitszeitkonten.
 

Welche Steuerentlastungen gibt es ab 2025?

Anhebung des Grundfreibetrags 2025 um 312 Euro auf 12.096 Euro als Ausgleich zur Inflation. Der Grundfreibetrag ist der Teil des Einkommens, der nicht versteuert werden muss. Davon profitieren alle Steuerpflichtigen, auch Rentner. Bei Ehepaaren bleibt der doppelte Grundfreibetrag von 24.192 Euro steuerfrei.

Warum werden Überstunden so hoch versteuert?

Überstunden werden hoch besteuert, weil sie als regulärer Arbeitslohn gelten und somit dem normalen progressiven Steuertarif unterliegen; je mehr Sie verdienen, desto höher der Steuersatz, was die Steuerlast spürbar anhebt, aber es gibt Ausnahmen für Zuschläge bei Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, die teilweise steuerfrei sind. Ziel der hohen Besteuerung ist es, eine Gleichbehandlung mit dem normalen Einkommen sicherzustellen, auch wenn die hohe Belastung oft als demotivierend empfunden wird. 

Wie viele Überstunden sind steuerfrei?

Der monatliche steuerfreie Höchstfreibetrag für Überstundenzuschläge wurde für die Jahre 2024 und 2025 befristet von zuvor 86 Euro auf 200 Euro für maximal 18 Überstunden (zuvor zehn Überstunden) angehoben.

Wie zahlt man Überstunden am besten aus?

Sie multiplizieren den durchschnittlichen Stundenlohn mit der geleisteten Mehrarbeit und erhalten die zu vergütenden Überstunden. Beispiel: Ein Mitarbeiter hat statt 160 Stunden 200 Stunden im Monat gearbeitet, also 40 Stunden extra. Die Rechnung ist: 28,87 Euro x 40 = 1.154,8 Euro.

Wie viele Überstunden lohnen sich bei Steuerklasse 1?

Bei Steuerklasse 1 lohnen sich Überstunden, da Sie auf Zuschläge (meist 25-50%) netto mehr erhalten, aber Achtung: Ab einem bestimmten Betrag (ca. 200€/Monat in 2024/2025) werden die Zuschläge voll versteuert; bis zu 18 steuerfreie Überstunden pro Monat sind möglich. Es kommt auf Ihren Stundenlohn an: Weniger Stunden mit hohem Stundenlohn können steuerlich besser sein, da Sie schneller in höhere Steuersätze rutschen können, aber der Netto-Effekt ist bei mehr Stunden meist spürbar. Ihr Arbeitsvertrag regelt oft die ersten Überstunden (z.B. 10%), die mit dem Gehalt abgegolten sind, alles darüber muss vergütet oder abgefeiert werden. 

Was ist besser, Überstunden abfeiern oder auszahlen lassen?

Enthält der Arbeitsvertrag keine Regelung bezüglich der Berechnung der Überstundenvergütung, richtet sich diese nach dem Brutto-Stundenlohn. Da auf die Überstundenvergütung Lohnsteuer und Sozialabgaben entfallen, ist für Arbeitnehmer mit einem hohen Gehalt das Abfeiern von Überstunden oft die bessere Alternative.

Sind Überstunden ab 2025 steuerfrei?

Für 2025 sind neue Regelungen geplant, die Überstundenzuschläge steuerfrei machen sollen (bis zu 25 % des Grundlohns), aber nur Zuschläge, nicht den Grundlohn selbst, und weiterhin Sozialabgaben anfallen. Die allgemeine rechtliche Grundlage (Arbeitszeitgesetz) bleibt bestehen: max. 10 Std./Tag, Ausgleich, Notfälle sind Ausnahmen. Wichtig ist auch die elektronische Zeiterfassungspflicht für Arbeitgeber und die Regelung für Minijobs, wo Überstunden das Jahreslimit nicht überschreiten dürfen. 

Wie viele Überstunden sind für eine Vollzeitkraft erlaubt?

Für eine Vollzeitkraft mit einer 40-Stunden-Woche sind maximal 20 Überstunden erlaubt. Das ergibt sich aus dem Arbeitszeitgesetz (§ 3 Abs. 2 ArbZG). Es regelt die Arbeitszeiten, die pro Tag und Woche erlaubt sind.

Wann fallen 100% Überstunden an?

Bei mehrschichtiger Arbeit wird, mit Ausnahme der 1. Schicht, ab der dritten Überstunde ein Zuschlag von 100 Prozent bezahlt, auch wenn diese Überstunden nicht in die Zeit nach 19 Uhr fallen. Grundsätzlich gebührt für jede Überstunde (Mehrarbeitsstunde) ein Zuschlag von 50 Prozent.

Was ist, wenn ich bei Überstundenabbau krank werde?

Wenn Sie beim Abbau von Überstunden (Freizeitausgleich) krank werden, verfallen die Stunden in der Regel, da dies anders als im Urlaub behandelt wird und der Erholungszweck fehlt. Das bedeutet, Sie bekommen die Stunden nicht nach gutgeschrieben, es sei denn, es gibt eine spezifische Regelung in Ihrem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag (z.B. TVöD) oder einer Betriebsvereinbarung, die eine Ausnahme vorsieht. Im Gegensatz dazu werden Urlaubstage bei Krankheit nachgeholt, was beim Freizeitausgleich nicht der Fall ist. 

Kann ich früher gehen, wenn ich Überstunden habe?

Nein! Ihr Arbeitgeber hat das Weisungsrecht. Und er bestimmt, um welche Uhrzeit Sie mit der Arbeit beginnen und wie lange diese geht. Sie können deshalb auch nicht einfach früher anfangen oder gar zeitiger Feierabend machen.

Sind ständige Überstunden erlaubt?

Ständige Überstunden sind in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt, da das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Höchstgrenzen vorschreibt (max. 10 Std./Tag, 48 Std./Woche im Schnitt über 6 Monate) und die Gesundheit schützen soll. Obwohl Arbeitgeber Überstunden anordnen können (besonders bei Personalmangel), müssen diese ausgleichbar sein und dürfen nicht dauerhaft die gesetzlichen Grenzen sprengen, da sonst Risiken wie Burnout drohen. Sie haben das Recht auf Ausgleich (Freizeit oder Bezahlung) und sollten Überstunden dokumentieren und ggf. den Betriebsrat oder rechtliche Beratung suchen, da der Arbeitgeber für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist.