Was bekommt der Kunde auf der Quittung?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Gernot Kremersternezahl: 4.6/5 (40 sternebewertungen)
Der Kunde bekommt auf der Quittung das Original als Zahlungsnachweis, das den Empfang von Geld, Ware oder eine Dienstleistung bestätigt und für steuerliche Zwecke wichtig ist, während der Aussteller die Kopie behält. Die Quittung muss wichtige Angaben wie Datum, Ort, Betrag (in Zahlen und Worten), den Namen des Zahlers und des Zahlungsempfängers, den Grund der Zahlung sowie die Unterschrift enthalten, um gültig zu sein.
Welchen Teil der Quittung bekommt der Kunde?
Ganz einfach: Der Kunde bekommt das Original, Sie als Zahlungsempfänger behalten den Durchschlag. Er dient als Beleg für die Zahlung und Sie sollten ihn in Ihren Unterlagen abheften, da er für die Steuer wichtig ist. Quittung richtig ausstellen: Wer bekommt was?
Was kommt auf eine Quittung?
Auf einer Quittung müssen der Name des Ausstellers und des Zahlenden, Art und Menge der Leistung/Ware, der Bruttobetrag in Zahlen und Worten, der Steuersatz (oder Hinweis auf Steuerbefreiung), das Datum, der Ort und die Unterschrift des Ausstellers stehen, um als ordentlicher Beleg anerkannt zu werden und den Zahlungseingang zu bestätigen, so Lexware, Sage und FastBill.
Wer bekommt bei Quittungen das Original?
Bei Quittungen bekommt der Kunde oder Leistungsempfänger das Original, während der Aussteller (Unternehmen/Dienstleister) den Durchschlag (Kopie) für seine eigenen Buchhaltungs- und Steuerzwecke behält. Das Original dient dem Empfänger als Zahlungsnachweis, während die Kopie beim Aussteller für die Dokumentation aufbewahrt wird.
Was bedeutet "Von für" auf einer Quittung?
Eine Quittung ist eine schriftliche Bestätigung, dass eine Zahlung (Geld oder Leistung) empfangen wurde, und muss laut deutschem Recht (§ 368 BGB) auf Verlangen ausgestellt werden, wobei sie wichtige Angaben wie den Empfänger (Zahlender), den Aussteller (Zahlungsempfänger), das Datum, den Betrag in Worten und Zahlen, den Verwendungszweck (was wurde bezahlt) sowie Ort und Unterschrift enthalten muss, damit sie vom Finanzamt anerkannt wird.
Rechnung oder Quittung? Wir erklären den Unterschied!
Wie wird eine Quittung richtig ausgefüllt?
Zu den wichtigsten Bestandteilen einer Quittung zählen:
- Bezeichnung der Empfangsbekenntnis als „Quittung“
- Name des Empfängers.
- Name des Ausstellers.
- Art des Artikels.
- Menge des Artikels bzw. Art der Dienstleistung.
- Betrag (Netto)
- Höhe des Steuerbetrags (Steuersatz 7 % oder 19 %)
- Betrag (Brutto) in Zahlen und Worten.
Sind handgeschriebene Quittungen gültig?
Sogar eine handschriftliche Quittung ist legitim, solange sie die formalen Angaben einer Rechnung erfüllt. Zu den Pflichtangaben einer Rechnung gehören unter anderem die Adressdaten der rechnungsstellenden und -empfangenden Person. Allerdings erfüllt der Kassenbon nicht die Anforderungen des Schriftformgebots.
Wer bekommt das Original und wer die Kopie?
Eine Quittung besteht immer aus zwei Teilen: einem Original und einer Kopie. Das Original wird dem Zahlungsleistenden ausgehändigt, die Kopie erhält der Zahlungsempfänger.
Wann ist eine Quittung ungültig?
Die Bestandteile einer Quittung
Sie kann auch auf einem weißen Blatt Papier oder digital erstellt werden, solange sie die Mindestangaben enthält. Sie ist ungültig, wenn eines der Bestandteile fehlt. Entsprechend gilt ein Kassenbon nicht als Quittung, da hier die Unterschrift des Ausstellers fehlt.
Wer erhält die Quittung?
Verbraucher hat Anspruch auf Quittung über den Kaufpreis
Jeder Verbraucher (Kunde) hat bei einem Kauf einen Anspruch auf eine Quittung, denn der Verkäufer ist auf Verlangen des Kunden gegen Empfang der Leistung (Bezahlung) zur Erteilung einer Quittung verpflichtet.
Was sollte eine Quittung bei Barzahlung enthalten?
Welche Pflichtangaben müssen bei einer Quittung enthalten sein?
- Name des Zahlenden.
- Name des Zahlungsempfängers.
- Art und Menge der Produkte bzw. ...
- Höhe des Bruttopreises in Ziffern und Worten (genaue Centbeträge müssen nicht ausgeschrieben werden, es reicht der Zusatz “Cent wie oben”)
- aktuell geltender Mehrwertsteuersatz.
Was muss auf einem Beleg stehen?
Ein Beleg muss mindestens Datum, Betrag, Bezeichnung des Vorgangs (Was wurde gekauft/geleistet?), und Name/Anschrift des Ausstellers enthalten, um als Nachweis zu dienen, wobei detailliertere Informationen (wie Steuersätze, eine fortlaufende Nummer und die des Empfängers) für Rechnungen über 250 Euro oder bei Steuerabzügen wichtig sind, um den Vorgang nachvollziehbar zu machen und dem Finanzamt standzuhalten.
Ist eine Quittung eine Rechnung?
Nein, eine Quittung ist nicht dasselbe wie eine Rechnung, auch wenn die Begriffe oft verwechselt werden; die Rechnung ist eine Zahlungsaufforderung, die vor der Zahlung erstellt wird und detaillierte Angaben enthält, während die Quittung eine Bestätigung ist, dass eine Zahlung bereits erfolgt ist und dient als Zahlungsnachweis. Eine Quittung ist einfacher und hat weniger Pflichtangaben (wie z.B. keine Rechnungsnummer oder Steuernummer), aber eine Rechnung kann durch einen Vermerk „Betrag dankend erhalten“ auch als Quittung dienen.
Was muss auf Quittungen stehen?
Auf einer Quittung müssen der Name des Ausstellers und des Zahlenden, Art und Menge der Leistung/Ware, der Bruttobetrag in Zahlen und Worten, der Steuersatz (oder Hinweis auf Steuerbefreiung), das Datum, der Ort und die Unterschrift des Ausstellers stehen, um als ordentlicher Beleg anerkannt zu werden und den Zahlungseingang zu bestätigen, so Lexware, Sage und FastBill.
Wie schreibt man "Betrag dankend in bar erhalten" auf eine Rechnung?
Die Schreibweise "Betrag in bar dankend erhalten" ist korrekt und gängig für eine Quittung oder Bestätigung, wobei "bar" kleingeschrieben wird, da es sich um die Zahlungsart handelt, nicht um die physikalische Einheit (Bar). Alternativen sind "Betrag dankend erhalten" oder einfach "In bar bezahlt", oft ergänzt durch Datum, Unterschrift und den Namen des Empfängers für die Nachvollziehbarkeit, besonders bei höheren Beträgen, wie firma.de und WHK Controlling betonen.
Wann ist eine Rechnung gleichzeitig eine Quittung?
Wann wird eine Quittung zur Rechnung? Eine Quittung geht gleichzeitig als Rechnung durch, wenn sie die nach § 14 Abs. 4 UStG vorgeschriebenen Pflichtangaben einhält. Bei Rechnungen unter 250 Euro Bruttobetrag reicht es, wenn die Anforderungen an eine Kleinbetragsrechnung erfüllt sind.
Was ist ein Rechnungsfehler?
Falsche Informationen oder die Zustellung der Rechnung an die falsche Person . Die falsche Schreibweise eines Firmennamens oder die falsche Adressierung einer Rechnung kommen allzu oft vor und führen zu Verzögerungen, bis der Fehler entdeckt, eine neue Rechnung angefordert und das korrigierte Dokument neu ausgestellt wurde.
Wie stelle ich eine Quittung richtig aus?
Eine Quittung stellt man aus, indem man die wichtigsten Angaben wie Name von Zahler und Empfänger, Datum, Ort, eine genaue Beschreibung der Ware/Leistung, den Bruttobetrag in Zahlen und Worten, den Steuersatz (oder Hinweis auf Kleinunternehmer) sowie die eigene Unterschrift und ggf. einen Firmenstempel hinzufügt, um den Erhalt einer Zahlung rechtssicher zu bestätigen. Formulare gibt es in Schreibwarenläden, aber auch online als Vorlagen.
Wie kann man die Gültigkeit einer Quittung überprüfen?
Quittungen enthalten üblicherweise folgende Informationen: Name und Kontaktdaten des Händlers. Angaben zum ausstellenden Unternehmen und dessen registrierter Adresse, Telefonnummer oder Steuernummer. Datum und Uhrzeit der Transaktion .
Wer erhält das Original bei einer Quittung?
Das Original einer Quittung bekommt immer der Zahler, also der Kunde, der die Zahlung geleistet hat; der Aussteller (z. B. Verkäufer, Dienstleister) behält den farbigen Durchschlag als Beleg für seine Buchhaltung, was steuerlich wichtig ist. Bei Quittungsblöcken ist dies die Faustregel, damit der Kunde einen rechtsgültigen Zahlungsnachweis hat, den er z.B. bei der Steuererklärung vorlegen kann.
Wer bekommt den Durchschlag auf der Quittung?
Bei einer Quittung mit Durchschlag bekommt der Kunde das Original als Zahlungsnachweis, und der Aussteller (Sie) behält den Durchschlag für seine Buchhaltung und Steuerunterlagen. Der Durchschlag dient als Kopie und Beleg für die eigene Dokumentation, während das Original dem Kunden den Empfang einer Leistung oder Ware bestätigt.
Heißt es „Kopie das“ oder einfach nur „Kopie“?
Bedeutung und korrekte Verwendung
Wenn jemand „ Verstanden “ sagt, bestätigt er damit, die Nachricht gehört und verstanden zu haben. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass er zustimmt oder entsprechend handeln wird – es bedeutet lediglich, dass die Nachricht erfolgreich übermittelt und verstanden wurde.
Was muss eine Quittung erhalten?
Wichtige Pflichtangaben darauf sind: Name und Anschrift des Ausstellers, Name des Empfängers, Datum der Ausstellung, genaue Bezeichnung der gelieferten Ware oder erbrachten Leistung, Betrag in Zahlen und Worten, Unterschrift des Ausstellers sowie gegebenenfalls die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Was muss gesetzlich auf einem Kassenbon stehen?
Folgende Angaben muss ein Kassenbon aktuell enthalten:
Entgelt und Steuerbetrag sowie Umsatzsteuersatz bzw. Verweis auf eine Steuerbefreiung. Betrag je Zahlungsart. Zeitpunkt und Ende der Abrechnung des „Vorgangs“
Ist eine Quittung ohne Stempel gültig?
Oftmals kommt es zu Verwirrungen, wenn eine Firmenquittung nur eine Unterschrift und keinen Stempel enthält. Tatsächlich aber ist der Stempel auf der Quittung keine Pflicht. Eine Quittung ist auch ohne Stempel gültig.