Was braucht man alles für eine Auslandsüberweisung?
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Für eine Auslandsüberweisung benötigen Sie Name und Adresse des Empfängers, dessen IBAN (internationale Kontonummer) und oft auch den BIC (internationale Bankleitzahl) der Empfängerbank, sowie Ihre eigene IBAN und den Verwendungszweck. Innerhalb des SEPA-Raums (EU/EWR) reicht oft die IBAN, aber für Nicht-SEPA-Länder oder spezielle Fälle sind BIC und/oder SWIFT-Code notwendig.
Welche Daten brauche ich für eine Auslandsüberweisung?
Für eine Auslandsüberweisung sind folgende Angaben erforderlich:
- Name, Vorname bzw. Firma und Anschrift des Zahlungsempfängers.
- Kontonummer bzw. internationale Kontonummer IBAN (International. ...
- Internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) der Bank des Empfängers.
- Ihre eigene IBAN.
Welche Daten werden zur Überweisung benötigt?
Für eine Überweisung benötigen Sie den vollständigen Namen des Empfängers, dessen IBAN, den genauen Betrag und einen aussagekräftigen Verwendungszweck; innerhalb des SEPA-Raums reicht die IBAN, außerhalb (z.B. internationale Überweisungen) zusätzlich der BIC (SWIFT-Code). Denken Sie auch an Ihre eigenen Daten (Name, IBAN) und die TAN bei Online-Transaktionen.
Ist BIC bei Auslandsüberweisung notwendig?
Ja, für Auslandsüberweisungen ist der BIC (SWIFT-Code) oft noch notwendig, aber innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) genügt für SEPA-Zahlungen meist nur die IBAN; Ausnahmen sind Monaco, San Marino und die Schweiz, wo der BIC weiterhin erforderlich ist, sowie bei außereuropäischen Überweisungen, wo er immer gebraucht wird, um die Bank eindeutig zu identifizieren.
Wie viel kostet eine Auslandsüberweisung?
Auslandsüberweisungen kosten je nach Bank, Zielland, Währung und Betrag unterschiedlich viel, wobei SEPA-Überweisungen in Euro oft kostenlos sind, während Überweisungen in Fremdwährungen oder außerhalb des SEPA-Raums (EU, EWR, Schweiz, UK, etc.) Gebühren von 10-30€+ verursachen können, bestehend aus Fixbeträgen und/oder Prozentsätzen, wobei spezielle Anbieter oft günstiger sind als traditionelle Banken. Wichtig ist die Entgeltregelung (SHARE, OUR, BEN) und ob es eine Fremdwährungsumrechnung gibt, was die Kosten erhöht.
Geld ins Ausland überweisen mit Wise - Anleitung auf Deutsch (2025)
Wie läuft eine Auslandsüberweisung ab?
Eine Auslandsüberweisung funktioniert, indem Sie die Bank des Empfängers über Ihre Bank beauftragen, Geld zu transferieren, wobei Sie für SEPA-Zahlungen (Euro-Raum) die IBAN benötigen und für weltweite Zahlungen (SWIFT-Überweisungen) zusätzlich den BIC, Name, Adresse, Betrag und Währung angeben müssen; Ihre Bank leitet den Auftrag dann über das SWIFT-Netzwerk weiter, was länger dauern und teurer sein kann, aber spezielle Anbieter wie Wise können den Prozess beschleunigen.
Wie viel kostet es, 1000 Euro mit Western Union zu versenden?
Die Kosten für 1000 € mit Western Union hängen stark vom Empfängerland und der gewählten Methode ab (z.B. online/Filiale, Bankkonto/Bargeld), können aber zwischen ca. 3 € (z.B. online an Bankkonto in Türkei) und knapp 50 € (z.B. in Filiale für andere Länder) liegen, da die Gebühren ein Mix aus Fixbeträgen und Prozenten sind und Wechselkursaufschläge hinzukommen können, weshalb Sie die genauen Kosten immer direkt auf der Western Union Website prüfen sollten.
Wer meldet eine Auslandsüberweisung?
Ein- und ausgehende Auslandszahlungen sind der deutschen Bundesbank zu melden, sofern deren Betrag die Meldefreigrenze von 50.000,00 EUR überschreitet. Die notwendigen Meldevordrucke finden Sie als Download auf der Homepage der Deutschen Bundesbank. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Deutsche Bundesbank.
Kann ich Geld ohne IBAN überweisen?
Einige Länder, wie die USA, Kanada, Australien und Neuseeland, verwenden keine IBAN-Nummern . Um Geld in die USA und nach Kanada zu überweisen, benötigen Sie die Bankleitzahl und die Kontonummer. Informationen zu den von anderen Ländern benötigten Codes und Angaben finden Sie in unserer Übersicht zu Banküberweisungen und deren Dauer.
Wie kann ich kostenlos Geld ins Ausland überweisen?
Geld ins Ausland kostenlos zu überweisen, geht am besten innerhalb Europas (SEPA) mit Standard-Überweisungen oder per App von Anbietern wie Wise, Revolut oder N26, die oft günstige Kurse und niedrige Gebühren bieten, besonders wenn Währungsgleichheit besteht (z.B. Euro zu Euro). Für Länder außerhalb Europas sind spezielle Anbieter wie TransferGo, Wise, Remitly, Western Union oder MoneyGram mit teils kostenlosen Erstüberweisungen oder speziellen Tarifen gute Alternativen zu traditionellen Banken, die oft hohe Gebühren haben.
Welche Angaben braucht es für eine Überweisung?
Ein schriftlicher Zahlungsauftrag muss folgende Informationen beinhalten:
- Ihre Bankverbindung (Name, Adresse, IBAN)
- Begünstigte oder Begünstigter (Name, Adresse, Land)
- IBAN oder Kontonummer des/der Begünstigten (in Europa immer IBAN)
- Bank des/der Begünstigten (BIC oder nationale Kennung)
- Währung und Betrag.
Wie lange dauert eine Auslandsüberweisung?
Eine Auslandsüberweisung dauert meist 1 Bankarbeitstag (SEPA-Raum) bis zu 5 Werktagen (SWIFT), aber bei komplexen Überweisungen in exotische Länder kann es auch 2 Wochen oder länger dauern, abhängig von Währung, Zielland, den beteiligten Banken und Feiertagen; Echtzeitüberweisungen sind < 20 Sekunden schnell.
Wird die IBAN mit dem Namen abgeglichen?
Ja, mit IBAN und Name kann man etwas anfangen, aber es besteht keine direkte Gefahr für Ihr Online-Banking, da Betrüger ohne zusätzliche Informationen (wie Passwort, TAN) kein Geld abbuchen können. Die Hauptrisiken sind missbräuchliche Lastschriften (die Sie binnen 8 Wochen zurückrufen können) oder der Betrug über Rechnungen auf Ihren Namen, wobei Sie auch hier die Abbuchungen widersprechen können.
Was braucht man, um jemandem Geld zu überweisen?
Um Geld zu überweisen, benötigen Sie die IBAN (International Bank Account Number) und den vollständigen Namen des Empfängers, den Betrag und einen Verwendungszweck. Für Überweisungen außerhalb des Euro-Raums (EWR) ist zusätzlich die BIC (Bank Identifier Code) nötig, und bei Online-Überweisungen müssen Sie die Transaktion mit einer TAN (Transaction Authentication Number) bestätigen.
Wie kann ich eine Auslandsüberweisung im E-Banking erfassen?
Für eine Auslandsüberweisung im Online-Banking loggen Sie sich ein, wählen das Konto, geben Empfängerdaten (Name, IBAN, BIC, evtl. Adresse), Betrag und Verwendungszweck an und bestätigen die Transaktion per TAN, wobei Sie bei SEPA-Überweisungen innerhalb des EWR oft nur die IBAN benötigen und bei Nicht-SEPA-Zahlungen (Fremdwährungen/Welt) auch den BIC und ggf. eine Freischaltung des Auslandszahlungsverkehrs aktivieren müssen.
Welche Bankdaten sind für eine Überweisung notwendig?
Für eine SEPA-Überweisung brauchen Sie die IBAN und unter Umständen auch den BIC des Zahlungsempfängers. Sie können einen Verwendungszweck mit bis zu 140 Zeichen angeben. Ihr Geld wird innerhalb eines Bankarbeitstags auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben.
Kann ich Geld überweisen, ohne eine IBAN zu haben?
Eine Überweisung ohne IBAN ist über spezielle Dienste wie Wero oder giropay Geld-Senden möglich, die mobile Zahlungen per Telefonnummer, E-Mail oder QR-Code erlauben und oft in Banking-Apps integriert sind, was schnelle Echtzeit-Transaktionen ohne IBAN-Eingabe ermöglicht, ideal für schnelle Beträge unter Freunden. Für klassische SEPA-Überweisungen ist die IBAN jedoch notwendig, da sie seit Februar 2016 Pflicht ist, aber Alternativen wie Bargeldtransfer-Dienste (z.B. Western Union) existieren, wobei Sie hier Ausweisdokumente benötigen, so BaFin.
Kann ich Geld überweisen, ohne eine Kontonummer zu haben?
Kann ich ohne eigenes Konto eine Überweisung tätigen? Du brauchst kein eigenes Konto, damit Du Geld überweisen kannst. Für eine Inlandsüberweisung stehen Dir Dienstleister wie Western Union, die Barüberweisung auf ein Fremdkonto bei ausgewählten Bankfilialen und der Versand per Einschreiben mit der Post zur Verfügung.
Wie überweise ich Geld ohne Bankkonto?
Geld ohne Konto überweisen geht per Bargeldtransfer-Diensten wie Western Union (auch international), wo der Empfänger das Geld bar abholen kann. Alternativ gibt es Prepaid-Karten (Visa/Mastercard), die man aufladen und versenden kann, sowie digitale Wallets wie Wero (für Sparkassenkunden) für schnelle Handy-Überweisungen. Auch die Barüberweisung in einer Bankfiliale (falls noch möglich) oder der Versand per Einschreiben sind Optionen, wobei letzterer weniger sicher ist.
Was ist nötig für eine Auslandsüberweisung?
der Zahlungsempfängerin und gegebenenfalls die Anschrift. Internationale Bankkontonummer (IBAN ) oder Kontonummer des Zahlungsempfängers bzw. der Zahlungsempfängerin. Internationale Bankleitzahl (BIC ) der Bank des Empfängers (nicht bei SEPA-Überweisungen)
Was passiert, wenn man eine Auslandsüberweisung nicht meldet?
Das letzte woran Sie bei Auslandszahlungen denken, ist dafür eine Meldung an die Bundesbank zu machen. Doch es drohen Strafen bis zu einem Betrag von 30.000 €.
Wie viel Euro darf man ins Ausland überweisen?
Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze, aber ab 50.000 Euro (oder Gegenwert) müssen Sie Auslandsüberweisungen bei der Deutschen Bundesbank melden (AWV-Meldepflicht), um Bußgelder zu vermeiden; darunter sind meist nur die üblichen Banklimits relevant, die je nach Bank variieren. Die Meldung für Beträge über 50.000 € ist seit dem 01.01.2025 Pflicht und muss bis zum 7. Kalendertag des Folgemonats erfolgen, entweder telefonisch (0800 1234-111) oder online über das AMS-Portal.
Wie kann ich Bargeld überweisen, ohne ein Konto zu haben?
Bargeld überweisen geht meist über eine Barüberweisung direkt am Bankschalter (wenn der Empfänger ein Konto bei dieser Bank hat, oft kostenlos, sonst Gebühren) oder über Geldtransfer-Dienste wie Western Union, wo das Geld bar eingezahlt und an einer Filiale abgeholt wird, ohne dass ein Konto nötig ist. Sie brauchen Empfängerdaten (Name, IBAN) und einen Ausweis. Für große Beträge über 10.000 € benötigen Sie einen Herkunftsnachweis.
Ist es möglich, mit der Post Geld zu überweisen?
Eine Postüberweisung ist eine klassische Methode, um Geld per Post zu transferieren, entweder als klassische Banküberweisung über die Postbank (heute Teil der Deutschen Bank) oder als direkte Bargeldversendung mit der Deutschen Post als versichertes Einschreiben. Heute wird der Begriff meist für digitale Überweisungen über die Postbank genutzt (oft als Echtzeit-Überweisung), aber auch die Bar-Übermittlung von Geld über die Deutsche Post (in unauffälligen Umschlägen) ist möglich und sicher.