Was braucht man um zu Sondeln?
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Welche Genehmigung brauche ich zum Sondeln?
Die Erlaubnis des Eigentümers reicht i.R. für die Suche nach „Nicht-Boden- oder Nicht-Kulturdenkmälern“ aus. Möchten Sie Grabungen oder einen Metalldetektor einsetzen, um "Boden- oder Kulturdenkmäler" zu finden, bedarf das jedoch der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde.
Wo kann ich Sondeln ohne Genehmigung?
So ist das Sondeln in der Regel an vielen öffentlichen Stränden, an Badeseen oder öffentlichen Spielplätzen ohne Genehmigung möglich. Sofern sich diese Flächen nicht in einem Schutzgebiet befinden oder zu den Boden- bzw. Kulturdenkmälern zählen, ist das Sondeln erlaubt.
Ist das Sondeln in Deutschland erlaubt?
Aus Unkenntnis wird oft falsch gehandelt und vermeintliche Schätze landen zu Hause in einer Vitrine, im Keller oder der Garage. Die Suche mit einem Metalldetektor und das Magnetangeln sind verboten, solange keine Nachforschungsgenehmigung vorliegt.
Was passiert wenn man beim Sondeln erwischt wird?
Ob dies immer so ganz stimmt lässt sich nicht genau sagen. Dennoch sind bei größeren Vergehen, wie bei einer unerlaubten Suche auf einem Bodendenkmal oder einer Fundunterschlagung auch große Strafen möglich. Oftmals handelt es sich dann um Geldstrafen, im schlimmsten Falle auch um Freiheitsstrafen.
Top 10 Basics - Tipps für Sondler Anfänger. Was braucht man alles zum Sondeln?
Ist das Sondeln im Wald erlaubt?
Dies gilt jedoch nur für Nicht-Boden- oder Nicht-Kulturdenkmäler. Denn in Boden- und Kulturdenkmälern wie historischen Schlachtfeldern ist das Sondeln verboten. Ebenfalls gilt das Verbot für Naturschutzgebieten und prinzipiell im Wald.
Wo lohnt es sich zu Sondeln?
Wenn Sie zum Beispiel Euro-Münzen und Schmuck finden möchten, suchen Sie am besten an Orten, die viele Besucher anziehen und wo viele Menschen hinkommen. Denken Sie zum Beispiel an Strände, aber auch an Spielplätze und Parks.
Warum darf man nicht Sondeln?
Mit dem Metalldetektor auf "Schatzsuche" zu gehen, ist grundsätzlich eigentlich nicht erlaubt. Es sei denn, Sie besitzen eine erlaubnispflichtige Grabungsgenehmigung, sowie die Erlaubnis des Grundstückseigentümers.
Wie viel kostet ein guter Metalldetektor?
Auf einem Display können Sie die ungefähre Fundtiefe und die Art des Metalls ablesen. Die Messung ist sehr genau und Sie können die Metalldetektor-Funktion auf verschiedene Arten einstellen. Preiswertere Geräte dieser Kategorie sind ab 300 Euro zu haben. Hochwertigere Modelle können über 2.000 Euro kosten.
Wo kann man in Deutschland Schätze suchen?
Antike Münzen, Schmuckstücke oder Waffen: In ganz Deutschland kann man sie finden. Die Wahrscheinlichkeit tatsächlich einen Treffer zu landen, ist groß. Und mit einem Metalldetektor, der sogenannten Sonde, wird jeder und jede zum Schatzsucher.
Ist es erlaubt auf Spielplätzen zu Sondeln?
An den meisten öffentlichen Stränden, an öffentlichen Spielplätzen oder an Badeseen, ist das Suchen ohne eine Genehmigung möglich. Dies kannst du dann machen, solange kein Naturschutzgebiet, Bodendenkmal oder Kulturdenkmal vorliegt.
In welchem Bundesland darf man Sondeln?
Rechtslage zum Sondeln in Deutschland
In fast allen 16 Bundesländern in Deutschland ist die Suche mit dem Metalldetektor genehmigungspflichtig. In Bayern genügt nur die Genehmigung des Grundstückseigentümers. In allen anderen Ländern bedarf es einer offiziellen Suchgenehmigung.
Wie tief kann man mit einem Metalldetektor suchen?
Die maximalen Suchtiefen für große Objekte ist ca. 2 bis 3 Meter.
Was muss ich als Sondengänger beachten?
- Höflichkeit.
- Genehmigung.
- Melden von Funden.
- Keine Falschangaben.
- Dein Abfall.
- Löcher verschließen.
- Grabtechnik.
- Keine Beschädigungen.
Was kostet eine Nachforschungsgenehmigung?
Das heißt für 150 Euro gibt es eine Genehmigung mit unendlich vielen Gemeinden, die sich aber in einem Kreis befinden müssen. Die kosten der einzelnen Gemeinden variieren je nach Kreis.
Ist Sondeln an der Nordsee erlaubt?
Grundsätzlich ist auch an der Nordsee, wie in allen anderen Regionen Deutschlands die Gesetzeslage beim Sondeln komplex. Alles was demnach im Boden gefunden wird, gehört dem Land oder der Kommune. Nur wenige Landkreise oder Länder machen hier eine Ausnahme.
Welcher Metalldetektor ist der beste für Anfänger?
Wir empfehlen Metalldetektoren von Garrett, Minelab, Quest, Fisher und Nokta Makro! Sie sind perfekt für den Einstieg in das Hobby der Schatzsucher!
Kann man Edelstahl mit einem Metalldetektor finden?
Funktionsweise von Metalldetektoren
Dieses Messprinzip reagiert auf elektrische Leitfähigkeit und Magnetismus und erkennt damit alle Metallarten, also auch Buntmetalle (z.B. Aluminium oder Messing) und Edelstahl. Allerdings lassen sich magnetische Metalle etwas besser erkennen als unmagnetische.
Kann man Geldscheine mit Metalldetektor finden?
Metalldetektoren finden nicht nur Waffen, haben US-Wissenschaftler herausgefunden. Sie orten auch Geldscheine.
Warum ist das Sondeln im Wald verboten?
Für viele Sucher ist die Waldsuche ein Wunschgedanke, welcher aber meist nicht legal zu verwirklichen ist. Fast überall in Deutschland ist Sondeln im Wald strengstens verboten, da es sich beim Waldboden nicht um bewegten Boden, wie z.B auf normalen Ackerflächen, handelt.
Sind Bomben magnetisch?
Im Gegensatz zur Minensuche, bei der kleine Metallteile (vorwiegend Buntmetall) mit Metalldetektoren aufgespürt werden, nutzt man bei der Suche nach Blindgängern die Tatsache, dass alle Bomben (Granaten etc.) aus ferromagnetischem Stahl bestehen.
Was findet ein Metalldetektor nicht?
Ein Metalldetektor kann Metalle mit geringer elektrischer Leitfähigkeit nicht finden. Das Gerät funktioniert durch Senden und Empfangen elektromagnetischer Felder. Daher müssen Metalle gute Leiter sein, damit sie erkannt werden können. Das schwierigste Metall, das ein Metalldetektor erkennen kann, ist Edelstahl.
Wo findet man viele Münzen?
Der beste Platz um Münzen zu finden ist und bleibt der Acker. Mit einer Erlaubnis des Besitzers, einem Metalldetektor und ausgiebiger Recherche kann auf Äckern vieles gefunden werden. Darunter zählen Funde aus allen möglichen Zeiten.
Kann man im Winter Sondeln?
Winter-Sondeln
Dabei wird entweder in der Erde unter dem Schnee gesucht oder im Schnee selbst, und über einer Eisfläche.
Was verdient man als Schatzsucher?
In der Regel steige das Gehalt, je nach Aufgabe, bis auf etwa 2500 Euro netto im Monat. In der freien Wirtschaft dagegen sind die Gehälter frei verhandelbar – und liegen oft höher.