Was geschieht mit der Rente, wenn der Ehepartner stirbt?
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Wenn der Ehepartner stirbt, erhält der Hinterbliebene für drei Monate die volle Rente des Verstorbenen (Sterbevierteljahr), danach besteht Anspruch auf eine kleine oder große Witwen-/Witwerrente, die einen Teil der Rente des Verstorbenen darstellt und an Voraussetzungen wie Alter, Erwerbsfähigkeit oder Kindererziehung geknüpft ist. Diese Leistung sichert die wirtschaftliche Existenz ab, erfordert aber einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung und hängt von den individuellen Bedingungen ab, z. B. ob wieder geheiratet wurde oder ein Rentensplitting stattfand.
Welche Rente bekommt die Ehefrau, wenn der Mann stirbt?
Nach dem Tod des Mannes erhält die Witwe zunächst für drei Monate die volle Rente des Verstorbenen (Sterbevierteljahr), danach meist 55 % oder 60 % der Rente (große Witwenrente), wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, oder 25 % (kleine Witwenrente), wenn sie jung ist und kein Kind erzieht; die Höhe hängt von Ehedauer, Alter, Einkommen und Kindererziehung ab, wobei das eigene Einkommen angerechnet wird.
Was steht mir als Ehefrau zu, wenn mein Mann stirbt?
Wenn Ihr Mann stirbt, stehen Ihnen als Ehefrau die Witwenrente (groß oder klein), das Sterbevierteljahr (Sofortzahlung) und ein gesetzlicher Erbteil zu, der je nach Situation (Kinder, Zugewinngemeinschaft) variiert, wobei die Witwenrente meist 55 % der Partnerrente beträgt, nach den ersten drei Monaten aber eigenes Einkommen angerechnet wird.
Wie lange wird die Rente für einen verstorbenen Ehepartner gezahlt?
Der hinterbliebene Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner kann Anspruch auf Leistungen des sogenannten Sterbevierteljahrs haben. Das bedeutet, dass die Rente nach dem Tod für 3 Monate in voller Höhe als Einmalbetrag ausgezahlt wird.
Wie hoch darf die eigene Rente sein, damit die Witwenrente nicht gekürzt wird?
Damit Ihre eigene Rente die Witwenrente nicht kürzt, müssen Sie den Freibetrag beachten: Ab dem 1. Juli 2025 liegt dieser bei 1.076,86 € monatlich (brutto) für Arbeitseinkommen und kann sich mit Waisenkindern erhöhen. Nur das Nettoeinkommen, das diesen Freibetrag übersteigt, wird zu 40 % auf die Witwenrente angerechnet; höhere Einkommen werden ab dem Folgejahr stärker berücksichtigt, es gibt aber politische Absichten, die Regeln zu verbessern.
Rentenvorschuss sichern: Ehepartner gestorben, Sterbevierteljahr beantragen, Antragsfrist?
Kann eine Frau ihre eigene Rente und zusätzlich die Witwenrente beziehen?
Wer beides bezieht, muss mit Abzügen rechnen. Hinterbliebene, die selbst das Rentenalter erreicht haben, können grundsätzlich sowohl ihre eigene Altersrente als auch die Witwenrente gleichzeitig beziehen. Beide Leistungen stammen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, haben aber unterschiedliche Funktionen.
Warum bekomme ich keine Rente von meiner verstorbenen Frau?
Lebt auch kein Partner des Verstorbenen mehr, dann stellt die Rentenversicherung die Zahlung ein (§ 102 Abs. 5 SGB VI). Kinder oder Erben haben keinen Anspruch auf die Rente des Verstorbenen. Denn Renten sind nicht vererblich.
Was geschieht mit der Rente meines Mannes, wenn er stirbt?
Wenn Sie verheiratet sind oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft haben
Nach Ihrem Tod kann Ihr Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner unter Umständen eine höhere staatliche Rente beziehen . Falls er oder sie nicht die volle staatliche Rente erhält, könnte eine Erhöhung möglich sein. Um dies herauszufinden, sollte er oder sie sich an den Rentenservice wenden.
Warum sollte man seine Bank nicht immer über einen Todesfall informieren?
Zusätzlich besteht das Risiko von Erbschaftssteuern und administrativen Komplikationen , die entstehen können, wenn eine Bank über einen Todesfall informiert wird. Banken können darauf bestehen, dass alle Schulden beglichen werden, bevor sie Gelder an Erben oder Begünstigte auszahlen.
Wann bekomme ich 60% Witwenrente?
Die 60 % Witwenrente (große Witwenrente) bekommt man, wenn das „alte Recht“ gilt: Die Ehe wurde vor dem 1. Januar 2002 geschlossen und mindestens ein Ehepartner wurde vor dem 2. Januar 1962 geboren. Zusätzlich müssen Sie eine der folgenden Bedingungen erfüllen: Sie sind 47 Jahre alt, erwerbsgemindert oder erziehen ein minderjähriges/behindertes Kind.
Wie lange bin ich steuerfrei nach dem Tod des Partners?
Steuererklärung für Verstorbene: Gesetze im Überblick
25 EStG – Veranlagung zur Einkommensteuer: Die Einkommensteuerpflicht des Verstorbenen bleibt bis zum Todestag bestehen. Die Steuererklärung ist bei Bestehen einer Abgabepflicht für das Jahr des Todes noch von den Erben einzureichen.
Was muss man alles beachten, wenn der Ehepartner stirbt?
Wenn Ihr Ehemann verstorben ist, müssen Sie in den ersten Stunden einen Arzt rufen (Hausarzt oder Notdienst/112), um den Tod feststellen und den Totenschein ausstellen zu lassen, danach die Bestattung organisieren (Bestattungsunternehmen, Wünsche klären) und dann die Formalitäten erledigen (Standesamt, Versicherungen, Verträge kündigen, etc.), wobei Sie die Sterbeurkunde und den Totenschein als wichtige Dokumente benötigen, um auch finanzielle Aspekte (Hinterbliebenenrente, etc.) zu klären.
Was steht mir als Ehemann zu, wenn meine Frau stirbt?
Stirbt ein Ehepartner, hat der hinterbliebene Partner Anspruch auf eine Hinterbliebenen-Rente (Witwen- oder Witwerrente). Diese beträgt 55 % der Rente des Verstorbenen. Haben Sie jedoch vor 2002 geheiratet und ist ein Ehepartner vor dem 2.1.1962 geboren, gilt altes Recht. Die Hinterbliebenen-Rente beträgt dann 60 %.
Erhält eine Ehefrau die Rente ihres verstorbenen Ehemanns?
Ja, das ist möglich. Die meisten Pensionspläne sehen nach dem Tod des Versicherten eine Hinterbliebenenrente für den Ehepartner vor . Diese Hinterbliebenenrente kann unabhängig davon beginnen, ob der Versicherte bereits seine Rente bezieht. Die Höhe der Hinterbliebenenrente und der Zeitpunkt des Rentenbeginns sind je nach Plan unterschiedlich und hängen von der bei Renteneintritt getroffenen Wahl ab.
Wie viel Pension bekommt die Frau, wenn der Mann stirbt?
Der Anspruch der Frau beträgt 60 Prozent der Pension ihres verstorbenen Mannes.
Hat ein Ehemann Anspruch auf die Rente seiner verstorbenen Frau?
Ja, ein Witwer hat in Deutschland in der Regel Anspruch auf eine Witwerrente (eine Form der Hinterbliebenenrente) von der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn seine verstorbene Frau rentenversichert war und die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind; es gibt eine kleine und eine große Witwerrente, die auf Antrag gezahlt wird und die wirtschaftliche Existenz sichern soll. Wichtige Voraussetzungen sind unter anderem die Ehedauer, die Rentenversicherungsbeiträge des Verstorbenen (Wartezeit) und dass der Witwer bestimmte Bedingungen erfüllt, wie z.B. Alter oder Kindererziehung.
Wie viel von der staatlichen Rente meines verstorbenen Mannes steht mir zu?
Sie erben die Hälfte der geschützten Rentenzahlung Ihres Partners, wenn Ihre Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft mit ihm vor dem 6. April 2016 begann und sein Renteneintrittsalter am oder nach dem 6. April 2016 liegt .
Was bekomme ich von der Rente meines Mannes, wenn er stirbt?
Nach dem Tod des Mannes erhält die Witwe zunächst für drei Monate die volle Rente des Verstorbenen (Sterbevierteljahr), danach meist 55 % oder 60 % der Rente (große Witwenrente), wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, oder 25 % (kleine Witwenrente), wenn sie jung ist und kein Kind erzieht; die Höhe hängt von Ehedauer, Alter, Einkommen und Kindererziehung ab, wobei das eigene Einkommen angerechnet wird.
Was bekommt die Ehefrau, wenn der Mann stirbt?
Wenn der Ehemann stirbt, hat die Ehefrau Anspruch auf eine Witwenrente (nach dem "Sterbevierteljahr" meist "große" oder "kleine") und erbt gesetzlich einen Anteil am Vermögen, oft ein Viertel plus Zugewinnausgleich (je nach Kinderzahl), aber ein Testament kann alles anders regeln. Die Rente hängt vom Einkommen des Mannes und dem eigenen Einkommen der Frau ab, wobei hohe eigene Einkünfte die Rente kürzen können, bis sie zur Nullrente wird.
Wie lange wird die Rente im Todesfall eines Rentenempfängers gezahlt?
Die Rente endet mit dem Ablauf des Monats, in dem der Rentenempfänger verstorben ist. Überzahlte Renten (oft zu Monatsanfang gezahlt) müssen von den Erben zurückgezahlt werden, daher sollte das Konto nicht sofort geschlossen werden, da die Rentenversicherung diese Beträge zurückbuchen kann. Für Witwen- und Witwerrenten gelten jedoch eigene Regeln, wie z.B. die Begrenzung bei Wiederheirat oder nach 24 Monaten (bei kleiner Witwenrente).
Was passiert mit der Rente meines Ehepartners, wenn ich sterbe?
Nach dem Tod des Ehepartners gibt es eine Witwen- oder Witwerrente, die in den ersten drei Monaten 100 % der Rente des Verstorbenen beträgt (Sterbevierteljahr), danach gestaffelt als "kleine" (25 %) oder "große" (55 %) Rente, abhängig von Alter, Kindererziehung oder Erwerbsminderung. Wichtig: Es muss ein Antrag bei der Rentenversicherung gestellt werden, der Ehepartner muss die Mindestversicherungszeit (5 Jahre) erfüllt haben, und die Ehe darf nicht geschieden gewesen sein. Eigene Einkünfte können die Rente kürzen, aber im Sterbevierteljahr wird nichts angerechnet.
Wie hoch darf die eigene Rente sein, damit die Witwenrente nicht gekürzt wird?
Damit Ihre eigene Rente die Witwenrente nicht kürzt, müssen Sie den Freibetrag beachten: Ab dem 1. Juli 2025 liegt dieser bei 1.076,86 € monatlich (brutto) für Arbeitseinkommen und kann sich mit Waisenkindern erhöhen. Nur das Nettoeinkommen, das diesen Freibetrag übersteigt, wird zu 40 % auf die Witwenrente angerechnet; höhere Einkommen werden ab dem Folgejahr stärker berücksichtigt, es gibt aber politische Absichten, die Regeln zu verbessern.
Wie viel Witwenrente bekomme ich, wenn ich selber Rentner bin?
Wenn Sie selbst Rente beziehen, wird Ihre eigene Altersrente zu 40 % auf die Witwenrente angerechnet, allerdings erst nach Abzug eines Freibetrags: Vom Bruttobetrag Ihrer Rente werden pauschal 14 % abgezogen (für neuere Rentner), um das anzurechnende Nettoeinkommen zu ermitteln, und nur der Teil, der über dem Freibetrag (2025: 1.076,86 €) liegt, wird zu 40 % gekürzt. Ihre eigene Rente bleibt dabei immer in voller Höhe bestehen.
Was passiert mit den Rentenpunkten bei Tod des Ehepartners?
Sie erhalten die Rentenpunkte nicht mehr zurück. Sie können die Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich also bei Tod Ihres ehemaligen Ehepartners veranlassen, wenn eine der Konstellationen vorliegt.