Was ist besser Gehalt auf 12 oder 13 Monate?

Gefragt von: Peter Vollmer-Zeller
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Ob 12 oder 13 Gehälter besser sind, hängt von deinen Prioritäten ab: 13 Gehälter (mit Bonus/Weihnachtsgeld) bieten oft mehr Motivation und finanzielle Entspannung in der Weihnachtszeit, können aber steuerlich ungünstiger sein und sind bei Kündigung riskanter; 12 Gehälter sind steuerlich gleichmäßiger, bieten mehr monatliche Flexibilität, können aber bei Kündigung den Vorteil des 13. Gehalts verlieren, wenn es als freiwillige Leistung definiert ist. Entscheidend ist die genaue Vertragsgestaltung und ob es sich um ein festes 13. Monatsgehalt (schwieriger zu kürzen) oder ein variables Weihnachtsgeld/Bonus handelt, sowie wie es steuerlich behandelt wird.

Ist ein 13. Monatsgehalt gut oder schlecht?

Das 13. Monatsgehalt ist für viele Arbeitnehmer in Deutschland eine wichtige Sonderzahlung. Die zusätzliche Gehaltszahlung verschafft finanzielle Planungssicherheit und dient Arbeitgebern als wichtiges Instrument zur Mitarbeiterbindung.

Welcher Kalender ist besser, 13 Monate oder 12 Monate?

Ein 13-Monats- System wie der Internationale Festkalender beseitigt ungleichmäßige Monate. Jeder Monat hätte 28 Tage, wodurch eine perfekte 4-Wochen-Struktur entstünde. Diese Einheitlichkeit könnte Lohnabrechnung, Dienstplanung und sogar Feiertagsplanung vereinfachen.

Was ist besser, Weihnachtsgeld oder das 13. Monatsgehalt?

Besser ist oft das 13. Monatsgehalt, weil es meist vertraglich garantiert ist und als Teil des regulären Einkommens gilt, das für die geleistete Arbeit honoriert wird, während Weihnachtsgeld eher eine freiwillige Prämie für Betriebstreue sein kann und somit weniger sicher ist, aber beide werden versteuert. Das 13. Gehalt ist meist fester Bestandteil des Einkommens, das Sie planen können, das Weihnachtsgeld oft eine Bonus-Zahlung, die der Arbeitgeber anpassen kann. 

Wird das 13. Monatsgehalt anders versteuert?

Der Betrag wird meist im November oder Dezember ausgezahlt. So muss das 13. Monatsgehalt genauso wie das normale Monatsgehalt versteuert werden.

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Was ist besser, Weihnachtsgeld monatlich oder jährlich?

Ob monatliche oder jährliche Auszahlung von Weihnachtsgeld besser ist, hängt von deinen persönlichen Finanzen ab: Jährlich gibt es oft eine größere Summe, die für größere Anschaffungen genutzt wird, aber steuerlich durch die höhere Einmalzahlung einen höheren Steuersatz auslösen kann, während monatliche Auszahlung die Haushaltsplanung erleichtert und den Steuereffekt glättet, aber der große "Gönnungs"-Effekt fehlt und die Arbeitgeberbindung (Anreiz zum Bleiben) schwächer sein kann. 

Welche Abzüge gibt es beim 13. Monatslohn?

Der 13. Monatslohn (oder Weihnachtsgeld) unterliegt denselben Steuer- und Sozialabzügen wie dein reguläres Gehalt, wird aber oft als "sonstige Vergütung" behandelt, was zu höheren Steuern (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer) in diesem Monat führen kann, da das Finanzamt deinen Jahreslohn hochrechnet. Abgezogen werden auch Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, ALV) und ggf. Pensionskassenbeiträge. Wenn du in der Schweiz unter Quellensteuer fällst, kann der Steuersatz in dem Monat, in dem der 13. Lohn ausbezahlt wird, deutlich höher ausfallen. 

Ist das 13. Monatsgehalt das volle Gehalt?

Ein 13. Monatsgehalt entspricht in der Regel einem vollen Bruttomonatsgehalt, ist eine freiwillige Sonderzahlung ohne gesetzlichen Anspruch, die oft im Arbeits- oder Tarifvertrag oder durch betriebliche Übung geregelt wird und meist am Jahresende ausgezahlt wird, wobei es auch eine anteilige Zahlung über das Jahr oder bei Eintritt/Austritt geben kann. 

Wie viel bleibt nach Steuern vom Weihnachtsgeld übrig?

Vom Weihnachtsgeld bleiben netto oft zwischen 50 % und 70 % übrig, aber es hängt stark von deiner Steuerklasse, deinem Jahresgehalt und deinem individuellen Sozialversicherungsstatus ab, da es als „sonstige Bezüge“ mit der Jahreslohnsteuertabelle versteuert wird und auch Sozialabgaben anfallen. Bei 1.000 € Brutto-Weihnachtsgeld können es nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen oft noch ca. 600 € bis 800 € sein, wobei es bei höheren Bruttogehältern prozentual weniger wird. 

Wird das 13. Gehalt auf Krankengeld angerechnet?

Ja, das 13. Gehalt wird bei der Berechnung des Krankengeldes berücksichtigt, da es als regelmäßige Einmalzahlung gilt, aber es führt nicht zwingend zu einer Kürzung Ihres Arbeitgeber-Lohns nach 6 Wochen; stattdessen wird es in die Krankengeld-Bemessungsgrundlage einbezogen, was das Krankengeld selbst erhöhen kann, aber der Anspruch auf das 13. Gehalt bleibt grundsätzlich bestehen, solange der Anspruch auf Entgeltfortzahlung oder Krankengeldzuschuss läuft, wobei eine Kürzung des 13. Gehalts möglich ist, wenn die Zahlung rein arbeitsleistungsbezogen ist und die Krankheit sehr lange andauert, abhängig von vertraglichen Vereinbarungen und dem Zweck der Zahlung (Entgelt vs. Betriebstreue). 

Warum haben wir 12 Monate und nicht 13?

Ein Jahr hat 12 Monate, weil dieses System historisch auf 12 Mondzyklen basiert, die sich ungefähr mit dem Sonnenjahr decken, aber durch römische Kalenderreformen angepasst wurden; 13 Monate wären astronomisch unpraktisch und hätten die Zählung erschwert, da 13 eine Primzahl ist und das System weniger teilbar wäre, wie die alten Babylonier und Römer durch Schaltmonate korrigierten, bis der Gregorianische Kalender die 365 Tage festlegte, die sich an der Sonne orientieren.
 

Welcher Kalender ist besser?

  • Google Kalender. 🥇 Am besten für: Einzelpersonen und Teams, die nach Einfachheit und Minimalismus suchen. ...
  • Outlook Kalender. 🥇 Am besten für: Microsoft-Nutzer, die plattformübergreifend arbeiten. ...
  • Apple Kalender. ...
  • Todoist. ...
  • Calendar.com. ...
  • Business Calendar 2. ...
  • Fantastical. ...
  • Calendly.

In welchem Kalender gibt es 13 Monate?

Der äthiopische Kalender ist der bekannteste, der 13 Monate hat (12 Monate à 30 Tage plus ein 13. Schaltmonat „Pagume“), aber auch der Chinesische Kalender (ein Lunisolarkalender) fügt Schaltjahre mit 13 Monaten ein, um ihn an den Sonnenzyklus anzupassen; auch der historische Römische Kalender hatte Schaltmonate. Es gibt auch moderne Vorschläge für 13-Monats-Kalender, wie den Internationalen Ewigen Kalender, die jedoch nicht Standard sind.
 

Was passiert mit dem 13. Monatsgehalt bei Kündigung?

Bei Kündigung steht Ihnen auch ein 13. Monatsgehalt (oder Weihnachtsgeld) grundsätzlich anteilig zu, basierend auf der Zeit, die Sie im laufenden Jahr gearbeitet haben (pro rata temporis), wenn es sich um eine Mischung aus Leistungslohn und Treueprämie handelt. Entscheidend sind Arbeits- oder Tarifvertrag, die spezielle Klauseln enthalten können; ohne wirksame Klauseln müssen Sie es nicht zurückzahlen und haben einen Anspruch, der mit der letzten Abrechnung fällig wird, auch bei fristloser Kündigung.
 

Was gilt als guter Stundenlohn?

Ein guter Stundenlohn in Deutschland liegt über dem Durchschnitt von ca. 26 € (Stand 2024) und hängt stark von Branche, Qualifikation und Erfahrung ab; während 15–30 €/Std. für viele mittlere Berufe gut sind, gelten 30 €+ als gut für IT/Ingenieure, und unter 15 €/Std. ist oft im Niedriglohnsektor (Gastronomie, Pflege) anzutreffen. Für Studierende sind 18–20 €/Std. bereits sehr gut, da der Durchschnitt oft niedriger liegt. 

Welches Gehalt muss ich bei einer Gehaltsvorstellung angeben?

Die Gehaltsvorstellung gibst du in brutto an. Das Jahresgehalt im Arbeitsvertrag wird ebenfalls in brutto angegeben, sodass hier bei Einheitlichkeit weniger Verwechslungsgefahr besteht.

Was bleibt von 3000 Euro Weihnachtsgeld übrig?

Von 3000 € Brutto-Weihnachtsgeld bleiben je nach Steuerklasse und persönlichen Abzügen (Krankenkasse, Rentenversicherung etc.) typischerweise etwa 1800 bis 2200 € netto übrig, da es als „sonstiger Bezug“ höher besteuert wird, aber in der Steuererklärung oft mit der Fünftelregelung ausgeglichen werden kann. Der genaue Betrag hängt von Faktoren wie Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuerpflicht und Sozialversicherungsstatus ab. 

Wann muss ich kündigen, um das Weihnachtsgeld zu behalten?

Um das Weihnachtsgeld zu behalten, wenn Sie selbst kündigen, müssen Sie die vertraglich vereinbarte Stichtagsregelung beachten, die oft den 31. März oder 30. Juni des Folgejahres vorsieht; kündigen Sie erst nach diesem Stichtag, behalten Sie es in der Regel, sofern es sich nicht um eine reine Belohnung handelt. Hat das Weihnachtsgeld einen Entgeltcharakter (z.B. 13. Monatsgehalt), darf es wegen erbrachter Arbeitsleistung nicht zurückgefordert werden, auch wenn Sie vorher kündigen. 

Ist das 13. Monatsgehalt steuerfrei?

Nein, ein 13. Gehalt ist in Deutschland grundsätzlich nicht steuerfrei, sondern zählt zu den „sonstigen Bezügen“ und ist voll steuer- sowie sozialversicherungspflichtig, wird aber aufgrund der Einmalzahlung höher versteuert, was oft zu einer geringeren Nettoauszahlung führt, als man erwartet, da es sich auf das gesamte Jahreseinkommen bezieht. Eine Ausnahme bildet die Gewährung als steuerbegünstigter Sachbezug (z.B. ein Tablet), der pauschal versteuert werden kann, aber das 13. Gehalt ist meist eine Barzahlung. 

Was ist besser, 13 Gehalt oder Weihnachtsgeld?

Beide sind super, aber das 13. Monatsgehalt ist meist besser, weil es vertraglich geregelt und damit eine feste Gehaltskomponente für erbrachte Leistung ist, während Weihnachtsgeld oft eine freiwillige, an Betriebstreue geknüpfte Gratifikation ist, die schwanken kann und schlechter bei Kündigung geschützt ist; entscheidend ist der Arbeits- oder Tarifvertrag, der den Anspruch festlegt, aber ein 13. Gehalt ist planbarer und gibt mehr Sicherheit. 

Ist der 13. Monatslohn ein Bonus?

Der 13. Monatslohn ist keine Gratifikation, sondern eine Sondervergütung. Eine Gratifikation ist eine freiwillige Sonderzahlung, die an bestimmte Bedingungen geknüpft werden kann, wie zum Beispiel ein erfolgreiches Geschäftsjahr.

Wie muss das 13. Monatsgehalt im Arbeitsvertrag formuliert werden?

Für ein 13. Monatsgehalt im Arbeitsvertrag sind klare Formulierungen entscheidend: Ob es sich um einen festen Anspruch handelt (z.B. „Der Arbeitnehmer erhält ein 13. Monatsgehalt“) oder um eine freiwillige Leistung, die sich auf das Betriebsergebnis bezieht (z.B. „Die Zahlung einer Sondergratifikation ist freiwillig und abhängig vom Betriebsergebnis“), hängt von der Klausel ab, wobei vage Formulierungen oft als bedingungsloser Anspruch interpretiert werden. Wichtige Elemente sind die genaue Definition der Höhe (oft als Prozentsatz oder 1/12 des Jahresgehalts), der Auszahlungszeitpunkt und Regelungen zu Kündigung oder Stichtagen. 

Warum ist das 13. Gehalt wichtig?

Ein 13. Monatsgehalt gibt es, weil es eine freiwillige Sonderzahlung des Arbeitgebers ist, die als Anerkennung für die ganzjährige Arbeitsleistung dient, die Mitarbeiterbindung stärkt, die Motivation erhöht und Arbeitgeber attraktiv macht, oft vertraglich, tariflich oder per Betriebsvereinbarung geregelt. Es ist keine gesetzliche Pflicht, sondern eine zusätzliche Vergütung, meist ein Bruttomonatsgehalt, das zusätzlich zum regulären Lohn ausgezahlt wird, oft im Dezember. 

Wie wird der 13. Monatslohn versteuert?

Der 13. Monatslohn wird wie eine Sonderzahlung (sonstiger Bezug) behandelt, ist voll steuer- und sozialversicherungspflichtig und unterliegt der Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträgen, wobei er aufgrund der Hochrechnung des Jahreseinkommens im Auszahlungsmonat oft zu einer höheren Steuerbelastung führt, die sich aber im Jahresverlauf relativiert, da die Gesamtsteuerlast über das Jahr verteilt wird.
 

Habe ich Anrecht auf 13 Monatslohn bei Kündigung?

Bei Kündigung steht Ihnen auch ein 13. Monatsgehalt (oder Weihnachtsgeld) grundsätzlich anteilig zu, basierend auf der Zeit, die Sie im laufenden Jahr gearbeitet haben (pro rata temporis), wenn es sich um eine Mischung aus Leistungslohn und Treueprämie handelt. Entscheidend sind Arbeits- oder Tarifvertrag, die spezielle Klauseln enthalten können; ohne wirksame Klauseln müssen Sie es nicht zurückzahlen und haben einen Anspruch, der mit der letzten Abrechnung fällig wird, auch bei fristloser Kündigung.