Was ist der Unterschied zwischen Kartenzahlung und EC-Kartenzahlung?

Gefragt von: Josefine Petersen
sternezahl: 4.5/5 (61 sternebewertungen)

Der Hauptunterschied ist, dass "Kartenzahlung" der Oberbegriff für alle bargeldlosen Zahlungen (EC-/Girocard, Kreditkarte, Debitkarte) ist, während die EC-Karte (heute Girocard) eine spezifische Art von Debitkarte ist, die direkt vom Girokonto abbucht (innerhalb von 1-2 Tagen), während eine Kreditkarte einen Kredit gewährt und die Abrechnung zeitversetzt erfolgt (oft monatlich). "EC-Kartenzahlung" ist also eine Form der "Kartenzahlung" und bedeutet das Bezahlen mit der Girocard.

Was bedeutet EC-Kartenzahlung?

Eine EC-Zahlung ist eine bargeldlose Bezahlung mit der Girocard (früher EC-Karte, von "Electronic Cash" oder "Eurocheque"), bei der der Betrag direkt vom Girokonto abgebucht wird – oft mit PIN-Eingabe – und somit eine schnelle, elektronische Abwicklung im Handel ermöglicht, die früher als Electronic Cash bekannt war. Der Begriff "EC-Zahlung" wird heute noch umgangssprachlich für das Bezahlen mit der Girocard genutzt, die in Deutschland das gängigste Debitkartensystem ist.
 

Sind Bankkarte und EC-Karte das Gleiche?

Die Debitkarte

Umgangssprachlich wird sie auch Bankkarte, Sparkassenkarte, EC-Karte oder eben Girokarte genannt. Mit ihr kann man am Geldautomaten Bargeld abheben oder Waren und Dienstleistungen bargeldlos bezahlen. Debitkarten sind keine Kreditkarten. Alle Buchungen der Karte werden direkt vom Konto eingezogen.

Ist meine Karte eine EC-Karte?

Die Bezeichnungen Girocard, Girokarte oder Bankkarte (die Viele noch als EC-Karte kennen) meinen das gleiche. Du erhältst diese Karte bei deiner Bank, wenn du dort ein Girokonto hast. Bankkarten zählen zu den beliebtesten Zahlungskarten der Deutschen.

Was ist günstiger, EC-Karte oder Kreditkarte?

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bezahlen am günstigsten mit Bargeld oder der Debitkarte. Bargeld verursacht pro Bezahlvorgang die geringsten Kosten, im Verhältnis zum ausgegebenen Geldbetrag ist die Debitkarte hingegen am günstigsten. Eine Zahlung mit der Kreditkarte wäre in jedem Fall deutlich teurer.

Kreditkarte, Debitkarte, Girocard: Das sind die Unterschiede und Vor- und Nachteile

22 verwandte Fragen gefunden

Wie hoch ist die Gebühr bei EC-Kartenzahlung?

Gebühren für EC-Kartenzahlungen fallen hauptsächlich für Händler an und liegen meist zwischen 0,2 % und 1,5 % des Umsatzes, plus eventuell eine fixe Gebühr pro Transaktion. Für Kunden sind Zahlungen mit der Girocard (ehemals EC-Karte) im Inland oft gebührenfrei, es fallen jedoch Kosten für Bargeldabhebungen an. Die genauen Konditionen variieren stark je nach Zahlungsanbieter (z. B. Mollie, SumUp, Future Payments) und Bank.
 

Ist es besser, Euro abzuheben oder mit Kreditkarte zu zahlen?

Egal wohin Sie in Europa reisen, es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzuführen . Zwar sind Geldautomaten und Kartenzahlungsmöglichkeiten auf dem Kontinent weit verbreitet, aber darauf kann man sich nicht immer verlassen. In manchen Ländern oder abgelegenen Gegenden ist die Kartenzahlung noch nicht flächendeckend akzeptiert, daher ist Bargeld eine gute Alternative.

Woher weiß ich, ob meine Karte eine Kreditkarte ist?

Um herauszufinden, ob Sie eine Kreditkarte haben, schauen Sie auf Ihre physische Karte nach dem Wort "Credit", prüfen Sie Ihr Online-Banking nach Kreditkartenumsätzen oder kontaktieren Sie Ihre Bank direkt; oft sind Debitkarten auch Kreditkarten, aber eine Debitkarte bucht sofort ab, eine Kreditkarte sammelt die Ausgaben für die monatliche Abrechnung. 

Ist eine Visa-Karte eine EC-Karte?

Nein, eine Visa-Karte ist nicht direkt eine EC-Karte (jetzt Girocard), aber viele moderne Debitkarten von Banken tragen das Visa-Logo (z.B. „Visa Debit“) und funktionieren ähnlich wie eine Girocard, indem sie direkt vom Konto abbuchen, aber weltweit einsetzbar sind, im Gegensatz zur traditionellen, meist nur in Deutschland funktionierenden Girocard. Es gibt also zwei Haupttypen: Reine Kreditkarten (Rechnungsabschluss monatlich) und Debitkarten (sofortige Abbuchung), wobei die Visa Debit die Girocard-Funktion mit weltweiter Visa-Akzeptanz verbindet.
 

Wie heißt die EC-Karte heute?

Die alte EC-Karte heißt heute offiziell Girocard, wird aber umgangssprachlich immer noch oft als EC-Karte bezeichnet, weil sie das direkte Zahlungssystem Electronic Cash ablöste. Sie ist eine Debitkarte, die sofort das Girokonto belastet, und funktioniert meistens nur innerhalb Deutschlands, kann aber oft mit Zusatzfunktionen wie Debit Mastercard oder Visa Debit auch international genutzt werden.
 

Was ist der Nachteil einer Debitkarte?

Debitkarten haben Nachteile wie geringere Akzeptanz bei Mietwagenfirmen und Hotels (die eine Kreditkarte als Kaution benötigen), keinen Kreditrahmen, was zu Dispo-Zinsen führen kann, und Gebühren für Bargeldabhebungen an fremden Automaten, da Zahlungen direkt vom Girokonto abgebucht werden, was die Ausgabenkontrolle zwar verbessert, aber bei Überziehung teuer wird und weniger Zusatzleistungen wie Versicherungen bietet als Kreditkarten.
 

Wie lange ist die EC-Karte noch gültig?

Die alte EC-Karte (Girocard mit Maestro-Funktion) wird nicht vollständig abgeschafft, aber seit Juli 2023 gibt es keine neuen Karten mehr mit dieser Funktion, da Maestro eingestellt wurde; bestehende Karten können bis zum Ablaufdatum genutzt werden, aber neue Karten sind oft als Debit Mastercard mit zusätzlichen Funktionen erhältlich. Die Girocard selbst bleibt in Deutschland ein wichtiges Zahlungsmittel, doch die neue Generation kombiniert Girocard-Funktionen mit denen einer Kreditkarte für weltweite Akzeptanz. 

Was fällt alles unter eine EC-Karte?

Als EC-Karte zählt heute die Girocard, die früher als Electronic Cash Karte bekannt war und direkt mit dem Girokonto verbunden ist, wobei Zahlungen sofort abgebucht werden; sie wird oft umgangssprachlich auch als Bankkarte oder Sparkassenkarte bezeichnet, aber zunehmend durch internationale Debitkarten (wie Visa Debit oder Debit Mastercard) ersetzt, die aber nicht immer überall akzeptiert werden.
 

Warum ist EC-Kartenzahlung nicht möglich?

Die häufigsten Gründe, warum Kartenzahlung nicht möglich ist

Oft sind ein beschädigter Magnetstreifen oder ein verschmutzter Chip für die Ablehnung der Kartenzahlung verantwortlich. Aber auch technische Störungen, ein überschrittenes Kartenlimit oder die Ablehnung bestimmter Karten zählen zu den häufigsten Gründen.

Kann ich mit meiner EC-Karte Bargeld abheben?

Eine EC-Karte ist eine Euro-Scheckkarte mit einer vierstelligen persönlichen PIN, die von Ihrer Bank ausgestellt wird und mit der Sie an den meisten Geldautomaten in Europa Bargeld abheben können . Bargeldabhebungen an Geldautomaten Ihrer Bank (oder angeschlossener Banken oder Filialen) sind kostenlos.

Ist eine Sparkassenkarte eine EC-Karte?

Ja, die Sparkassen-Card ist im Grunde eine moderne EC-Karte, offiziell heißt sie aber seit 2007 girocard (eine Art Debitkarte), die auch die Funktionen der alten EC-Karte abdeckt, aber zusätzlich mit anderen Zahlverfahren (wie Visa Debit oder Mastercard Debit) für Online- und Auslandseinsätze erweitert wurde, sodass Sie damit weltweit bezahlen und Geld abheben können. 

Ist eine Visa Karte immer eine Kreditkarte?

Nein, eine Visa-Karte ist nicht immer eine Kreditkarte, obwohl das Logo oft als Synonym dafür gesehen wird; es gibt klassische Kreditkarten (späte Abbuchung), aber auch Visa Debitkarten, bei denen der Betrag sofort vom Konto abgebucht wird, sowie Prepaid-Karten. Der entscheidende Unterschied liegt in der Abbuchung: Bei einer echten Kreditkarte wird ein Kreditrahmen genutzt und monatlich abgerechnet, bei einer Debitkarte erfolgt die Abbuchung direkt vom Guthaben, ähnlich einer Aufladung, auch wenn der Name Visa draufsteht. 

Ist eine EC-Karte noch notwendig?

Ja, eine EC-Karte (heute offiziell Girocard) braucht man immer noch, sie ist das Standardzahlungsmittel in Deutschland und wird fast überall akzeptiert, wo Kartenzahlung möglich ist – auch wenn Händler oft Kredit- und Debitkarten akzeptieren müssen, bleiben Girocards oft günstiger für sie. Auch wenn der Name „EC-Karte“ veraltet ist und die Maestro-Funktion für neue Karten wegfällt, bleibt die Girocard als Debitkarte, die direkt vom Konto abbucht, wichtig für Bargeldabhebungen und den täglichen Einkauf.
 

Wie kann ich eine EC-Karte erkennen?

Eine EC-Karte erkennst du daran, dass sie heute girocard heißt und das girocard-Symbol (ein stilisiertes Rechteck mit Pfeilen) trägt, oft kombiniert mit Maestro oder V PAY, und das Geld direkt vom Konto abbucht, im Gegensatz zu einer Kreditkarte, die den Schriftzug "Debit" trägt und oft internationale Logos wie Visa/Mastercard hat, aber eben auch die klassische EC-Karte (jetzt Girocard) ist eine Debitkarte, die man am "Debit"-Schriftzug erkennt.
 

Woher weiß ich, was für eine Kreditkarte ich habe?

Die Kreditkartennummer ist auf der Vorderseite jeder Kreditkarte aufgeprägt. Sie gibt Aufschluss über den Herausgeber der Karte, den Kartentyp, die Kontonummer und sie beinhaltet die Prüfziffer.

Was bedeutet roter und gelber Kreis auf EC-Karte?

Die neuen Karten - egal von VR Bank oder Sparkasse - tragen dann das rot-gelbe Kreissymbol von Debit Mastercard, mit dem die Banken zusammenarbeiten. Neu ist nun eine Kreditkartenfunktion, um zum Beispiel Bankkunden, die keine eigene Kreditkarte besitzen, die Teilhabe unter anderem am Onlineshopping zu ermöglichen.

Ist eine EC-Karte auch eine Kreditkarte?

Nein, eine EC-Karte (heute Girocard) ist keine Kreditkarte, sondern eine Debitkarte: Bei Zahlungen wird der Betrag fast sofort direkt vom Girokonto abgebucht, im Gegensatz zur Kreditkarte, die einen Kreditrahmen gewährt und die Abrechnung oft monatlich bündelt, was mehr finanziellen Spielraum gibt, besonders im Ausland und online.
 

Was sind die Nachteile von Kreditkarten?

Nachteile Kreditkarte

  • Möglichkeit besteht, die Kontrolle über seine Ausgaben zu verlieren.
  • Kreditkarte ist mit Kosten (Jahresgebühr) verbunden.
  • Nutzung hinterlässt Spuren im Internet.
  • Karte wird nicht überall akzeptiert.
  • bei Nutzung im Ausland entstehen zusätzliche Kosten.

Welche Nachteile hat Kartenzahlung?

Nachteile der Kartenzahlung sind unter anderem die Gefahr der Überschuldung durch unbewusste Spontankäufe, technische Probleme wie Ausfälle von Terminals oder Internet, mögliche Gebühren für Kunden und Händler, geringerer Schutz (weniger Boni, Risiko bei Verlust) im Vergleich zu Bargeld (bei Debitkarten) sowie die Umweltbelastung durch Produktion und Energieverbrauch der Systeme, auch wenn sie oft besser als Bargeld abschneidet. 

Wie viel Geld kann man mit Kreditkarte bezahlen?

Der Verfügungsrahmen einer Kreditkarte ist der maximale Betrag, den Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meist monatlich) ausgeben können; er ist der aktuelle, frei verfügbare Betrag, der sich aus dem gesamten Kreditlimit minus bereits getätigter Ausgaben berechnet. Er wird von der Bank individuell festgelegt (basierend auf Bonität, Einkommen) und ist entscheidend für Zahlungen, da Sie Geld "leihen", das später vom Girokonto abgebucht wird, was Sicherheit für Sie und die Bank bietet, bis der volle Betrag beglichen ist.