Was ist der Unterschied zwischen Xetra und Tradegate?

Gefragt von: Valerie Metz
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Der Hauptunterschied zwischen Xetra und Tradegate liegt in den Handelszeiten (Xetra: 9-17:30 Uhr; Tradegate: 8-22 Uhr), der Zielgruppe (Xetra als Referenzmarkt, Tradegate spezialisiert auf Privatanleger) und den Kosten (Xetra hat Gebühren, Tradegate oft gebührenfrei). Tradegate bietet durch längere Öffnungszeiten, inklusive des Abends, mehr Flexibilität für Privatanleger, während Xetra durch höhere Volumina oft Referenzpreise liefert.

Was ist der Vorteil von Tradegate?

Handel auf Tradegate ohne Gebühren

Der zentrale Vorteil für Privatanleger beim Handel auf Tradegate liegt in der Gebühren-Struktur: Auf der elektronischen Handelsplattform fallen keinerlei börsenseitige Transaktionsentgelte oder Makler-Courtagen an.

Was ist der Unterschied zwischen Tradegate und Xetra?

Ausgedehnte Tradegate Handelszeiten

Auf Xetra werden Aktien börsentäglich zwischen 09:00 Uhr und 17:35 Uhr gehandelt. Im Vergleich dazu bietet die Tradegate Börse einen gravierenden Vorteil, da hier Wertpapiere zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr gehandelt werden.

Ist Tradegate teurer als Xetra?

Anlegerinnen und Anleger müssen für den Handel auf Xetra allerdings zusätzliche Gebühren zahlen. Auf Tradegate kann in der Zeit von 08:00 Uhr - 22:00 Uhr gehandelt werden. Die Ausführungskurse orientieren sich an der Preisstellung auf Xetra. Für den Handel an der Börse Tradegate fallen keine Kosten an.

Welche Nachteile hat Tradegate?

Die Hauptnachteile von Tradegate sind höhere Spreads (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis) bei geringer Liquidität, besonders außerhalb der Xetra-Zeiten, was zu ungünstigeren Ausführungskursen führen kann, sowie ein eingeschränkteres Angebot an Wertpapieren (oft keine Fonds) und die Tatsache, dass es ein Market-Maker-Modell mit eigenen Interessen ist, das Spreads auslösen kann. Zudem fehlen oft Sparpläne bei Anbietern, die nur Tradegate nutzen.
 

Tradegate Die Elektronische Börse für Aktien, ETP, Anleihen & Fonds - Börsenlexikon

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Warum über Xetra handeln?

Entscheiden Sie sich für den Handelsplatz Xetra und profitieren Sie von höchster Liquidität und fairen Preisen eines großen Marktplatzes. Die rund 130 Handelsteilnehmer, von denen die Hälfte aus dem Ausland kommt, schätzen die Transparenz und Schnelligkeit, die Xetra bei gleichzeitig niedrigen Handelskosten ermöglicht.

Welche Bank steckt hinter Tradegate?

An der Tradegate AG sind interessanterweise wiederum zwei der genannten Unternehmen beteiligt: Die BNP Paribas und die Deutsche Börse halten jeweils 19,62%, die Berliner Effektengesellschaft ist mit 56,57% Hauptaktionär.

Welcher Börsenplatz ist für Privatanleger am günstigsten?

Die günstigste Börse hängt vom Broker ab, aber elektronische Handelsplätze wie gettex, Tradegate und LS Exchange sind oft preiswert, besonders bei Neo-Brokern wie Smartbroker+ und Scalable Capital mit kostenlosen oder sehr günstigen Orders ab bestimmten Volumina. Der beste Preis-Leistungs-Verhältnis liegt oft bei Smartbroker+ und Traders Place, wobei die tatsächlichen Kosten auch von Orderarten und Produktkosten beeinflusst werden.
 

Was kostet eine Order bei Tradegate?

Jetzt über die Tradegate Exchange handeln

Ab sofort können justTRADE Kunden an 3 Börsenplätzen Aktien und ETFs handeln. Für 0€ Orderprovision (zzgl. Handelsplatzspread, max. 1€ Fremdkosten) können justTRADE Kunden nun auch an der größten und umsatzstärksten Retail-Börse in Deutschland handeln.

Wie hoch sind die Gebühren bei Xetra?

Xetra-Gebühren hängen stark vom gewählten Broker ab, bestehen aber meist aus einer Provisionsgebühr (z.B. 0,14% - 0,25%) plus fixen Kosten (z.B. 4,90 €) und manchmal weiteren Fremdkosten und Börsenplatzentgelten, mit Mindestgebühren (z.B. 9,90 € bei vielen Anbietern), aber auch günstigen Modellen (z.B. 1 € bei Trade Republic). Bei Sparplänen fallen oft keine Transaktionsentgelte an. 

Wann ist die beste Uhrzeit, um Aktien zu kaufen?

Die beste Zeit, um Aktien zu kaufen, ist während der Haupt-Handelszeiten an den großen Börsen, insbesondere wenn sich die Volumina überschneiden, was zu mehr Liquidität und engeren Spreads führt: Ideal sind die späten Nachmittagsstunden (ca. 15:30 – 17:30 Uhr MEZ), wenn die US-Börsen öffnen, sowie die Morgenstunden (ca. 9:00 – 10:00 Uhr MEZ) für deutsche Aktien auf Xetra, um von hoher Liquidität und schneller Orderausführung zu profitieren. Meiden Sie die ersten und letzten 15 Minuten sowie späte Abendstunden wegen geringerer Liquidität. 

Welcher Broker nutzt Tradegate?

Darüber hinaus bieten 4 weitere Broker den Handel an Tradegate zum Festpreis an: justTRADE, DEGIRO, Smartbroker+, Flatex.

Ist Tradegate Direkthandel?

Besonderheiten im börslichen Handel mit Tradegate

Mit Tradegate können Privatanleger schnell und neutral überwacht von 7:30 bis 22 Uhr handeln. Wir bieten den börslichen Direkthandel (Quote-Request-Order) und die Möglichkeit der Ordererteilung mit modernen Ordertypen und Limitfunktionalitäten an.

Kann man nach 18 Uhr noch Aktien kaufen?

Spezialisten an der Deutschen Börse Frankfurt

In Frankfurt wird von 8:00 bis 22:00 Uhr MEZ gehandelt. Abweichend davon sind die Zeiten von Anleihen (8:00 bis 17:30 Uhr).

Wie verdient Tradegate Geld?

Umsonst ist aber auch der Handel an dieser Börse nicht. Die Tradegate AG verdient nämlich am sogenannten Spread – also der Spanne zwischen dem Preis, zu dem sie Aktien kauft und dem, zu dem sie verkauft. Tagsüber, wenn viele InvestorInnen handeln, sind diese beiden Kurse fast immer identisch.

Was ist besser, Xetra oder Direkthandel?

Direkthandel (außerbörslich) ist oft günstiger bei Neobrokern, da Börsen- und Maklergebühren entfallen, bietet längere Handelszeiten (oft 8-22 Uhr), aber potenziell schlechtere Preise; Xetra (elektronische Börse) ist der größte deutsche Handelsplatz mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis (besonders für deutsche Blue Chips und ETFs) während der Hauptzeiten (9-17:30 Uhr), hat aber feste Gebühren und kürzere Zeiten, wobei sich die Wahl stark nach Kosten des Brokers, Handelszeiten und Wertpapier richtet. Für Kleinanleger sind oft die Regionalbörsen (z.B. Tradegate, Börse Stuttgart) mit ihren erweiterten Zeiten eine gute Mischung.
 

Welche Gebühren fallen an, wenn man Aktien verkauft?

Auf Ihre Erträge aus Dividenden und realisierten Kursgewinnen beim Verkauf der Aktien fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer, ein Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Indem Sie einen Freistellungsauftrag abgeben, können Sie diese umgehen, wenn Sie unterhalb des Freibetrags bleiben.

Ist Tradegate seriös?

direct ein seriöser Broker. Der Broker ist eine Kooperation zwischen der Tradegate AG und BNP Paribas. Beides sind etablierte Institutionen. Die Tradegate AG ist bekannt für ihre Handelsplattform, die Tradegate Exchange, welche in Europa ein führender Handelsplatz für Privatanleger ist.

Welcher Broker ist am besten für Anfänger geeignet?

Für Anfänger eignen sich besonders günstige Neobroker wie Scalable Capital, Trade Republic, finanzen.net zero und Smartbroker+ wegen niedriger Kosten und einfacher Bedienung, oft mit kostenlosen Sparplänen und der Möglichkeit, Teilaktien zu kaufen, ergänzt durch traditionellere Banken wie die ING oder Consorsbank, die oft breitere Angebote haben, wobei die Auswahl je nach Fokus auf Kosten (Neobroker) oder Funktionsumfang variiert. 

Welcher Ordertyp ist der beste?

Market-Order (ohne Limit)

Wird eine Kauforder ohne Zusätze ausgeführt, nennt sich das „billigst“. Es wird zum nächstmöglichen Kurs billigst gekauft. Bei einer unlimitierten Verkaufsorder spricht man von „bestens“. Es wird zum nächstmöglichen Kurs bestens verkauft.

Wie viel Geld sollte man als Anfänger in Aktien investieren?

Als Anfänger sollten Sie nur Geld investieren, dessen Verlust Sie verkraften können, idealerweise als kleinen, festen monatlichen Betrag (z.B. 25-50 € über einen ETF-Sparplan), um den Zinseszinseffekt zu nutzen, aber vor allem mit einer guten Mischung (Diversifikation), nie kurzfristig benötigtes Geld und mit Fokus auf langfristigen Vermögensaufbau statt schnellen Gewinnen. Beginnen Sie am besten mit einem Musterdepot und kleinen Beträgen, um Risiken zu verstehen, bevor Sie echtes Geld einsetzen. 

Hat Tradegate noch geöffnet?

Mit Tradegate ermöglichen wir Ihnen den Handel, wie Sie wollen und wann es Ihnen am besten passt. Dank der erweiterten Öffnungszeiten können Sie jetzt zwischen 07:30 und 22:00 Uhr handeln.

Welcher Börsenplatz ist der günstigste?

Die günstigste Börse hängt vom Broker ab, aber elektronische Handelsplätze wie gettex, Tradegate und LS Exchange sind oft preiswert, besonders bei Neo-Brokern wie Smartbroker+ und Scalable Capital mit kostenlosen oder sehr günstigen Orders ab bestimmten Volumina. Der beste Preis-Leistungs-Verhältnis liegt oft bei Smartbroker+ und Traders Place, wobei die tatsächlichen Kosten auch von Orderarten und Produktkosten beeinflusst werden.
 

Wie hoch sind die Gebühren bei Tradegate?

Tradegate-Gebühren hängen stark vom jeweiligen Broker ab; die Börse selbst erhebt oft keine direkten Transaktionsgebühren, aber Broker wie LYNX berechnen 0,14 % (mind. 5,80 €), während Anbieter wie Tradegate.direct oft kostenlosen Handel anbieten (außer bei Fremdwährungen/Spezialprodukten) und DEGIRO Pauschalgebühren verlangen können, daher ist ein Broker-Vergleich ratsam.