Was ist die 75:25-Regel?

Gefragt von: Heribert Schmidt
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Nach der sog. 75/25-Regelvermutung ist zu beachten, dass die Bezüge im Allgemeinen wenigstens zu 75 % aus einem festen und höchstens zu 25 % aus erfolgsabhängigen Bestandteilen (Tantiemen) bestehen.

Was ist die 75/25-Regelvermutung?

75/25 Verhältnis: Das Festgehalt eines Gesellschafter-Geschäftsführers beträgt 75 % – die Tantieme 25 %. Ist dies nicht der Fall, müssen spezielle Gründe für dieses abweichende Verhältnis vorliegen, die dieses abweichende Verhältnis aus betrieblicher und gesellschaftsrechtlicher Sicht plausibel machen.

Was besagt die 75/25-Regel beim Investieren?

Als grundlegende Leitregel haben wir vorgeschlagen, dass der Anleger niemals weniger als 25 % oder mehr als 75 % seines Vermögens in Aktien anlegen sollte , mit einer daraus resultierenden umgekehrten Spanne von 75 % bis 25 % in Anleihen.

Wie viel Gehalt muss man als Geschäftsführer auszahlen?

Ein Geschäftsführergehalt hängt stark von Branche, Umsatz und Mitarbeiterzahl ab, aber steuerlich gilt: Es muss angemessen sein und darf nicht zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen, oft wird eine Grenze von ca. 75 % des Gewinns (bzw. 25 % Tantieme bei Gesellschaftern) als Richtwert genannt, um die 30 % Steuerbelastung auf Gewinne in der GmbH zu optimieren, wobei konkrete Branchenvergleiche (z.B. 140k€ - 200k€ in vielen Branchen) als Orientierung dienen. Wichtig: Holen Sie sich steuerliche Beratung, um die optimale Kombination aus Festgehalt und Tantieme zu finden, die zu Ihrem Unternehmen passt und vom Finanzamt akzeptiert wird.
 

Warum 25 1 Prozent Beteiligung?

Daher ist eine 25,1 % die geringste und zugleich günstigste Sperrminorität, da man so als Investor nicht die Mehrheit am Unternehmen übernehmen muss, aber trotzdem wichtige Entscheidungen zumindest blockieren und mitbestimmen kann. Für die meisten Gesellschafterbeschlüsse reicht eine einfache Mehrheit aus.

75 / 25 Rule

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Wie viel Prozent braucht man im Bundestag für eine Sperrminorität?

In diesem Fall spricht man von einer Sperrminorität, wenn einzelne Aktionäre mehr als 25 % und weniger als 50 % der Aktien besitzen.

Was passiert mit den 25000 € bei einer GmbH?

Die 25.000 € sind das Stammkapital einer GmbH, die finanzielle Basis und Haftungsmasse für Gläubiger; es muss bei Gründung mindestens zur Hälfte (12.500 €) eingezahlt werden, darf aber für betriebliche Zwecke genutzt werden (z.B. Büromaterial, Kaution), solange die Kapitalerhaltung beachtet wird und kein „Hin- und Herzahlen“ stattfindet; es wird in der Bilanz als „Gezeichnetes Kapital“ ausgewiesen und sichert die Haftung der Gesellschaft, nicht der Gesellschafter, die aber für noch ausstehende Einlagen haften. 

Wie viel verdient ein Geschäftsführer einer kleinen GmbH?

Das Gehalt eines GmbH-Geschäftsführers in einer kleinen GmbH variiert stark, liegt aber oft zwischen rund 150.000 € und 220.000 € Jahresbrutto für kleine Unternehmen (1-100 Mitarbeiter), wobei die Spanne je nach Branche, Umsatz und Mitarbeiterzahl deutlich abweicht (z.B. Handwerk niedriger, Industrie höher) und auch < < !nav>>Teilzeit-Modelle existieren. Es gibt keine pauschale Zahl; eine „angemessene“ Vergütung orientiert sich am Fremdvergleich und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, um steuerliche Probleme zu vermeiden. 

Wie viel Gewinn sollte man als Selbstständiger für Steuern einplanen?

Ziel sollte es sein, mindestens 30 Prozent deines Umsatzes als Gewinn zu erzielen, damit sich deine Selbstständigkeit langfristig lohnt und du finanziell abgesichert bist.

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung für den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH?

Eine Gehaltserhöhung für einen Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) erfordert einen Gesellschafterbeschluss, der den Anstellungsvertrag ändert, um sie zivilrechtlich wirksam und steuerlich anerkannt zu machen; ohne diesen Beschluss droht eine steuerliche Annahme als verdeckte Gewinnausschüttung (VGA). Wichtig ist, die Erhöhung angemessen zu gestalten (Fremdvergleich), ungewöhnlich hohe Sprünge zu vermeiden und idealerweise eine Anpassungsklausel im Vertrag zu haben, um zukünftige Erhöhungen zu erleichtern. 

Wie anlegt man 500.000 Euro richtig, wenn man das Geld in fünf Jahren braucht?

Denn unter dieser Bedingung gab es keine einzige Fünf-Jahres-Periode mit negativem Ergebnis, und die durchschnittliche Rendite liegt vor Kosten und Steuern bei 5,54 Prozent. Je nachdem, wie hoch die Kosten liegen, würden aus den angesparten 500.000 Euro in fünf Jahren nach Steuern rund 600.000 Euro werden.

Was sind die vier goldenen Regeln des Investierens?

Gemäß den vier goldenen Regeln der Geldanlage sollte eine Geldanlage transparent, diversifiziert, langfristig und kosteneffizient sein.

Welche Geldanlage mit 75 Jahren?

Geldanlage mit 75 bedeutet eine Mischung aus Sicherheit und Rendite, wobei der Fokus auf Liquidität, Inflationsschutz und Risikostreuung liegt; ideal sind eine Notfallreserve auf Tages-/Festgeld, Ergänzung durch Anleihen-ETFs/Fonds für planbare Erträge und gegebenenfalls ein kleinerer Anteil an dividendenstarken Aktien für langfristiges Wachstum, da der Horizont kürzer ist, aber das Kapital lange reichen muss. Wichtig ist eine Bestandsaufnahme des Vermögens und der Bedürfnisse, um Geld sicher und mit planbaren Erträgen anzulegen, aber auch gegen die Inflation gewappnet zu sein.
 

Wie viel Tantiemen bekommt ein Geschäftsführer?

Eine übliche Tantieme für GmbH-Geschäftsführer ist erfolgsabhängig und oft an den Jahresüberschuss gekoppelt, wobei steuerlich meist ein Verhältnis von 75 % Fixgehalt zu 25 % variabler Vergütung (Tantieme) als Richtwert gilt, um verdeckte Gewinnausschüttungen (VGA) zu vermeiden. Die Tantieme darf maximal 50 % des Jahresüberschusses nicht überschreiten und muss im Vertrag klar definiert sein, um als legitime Betriebsausgabe zu gelten. 

Kann ich mich als Gesellschafter selbst anstellen bei 50%?

Ob ein solcher Einfluss besteht, richtet sich in erster Linie nach den Stimmrechtsverhältnissen. Dementsprechend kann regelmäßig ein Gesellschafter, dem mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen, nicht zugleich Arbeitnehmer dieser Gesellschaft sein.

Wie viel muss ich als Selbstständiger verdienen, um 3000 € netto zu haben?

Um 3.000 € netto als Selbstständiger zu haben, brauchst du je nach Kosten und Steuern einen monatlichen Umsatz zwischen ca. 6.000 € und 9.000 €, wobei 6.000 € der Mindestwert für den Gewinn sind, zu dem noch Steuern, Sozialabgaben (wie Krankenversicherung) und Betriebskosten hinzukommen, während 9.000 € ein realistischerer Wert mit Puffer für Ausgaben und Steuern sind. Eine grobe Faustregel lautet: Umsatz = (Netto-Wunsch + Steuern + Abgaben + Betriebskosten) / (1 - Umsatzsteuer-Satz). 

Wie viel Gewinn bleibt von 10.000 Euro Umsatz übrig?

Insgesamt könnte also, nach Abzug sämtlicher Kosten, Steuern und Schulden, von den ursprünglichen 10.000 Euro Umsatz “nur” noch ein Gewinn von 3.000 Euro übrig bleiben. Das Ganze einmal durchzurechnen lohnt sich somit in jedem Fall!

Wie viel Geld sollte ich als Selbstständiger für Steuern zurücklegen?

Faustregel: 25–35 % des Gewinns für Steuern einplanen

Als Selbstständige:r solltest du je nach Einkommenshöhe und Steuerlast zwischen 25 % und 35 % deines Gewinns für Steuern zurücklegen. Dieser Betrag deckt in der Regel: Einkommensteuer (progressiver Steuersatz)

Kann ich als selbstständiger Einzelunternehmer mein Gehalt auszahlen lassen?

Gehalt von Selbstständigen

Als selbstständiger Einzelunternehmer können Sie sich kein Gehalt auszahlen lassen. Sie können auch kein Gehalt von sich selbst beziehen. Sie bestimmen also selbst, wie viel Geld Sie von Ihrem Geschäftskonto als Privatentnahme entnehmen, um Ihre Lebenshaltungskosten abzudecken.

Sind 70000 Euro ein gutes Gehalt?

Ja, 70.000 € Jahresgehalt sind in Deutschland sehr gut, da dies deutlich über dem Durchschnitt liegt (ca. 55.600 € brutto) und Sie damit zu den Besserverdienern gehören, insbesondere wenn Sie jünger sind; es ermöglicht finanziell abgesichertes Leben und Träume, aber \"reich\" im absoluten Sinne beginnt erst bei deutlich höheren Einkommen (über 80k-100k €). 

Wie lange haftet eine GmbH nach einer Geschäftsaufgabe?

Denn im GmbH-Gesetz (kurz: GmbHG) ist eine weitreichende Nachhaftung vorgesehen, die unter Umständen noch bis zu zehn Jahre nach dem Ausscheiden die Geltendmachung diverser Schadensersatzansprüche gegen den ehemaligen Geschäftsführer ermöglicht. Dieser haftet mit seinem gesamten Vermögen und damit unbeschränkt.

Kann man eine GmbH einfach schliessen?

Wer seine GmbH auflösen möchte, der muss sich an die Aussagen aus § 60 ff. GmbHG halten. Dort heißt es, dass die Auflösung des Unternehmens, durch Liquidatoren stattfinden muss. Außerdem müssen alle Gläubiger befriedigt sein, ehe es zur endgültigen GmbH Auflösung kommen kann.

Wie lange muss das Stammkapital auf dem Konto bleiben?

Ein verbreiteter Irrglaube ist es, dass das Stammkapital einer UG/GmbH nicht verwendet werden darf, sondern gewissermaßen unangetastet als Kaution auf dem Konto der Gesellschaft liegen bleiben muss. Das ist falsch. Richtig ist, dass das Stammkapital zur endgültigen und freien Verfügung der Gesellschaft stehen muss.