Was ist die beste Investition im Alter von 60 Jahren?

Gefragt von: Elvira Krüger
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Die beste Investition mit 60 ist eine Mischung aus Sicherheit und Rendite, wobei Tagesgeld/Festgeld für Notfälle und breit gestreute ETFs/Aktienfonds für Wachstum genutzt werden sollten, da der Anlagehorizont noch lang genug ist, um Marktschwankungen auszugleichen; zudem sind Anleihenfonds als Risikopuffer ideal, und eine private Rentenversicherung kann eine garantierte Zusatzeinkunft sichern, je nach Risikobereitschaft und Bedarf.

Welche Geldanlage ab 60 Jahren?

Ab 60 Jahren liegt der Fokus der Geldanlage auf Sicherheit und regelmäßigen Einkommen, idealerweise durch eine Mischung aus sicheren Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefe und Anleihen, kombiniert mit chancenorientierteren, breit gestreuten Anlagen wie Aktien-ETFs (z.B. 50/50 Mix), um langfristiges Wachstum zu sichern, ergänzt durch Immobilien oder private Rentenversicherungen für eine garantierte lebenslange Auszahlung. Wichtig ist ein individueller Mix aus risikoarmen und renditestarken Produkten, um sowohl Kapitalerhalt als auch Inflationsschutz zu gewährleisten. 

Worin sollte ein 60-Jähriger investieren?

Im Alter von 60–69 Jahren empfiehlt sich ein moderates Portfolio ( 60 % Aktien, 35 % Anleihen, 5 % Bargeld/Geldmarktanlagen ); im Alter von 70–79 Jahren ein moderat konservatives Portfolio (40 % Aktien, 50 % Anleihen, 10 % Bargeld/Geldmarktanlagen); ab 80 Jahren ein konservatives Portfolio (20 % Aktien, 50 % Anleihen, 30 % Bargeld/Geldmarktanlagen).

Wie kann ich 50.000 Euro für 5 Jahre anlegen?

Um 50.000 € für 5 Jahre anzulegen, sind eine Kombination aus risikoarmen Festgeldern (Treppenstrategie), um Sicherheit und feste Zinsen zu haben, und risikoreicheren globalen Aktien-ETFs für Wachstum ideal, um die Inflation zu schlagen und Vermögen aufzubauen, wobei die Aufteilung von Ihrer Risikobereitschaft abhängt, z.B. 60% ETFs, 40% Festgeld/Anleihen. 

Wie viel sollte man mit 60 Jahren gespart haben, um einen Lebensstandard zu halten?

Mit 60 Jahren sollten Sie idealerweise das 8- bis 10-fache Ihres jährlichen Nettoeinkommens angespart haben, also etwa 320.000 € bis 400.000 € bei 40.000 € Jahreseinkommen, um Ihren Lebensstandard zu sichern. Wer früher in Rente gehen möchte (z. B. mit 60), muss für die Zeit bis zur Regelaltersgrenze (ca. 67) zusätzliche Rücklagen für die monatlichen Ausgaben von 2.000 € bis 3.000 € haben, was weitere 168.000 € bis 250.000 € bedeuten kann, plus Inflation.
 

Ist man irgendwann zu alt zum Investieren?

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Welcher Kontostand gilt als normal?

Wann sich ein Kontostand im Durchschnitt befindet, und welche Faktoren dabei noch eine Rolle spielen, verrät eine Umfrage. Nach Schätzungen liegt der durchschnittliche Kontostand auf deutschen Girokonten bei 7.100 Euro, wie das Portal beatvest.de in Bezug auf eine Umfrage der Deutschen Bank von 2023 berichtete.

Wie viel Zinsen bekomme ich bei 60.000 Euro?

Zinsen für 60.000 Euro hängen stark von Art der Anlage/des Kredits, Zinsen/ Zinssatz und Laufzeit ab; bei Festgeld (Anlage) gibt es z.B. um die 3% Zinsen, während bei einem Kredit die Zinssätze variieren und über die Laufzeit die Gesamtkosten (Zinsen+Tilgung) entstehen, wie z.B. bei 10% Zins über 96 Monate über 26.000 € Zinsen insgesamt, aber man kann durch Zweckbindung (z.B. Umbau) bessere Konditionen bekommen. 

Was ist die derzeit beste Geldanlage?

Die "beste" Geldanlage hängt von deinen Zielen ab: Für Sicherheit und kurzfristige Verfügbarkeit sind Tagesgeld und Festgeld mit aktuell teils über 3 % Zinsen attraktiv, geschützt durch die Einlagensicherung bis 100.000 €. Langfristig bieten sich Aktien, Fonds & ETFs, breit gestreut, an, während Immobilien als wertbeständig gelten und Gold als Krisenhafen dient. Ein Mix aus Zinsanlagen und ETFs ist oft empfehlenswert. 

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

In was sollte man unbedingt investieren?

6 Vermögen aufbauen - sinnvoll investieren

  • Wertpapiere kaufen (z.B. Aktien, Anleihen und Investmentzertifikate)
  • eine Immobilie kaufen (z.B. eine Wohnung, ein Haus, ein Grundstück)
  • Edelmetalle (z.B. Gold, Silber), auch in Form von Münzen, kaufen.

Wie kann man am besten Geld fürs Alter anlegen?

Geld im Alter anlegen bedeutet eine Mischung aus Sicherheit und Rendite zu finden, oft durch eine Kombination aus risikoarmen Anlagen (Festgeld, Tagesgeld, Anleihen) für kurzfristige Bedürfnisse und renditestärkeren Produkten (Aktien-ETFs) für langfristigen Vermögensschutz gegen die Inflation. Wichtig sind ein individueller Mix, die Klärung von Zielen (Reise, Immobilie) und die Berücksichtigung des Anlagehorizonts, mit Optionen wie Auszahlplänen oder lebenslangen Renten aus Fonds. Zuerst sollten bestehende Schulden getilgt werden, da diese meist mehr kosten als Rendite bringen.
 

Wie viel Geld braucht man mit 60 Jahren?

Eine Faustregel der Stiftung Warentest beziffert das benötigte monatliche Einkommen als Rentner:in auf rund 80 % Ihres vorherigen Nettolohns während der Berufstätigkeit.

Was ist das Beste, um Geldanlage zur Zeit zu bekommen?

Die "beste" Geldanlage hängt von deinen Zielen ab: Für Sicherheit und kurzfristige Verfügbarkeit sind Tagesgeld und Festgeld mit aktuell teils über 3 % Zinsen attraktiv, geschützt durch die Einlagensicherung bis 100.000 €. Langfristig bieten sich Aktien, Fonds & ETFs, breit gestreut, an, während Immobilien als wertbeständig gelten und Gold als Krisenhafen dient. Ein Mix aus Zinsanlagen und ETFs ist oft empfehlenswert. 

Wie verdopple ich 5000 Euro?

Um 5.000 € zu verdoppeln, müssen Sie entweder Zeit (z.B. mit ETFs in ca. 10-12 Jahren bei 6-8 % Rendite) oder höheres Risiko (Einzelaktien, Krypto, P2P) eingehen, wobei das Risiko mit der Geschwindigkeit der Verdopplung steigt. Langfristig sind breit gestreute ETFs auf Weltindizes wie den MSCI World eine gute Mischung aus Sicherheit und Rendite, während Tagesgeld/Festgeld sicherer, aber langsamer ist und Einzelaktien schneller sein können, aber auch schneller Geld verlieren lassen. Nutzen Sie die 72er-Regel (72 / Rendite = Jahre zur Verdopplung), um den Zeitaufwand abzuschätzen.
 

Welche Vergünstigungen gibt es ab 60 Jahren?

Unterkünfte: Viele Hotels und Pensionen, insbesondere in Urlaubsregionen, bieten Seniorenrabatte. Restaurants: Einige Restaurants und Cafés bieten Seniorenmenüs oder Rabatte an, besonders in ländlichen Regionen. Theater und Museen: Ermäßigter Eintritt ab 60 Jahren (manchmal auch ab 55 oder 65 Jahren).

Wo kann man am besten 10000 € anlegen?

Um 10.000 € anzulegen, hängt die beste Wahl von Ihrer Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab: Für Sicherheit sind Tages- und Festgeld ideal (gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €), während für langfristigen Vermögensaufbau weltweit diversifizierte ETFs (z.B. MSCI ACWI) eine kostengünstige Option sind. Alternativ bieten sich Immobilien-ETFs (hausInvest), Sachwerte oder eine Mischung aus ETFs und Einzelaktien für mehr Risiko und Rendite an, wobei immer ein Notgroschen zuerst angelegt werden sollte.
 

Was ist die stabilste Wertanlage?

Sachwerte gelten als besonders stabile und krisensichere Anlageform, weil ihr Wert meist nicht allein von Finanzmärkten abhängt, sondern sich an realen Gütern orientiert. Immobilien, Edelmetalle oder Infrastruktur bieten einen greifbaren Wertschutz gegen Inflation und Währungsrisiken.

Wo kann ich eine Rendite von 10 % auf meine Investition erzielen?

Mit Aktien, Immobilien, P2P-Krediten und alternativen Anlagen lassen sich jährliche Renditen von 10 % erzielen. Höhere Renditen gehen zwar mit höheren Risiken einher, doch ein diversifiziertes Portfolio kann helfen, Kursschwankungen zu minimieren.

Was bringt 10000 Euro auf ein Tagesgeldkonto?

So funktioniert der Zinseszinseffekt am Beispiel einer Anlagesumme von 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 2 Prozent jährlich: Findet die Zinsgutschrift jährlich statt, erhält der Sparer nach 12 Monaten den einfachen Ertrag seiner Anlagesumme, also 200 Euro. Das Guthaben auf dem Konto beträgt 10.200 Euro.

Wie kann man 50000 Euro am besten anlegen?

Um 50.000 € sinnvoll anzulegen, sollten Sie Ihre Anlagestrategie basierend auf Ihren Zielen (Rendite vs. Sicherheit) und Risikobereitschaft festlegen, idealerweise durch Diversifikation in verschiedene Anlageklassen wie ETFs (für langfristiges Wachstum), risikoärmeres Festgeld/Tagesgeld (für Liquidität), Anleihen (für Stabilität) und eventuell Immobilienfonds oder Sachwerte. Eine Kombination aus breit gestreuten Aktien-ETFs (ca. 70 %) und sicheren Anlagen (ca. 30 %) ist ein gängiger Ansatz, wobei ein Notgroschen und die Tilgung teurer Kredite Vorrang haben sollten. 

Bei welchem Kontostand ist man reich?

Wer zwischen 100.000 und einer Million Euro besitzt, gilt in der Finanzwelt laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" als "affluent", also vermögend. Ab einer Million Euro wird man zum sogenannten HNWI ("High Net Worth Individual") und damit offiziell "reich".

Wie viel Geld sollte man höchstens auf dem Girokonto haben?

Auf dem Girokonto sollten Sie maximal 2 bis 3 Nettogehälter als finanziellen Puffer für unerwartete Ausgaben haben, da das Geld dort keine Zinsen bringt und besser auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden sollte, während es jederzeit verfügbar bleibt; alles darüber hinaus sollte anderweitig angelegt werden, um Vermögen aufzubauen. Die Höhe richtet sich nach Ihren monatlichen Ausgaben und dem Sicherheitsbedürfnis, aber ein Betrag, der 1 bis 3 Monatsgehälter abdeckt, wird von vielen Experten als optimaler Puffer empfohlen. 

Wie viele Deutsche haben keine Ersparnisse?

Knapp ein Viertel der deutschen Haushalte (rund 24 %) hat laut aktuellen Umfragen keine schnell verfügbaren Ersparnisse für Notfälle, wobei der Anteil in den letzten Jahren leicht gesunken ist. Eine große Gruppe, fast die Hälfte der Bevölkerung, hat nur geringe Rücklagen von weniger als 2.000 Euro, während die unteren 20 % der Haushalte gar kein Vermögen besitzen und 9 % verschuldet sind.