Was ist die Höchstgrenze bei Pensionen?

Gefragt von: Inga Wiese
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Die Höchstgrenze für die Beamtenpension liegt bei 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (letztes Gehalt), die man nach mindestens 40 Dienstjahren erreicht, wobei frühere Pensionierungen zu Abschlägen führen; die absolute Höhe hängt vom individuellen Gehalt ab, da es eine prozentuale Grenze ist, die nicht direkt in Euro festgelegt wird, sondern durch die Besoldungsgruppe. Bei der gesetzlichen Rente gibt es eine maximale Anzahl von Rentenpunkten (z.B. 1,9521 Punkte 2026) und eine Beitragsbemessungsgrenze, aber keine vergleichbare prozentuale Höchstgrenze wie bei Beamten.

Wie hoch ist die maximale Beamtenpension?

Die maximale Beamtenpension (Ruhegehalt) beträgt 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (meist das letzte Grundgehalt) und wird nach mindestens 40 Dienstjahren erreicht, wobei jedes Dienstjahr 1,79375 % bringt. Konkret ist die Höhe abhängig vom letzten Gehalt; bei einem Grundgehalt von 5.000 € wären das 3.587,50 € brutto. Früher lag die Grenze bei 75 %, wurde aber durch Gesetze gesenkt. 

Wie viel Pension ist maximal?

Der Höchstsatz der deutschen Beamtenpension (Ruhegehalt) liegt bei 71,75 % der letzten ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und wird nach mindestens 40 Jahren ruhegehaltfähiger Dienstzeit erreicht, wobei jedes Dienstjahr mit 1,79375 % angerechnet wird. Bei vorzeitigem Ruhestand gibt es Abschläge, aber auch Zurechnungszeiten bis zum 60. Lebensjahr können bei Dienstunfähigkeit vorteilhaft sein. 

Wie viele Beamte bekommen mehr als 3000 € Pension?

Die Statistik zu den Beamtenpensionen sagt – ebenfalls netto nach Abgaben für Krankenkasse, Pflegekasse und Einkommensteuer: 46 Prozent aller Männer erhalten eine Pension von sogar über 3000 Euro. Und immerhin 16 Prozent der Ex-Beamtinnen.

Wie hoch ist die Höchstpension in der Besoldungsgruppe B3?

Eine Pension der Besoldungsgruppe B3 bezieht sich auf die Ruhegehaltsansprüche von Beamten in dieser Besoldungsgruppe, die auf dem Grundgehalt von ca. 9.600 € (Stand 2025) basiert, wobei der tatsächliche Ruhegehaltssatz von der Dienstzeit abhängt (max. 71,75 % nach 40 Jahren) und sich aus den letzten zwei Dienstjahren berechnet. Es gibt auch eine Mindestversorgung, die 35 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge beträgt, oder alternativ 65 % aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A4, je nachdem, welcher Betrag höher ist. 

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Wie viel Pension bringt eine Beamtenlaufbahn wirklich?

Beamte erhalten in Deutschland eine am letzten Arbeitsentgelt gemessene Pension. Diese beträgt nach 40 Dienstjahren derzeit 71,75 Prozent des während der letzten zwei Jahre vor der Pensionierung bezogenen Bruttogehalts.

Wie hoch ist die Höchstpension in der Besoldungsgruppe B6?

532,68

  • Besoldungsgruppe. B6.
  • Höchstpension. bis Februar 2024. 7605,66.
  • Höchstpension. ab März 2024. 8159,86.
  • Steigerung. 554,2.

Wer bekommt 5000 € Pension?

Ruhegehaltfähige Bezüge berechnen: Ein Beamter in Besoldungsgruppe A13 hat ein Grundgehalt von 5.000 Euro. Dazu kommt ein Familienzuschlag von 150 Euro, sodass die ruhegehaltfähigen Bezüge 5.150 Euro betragen.

Wie hoch ist die durchschnittliche Beamtenpension netto?

Die durchschnittliche Nettopension für Beamte liegt aktuell (2024/2025) bei etwa 2.400 € bis 2.800 € monatlich, basierend auf einer durchschnittlichen Brutto-Pension von rund 3.200 € bis 3.400 €, wobei die tatsächliche Höhe stark von Besoldungsgruppe, Dienstjahren, Bundesland und Krankenversicherung abhängt (Privat- vs. Gesetzlich). Mittlere Beamte kommen oft auf ca. 2.840 € netto. 

Was bekommt eine Beamtenwitwe an Pension?

Eine Beamtenwitwe erhält in der Regel 55 % des Ruhegehalts, das ihr verstorbener Ehepartner bezogen hat oder hätte beziehen können, wobei der Anspruch je nach Heiratsdatum und eigenen Einkünften variieren kann, mit einem Mindestanteil von 20 % der Originalpension, wenn eigene Einkünfte angerechnet werden. Für Ehen, die vor 2002 geschlossen wurden, können es auch 60 % sein, aber meistens sind es 55 %. 

Wie hoch ist eine gute Pension in Deutschland?

Laut Faustregel benötigt sie für ein ausreichendes Auskommen im Ruhestand damit monatlich 1.600 Euro.

Wie hoch ist die Pension eines verbeamteten Lehrers?

Die Pension für verbeamtete Lehrer in Deutschland ist ein Ruhegehalt, das sich nach den letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen (meist die letzten 2 Jahre) berechnet und bis zu 71,75 % dieses Gehalts erreichen kann (nach 40 Vollzeit-Dienstjahren). Sie wird aus Steuermitteln finanziert und bildet eine starke Absicherung, da sie deutlich höher ausfallen kann als die Renten angestellter Kollegen und durch die Beihilfe ergänzt wird, die 70 % der Krankheitskosten übernimmt. Der Anspruch beginnt nach mindestens 5 Dienstjahren, wobei Teilzeit und Elternzeiten die Höhe mindern können, aber auch eine Mindestversorgung von 35 % oder ein Betrag aus A4 gilt. 

Wird die gesetzliche Rente auf Beamtenpension angerechnet?

Nach dem Beamtenversorgungsgesetz werden Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung gegebenenfalls auf Pensionen angerechnet. Einzelheiten dazu erfragen Sie bitte bei Ihrer Versorgungsdienststelle.

Wie hoch ist die höchstmögliche Pension?

Der Höchstsatz der deutschen Beamtenpension (Ruhegehalt) liegt bei 71,75 % der letzten ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und wird nach mindestens 40 Jahren ruhegehaltfähiger Dienstzeit erreicht, wobei jedes Dienstjahr mit 1,79375 % angerechnet wird. Bei vorzeitigem Ruhestand gibt es Abschläge, aber auch Zurechnungszeiten bis zum 60. Lebensjahr können bei Dienstunfähigkeit vorteilhaft sein. 

Wie viel darf ein pensionierter Beamter verdienen?

Beispiel: Ruhestandsbeamter mit Höchstgrenze

Ein lediger Ruhestandsbeamter hat monatliche Einkünfte aus einer nichtselbständigen Tätigkeit. Das Gesamteinkommen übersteigt die Höchstgrenze um 464,90 €.

Wie hoch ist die Pension mit A13?

Die Rolle der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge

Das Grundgehalt bildet den Hauptbestandteil. In der Besoldungsgruppe A13 in Bayern liegt dieses ab Februar 2025 zwischen 5.247,58 € (Stufe 1) und 6.168,25 € (Stufe 8) brutto monatlich. Zusätzlich zum Grundgehalt zählen auch Familienzuschläge zu den ruhegehaltfähigen Bezügen.

Wie hoch ist die maximale Höhe der Beamtenpension?

Die maximale Beamtenpension beträgt 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, erreicht nach 40 Dienstjahren (Vollzeit), wobei sich der Satz pro Dienstjahr um 1,79375 % erhöht und die Bezüge sich aus dem Durchschnitt der letzten zwei Jahre vor der Pensionierung berechnen, wobei konkrete Beträge stark vom Gehalt abhängen können. Der Höchstbetrag kann in extremen Fällen für höhere Besoldungsgruppen über 6.000 Euro liegen, ist aber von individuellen Faktoren und dem letzten Gehalt abhängig. 

Wie viele Rentner bekommen mehr als 3000 € Pension?

Eine Altersrente in Höhe von 3.000 Euro und mehr (in der Abbildung nicht darstellbar) erhalten 0,35 % der Männer und 0,03 % der Frauen. Nur wenig anders sieht es aus, wenn die Rentenspanne von 2.700 Euro und mehr betrachtet wird: Hier finden sich der 2,1 % Männer und 0,2 % der Frauen.

Welche Abzüge hat ein pensionierter Beamter?

Bei der Beamtenpension gibt es hauptsächlich drei Abzugsposten: den Versorgungsabschlag bei Frühpensionierung (0,3 % pro Monat vor Regelaltersgrenze, maximal 14,4 %), Steuern (Pension ist steuerpflichtig) und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, wobei viele Beamte privatversichert sind (PKV) und nur eine geringe staatliche Beihilfe erhalten, was zu höheren monatlichen Kosten führt als bei gesetzlich versicherten Kollegen, die volle Beiträge zahlen müssen. Der Versorgungsabschlag wird lebenslang dauerhaft gekürzt.
 

Wie hoch ist der höchstmögliche Pensionssatz nach 40 Dienstjahren?

Nach 40 Dienstjahren erreichen deutsche Beamte den maximalen Ruhegehaltssatz von 71,75 % ihrer letzten ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (Bruttogehalt), was eine sehr gute Altersabsicherung darstellt. Dieser Satz wird durch eine Anrechnung von 1,79375 % pro Dienstjahr erreicht und ist der Höchstwert; darüber hinausgehende Dienstzeiten steigern die Pension nicht mehr. Bei vorzeitigem Ruhestand gibt es Abschläge (3,6 % pro Jahr), während Teilzeit die Berechnung reduziert, aber die 40 Jahre Vollzeit der Schlüssel zum Maximalwert sind.
 

Kann man 6000 Euro Rente bekommen?

6000 Euro oder mehr monatliche Rente ist das möglich: Höhere Beitragsbemessungsgrenze und Rentenartfaktor in der Knappschaft machen den Unterschied. Die Beitragsbemessungsgrenze in der knappschaftlichen Rentenversicherung liegt bei genau 9.300€ monatlich seit dem 01.01.2024.

Wie hoch ist die Pension eines Polizisten?

Die Höhe der Polizeipension hängt von der Besoldung und Dienstzeit ab, erreicht maximal ca. 71,75 % des letzten Brutto-Gehalts nach 40 Dienstjahren (ca. 1,79 % pro Jahr) und wird voll besteuert; Beispiele zeigen Werte zwischen 3.000 € und über 4.000 € brutto, wobei Frühpensionierung gekürzt wird und Sonderfälle (Gefahreneinsätze) Zuschläge bringen können. 

Was bekommt die Ehefrau eines verstorbenen Beamten?

Witwen-/Witwergeld

erhalten Sie gemäß § 23 Hamburgisches Beamtenversorgungsgesetz (HmbBeamtVG) Witwen- beziehungsweise Witwergeld in Höhe von 55 Prozent des Ruhegehalts der verstorbenen Person.

Welche Beamten verdienen am meisten?

Beamte in höchsten Spitzenpositionen wie Präsidenten der obersten Bundesgerichte (BGH, BAG etc.), Minister, Staatssekretäre und hochrangige Führungskräfte in Ministerien (Abteilungsleiter B9-B11) verdienen am meisten, oft weit über 10.000 € monatlich, teilweise bis zu 19.000 € oder mehr in der Besoldungsgruppe B. Auch Spitzenbeamte in der Polizei (z.B. leitende Polizeidirektoren, B-Besoldung) und hochrangige Richter gehören zu den Top-Verdienern.