Was ist die Kostenbeteiligung bei der Krankenkasse?

Gefragt von: Frau Frida Seidel
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Kostenbeteiligung bei der Krankenkasse bedeutet, dass Versicherte einen Teil der Behandlungskosten selbst tragen müssen, entweder durch feste Beträge (Zuzahlungen), einen Prozentsatz der Kosten (wie bei Zahnersatz) oder durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung (Selbstbehalt), um die Ausgaben zu senken, wobei es Belastungsgrenzen gibt, um finanzielle Überforderung zu vermeiden, erklärt Wikipedia und Bundesamt für Gesundheit.

Was ist die Kostenbeteiligung in der Krankenkasse?

Was versteht man unter Kostenbeteiligung? Die Versicherten müssen sich an den Kosten der erbrachten Leistungen beteiligen. Diese Beteiligung besteht aus einem jährlichen fixen Betrag (Franchise) und 10 Prozent der diese Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).

Was bedeutet Kostenbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung (auch: Eigenanteil, Kostenbeteiligung, Selbstbehalt, Zuzahlung) ist die mit dem Versicherer vereinbarte Grenze, bis zu welcher der Versicherungsnehmer für einen Schaden selbst aufkommen muss.

Welche Kosten übernimmt meine Krankenkasse?

Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für die medizinisch notwendige Behandlung bei Ärzten, Psychotherapeuten und im Krankenhaus, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel (z. B. Brillen, Einlagen), Zahnersatz sowie Rehabilitationsmaßnahmen, Krankengeld bei längerer Arbeitsunfähigkeit und unterstützt bei Pflegebedürftigkeit und Mutterschaft. Der Leistungskatalog ist gesetzlich festgelegt und bei allen gesetzlichen Kassen (GKV) weitgehend gleich, aber viele bieten zusätzliche Bonusprogramme für Prävention an. 

Was ist die Selbstbeteiligung bei der Krankenkasse?

Eine Selbstbeteiligung bei der Krankenkasse ist ein Betrag, den Versicherte selbst zahlen, bevor die Versicherung einspringt – meist in der privaten Krankenversicherung (PKV), wo sie Beiträge senkt, oder in Wahltarifen der gesetzlichen Kassen (GKV), um Prämien zu sparen. In der PKV sind oft feste Jahresbeträge vereinbart (z.B. 500 €), während die GKV Zuzahlungen (z.B. für Medikamente) hat, die aber bei Erreichen einer Belastungsgrenze (2% des Bruttoeinkommens) erstattet werden. 

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Welche Patienten müssen keine Zuzahlung zahlen?

Nach Erreichen der Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens können sich Versicherte aber von den Zuzahlungen befreien lassen. Bei chronisch Kranken liegt die Schwelle bei einem Prozent des Einkommens. Sie müssen dazu einen entsprechenden Antrag bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen.

Wie funktioniert das mit der Selbstbeteiligung?

Die Selbstbeteiligung ist der Anteil, den ein Versicherungsnehmer bei einem Schadenfall selbst zahlen muss. Alle Kosten darüber hinaus trägt der Versicherer. Die Höhe der Selbstbeteiligung liegt je nach Kaskoversicherung zwischen 150 und 1.500 Euro und wirkt sich auf den Tarif aus.

Welche Kosten übernimmt mir die Krankenkasse?

Generell gilt: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt alle Kosten für die gesamte Behandlung von Krankheiten, einschließlich der notwendigen diagnostischen Maßnahmen, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, Vorsorge, Nachsorge, Krankengeldzahlungen und anderes mehr.

Wie bekomme ich 500 Euro von der Krankenkasse?

Was musst du tun, um den 500 Euro BU Zuschuss zu erhalten? Das ist relativ simpel. Du musst mindestens 16 Jahre alt sein und die für dein Alter gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Diese werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, weshalb dir keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Welche Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen?

Krankenkassen übernehmen nicht alle Kosten: Typische Zuzahlungen und Eigenanteile gibt es bei Medikamenten (nicht verschreibungspflichtige), Zahnzusatzleistungen (PZR, ästhetische Füllungen), Hilfsmitteln (z.B. Hörgeräte ohne ärztliche Verordnung) und bestimmten Therapien wie Heilpraktiker-Behandlungen oder Paartherapien. Auch kosmetische Behandlungen, Nahrungsergänzungsmittel, Vollkuren und viele individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) müssen privat getragen werden, es sei denn, die Kasse bietet freiwillige Satzungsleistungen an.
 

Wie fragt man die Krankenkasse nach einer Kostenübernahme?

Grundsätzlich genügt ein formloser Antrag auf Kostenübernahme. Wichtig sind natürlich die Angabe der Versichertennummer und beigefügte Dokumentationen des Arztes, gegebenenfalls Rezepte, aus denen hervorgeht, weshalb die Behandlung aus medizinischer Sicht notwendig ist.

Wann muss man die Selbstbeteiligung bezahlen?

Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt genannt) zahlen Sie, wenn ein Schadenfall eintritt, Sie diesen Ihrer Versicherung melden und die Versicherung die Kosten übernimmt – Sie zahlen dann den vereinbarten Betrag (z.B. 150 €, 300 €) direkt an den Dienstleister oder die Werkstatt, die restlichen Kosten übernimmt die Versicherung. Bei einigen Versicherungen (z.B. Rechtsschutz) wird die Beteiligung erst nach Abschluss des Verfahrens fällig, wenn Kosten entstehen; bei Kaskoversicherungen zahlen Sie pro Schadensfall, bei Haftpflicht gibt es in der Regel keinen Selbstbehalt.
 

Was ist eine Zuzahlung bei der Krankenkasse?

Zuzahlungen bei der Krankenkasse sind Ihr gesetzlich festgelegter Eigenanteil an bestimmten medizinischen Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), um Sie zu einem bewussteren Umgang anzuhellten und die Kosten zu teilen. Diese betreffen vor allem Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausaufenthalte (10€/Tag) und Fahrten (10% pro Fahrt) und liegen meist bei 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 €, maximal 10 €, wobei Kinder unter 18 Jahren oft befreit sind, aber nicht bei Fahrkosten. Eine Zuzahlungsbefreiung ist möglich, wenn die Belastungsgrenze (2% des Bruttoeinkommens, 1% bei Chronikern) erreicht ist.
 

Was heißt Kostenbeteiligung?

Was versteht man unter Kostenbeteiligung? Die Versicherten und die Krankenkassen teilen sich die Kosten an den erbrachten Leistungen. Die Versicherten bezahlen im Leistungsfall eine jährlich fix festgelegte Franchise plus einen Selbstbehalt von 10% der Kosten, welche die Franchise übersteigen.

Woher weiß ich, was meine Krankenkasse übernimmt?

Zusätzlich können Sie nach § 305 Abs. 1 SGB V auch von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse auf Antrag Informationen über die von Ihnen in Anspruch genommenen Leistungen und deren Kosten erhalten. Auf der Patientenquittung finden Sie eine Aufstellung aller Leistungen und Kosten in übersichtlicher Form.

Welche Krankenkasse hat die tiefsten Verwaltungskosten?

Die effizienteste Kasse war 2024 die Krankenkasse Luzerner Hinterland. Sie konnte die Verwaltungskosten im letzten Jahr um 31.55 Franken senken. Sie gab 2024 insgesamt 2,4 Prozent der Grundversicherungsprämien für die Verwaltung aus. Das waren 95.20 Franken pro versicherte Person.

Wie hoch ist der AOK-Gesundheitsbonus von 500 Euro?

Ihr AOK-Gesundheitsbudget beträgt 500 Euro pro Kalenderjahr. Sie können es ganz flexibel nach Ihren Wünschen einsetzen. Stellen Sie sich einfach Ihr persönliches Mehrleistungspaket zusammen. Denn wir wissen, jeder hat ganz individuelle Bedürfnisse.

Wie viel kostet eine normale Krankenversicherung im Monat?

Selbstständige, die auf das Krankengeld verzichten, zahlen einen ermäßigten Beitragssatz von 14 %. Die Krankenversicherung in der GKV kostet dich monatlich mindestens rund 165 €. Dazu kommen noch die Kosten für den Zusatzbeitrag und die Pflegeversicherung.

Was übernimmt meine Krankenkasse alles?

Sie beinhaltet auch die Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln sowie Zahnersatz. Auch die Gewährung von häuslicher Krankenpflege, einer Haushaltshilfe, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und die palliative Versorgung schwerstkranker, beziehungsweise sterbender Menschen gehören dazu.

Wie viel Geld bekomme ich von der Krankenkasse zurück?

Die Rückzahlung beträgt ein Zwölftel der im Kalenderjahr des Tarifs gezahlten Krankenkassenbeiträge, pro Mitglied bis zu 600,00 Euro. Dabei zählt nicht nur der Beitrag, den Sie selbst für die Krankenversicherung aufbringen, sondern zum Beispiel auch der Beitrag Ihres Arbeitgebers.

Was bedeutet Selbstbeteiligung bei Krankenversicherung?

Der Selbstbehalt bei der Krankenkasse ist der Teil der Gesundheitskosten, den Sie selbst tragen, bevor die Versicherung zahlt – entweder als fester Betrag (Franchise in der Schweiz) oder als prozentualer Anteil (oft 10 % nach Überschreiten der Franchise), wobei es in Deutschland auch Zuzahlungen und Belastungsgrenzen gibt, aber der klassische "Selbstbehalt" eher ein Modell für Zusatzversicherungen oder spezielle Verträge ist, um Prämien zu senken. 

Wie hoch ist der höchste Selbstbehalt bei der Krankenkasse?

Obergrenzen im Selbstbehalt

Damit diese Kosten nicht ins Unendliche steigen, besteht auch hier eine Obergrenze: Für Erwachsene liegt der maximal zu zahlende Selbstbehalt bei 700 und für Kinder bei 350 Franken.

Wann muss ich die Selbstbeteiligung bezahlen?

Die Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt genannt) zahlen Sie, wenn ein Schadenfall eintritt, Sie diesen Ihrer Versicherung melden und die Versicherung die Kosten übernimmt – Sie zahlen dann den vereinbarten Betrag (z.B. 150 €, 300 €) direkt an den Dienstleister oder die Werkstatt, die restlichen Kosten übernimmt die Versicherung. Bei einigen Versicherungen (z.B. Rechtsschutz) wird die Beteiligung erst nach Abschluss des Verfahrens fällig, wenn Kosten entstehen; bei Kaskoversicherungen zahlen Sie pro Schadensfall, bei Haftpflicht gibt es in der Regel keinen Selbstbehalt.