Was ist eine Bareinzahlung zugunsten eines Dritten?

Gefragt von: Ludger Zander B.A.
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Bareinzahlung zugunsten eines Dritten Die einzahlende Person beauftragt das Kreditinstitut, dem Empfänger den Betrag zu verschaffen, etwa durch Überweisung auf das in der Regel genannte Empfängerkonto oder durch Zahlungsanweisung.

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Was kostet eine Bareinzahlung bei der Post auf ein fremdes Konto?

Das Einschreiben bei der Deutschen Post kostet aktuell (Stand 03.06.2024) 4,45 Euro zuzüglich zum jeweiligen Basisporto. Die Kosten für die Barüberweisung auf ein fremdes Konto variieren abhängig von der gewählten Bank und liegen etwa zwischen 3 und 15 Euro.

Wie viel Geld darf ich auf ein fremdes Konto überweisen?

Sie können prinzipiell so viel überweisen, wie Ihr Kontostand hergibt, aber Banken setzen meist tägliche Limits (oft 3.000 bis 10.000 € online, aber oft erhöhbar auf 20.000 €), um Geldwäsche zu verhindern; bei Beträgen über 12.500 € greift die Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank (AWV-Meldepflicht), besonders bei Auslandsüberweisungen. 

Was passiert bei Bargeldeinzahlung ohne Nachweis?

Wie viel Bargeld darf man ohne Nachweis einzahlen? In Deutschland dürfen Sie ohne Nachweis bis zu 10.000 Euro auf Ihr Konto einzahlen. Sobald Sie diesen Betrag übersteigen, könnten Sie von der Bank aufgefordert werden, einen Nachweis zur Herkunft des Geldes zu erbringen.

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Wie oft kann ich 9000 € einzahlen ohne Nachweis?

Sie können 9.000 € mehrmals ohne Nachweis einzahlen, solange die Summe der Einzelbeträge pro Transaktion unter 10.000 € bleibt, aber wenn die Gesamtsumme über 10.000 € steigt (auch durch mehrere kleine Einzahlungen, die "gestückelt" wirken), müssen Sie einen Herkunftsnachweis erbringen, da Banken verpflichtet sind, dies nach dem Geldwäschegesetz zu prüfen, besonders bei "Smurfing". 

Kann ich Ärger bekommen, wenn ich Bargeld einzahle?

Bargeldtransaktionen sind nicht illegal, doch der Versuch, die Meldepflichten der Banken zu umgehen, kann eine legale Einzahlung in ein rechtliches Problem verwandeln . Wenn Sie Bareinzahlungen getätigt haben, die Fragen aufwerfen könnten, oder wenn Sie sich Sorgen darüber machen, wie diese bewertet werden könnten, wenden Sie sich an eine Anwaltskanzlei, die regelmäßig mit solchen Fällen zu tun hat.

Welcher Überweisungsbetrag ist meldepflichtig?

Überweisungen werden je nach Art und Ziel meldepflichtig: Innerhalb Deutschlands gibt es keine feste Grenze für das Finanzamt, aber bei Auslandsüberweisungen greift die AWV-Meldepflicht der Bundesbank: Für Transaktionen über 12.500 € (eingehend/ausgehend) oder bei bestimmten Forderungen/Verbindlichkeiten über 5 Mio. €. Bei Bareinzahlungen über 10.000 € müssen Sie den Herkunftsnachweis erbringen (Geldwäschegesetz). 

Sind Bareinzahlungen auf ein fremdes Konto möglich?

Ja, eine Bareinzahlung auf ein fremdes Konto ist möglich, meist über den Bankschalter oder spezielle Dienstleister wie die Reisebank, aber oft mit hohen Gebühren und weniger Nachverfolgbarkeit des Verwendungszwecks verbunden, weshalb die Einzahlung auf das eigene Konto und anschließende Überweisung oft besser ist, wobei bei Beträgen über 10.000 € immer ein Herkunftsnachweis gefordert wird. 

Wann meldet die Bank an das Finanzamt?

Banken melden dem Finanzamt nicht pauschal ab bestimmten Beträgen, aber bei Bargeldeinzahlungen über 10.000 € ist ein Herkunftsnachweis nötig (Geldwäschegesetz), und bei Auslandsüberweisungen ab 50.000 € (seit 2025) besteht eine Meldepflicht an die Bundesbank, was indirekt das Finanzamt interessieren kann. Das Finanzamt wird bei Verdacht auf Steuerhinterziehung oder Geldwäsche aktiv, z.B. durch Kontenabrufe, wenn ungewöhnliche Transaktionen auffallen. 

Werden Einzahlungen dem Finanzamt gemeldet?

Ja, Einzahlungen können dem Finanzamt gemeldet werden, insbesondere Bargeldeinzahlungen über 10.000 € müssen Banken melden und Kunden einen Herkunftsnachweis liefern (Geldwäschegesetz). Auch bei Überweisungen ab 50.000 € (Auslands-AWV- Meldepflicht) oder bei Schenkungen kann das Finanzamt informiert werden, wobei bei Schenkungen innerhalb von 3 Monaten eine Meldepflicht besteht, um die Schenkungssteuer zu regeln, auch wenn die Bank die Meldung nicht direkt vornimmt. 

Kann ich bei der Post eine Barüberweisung machen?

Über die Postbank können Sie in einigen zuständigen Postfilialen Barüberweisungen tätigen.

Kann ich ohne Konto eine Barüberweisung tätigen?

Ja, eine Barüberweisung ohne eigenes Konto ist möglich, hauptsächlich über spezialisierte Dienstleister wie Western Union oder MoneyGram, bei denen Sie Bargeld einzahlen und der Empfänger es bar abholen kann, oder durch eine Bareinzahlung auf ein Fremdkonto bei bestimmten Banken oder Postfilialen, wofür Sie einen gültigen Ausweis benötigen. Auch Postanweisungen (Zahlungsanweisungen) sind eine Option, bei der Sie das Formular ausfüllen und den Betrag bezahlen, ähnlich einem Scheck, der dann ohne Bank ausgezahlt wird. 

Welche Geldeingänge meldet die Bank?

Banken melden Geldeingänge vor allem aufgrund der AWV-Meldepflicht (Außenwirtschaftsverordnung) bei Zahlungen über 12.500 Euro von/nach dem Ausland, sowie bei verdächtigen Transaktionen im Rahmen des Geldwäschegesetzes (GwG), besonders bei hohen Barzahlungen (ab 10.000 Euro, bei Fremdbanken ab 2.500 Euro) – hier muss ein Herkunftsnachweis erbracht werden, sonst droht Ablehnung oder Meldung an die Behörden. Meldepflichtig sind nicht nur Überweisungen, sondern auch Kartenzahlungen, Schecks oder Lastschriften mit Auslandsbezug.
 

Wann prüft das Finanzamt Privatpersonen?

Bei Privatpersonen – also bei nicht gewerblich oder selbstständig tätigen Steuerpflichtigen – kann eine steuerliche Außenprüfung durchgeführt werden, wenn sie im Kalenderjahr Überschusseinkünfte von mehr als 500.000 Euro erzielen.

Werden Kontobewegungen überwacht?

Viele Steuerzahlende fragen sich, ob das Finanzamt tatsächlich die Zahlen und Bewegungen auf ihrem Konto einsehen können – und dürfen. Seit 2005 ist es dem Finanzamt rechtlich erlaubt, Ihre Kontodaten abzurufen.

Was kostet eine Einzahlung auf ein fremdes Konto?

Geld auf eine Fremdbank einzahlen ist oft teuer: Kosten können je nach Bank zwischen 7,50 € und 15 € oder mehr betragen (z. B. bei der DKB, Consorsbank über die Reisebank, Commerzbank). Direktbanken wie ING haben oft spezielle Partner (z.B. Supermärkte), wo es günstiger ist (ca. 1,5 % Gebühr), während die Reisebank für große Summen oder Fremdkonten spezielle Gebühren hat (oft 7,50 € pro 5.000 €). Für Bareinzahlungen auf fremde Konten sind Services wie Western Union oder die Reisebank möglich, aber auch mit Gebühren (oft ab 4,50 €) verbunden. 

Wie kann ich erspartes Bargeld nachweisen?

Um erspartes Bargeld nachzuweisen, benötigen Sie bei Einzahlungen über 10.000 € einen Herkunftsnachweis, wie z.B. Kontoauszüge von Barauszahlungen, Sparbücher, Verkaufsbelege (Auto, Gold), Schenkungsverträge, Testamente oder Erbscheine. Das Wichtigste sind schriftliche Belege, die zeigen, wie Sie an das Geld gekommen sind – am besten durch regelmäßige Abhebungen von Ihrem Konto oder durch offizielle Dokumente für größere Summen. 

Kann ich mit einem 500-Euro-Schein Bargeld einzahlen?

Sie können einen 500-Euro-Schein einzahlen, aber die meisten Automaten akzeptieren ihn nicht; am besten tauschen Sie ihn bei Ihrer Bank oder direkt bei der Deutschen Bundesbank in kleinere Scheine um oder zahlen ihn am Schalter ein, wobei Sie bei größeren Summen über 10.000 € einen Herkunftsnachweis benötigen. Der Schein ist weiterhin gültiges Zahlungsmittel, wird aber nicht mehr ausgegeben und nicht in Umlauf gebracht. 

Wird eine hohe Geldüberweisung von der Bank dem Finanzamt gemeldet?

Auch ausländische Überweisungen dürfen Sie im Rahmen Ihres Verfügungsrahmens oder Guthabens in unbegrenzter Höhe tätigen. Ab einer Summe von 12.500 Euro muss die Zahlung jedoch an die Deutsche Bundesbank gemeldet werden. Grundlage hierfür ist die AWV-Meldepflicht. AWV steht dabei für Außenwirtschaftsverordnung.

Wie oft kann man Geld einzahlen ohne Nachweis?

Sie können Geld so oft einzahlen, wie Sie möchten, solange die Beträge unter der gesetzlichen Grenze liegen, die seit 2021 bei 10.000 € pro Einzahlung für Bestandskunden liegt; bei neuen Kunden liegt die Grenze oft schon bei 2.500 €, aber bei gestückelten Einzahlungen über diesen Betrag kann die Bank immer einen Nachweis verlangen, da sogenannte „Smurfing“ (Umgehung der Nachweispflicht) aufgedeckt wird, auch wenn keine einzelne Transaktion die Grenze überschreitet. 

Welche Transaktionen müssen nicht gemeldet werden?

Nicht gemeldet werden müssen dagegen:

  • Erlöse aus der Warenausfuhr.
  • Zahlungen für Wareneinfuhren sowie.
  • Auszahlung und Rückzahlung von Krediten und Einlagen mit Laufzeit von bis zu 12 Monaten.

Was passiert, wenn ich mehr als 10.000 Euro in Bargeld einzahle?

Wenn Sie mehr als 10.000 € bar einzahlen, müssen Banken in Deutschland einen Herkunftsnachweis verlangen, um Geldwäsche zu verhindern; dies gilt auch bei aufgeteilten Einzahlungen über die 10.000 €-Grenze. Geeignete Nachweise sind z.B. Kontoauszüge einer Auszahlung, Verkaufsbelege (Auto, Gold) oder Schenkungsverträge. Ohne Nachweis kann die Einzahlung verweigert werden, und Sie geraten ins Visier der Finanzbehörden. 

Warum sollte ich immer mit Bargeld bezahlen?

Bargeld hat Vorteile gegenüber den elektronischen Bezahlweisen: Es erlaubt anonymes Bezahlen und schützt vor kommerzieller Überwachung. Außerdem erleichtert Bargeld für viele die Budgetkontrolle.

Was tun mit zu viel Bargeld?

Bargeld sicher aufbewahren: Das Wichtigste in Kürze

Viele Deutsche lagern zu Hause Bargeld in Geheimverstecken. Doch für Diebe und Diebinnen sind diese Plätze einfach zu finden. Der sicherste Ort für Geld und Wertsachen ist laut Polizei ein Tresor bzw. Wertschutzschrank.