Was kann ich zusätzlich zu meiner Rente beantragen?

Gefragt von: Frau Helene Hammer B.Eng.
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Wenn Ihre Rente nicht zum Leben reicht, können Sie staatliche Unterstützung wie die Grundsicherung im Alter (Sozialamt) beantragen, um Ihren Lebensunterhalt, Miete und Heizung aufzustocken, sowie Wohngeld, steuerliche Entlastungen (z.B. Grundrentenzuschlag) und unter Umständen Zuschüsse zur Krankenversicherung, je nach Einkommen und Wohnort. Auch eine Betriebsrente oder private Altersvorsorge (Riester, Rürup) sind Optionen, falls vorhanden.

Welche Leistungen kann ich beantragen, wenn meine Rente nicht reicht?

Wenn Ihre Rente zu niedrig ist, können Sie hauptsächlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beim Sozialamt beantragen, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern (Miete, Heizung, Krankenversicherung). Weitere Möglichkeiten sind Wohngeld und der Wohnberechtigungsschein (WBS), sowie Unterstützung durch die Tafel oder Sozialverbände (z.B. SoVD). Prüfen Sie auch, ob Ihnen ein Zuschlag zur Rente zusteht, wie die Grundrente. 

Was kann man zusätzlich zur Rente beantragen?

Zusätzlich zur Rente können Sie staatliche Leistungen wie die Grundsicherung im Alter (bei geringem Einkommen) oder Wohngeld beantragen, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern, sowie den Grundrentenzuschlag (automatisch geprüft), wenn Sie lange gearbeitet, aber wenig verdient haben; zudem gibt es Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge (z.B. über den Arbeitgeber), Riester- oder Rürup-Rente (private Aufstockung), und eventuell Zuschüsse zur Krankenversicherung, sowie kommunale Angebote wie den Seniorenpass. 

Welche Zuschüsse kann ich als Rentner beantragen?

Rentner können verschiedene Zuschüsse beantragen, darunter Wohngeld (für Mieter) oder Lastenzuschuss (für Eigentümer) bei geringem Einkommen, einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung, das neue Pflegeentlastungsbudget (bis 3.539 €/Jahr) und gegebenenfalls Mütterrente. Auch eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag oder Hilfen über lokale Angebote wie die Tafeln sind möglich, wenn Bedürftigkeit besteht. Bei sehr geringer Rente kann auch eine Grundsicherung in Frage kommen. 

Wie kann ich meine Rente aufstocken?

Um Ihre Rente aufzustocken, können Sie privat vorsorgen (Riester, Rürup, betriebliche Altersvorsorge, ETFs), länger arbeiten (für 0,5% Zuschlag pro Monat), mit einem Minijob hinzuverdienen, Sonderzahlungen in die Rentenkasse leisten, um Abschläge auszugleichen, oder bei Bedürftigkeit Grundsicherung beantragen. Auch die Anerkennung von Kindererziehungszeiten bringt zusätzliche Rentenpunkte. 

Applying for a pension | a short guide for prospective retirees

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Wie hoch darf die Rente sein, um Aufstockung zu bekommen?

Grundsicherung beantragen, um eine kleine Rente aufzustocken

Auch Kosten für Wohnung und Heizung sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge können unter Umständen übernommen werden. Ein Richtwert besagt, dass Sie den Antrag auf Grundsicherung stellen sollten, wenn Ihr gesamtes Einkommen unter 1.062 Euro liegt.

Wie hoch ist die Armutsgrenze bei Rentnern?

Die Armutsgrenze für Rentner in Deutschland liegt bei etwa 60 % des Medianeinkommens der Gesamtbevölkerung, was für Alleinstehende um die 1.378 € Netto (Stand 2024) liegt, wobei neuere Zahlen um die 1.314 € (2025) genannt werden, und ein wachsender Anteil der Senioren, besonders Frauen, von Armut bedroht ist und zunehmend Grundsicherung benötigt wird, da viele Renten unter dieser Schwelle liegen. 

Was kann ich als Rentner noch alles beantragen?

Als Rentner können Sie verschiedene Leistungen beantragen, um Ihr Einkommen aufzustocken oder Ihren Lebensunterhalt zu sichern, darunter Wohngeld, Grundsicherung im Alter, Zuschüsse zur Krankenversicherung, Mütterrente (für Kindererziehung) und seit Juli 2025 das neue Entlastungsbudget Pflege für Pflegebedürftige (bis 3.539 €/Jahr), sowie Vergünstigungen bei Bus & Bahn mit Rentenausweis. Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf diese Leistungen haben, insbesondere wenn Ihre Rente gering ist. 

Wie hoch darf die Rente sein, um einen Zuschuss zu bekommen?

Wie hoch darf die Rente sein, um einen Zuschuss zu bekommen? Da gibt es keine Grenze nach oben. Entscheidend ist nicht, wie viel Rente du bekommst, sondern wie viel dir laut Formel zusteht. Die Berechnung läuft so: 8,55 Prozent deiner Monatsrente werden mit der Hälfte deines tatsächlichen PKV-Beitrags verglichen.

Wie viel Geld braucht ein Rentner im Monat zum Leben?

Ein Rentner braucht monatlich unterschiedlich viel Geld, aber als Orientierung gilt: Mindestens die Grundsicherung von ca. 563 € (Stand 2025) für den Grundbedarf. Für den gewohnten Lebensstandard empfehlen Experten 80-85 % des letzten Nettoeinkommens, was bei durchschnittlichen Renten oft zu einer Lücke führt und private Vorsorge nötig macht. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Wohnort, Wohnsituation (Miete/Eigentum) und Lebensstil ab. 

Was kann ich alles bei der Rente beantragen?

Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung

  • Altersrenten. Auf welche Altersrenten Anspruch besteht und mit welchem Lebensalter diese bezogen werden können, wird hier im Überblick dargestellt.
  • Erwerbsminderungsrenten. ...
  • Hinterbliebenenrenten. ...
  • Grundrente. ...
  • Leistungen zur Teilhabe.

Welche Sozialleistungen stehen mir zu?

Welche Sozialleistungen Ihnen zustehen, hängt stark von Ihrer persönlichen Situation (z.B. Einkommen, Familienstand, Gesundheit, Alter, Arbeitslosigkeit) ab; die wichtigsten Bereiche sind Sozialversicherungen (Rente, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosengeld), Grundsicherung (Bürgergeld, Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung), Familienleistungen (Kindergeld, Elterngeld, Kinderzuschlag) und Hilfen für besondere Lebenslagen (Wohngeld, Eingliederungshilfe, Sozialhilfe). Nutzen Sie online Sozialleistungsrechner oder Beratungsstellen, um genau herauszufinden, was Ihnen zusteht. 

Welchen Anspruch haben Rentner auf extra Geld?

Bei Rentnern mit mindestens 33 Jahren an Grundrentenzeiten und einer Rente von mindestens 515 € brutto erhöht sich die Einkommensobergrenze in im Jahr 2022 um den Freibetrag von 224,50 €. Der Freibetrag nach § 17a WoGG (Wohngeldgesetz) wird im Jahr 2023 bei einer Rente ab 604 € sogar auf 251 € steigen.

Wie niedrig muss die Rente sein, um Wohngeld zu bekommen?

Faustregel: Wer als alleinstehende Person lediglich als Einkommen eine Rente von unter 1000 Euro netto vorweisen kann, wird vom Sozialamt in der Regel kein Wohngeld bekommen, sondern an die staatliche Grundsicherung für Rentner verwiesen.

Welche kostenlosen Leistungen erhalte ich als Rentner.?

Personen ab 60 Jahren erhalten kostenlose Rezepte vom NHS . Auch Sehtests sind ab 60 Jahren kostenlos. Zahnbehandlungen sind für Rentner nach den NHS-Regeln nicht automatisch kostenlos. Kostenlose Zahnbehandlungen können jedoch gewährt werden, wenn die betroffene Person oder deren Partner bestimmte Sozialleistungen bezieht.

Was passiert, wenn ich nicht genug Geld habe, um in Rente zu gehen?

A: Wenn Ihnen im Ruhestand das Geld ausgeht, sind Sie möglicherweise auf die gesetzliche Rente, Pensionen oder staatliche Unterstützung angewiesen . Sie könnten Vermögenswerte verkaufen oder in eine kleinere Wohnung umziehen. Viele nehmen eine Teilzeitbeschäftigung an oder lassen sich von der Familie unterstützen.

Welche Gelder kann man als Rentner beantragen?

Rentner können verschiedene Zuschüsse beantragen, darunter Wohngeld (für Mieter) oder Lastenzuschuss (für Eigentümer) bei geringem Einkommen, einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung, das neue Pflegeentlastungsbudget (bis 3.539 €/Jahr) und gegebenenfalls Mütterrente. Auch eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag oder Hilfen über lokale Angebote wie die Tafeln sind möglich, wenn Bedürftigkeit besteht. Bei sehr geringer Rente kann auch eine Grundsicherung in Frage kommen. 

Wie kann ich meine staatliche Rente erhöhen?

Aufschub (Verschiebung) Ihrer staatlichen Rente

Ihre staatliche Rente erhöht sich mit jeder Woche, die Sie den Rentenbezug hinauszögern, sofern Sie mindestens neun Wochen warten . Für jedes Jahr, das Sie den Rentenbezug hinauszögern, erhöht sich Ihre wöchentliche Rente um knapp 5,8 %. Diese zusätzliche staatliche Rente können Sie nicht erwerben, wenn Sie bestimmte Sozialleistungen beziehen.

Welche Leistungen kann ich beantragen, wenn meine Rente zu wenig ist?

Wenn Ihre Rente zu niedrig ist, können Sie hauptsächlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beim Sozialamt beantragen, um Ihren Lebensunterhalt zu sichern (Miete, Heizung, Krankenversicherung). Weitere Möglichkeiten sind Wohngeld und der Wohnberechtigungsschein (WBS), sowie Unterstützung durch die Tafel oder Sozialverbände (z.B. SoVD). Prüfen Sie auch, ob Ihnen ein Zuschlag zur Rente zusteht, wie die Grundrente. 

Was kann ich zusätzlich zur Rente beantragen?

Wenn Ihre Rente nicht zum Leben reicht, können Sie staatliche Unterstützung wie die Grundsicherung im Alter (Sozialamt) beantragen, um Ihren Lebensunterhalt, Miete und Heizung aufzustocken, sowie Wohngeld, steuerliche Entlastungen (z.B. Grundrentenzuschlag) und unter Umständen Zuschüsse zur Krankenversicherung, je nach Einkommen und Wohnort. Auch eine Betriebsrente oder private Altersvorsorge (Riester, Rürup) sind Optionen, falls vorhanden. 

Was ändert sich für Rentner ab 01.07 2025?

Zum 1. Juli 2025 steigen die Renten in Deutschland um 3,74 Prozent. Die Rentnerinnen und Rentner profitieren damit von den guten Tarifabschlüssen des vergangenen Jahres.

Welcher Zuschuss zur Rente steht mir zu?

Berechnet wird der Grundrentenzuschlag aus allen Grundrentenzeiten, in denen der Verdienst mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes in Deutschland betragen hat. Das sind zum Beispiel im Jahr 2023 monatlich rund 1.079 Euro brutto. Liegt der eigene Verdienst darunter, wird diese Zeit nicht mitgezählt.

Wie niedrig muss die Rente sein, um Grundsicherung zu bekommen?

Um Grundsicherung zu bekommen, muss Ihr gesamtes monatliches Einkommen unter dem Grundsicherungsbedarf liegen – als Faustregel empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung, dass Sie Ihren Anspruch prüfen lassen sollten, wenn Ihr Einkommen als Alleinstehender unter ca. 1.062 Euro (Stand: Ende 2024) liegt, da dies knapp über dem Existenzminimum (aktuell ca. 995 €) und dem notwendigen Bedarf ist. Entscheidend ist, dass Ihre Rente plus weitere Einkünfte (z.B. aus Vermietung, aber auch Freibeträge von der Grundrente) Ihren tatsächlichen Bedarf nicht decken und Ihr Vermögen unter dem Schonvermögen von 10.000 € (Alleinstehende) liegt.
 

Ist man mit 2000 Euro netto arm?

Ist das Monatseinkommen einer alleinlebenden Person geringer als 1.378 Euro netto, gilt man in Deutschland als arm (Stand: 2024). Familien mit zwei Kindern unter 14 Jahren sind von Armut betroffen, wenn das Haushaltsnettoeinkommen unter 2.893 Euro sinkt (Stand: 2024).

Wie hoch ist das Existenzminimum für Rentner?

Das Existenzminimum für Rentner in Deutschland wird durch die Grundsicherung im Alter abgedeckt und setzt sich zusammen aus einem Regelsatz für den laufenden Bedarf (für Alleinstehende ca. 563 € monatlich für 2024/2025) und den angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (Warmmiete), die zusätzlich übernommen werden; hinzu können Mehrbedarfe kommen, sodass sich der Gesamtbetrag individuell ergibt und deutlich über dem Regelsatz liegt, um Armut zu vermeiden.