Was macht man wenn man beim Zoll arbeitet?

Gefragt von: Annemarie Berger
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Beamte und Beamtinnen im mittleren Zolldienst erfassen und überprüfen im Zollabfertigungsdienst gewerbliche Warensendungen und bearbeiten Zollanträge. Im Rahmen der Reiseverkehrsabfertigung kontrollieren sie z.B. Gepäckstücke und Fahrzeuge.

Was muss man beim Zoll alles machen?

Zollanmeldungen, Vernehmungen, Durchsuchungen, vorläufige Festnahmen, Tabak- oder Alkoholsteuer, und Verhöre oder die richtige kaufmännische Erfassung von Waren – ob im Innen- oder Außendienst. Das alles ist der Zoll. Er ist der vielleicht vielseitigste Arbeitgeber in Deutschland.

Was für Berufe gibt es beim Zoll?

Im Berufsalltag überwacht eine Zöllnerin oder ein Zöllner im mittleren Dienst Warensendungen und Zollanmeldungen, Messen und Flughäfen oder in den Zollämtern, außerdem arbeiten sie in den Zollfahndungsämtern oder der Generalzolldirektion.

Was macht man in der Ausbildung beim Zoll?

Unterrichtsinhalte sind:
  • Berufliche Grundbildung einschließlich Informationstechnik.
  • Vollzugsrecht.
  • Recht des grenzüberschreitenden Warenverkehrs.
  • Zolltarifrecht.
  • Verbrauchsteuerrecht.
  • Allgemeines Steuerrecht, Vollstreckungsrecht.
  • Strafrecht, Recht der Ordnungswidrigkeiten.
  • Sozialversicherungsrecht und.

Wie viel verdient man als Zoll?

In der ersten Erfahrungsstufe liegt dein Gehalt als Beamter im gehobenen Zolldienst dort bei 2940 Euro. In den höheren Stufen verdienst du natürlich noch mehr. Wenn du sogar bis in die Entgeltgruppe A13 aufsteigst, dann darfst du dich auf Stufe 8 über einen Lohn von 5.800 Euro im Monat freuen.

Zollbeamtin/-Beamter im mittleren Dienst | Ausbildung | Beruf | BR

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Wie schwer ist es zum Zoll zu kommen?

Wie schwer ist es in den Zoll zu kommen? Fazit: Bereite dich gut vor und hole dir den Job – Das Auswahlverfahren und der Einstellungstest beim Zoll können als schwer bezeichnet werden. Mit einer guten Vorbereitung solltest du hier aber recht problemlos alle Aufgaben meistern können.

Wie viele Stunden arbeitet man beim Zoll?

Die werktägliche Höchstarbeitszeit beträgt acht Stunden. Werktage sind die Tage von Montag bis Samstag. Die werktägliche Höchstarbeitszeit kann ohne besondere Begründung auf bis zu zehn Stunden verlängert werden.

Was für Noten braucht man für den Zoll?

Abitur, die abgeschlossene Fachhochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss. Der Notendurchschnitt in den Hauptfächern soll mindestens 3,0 betragen.

Ist der Zoll wie die Polizei?

Der Zoll ist nicht nur Finanzverwaltung, sondern auch Polizei des Bundes. Entsprechend spielt er eine zentrale Rolle im Feld der Inneren Sicherheit. Gleichwohl steht er im Schatten von Polizei und Diensten, und die bürgerrechtliche Kritik interessiert sich nur selten für seine Aktivitäten.

Wie groß muss man für den Zoll sein?

Zollbeamter: Der Zoll verlangt eine Mindestgröße von 1,60 Meter sowie eine bestimmte Sehschärfe.

Welche Stärken braucht man beim Zoll?

Wir erwarten von Ihnen
  • Flexibilität und Mobilität.
  • Teamfähigkeit und Engagement.
  • Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen.
  • Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein.

Wer kann beim Zoll arbeiten?

Sie sind nicht vorbestraft und leben in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen. Sie sind grundsätzlich bereit, Dienstkleidung und eine Waffe zu tragen sowie im Schichtdienst zu arbeiten. Sie sind bei Studienbeginn grundsätzlich nicht älter als 49 Jahre.

Was brauche ich um mich beim Zoll zu bewerben?

Welche Bewerbungsunterlagen brauche ich?
  • Bewerbungsanschreiben (kann während der Online-Bewerbung unmittelbar digital ausgefüllt werden)
  • tabellarischer Lebenslauf.
  • Kopie sämtlicher Schulabgangs- und Berufsabschlusszeugnisse - bei noch nicht erworbenem Abschluss Kopien der letzten beiden Zwischenzeugnisse.

Wie viele bewerben sich beim Zoll?

Du darfst dich für den gehobenen bzw. mittleren Zolldienst jeweils einmal bei einem Hauptzollamt bewerben. Auf dem Bewerbungsbogen ist es zudem möglich Alternativen anzugeben, sollte es mit deinem gewünschten Hauptzollamt nicht klappen. Dazu kannst du dich auch für das duale Studium Verwaltungsinformatik bewerben.

Wie viel verdient ein Zoll Polizist?

Wie viel verdient eine Beamtin Zoll (mittlerer Dienst) nach der Ausbildung? Dein Gehalt als Beamter Zoll (mittlerer Dienst) liegt zu Beginn in A7 mit der Erfahrungsstufe 1 bei 2.615 Euro brutto. In den folgenden Jahren durchläufst du alle Erfahrungsstufen und landest irgendwann in der höchsten Erfahrungsstufe 8.

Wie lange dauert das Studium beim Zoll?

Das Studium im gehobenen Zolldienst (Bachelorstudiengang "Zolldienst des Bundes") dauert drei Jahre und umfasst sechs Semester, davon drei Semester Fachstudien und drei Semester Praxisstudien.

Wie lange dauert eine Ausbildung als Zollbeamter?

Die Ausbildung als Beamtin Zoll (mittlerer Dienst) dauert zwei Jahre. Um für den Vorbereitungsdienst aber überhaupt zugelassen zu werden, musst du ein paar Voraussetzungen erfüllen.

Wie nennt man die Ausbildung beim Zoll?

Die Ausbildung zum Zollbeamten (mittl. Dienst) ist eine Beamtenausbildung, d.h. deine Ausbildung ist ein sogenannter Vorbereitungsdienst, der dich auf die Beamtenlaufbahn vorbereitet. In deiner Ausbildung zum Beamten - Zolldienst hast du Theorie- und Praxisphasen.

Ist der Zoll ein guter Arbeitgeber?

Der Zoll gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland. Denn eine hohe Jobsicherheit, ein abwechslungsreicher Alltag, der Beamtenstatus und eine gute Bezahlung sind nur ein paar Punkte, die für die Arbeit beim Zoll sprechen.

Wie viel Urlaub hat man beim Zoll?

Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage. Von diesem Anspruch darf auch durch Tarifvertrag nicht zuungunsten der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers abgewichen werden.

Hat man beim Zoll Schichtdienst?

Das heißt, du arbeitest in der Woche an 5 Tagen etwa 8 Stunden lang. Bist du im Büro, kannst du mit den geregelten Arbeitszeiten von 8 bis 16 Uhr rechnen. Die Kontrolle von Schmuggelware erfolgt dagegen rund um die Uhr. In diesen Bereichen arbeitest du also im Schichtdienst.

Ist der Test beim Zoll schwer?

Das Auswahlverfahren und der Einstellungstest beim Zoll können als schwer bezeichnet werden. Mit einer guten Vorbereitung solltest du hier aber recht problemlos alle Aufgaben meistern können.

Wie lange dauert der Einstellungstest beim Zoll?

Schriftliches Auswahlverfahren

Dieser Teil kann bis zu 3,5 Stunden dauern und insbesondere eine Kombination folgender Aufgabentypen beinhalten: Sprach- sowie Logik- und Zahlenverständnis. Textanalyse. Arbeitsprobe.

Was verdient man beim Zoll nach der Ausbildung?

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Zollbeamter/in im mittleren Dienst steigst du nun mit einer Besoldung von 2671 Euro im Monat in deinen Beruf ein. Mit steigender Berufserfahrung kannst du dann anspruchsvollere Aufgaben übernehmen und wirst von Zeit zu Zeit in eine höhere Besoldungsgruppe eingeordnet.

Wann fängt die Zoll Ausbildung an?

Wann beginnt die Ausbildung beim Zoll? Die Ausbildung für den mittleren Dienst und das Studium für den gehobenen Dienst starten beide am 1. August. Das duale Studium der Verwaltungsinformatik beginnt erst am 1. Oktober.