Was muss ich bei Auslandsüberweisungen beachten?

Gefragt von: Frieda Bender
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Bei Auslandsüberweisungen müssen Sie die vollständigen Empfängerdaten (Name, Adresse, IBAN, BIC bei Nicht-SEPA), die richtige Währung und die Kosten beachten, da Gebühren anfallen können (oft geteilt, d.h. Empfänger zahlt auch), und bei Beträgen über 12.500 € die Meldepflicht bei der Bundesbank erfüllen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Online-Banking-Limit anpassen, falls nötig, und die Überweisungssprache (oft Englisch) verwenden.

Was muss ich beachten, wenn ich Geld ins Ausland überweise?

Für eine Überweisung ins Ausland benötigen Sie folgende Daten:

  1. Name, Vorname des Zahlungsempfängers bzw. ...
  2. Internationale Bankkontonummer (IBAN ) oder Kontonummer des Zahlungsempfängers bzw. ...
  3. Internationale Bankleitzahl (BIC ) der Bank des Empfängers (nicht bei SEPA-Überweisungen)

Wie viel Geld darf man steuerfrei ins Ausland überweisen?

Reisende, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus Deutschland ausreisen, müssen diesen Betrag bei der zuständigen Zollstelle anmelden.

Welche Daten sind für eine Auslandsüberweisung notwendig?

Für eine Auslandsüberweisung benötigen Sie Name und Adresse des Empfängers, dessen IBAN (internationale Kontonummer) und oft auch den BIC (internationale Bankleitzahl) der Empfängerbank, sowie Ihre eigene IBAN und den Verwendungszweck. Innerhalb des SEPA-Raums (EU/EWR) reicht oft die IBAN, aber für Nicht-SEPA-Länder oder spezielle Fälle sind BIC und/oder SWIFT-Code notwendig. 

Welche Auslandsüberweisungen müssen gemeldet werden?

Jede Zahlung darüber muss gemeldet werden, egal, ob Sie Geld ins Ausland senden oder aus dem Ausland erhalten. 💡 Die Frist im Blick: Für die Meldung Ihrer Auslandsüberweisungen gilt ein klares Zeitfenster. Die Information muss bis zum siebten Kalendertag des Folgemonats bei der Deutschen Bundesbank eingehen.

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Wie viel Geld darf ich ohne Meldung überweisen?

Es gibt grundsätzlich keine Grenze, ab der Sie bei Überweisungen innerhalb von Deutschland das Finanzamt einbeziehen müssten. Allerdings werden Sie ab dem 01.01.2025 bei Überweisungen ab 50.000 € AWV meldepflichtig. Die Bundesbank bestätigt diese Schwellen in ihrer FAQ zur AWV-Meldung (Stand 09.2025).

Was passiert, wenn ich mehr als 10.000 Dollar überweise?

Für jede einzelne Bargeldtransaktion ab 10.000 A$ müssen Sie eine Transaktionsmeldung (TTR) an AUSTRAC übermitteln .

Was passiert, wenn ich eine Auslandsüberweisung nicht melde?

Du bist verpflichtet, bestimmte Zahlungen von und ins Ausland zu melden. Nach Außenwirtschaftsverordnung sind Beträge ab 50.000 Euro meldepflichtig. Ignorierst Du die Meldepflicht, können Bußgelder von bis zu 30.000 Euro anfallen.

Ist ein SWIFT-Code für internationale Überweisungen zwingend erforderlich?

SWIFT-Codes sind für internationale Geldtransfers aus folgenden Gründen obligatorisch : Genauigkeit der Transaktionen: SWIFT-Codes gewährleisten, dass Ihre Gelder an das richtige Finanzinstitut gesendet werden, wodurch das Fehlerrisiko verringert wird.

Ist BIC bei Auslandsüberweisung notwendig?

Ja, für Auslandsüberweisungen ist der BIC (SWIFT-Code) oft noch notwendig, aber innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) genügt für SEPA-Zahlungen meist nur die IBAN; Ausnahmen sind Monaco, San Marino und die Schweiz, wo der BIC weiterhin erforderlich ist, sowie bei außereuropäischen Überweisungen, wo er immer gebraucht wird, um die Bank eindeutig zu identifizieren. 

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, muss künftig erklären woher das Geld kommt. So will es die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin.

Was passiert, wenn man 10.000 € überwiesen bekommt?

Geldwäsche auch durch Privatpersonen möglich

Auch bei der Bank-Bareinzahlung hoher Geldsummen über 10.000 Euro ist ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz möglich. Aus diesem Grund müssen Sie ein entsprechendes Formular ausfüllen, wenn Sie höhere Summen auf Ihr Konto einzahlen oder sich überweisen lassen.

Wer meldet eine Auslandsüberweisung?

Ein- und ausgehende Auslandszahlungen sind der deutschen Bundesbank zu melden, sofern deren Betrag die Meldefreigrenze von 50.000,00 EUR überschreitet. Die notwendigen Meldevordrucke finden Sie als Download auf der Homepage der Deutschen Bundesbank. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Deutsche Bundesbank.

Was braucht man alles für eine Auslandsüberweisung?

Das brauchts für Auslandszahlungen weltweit mit IBAN

  • IBAN.
  • Angaben zu Empfänger:in: Name oder Firma, Adresse (PLZ/Ort), Land.
  • Währung und Betrag (unterschiedliche Währungen, abhängig vom Empfängerland)
  • Fälligkeitsdatum bzw.

Wie hoch sind die Gebühren bei einer Auslandsüberweisung?

Auslandsüberweisungen kosten je nach Bank, Zielland, Währung und Betrag unterschiedlich viel, wobei SEPA-Überweisungen in Euro oft kostenlos sind, während Überweisungen in Fremdwährungen oder außerhalb des SEPA-Raums (EU, EWR, Schweiz, UK, etc.) Gebühren von 10-30€+ verursachen können, bestehend aus Fixbeträgen und/oder Prozentsätzen, wobei spezielle Anbieter oft günstiger sind als traditionelle Banken. Wichtig ist die Entgeltregelung (SHARE, OUR, BEN) und ob es eine Fremdwährungsumrechnung gibt, was die Kosten erhöht. 

Wie viel Geld darf ich ins Ausland überweisen?

Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze, aber ab 50.000 Euro (oder Gegenwert) müssen Sie Auslandsüberweisungen bei der Deutschen Bundesbank melden (AWV-Meldepflicht), um Bußgelder zu vermeiden; darunter sind meist nur die üblichen Banklimits relevant, die je nach Bank variieren. Die Meldung für Beträge über 50.000 € ist seit dem 01.01.2025 Pflicht und muss bis zum 7. Kalendertag des Folgemonats erfolgen, entweder telefonisch (0800 1234-111) oder online über das AMS-Portal. 

Welche Infos braucht man für eine internationale Überweisung?

Für eine Auslandsüberweisung sind folgende Angaben erforderlich:

  • Name, Vorname bzw. Firma und Anschrift des Zahlungsempfängers.
  • Kontonummer bzw. internationale Kontonummer IBAN (International. ...
  • Internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) der Bank des Empfängers.
  • Ihre eigene IBAN.

Kann man eine internationale Geldüberweisung ohne SWIFT-Code durchführen?

International: Sie benötigen den Namen, die Adresse und die Bankdaten des Empfängers, wie z. B. den SWIFT-Code und die Kontonummer . Einige Länder verlangen spezifische Bankkennungen (z. B. den kanadischen Transitcode oder den indischen IFSC-Code), Kontokennungen (z. B. IBAN oder CLABE für Mexiko) und/oder Empfängerdaten.

Was ist der Unterschied zwischen SWIFT-Code und IBAN?

Sowohl SWIFT-Codes als auch IBAN-Nummern werden bei internationalen Transaktionen verwendet. Ein SWIFT-Code identifiziert jedoch den Standort einer bestimmten Bank, während eine IBAN (International Bank Account Number) das einzelne Konto identifiziert.

Wann besteht Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen?

Während Inländer der Deutschen Bundesbank bisher Auslandszahlungen ab 12.500 EUR melden mussten, ist dies nunmehr erst ab 50.000 EUR der Fall. Zudem sind Zinszahlungen für ausländische Anleihen und Geldmarktpapiere nun gänzlich von der Meldepflicht befreit.

Wie läuft eine Auslandsüberweisung ab?

Eine Auslandsüberweisung funktioniert, indem Sie die Bank des Empfängers über Ihre Bank beauftragen, Geld zu transferieren, wobei Sie für SEPA-Zahlungen (Euro-Raum) die IBAN benötigen und für weltweite Zahlungen (SWIFT-Überweisungen) zusätzlich den BIC, Name, Adresse, Betrag und Währung angeben müssen; Ihre Bank leitet den Auftrag dann über das SWIFT-Netzwerk weiter, was länger dauern und teurer sein kann, aber spezielle Anbieter wie Wise können den Prozess beschleunigen.
 

Werden Überweisungen über 10000 Euro gemeldet?

Bei Überweisungen über 10.000 € gibt es keine automatische Meldepflicht für das Finanzamt, aber Banken müssen solche Transaktionen melden, wenn sie verdächtig erscheinen (Geldwäschegesetz) – wichtiger ist die Herkunftsnachweispflicht bei Bareinzahlungen ab 10.000 € und die AWV-Meldepflicht (Außenwirtschaftsverordnung) für Auslandszahlungen über 12.500 € (früher) bzw. 50.000 € (aktuellere Regelungen beachten), wobei die Banken meist die nötigen Formulare bereitstellen, um Geldwäsche zu verhindern. 

Wie kann ich jemandem 20.000 Euro überweisen?

Bei größeren Geldbeträgen empfiehlt sich eine Banküberweisung . Sie benötigen die Kontonummer und Bankleitzahl des Empfängers. Sowohl für Sie als auch für den Empfänger fallen Gebühren an. Banküberweisungen erfolgen in der Regel innerhalb von 24 Stunden, jedoch nicht an Wochenenden oder Feiertagen.

Wie oft darf man 10000 Euro ins Ausland überweisen?

Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Grenzen für SEPA-Überweisungen ins In- und Ausland. Das heißt, dass sie jeden beliebigen Betrag überweisen können.

Kann ich 30.000 in bar auf ein Bankkonto einzahlen?

Die meisten Banken begrenzen nicht die Höhe der Bareinzahlungen , aber alle Institute müssen Einlagen von 10.000 US-Dollar oder mehr der Bundesregierung melden.