Was passiert bei Lastschrift, wenn das Konto nicht gedeckt ist?

Gefragt von: Ulrich Harms-Wahl
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Wenn das Konto bei einer Lastschrift nicht gedeckt ist, wird die Abbuchung von der Bank abgelehnt, was zu einer „geplatzten“ Lastschrift führt; es fallen Bankgebühren (Rücklastschriftgebühren) für dich und möglicherweise auch für den Gläubiger an, der dann weitere Mahnkosten fordert und die Abbuchung oft bis zu zweimal wiederholt, bevor es zu einem Schufa-Eintrag kommen kann.

Was passiert, wenn eine Lastschrift nicht vom Konto abgebucht werden kann?

Wenn eine Abbuchung fehlschlägt, weil das Konto nicht gedeckt ist (geplatzte Lastschrift), fallen oft Gebühren für dich an, der Zahlungsempfänger versucht meist erneut abzubuchen, schickt eine Mahnung, und es drohen Verzugskosten, aber ein Schufa-Eintrag gibt es erst bei weiterem Zahlungsverzug oder Mahnverfahren, wobei das Konto bei wiederholtem Ausfall sogar eingeschränkt oder gesperrt werden kann. 

Was passiert, wenn kein Geld für die Lastschrift auf dem Konto vorhanden ist?

Wenn Sie nicht genügend Geld auf Ihrem Konto haben

Die meisten Banken kontaktieren Sie, wenn eine Zahlung fehlgeschlagen ist , und setzen Ihnen eine Frist, um den ausstehenden Betrag – oft bis 14 Uhr desselben Tages – nachzuzahlen. Sollte die Zahlung dennoch nicht möglich sein, fallen möglicherweise Gebühren für nicht eingelöste Transaktionen oder Überziehungszinsen an, falls die Zahlung letztendlich doch erfolgt.

Was passiert, wenn eine Lastschrift ohne Kontodeckung nicht eingelöst wird?

Wenn eine Lastschrift mangels Deckung platzt, wird sie von Ihrer Bank zurückgewiesen, Sie erhalten eine Benachrichtigung und müssen den Betrag schnellstmöglich an den Gläubiger überweisen, da sonst Mahnungen, Rücklastschriftgebühren (von Ihnen und dem Gläubiger) und Mahnverfahren drohen; eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gläubiger ist ratsam, um Kosten und Ärger zu minimieren. 

Wird bei Rücklastschrift nochmal abgebucht?

Ungewollte Rücklastschrift

Bevor hier ein Mahnverfahren eröffnet wird, versucht der Gläubiger erneut den geforderten Betrag einzuziehen, für gewöhnlich sogar bis zu dreimal. Dabei wartet der Zahlungsempfänger in der Regel ca. zwei Wochen bis zum nächsten Versuch.

Lastschrift-Betrug: Wenn unbemerkt Geld vom Konto abfließt | Marktcheck SWR

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Was passiert, wenn bei Lastschrift das Konto nicht gedeckt ist?

Wenn das Konto bei einer Lastschrift nicht gedeckt ist, wird die Abbuchung von der Bank abgelehnt, was zu einer „geplatzten“ Lastschrift führt; es fallen Bankgebühren (Rücklastschriftgebühren) für dich und möglicherweise auch für den Gläubiger an, der dann weitere Mahnkosten fordert und die Abbuchung oft bis zu zweimal wiederholt, bevor es zu einem Schufa-Eintrag kommen kann. 

Was passiert, wenn ich eine Lastschrift zurückgebucht habe?

Wenn Sie eine Lastschrift zurückgeben, wird der abgebuchte Betrag Ihrem Konto wieder gutgeschrieben, was Sie meist online oder im Online-Banking veranlassen können; innerhalb von 8 Wochen ist dies oft ohne Angabe von Gründen möglich, danach oder bei unberechtigter Rückbuchung können aber Kosten für Sie und den Zahlungsempfänger anfallen und rechtliche Folgen drohen, wenn Sie eine berechtigte Forderung umgehen wollen. 

Wie lange dauert die Rückbuchung, wenn das Konto nicht gedeckt ist?

Wenn ein Konto nicht gedeckt ist und eine Lastschrift fehlschlägt, kommt es zur Rücklastschrift, die meist automatisch erfolgt, aber Kosten verursacht. Sie können fehlerhafte Lastschriften innerhalb von 8 Wochen ohne Angabe von Gründen zurückbuchen; bei nicht autorisierten Abbuchungen haben Sie bis zu 13 Monate Zeit. Eine erfolgreiche Rückbuchung wird oft in 1-2 Banktagen gutgeschrieben, aber bei Problemen sollten Sie sofort die Bank kontaktieren.
 

Kann Lastschrift ein Konto überziehen?

Nachteile beim Lastschriftverfahren

Sollte das Konto einmal nicht ausreichend gedeckt sein und die Bank die Lastschrift zurückbuchen, kann die Zahlung nicht ausgeführt werden und Sie bekommen eine Mahnung. Anders ist es, wenn es einen Dispositionskredit gibt und das Konto überzogen werden kann.

Welche Kosten entstehen bei einer Rücklastschrift?

Eine Rücklastschriftgebühr ist ein Kostenaufschlag, wenn eine Lastschrift platzt, meist wegen mangelnder Kontodeckung, falscher Bankdaten oder Widerspruch, wobei die Gebühren nur tatsächliche Kosten (oft um die 3-4€) decken dürfen und pauschale Beträge (z.B. 5€ oder mehr) oft als unzulässig gelten, zusätzlich dürfen Mahngebühren von max. ca. 2,50€ anfallen. 

Was passiert, wenn man eine Lastschrift nicht zahlt?

Wenn eine Lastschrift nicht abgebucht werden konnte, prüfen Sie zuerst, ob Ihr Konto ausreichend gedeckt war; falls ja, liegt oft ein Fehler vor, den Sie über das Online-Banking bei Ihrer Bank mit einem Lastschrift-Widerspruch korrigieren können (innerhalb von 8 Wochen). Falls das Konto nicht gedeckt war, kontaktieren Sie den Gläubiger, zahlen Sie den Betrag manuell nach und achten Sie auf eventuelle Rücklastschriftgebühren, da der Gläubiger oft einen erneuten Abbuchungsversuch startet, bevor Mahnverfahren eingeleitet werden. 

Was kostet eine fehlgeschlagene Lastschrift?

Wenn Sie eine fehlerhafte oder nicht autorisierte Lastschrift rückgängig machen, verlangt die Bank von Ihnen hierfür keine Gebühren.

Was passiert, wenn man kein Geld auf dem Konto hat?

Wenn Ihr Konto im Minus ist (Überziehung), zahlt die Bank Ihnen einen kurzfristigen Kredit (Dispo), wofür teure Zinsen anfallen; Zahlungen können abgelehnt werden, bei Überschreitung des Limits drohen weitere Gebühren, Sperrungen und eine schlechtere Bonität, was den Zugang zu Krediten erschwert, daher sollten Sie den Betrag schnellstmöglich ausgleichen oder mit der Bank sprechen, um Mahnungen und eine mögliche Kontosperre zu vermeiden. 

Wie lange bleibt eine Lastschrift auf dem Konto?

Bei der SEPA-Lastschrift dauert es mindestens 2-3 Geschäftstage, bis die Zahlungen Ihrem Bankkonto gutgeschrieben werden.

Was passiert, wenn ich mit meiner EC-Karte bezahlen, wenn mein Konto nicht gedeckt ist?

Wenn Kundschaft mit einer Karte an einem POS bezahlen möchte, aber ihr Konto den Betrag nicht abdeckt, wird die Zahlung automatisch verweigert. Das Electronic Cash-Verfahren baut eine elektronische Verbindung zur Bank des Kunden/der Kundin auf und prüft innerhalb von Sekunden, ob das Konto gedeckt ist.

Welche Auswirkungen hat eine Rücklastschrift auf den Schufa-Score?

Eine einfache Rücklastschrift (z.B. wegen mangelnder Deckung) wird nicht direkt an die SCHUFA gemeldet und beeinflusst den Score nicht, aber wenn sie ignoriert wird, Mahnungen folgen und der Gläubiger ein gerichtliches Mahnverfahren einleitet, kann ein negativer Eintrag erfolgen, der die Bonität verschlechtert. Wichtig ist, schnell zu reagieren, die Ursache zu beheben und die Forderung zu begleichen, um Eskalationen und damit verbundene SCHUFA-Einträge zu verhindern. 

Was passiert, wenn mein Konto bei einer Lastschrift nicht gedeckt ist?

Wenn eine Lastschrift mangels Deckung platzt, wird sie von Ihrer Bank zurückgewiesen, Sie erhalten eine Benachrichtigung und müssen den Betrag schnellstmöglich an den Gläubiger überweisen, da sonst Mahnungen, Rücklastschriftgebühren (von Ihnen und dem Gläubiger) und Mahnverfahren drohen; eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gläubiger ist ratsam, um Kosten und Ärger zu minimieren. 

Wird bei einer Rücklastschrift nochmal abgebucht?

Rücklastschrift wird nochmals abgebucht, ~ 10 Tage nach dem die Rücklastschrift passiert ist. Darauf wird auch im Mahnschreiben hingewiesen. Erfolgt für die selbe Rechnung noch eine weitere Rücklastschrift, dann wird nicht noch mal abgebucht und die Zahlweise auf Überweisung umgestellt.

Kann Lastschrift ins Minus gehen?

Die Bank löst eine Rücklastschrift aus

B. Ihrer Versicherung, Ihrem Fitnessstudio oder Ihrem Vermieter – und Ihr Konto zum Zeitpunkt der Abbuchung nicht ausreichend gedeckt ist, kommt es zu einer Rücklastschrift. Die Bank des Zahlungsempfängers lehnt die Einlösung der Lastschrift ab und der Betrag wird zurückgebucht.

Was passiert bei Rücklastschrift mangels Deckung?

Bei einer Rückbuchung mangels Deckung platzt die Lastschrift, Ihr Konto wird belastet, Sie zahlen Bankgebühren, der Zahlungsempfänger stellt ggf. weitere Kosten (Mahnung, Verzug) in Rechnung und muss den Betrag erneut einziehen, was zu Zahlungsverzug und potenziell negativen Folgen (Kredit, Schufa) führen kann. 

Was passiert, wenn ich eine Lastschrift zurückgebucht habe?

Wenn Sie eine Lastschrift zurückgeben, wird der abgebuchte Betrag Ihrem Konto wieder gutgeschrieben, was Sie meist online oder im Online-Banking veranlassen können; innerhalb von 8 Wochen ist dies oft ohne Angabe von Gründen möglich, danach oder bei unberechtigter Rückbuchung können aber Kosten für Sie und den Zahlungsempfänger anfallen und rechtliche Folgen drohen, wenn Sie eine berechtigte Forderung umgehen wollen. 

Welche Nachteile hat die SEPA-Lastschrift?

Nachteile der SEPA-Lastschrift sind das Risiko unberechtigter Abbuchungen und die 8-wöchige Widerspruchsfrist für Kunden (ohne Angabe von Gründen), was ein Zahlungsausfallrisiko für Händler darstellt; zudem können Rücklastschriften bei mangelnder Kontodeckung teuer sein und es gibt weniger Kontrolle über den genauen Zeitpunkt der Abbuchung. Auch der administrative Aufwand für Händler (Mandatsverwaltung) und die anfängliche Angabe sensibler Bankdaten für Kunden sind Nachteile.
 

Was kostet die Rückbuchung einer Lastschrift?

Die Kosten für eine Lastschriftrückgabe hängen vom Grund ab: Bei fehlerhaften/unautorisierten Lastschriften (z.B. Betrug) sind Rückbuchungen für Sie als Kunde meist kostenfrei, da Sie bis zu 13 Monate Widerspruchsrecht haben. Bei mangelnder Kontodeckung kann Ihre Bank Gebühren für den Aufwand berechnen (oft 3–8 €) und diese an Sie weitergeben; das Unternehmen darf ebenfalls Kosten geltend machen, die jedoch angemessen sein müssen (oft um die 4 € Grundgebühr + Mahngebühr). 

Wie viele Rücklastschriften darf man haben?

Jede Bank definiert ihre eigenen Kriterien. Bei manchen Banken reicht tatsächlich eine einzige Rücklastschrift aus. Das sind häufig Banken mit besonders günstigen Zinssätzen, aber auch hohen Ansprüchen an die Kreditnehmer. Andere Banken akzeptieren auch 3, 4, 5 oder mehr Rücklastschriften pro Monat.

Wie lange können Lastschriften zurückgebucht werden?

Lastschriften können in der Regel innerhalb von 8 Wochen nach der Buchung zurückgegeben werden, wenn eine Einzugsermächtigung (Mandat) vorlag, etwa bei Abonnements oder wiederkehrenden Zahlungen. Liegt kein gültiges Mandat vor, z. B. bei Betrug, verlängert sich die Frist auf 13 Monate ab Belastungsdatum.