Was passiert mit meiner betrieblichen Altersvorsorge, wenn ich die Firma wechsel?
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Wenn Sie den Job wechseln, bleibt Ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) erhalten, geht nicht verloren und ist oft „unverfallbar“ (besonders bei Beiträgen ab 2018 ab 21 Jahren nach 3 Jahren Betriebszugehörigkeit). Sie haben mehrere Optionen: Der neue Arbeitgeber kann den Vertrag übernehmen (mit Zustimmung), das Kapital in sein eigenes System übertragen oder Sie führen den Vertrag privat weiter (Ruhendstellung oder mit eigenen Beiträgen). Wichtig: Bei Übertragung können Kosten anfallen, und der neue Arbeitgeber muss nicht die gleichen Leistungen wie der alte bieten.
Was passiert mit betrieblicher Altersvorsorge bei Arbeitgeberwechsel?
Bei einem Arbeitgeberwechsel bleibt die betriebliche Altersvorsorge (bAV) erhalten, geht nicht verloren, da sie in der Regel unverfallbar ist (ab 21 J., 3 Jahre Betriebszugehörigkeit). Sie können das angesparte Kapital zum neuen Arbeitgeber mitnehmen (oft in dessen System), den Vertrag ruhen lassen, privat weiterführen oder, je nach Durchführungsweg, beim alten Arbeitgeber belassen und erst im Rentenalter abrufen; Auszahlung ist meist nicht möglich. Der neue Arbeitgeber kann das Kapital in sein eigenes Konzept integrieren, muss den alten Vertrag aber nicht zwingend eins zu eins übernehmen, auch wenn er zur Fortführung verpflichtet ist, so Lexware.
Was passiert mit betrieblicher Altersvorsorge, wenn man das Unternehmen verlässt?
Was passiert mit dem Vertrag zur BAV? Nach dem Ausscheiden aus dem alten Betrieb haben Sparer ein Jahr Zeit für die Übertragung. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Der neue Arbeitgeber kann in den bestehenden Vertrag einsteigen oder das mitgebrachte Kapital in sein eigenes Versorgungssystem übertragen.
Wie wird die betriebliche Altersvorsorge ausgezahlt, wenn der Arbeitgeber wechselt?
Wer über seinen Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen hat, bekommt mit dem Renteneintrittsalter eine Betriebsrente ausgezahlt. Alternativ kann der Arbeitnehmer sich das gesparte Geld oft auch als einmalige Kapitalauszahlung oder als Teilkapitalisierung auszahlen lassen.
Was passiert mit einer betrieblichen Altersvorsorge, wenn ich kündige?
Bei einer Kündigung der bAV handelt es sich in der Regel immer um eine Abfindung. Bei Arbeitgeberwechsel oder Insolvenz der Firma ist eine vorzeitige Kündigung nicht garantiert. Eine Kündigung bzw. Abfindung muss in der Regel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsprechend vereinbart werden.
ARBEITGEBERWECHSEL UND DIE BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE BEIM NEUEN ARBEITGEBER
Kann ich mir eine betriebliche Altersvorsorge vorzeitig auszahlen lassen?
Grundsätzlich ist die Auszahlung der Betriebsrente an den Eintritt in die Rente gebunden. Sich die bAV vorzeitig auszahlen zu lassen, ist in Ausnahmefällen nur bei einer Direktversicherung, Pensionskasse oder einem Pensionsfonds möglich.
Wem muss ich einen Arbeitgeberwechsel melden?
Beim Arbeitgeberwechsel müssen Sie primär Ihren alten und neuen Arbeitgeber informieren (oft durch die Personalabteilungen geregelt) und sich bei der Krankenkasse melden (mit einer einfachen Mitteilung, die der neue AG an die Kasse weiterleibt), sowie je nach Situation auch bei der Agentur für Arbeit, falls Sie arbeitslos werden oder eine Sperrzeit droht. Der alte AG meldet Ihre Abmeldung, der neue meldet Sie an; Sie teilen dem neuen Arbeitgeber einfach Ihre Krankenkasse mit.
Wie kann ich die bAV auf einen neuen Arbeitnehmer übertragen?
Welche Möglichkeiten zur Übertragung der bAV gibt es? Sie als neuer Arbeitgeber können in den vorhandenen Vertrag des Arbeitnehmers einsteigen und die bestehende Zusage übernehmen. Dabei werden Sie als neuer Versicherungsnehmer im bAV-Vertrag eingetragen.
Wann ist die Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge steuerfrei?
Wenn Sie eine Direktversicherung oder eine bAV über eine Pensionskasse vor 2005 abgeschlossen haben, ist die Auszahlung steuerfrei. Jedoch nur dann, wenn die bAV-Beiträge in der Ansparphase bereits pauschal versteuert wurden und Sie als Auszahlung die Methode der Einmalzahlung wählen.
Wann verliert man die Betriebsrente?
Der Anspruch auf Betriebsrente verjährt gestaffelt: Das Rentenstammrecht (der grundsätzliche Anspruch) verjährt erst nach 30 Jahren, während die einzelnen laufenden Zahlungen (z.B. monatliche Renten) nach drei Jahren verjähren (§ 195 BGB), wobei die Frist mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist. Wichtig ist auch die Unverfallbarkeit der Anwartschaft, die erfüllt sein muss, damit die Rente auch wirklich ausgezahlt wird (z.B. Mindestalter 21 Jahre und 3 Jahre Betriebszugehörigkeit nach dem 1.1.2018).
Wann verfällt die betriebliche Altersvorsorge?
Nach der seit 01.01.2018 geltenden gesetzlichen Regelung ist eine bAV dann unverfallbar, wenn Ihre Mitarbeitenden, die eine bAV erhalten haben, nach Vollendung des 21. Lebensjahres aus dem Betrieb ausscheiden und die Zusage für mindestens 3 Jahre bestanden hat.
Was muss im Aufhebungsvertrag stehen, um keine Sperrzeit zu bekommen?
Damit Sie im Falle eines Aufhebungsvertrags eine Sperre beim Arbeitsamt vermeiden, müssen Sie wichtige Beweggründe nachweisen, wie zum Beispiel eine drohende, betriebsbedingte Kündigung oder gesundheitliche Probleme. Auch eine Verkürzung der Sperrfrist ist in einigen Fällen möglich.
Was passiert mit der Betriebsrente, wenn die Firma verkauft wird?
Nach dem Verkauf einer Firma muss der neue Eigentümer die Angestellten in der betrieblichen Altersversorgung so stellen, als sei die bisherige Betriebsrente fortgesetzt worden.
Was passiert mit der betrieblichen Altersvorsorge, wenn man das Unternehmen verlässt?
Informationen zur Unverfallbarkeit der Ansprüche: Ihre Ansprüche aus der bAV werden nach einer bestimmten Zeit unverfallbar. Das bedeutet, dass Sie Ihre angesparten Leistungen auch dann behalten, wenn Sie das Unternehmen verlassen.
Welche Nachteile hat die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber?
Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) für Arbeitgeber sind vor allem Verwaltungsaufwand, Kosten (z.B. durch gesetzliche Zuschusspflicht von min. 15%) und die Bindung an den Arbeitgeber (durch Unverfallbarkeitsfristen und mögliche Jobwechsel-Probleme), aber auch das Risiko bei Insolvenz (PSV-Grenzen). Moderne Modelle minimieren das Risiko, indem Arbeitgeber nur Beiträge zahlen und die Anlageentscheidung dem Arbeitnehmer überlassen, aber der Aufwand bleibt.
Wie komme ich an meine betriebliche Altersvorsorge?
Für ältere Verträge gibt es keinen Rechtsanspruch auf Übertragung zum neuen Arbeitgeber. Die betriebliche Altersvorsorge besteht in Form einer Direktversicherung oder eines Pensionsfonds. Sie beantragen die Übertragung innerhalb eines Jahres nach dem Arbeitgeberwechsel.
Wird die betriebliche Altersvorsorge bei Kündigung ausgezahlt?
Nein, eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) wird bei Kündigung nicht automatisch ausgezahlt; sie wird meist beitragsfrei gestellt oder übertragen, da sie für das Alter gedacht ist, aber bei sehr geringer Rentenanwartschaft (Kleinstanwartschaft) oder mit Zustimmung des Arbeitgebers kann eine vorzeitige Auszahlung oder Abfindung möglich sein, allerdings oft mit Verlusten verbunden. Die beste Alternative zur Kündigung ist oft die Beitragsfreistellung, um die Ansprüche zu erhalten.
Kann man Geld aus betrieblicher Altersvorsorge auszahlen lassen?
Eine Auszahlung der bAV vor Rentenbeginn ist bei Direktversicherungen in der Regel nicht möglich. In einigen Fällen bestehen jedoch Ausnahmen bei der Auszahlung, beispielsweise wenn die Rente, die Arbeitnehmer später erhalten würden, sehr gering ist. Die Grenze liegt bundesweit bei 37,45 € (Stand: 2025).
Sind Direktversicherungen vor 2005 steuerfrei?
Ja, eine Direktversicherung, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurde, kann bei einer einmaligen Kapitalauszahlung steuerfrei sein, weil die Beiträge in der Ansparphase pauschal besteuert wurden (§ 40b EStG a.F.). Dafür müssen die alten Regeln gelten (eventuell durch eine frühere Erklärung), der Vertrag muss eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren und das Alter 62 erreicht haben, und der Ertrag der Auszahlung ist steuerfrei, während Rentenzahlungen mit dem Ertragsanteil besteuert werden.
Was passiert mit der betrieblichen Altersvorsorge, wenn man den Job wechselt?
Beim Jobwechsel bleibt Ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV) erhalten und kann mitgenommen, privat weitergeführt oder ruhend gestellt werden, wobei der neue Arbeitgeber den Vertrag entweder übernimmt, in sein System überträgt oder Sie einen neuen abschließen müssen, idealerweise innerhalb eines Jahres nach dem Wechsel, um die Mitnahme zu beantragen. Die angesparten Ansprüche gehen durch gesetzliche Regelungen zur Unverfallbarkeit nicht verloren, aber Details wie Zuschüsse und Zusatzleistungen (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung) können sich ändern.
Was muss ich beachten, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?
Die Checkliste auf einen Blick:
- Informieren Sie sich über das neue Unternehmen!
- Wechseln Sie ständig? ...
- Prüfen Sie, wie Sie zu ihrer neuen Arbeitsstelle kommen. ...
- Überprüfen Sie, ob Ansprüche aus der Altersversorgung entfallen können.
- Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin.
Was passiert mit der Direktversicherung bei Kündigung?
Kündigung: Der Rückkaufswert der Direktversicherung ist beim Kündigen stark reduziert, da dies als förderschädlich eingestuft wird. Es können hohe Kosten entstehen, da bis dahin gesparte Steuern und Sozialabgaben nachzuzahlen sind.
Was passiert, wenn der Arbeitgeber wechselt?
§ 613a BGB bestimmt: „Geht ein Betrieb oder ein Betriebsteil über, so tritt der neue Inhaber in die Rechte und Pflichten des bestehenden Arbeitsverhältnisses ein“. Der neue Inhaber übernimmt also das Arbeitsverhältnis vom alten Arbeitgeber. Für den Arbeitnehmer ist der Käufer also sein neuer Arbeitgeber.
Was passiert mit Urlaubstagen, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?
Beim Arbeitgeberwechsel geht Ihr Urlaubsanspruch nicht verloren, sondern wird auf das neue Jahr umgerechnet: Haben Sie vor dem 1. Juli gewechselt, steht Ihnen beim neuen Arbeitgeber der volle Jahresurlaub erst nach 6 Monaten zu; wechseln Sie in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 1. Juli), haben Sie beim alten Arbeitgeber den vollen Jahresurlaub erworben und beim neuen nur noch einen anteiligen Anspruch (Resturlaub) – die benötigte Urlaubsbescheinigung vom alten Arbeitgeber ist hier essenziell, um Doppelansprüche zu vermeiden, so.
Kann ich woanders arbeiten, wenn ich gekündigt habe?
Du musst Dich an Deinen Arbeitsvertrag halten. Hier steht auch drin, ob und in welchem Umfang Du andere Jobs haben kannst. Oft steht im Vertrag, dass Nebenjobs von Deinem Chef abgesegnet werden müssen. Wenn er damit einverstanden ist, kannst Du schon woanders anfangen zu arbeiten.